Fachwerk.de - Richtiges verputzen von Gefachen
Ulrich | 28.02.05
Richtiges verputzen von Gefachen
Bei der Interessengemeinschaft Bauernhaus =
IGB-Geschäftsstelle,
Postfach1244
28859 Lilienthal
04792/7834
gibt es die Broschüre: Das Ausfachen mit Lehm
Hier werden die verschiedenen Arten der Lehmausfachung geschildert.
Ferner das Buch:
Der Lehmbau und seine praktische Anwendung von Richard Niemeyer
ISBN 3-922964-10-9
ökobuch Verlag, Staufen bei Freiburg /Br
Auf alle Fälle sollten Sie Silikon so schnell wie möglich vergessen.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik
Alte Techniken im neuen Gewand
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Objektgestaltung-Lehmbau | Harald Vidrik | 28.02.05
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Objektgestaltung-Lehmbau | Harald Vidrik | 28.02.05
Hallo
Welche Gefache denn? Lehm, Lehmsteine, Bruchstein, Feldbrandsteine, …???
Welcher Putz?
Guten, reinen Kalkputz würd ich nehmen!
Silikon und Konsorten mit Hausverbot belegen!
Guten Putzer Fragen, der vielleicht ne gute Einführung macht, sich die gut zahlen läßt - und dann können Sie weitermachen - da hat jeder was davon!!
Grüße aus Nürnberg
Florian Kurz
langlebig - nachhaltig - einfach
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 28.02.05
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 28.02.05
ausfachungsrand
hallo,
soweit ich die Frage richtig verstanden habe, geht es hier um die Fuge zwischen Holz und Putz. Weder eine Silikonfuge noch bis zum äusseren Holzrand putzen sind richtig. Stets ein cm frei lassen (und in der Tiefe auch), zwischen Putz und Holz, damit die Holzkante "atmen" kann, d.h. dass die Feuchtigkeit, die sich im Holz gesammenlt hat wieder austreten kann. Wenn direkt am Holz veputzt wird, wird sich automatisch ein Fuge bilden, die allerdings nur ein paar mm breit sein wird. Diese Fuge wird auch unregelmäßig sein und wird im Laufe der Zeit abbröckeln. Daher die Fuge direkt und sauber ziehen (es heißt der sog. Kellenschnitt). Silicon dichtet ab und die Feuchtigkeit bleibt am Rande des Holzes und eine Randverottung fängt an.
Mit freundlichen Grüßen
J.E.Hamesse
hallo,
soweit ich die Frage richtig verstanden habe, geht es hier um die Fuge zwischen Holz und Putz. Weder eine Silikonfuge noch bis zum äusseren Holzrand putzen sind richtig. Stets ein cm frei lassen (und in der Tiefe auch), zwischen Putz und Holz, damit die Holzkante "atmen" kann, d.h. dass die Feuchtigkeit, die sich im Holz gesammenlt hat wieder austreten kann. Wenn direkt am Holz veputzt wird, wird sich automatisch ein Fuge bilden, die allerdings nur ein paar mm breit sein wird. Diese Fuge wird auch unregelmäßig sein und wird im Laufe der Zeit abbröckeln. Daher die Fuge direkt und sauber ziehen (es heißt der sog. Kellenschnitt). Silicon dichtet ab und die Feuchtigkeit bleibt am Rande des Holzes und eine Randverottung fängt an.
Mit freundlichen Grüßen
J.E.Hamesse
Neubau, Altbau, ökologisches Gedankengut
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architekt und Planer | HAMESSE, Jean-Elie | 28.02.05
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architekt und Planer | HAMESSE, Jean-Elie | 28.02.05
Gefachrand
Hallo, was ist denn die Beste Lösung um den 1 cm breiten Spalt zum Gefachrand unsichtbar zu machen. Vielen Dank und Gruss Ulrich
Ulrich | 01.03.05
Hallo, was ist denn die Beste Lösung um den 1 cm breiten Spalt zum Gefachrand unsichtbar zu machen. Vielen Dank und Gruss Ulrich
Ulrich | 01.03.05
Gefachverputzen
Hallo Ulrich
Die Fuge mit dem "1 cm" ist nicht richtig!
Die Gefache sollten insgesamt ca 2 cm hinter den Fachwerkbalken zurückstrehen!
Im Bereich der Balken sollte eine Gefachefuge zusätzlich von ca. 2 cm und schräg sein! (blöd zu erklären)
Der min. 2 lagige Putzaufbau sollte dann direkt an die Balken hingeführt werden, und kann mit einer leichten Wölbung zur Gefachemitte ausgeführt werden.
Bei jedem Putzauftrag immer mit der Kelle einen Kellenschnitt als Trennung von Holz und Putz herstellen. (das sind dann ca. 2 - 4 mm - mehr nicht - je nach Geschick des Handwerkers)
Wenn da dann Wasser eindringt, kann das aufgrund des Putzes wieder raus - das selbe passiert auch in oder an den Ballken selbst!
Nur wenn man den falschen Putz hernimmt, kommt es zu Schädigungen, da die meisten "zement- oder plastikvergüteten" Putze das nicht leisten können!!
So und jetzt die Kelle geschwungen und rann an den Speck!
Oder noch Zweifel????
Florian Kurz
Hallo Ulrich
Die Fuge mit dem "1 cm" ist nicht richtig!
Die Gefache sollten insgesamt ca 2 cm hinter den Fachwerkbalken zurückstrehen!
Im Bereich der Balken sollte eine Gefachefuge zusätzlich von ca. 2 cm und schräg sein! (blöd zu erklären)
Der min. 2 lagige Putzaufbau sollte dann direkt an die Balken hingeführt werden, und kann mit einer leichten Wölbung zur Gefachemitte ausgeführt werden.
Bei jedem Putzauftrag immer mit der Kelle einen Kellenschnitt als Trennung von Holz und Putz herstellen. (das sind dann ca. 2 - 4 mm - mehr nicht - je nach Geschick des Handwerkers)
Wenn da dann Wasser eindringt, kann das aufgrund des Putzes wieder raus - das selbe passiert auch in oder an den Ballken selbst!
Nur wenn man den falschen Putz hernimmt, kommt es zu Schädigungen, da die meisten "zement- oder plastikvergüteten" Putze das nicht leisten können!!
So und jetzt die Kelle geschwungen und rann an den Speck!
Oder noch Zweifel????
Florian Kurz
langlebig - nachhaltig - einfach
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 01.03.05
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 01.03.05