Fachwerk.de - Luftkalk
einige Fragen zur Verarbeitung von Luftkalkmörtel (Solubel 0-4mm):
Wenn der Vorspritzer ähnlich dick ist wird der Unterputz, welche negativen Auswirkungen kann dies haben?
Ab welcher Auftragstärke sollte mit Vorspritzer gearbeitet werden?
Muss der Putz kräftig angeschmissen werden (wie immer nun auch kräftig zu definieren ist)?
Danke
Thorsten
Luftkalk
Das Vorspritzen
dient zur Verbesserung der Haftung des Unterputzes, er rauht zu glatte Oberflächen auf und erhöht die Saugfähigkeit. Er wird dünnflüssig mit der Kelle angeworfen.
Das Anwerfen führt zu einem innigen Verbund zwischen Untergrund und Putz. Wenn man zu dicken Putzmörtel mit Kelle oder Brett andrückt, entsteht kein guter Verbund zwischen Putz und Untergrund.
Putz lieber dünnflüssig in mehreren Lagen auftragen, so entsteht eine geradere Fläche, da ich jede Lage egalisieren kann. Ungleichmäßige Putzstärken ziehen unterschiedlich schnell an, die Oberfläche wird uneben und bucklig.
Deshalb mindestens 2 Lagen auftragen:
1. Vorspritzen (Wenn nötig)
2. Vorputz bzw. Unterputz zum Ausgleich von groben Unebenheiten
3. Oberputz zum Herstellen einer ebenen Fläche.
Darauf kann bei Bedarf noch eine Kalkglätte o.ä. zur Verbesserung der Oberflächengüte gezogen werden.
Nicht versuchen, in einem Gang irgend eine dicke Bärensch. als Putz mit dem Kellenrücken an die Wand zu schmieren!
Viele Grüße
Georg Böttcher
Das Vorspritzen
dient zur Verbesserung der Haftung des Unterputzes, er rauht zu glatte Oberflächen auf und erhöht die Saugfähigkeit. Er wird dünnflüssig mit der Kelle angeworfen.
Das Anwerfen führt zu einem innigen Verbund zwischen Untergrund und Putz. Wenn man zu dicken Putzmörtel mit Kelle oder Brett andrückt, entsteht kein guter Verbund zwischen Putz und Untergrund.
Putz lieber dünnflüssig in mehreren Lagen auftragen, so entsteht eine geradere Fläche, da ich jede Lage egalisieren kann. Ungleichmäßige Putzstärken ziehen unterschiedlich schnell an, die Oberfläche wird uneben und bucklig.
Deshalb mindestens 2 Lagen auftragen:
1. Vorspritzen (Wenn nötig)
2. Vorputz bzw. Unterputz zum Ausgleich von groben Unebenheiten
3. Oberputz zum Herstellen einer ebenen Fläche.
Darauf kann bei Bedarf noch eine Kalkglätte o.ä. zur Verbesserung der Oberflächengüte gezogen werden.
Nicht versuchen, in einem Gang irgend eine dicke Bärensch. als Putz mit dem Kellenrücken an die Wand zu schmieren!
Viele Grüße
Georg Böttcher
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 09.08.07
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