Fachwerk.de - lockere Ziegelsteine im Kellergewölbe
haben vor zwei Monaten ein denkmalgeschütztes Haus von ca.1825 erworben. Eigentlich kein echtes Fachwerkhaus eher Ziegelstein verputzt und die Innenwände aus Fachwerk aber ausgeziegelt
Weil die frisch verlehmte Außenwand im EG nicht trocknen wollte haben wir festgestellt, dass der Keller mit Zement also dicht verputzt wurde und uns die Nässe von unten entgegenkriecht. Den Keller haben wir nun angefangen zu entputzen. Vorgefunden haben wir im unteren Bereich auf ca 1,5m Bruchstein und darüber ein Ziegelgewölbe. Nun sieht das ja auch ganz schön aus so ohne Putz nur sind genau in der Mitte oben die Ziegel etwas locker geworden. Sie fallen noch nicht raus aber eigentlich wollte ich die Fugen freikratzen und neu mit deitemann sp weiß Sanierputz einfugen. So jetzt meine Frage: Bin ich auf dem Holzweg?
Macht es aus statischen Gründen mehr Sinn im oberen Bereich alles neu zu Verputzen und wenn ja womit oder kann man den ursprünglichen Weg: Fugen auskratzen, neu einfugen und den Keller trocknen lassen angehen. Wir sind Handwerkeranfänger aber hochmotiviert. Freue mich über jeden Rat
Feuchte Wände
Hallo Cornelia,
nun ist es sehr schwer ohne genaue Kenntnis vor Ort Vermutungen zu äußern.
Aber aus meiner beruflichen Erfahrung heraus glaube ich nicht daran, das trotz Zementputz kapillare Feuchte bis in den Bereich der EG- Wände steigt. Meistens finde ich als Hauptursache in solchen Fällen einen defekten bzw. falsch aufgebauten Putz im Sockelbereich, dann defekte Entwässerungen, Kondensatbildungen und hygrische Feuchte (Salz). Putzabschlagen hilft nur gegen die letzte Ursache.
Was das Gewölbe betrifft: Gab es vorher an der Stelle einen Riss im Putz?
Viele Grüße
Viele Grüße
Hallo Cornelia,
nun ist es sehr schwer ohne genaue Kenntnis vor Ort Vermutungen zu äußern.
Aber aus meiner beruflichen Erfahrung heraus glaube ich nicht daran, das trotz Zementputz kapillare Feuchte bis in den Bereich der EG- Wände steigt. Meistens finde ich als Hauptursache in solchen Fällen einen defekten bzw. falsch aufgebauten Putz im Sockelbereich, dann defekte Entwässerungen, Kondensatbildungen und hygrische Feuchte (Salz). Putzabschlagen hilft nur gegen die letzte Ursache.
Was das Gewölbe betrifft: Gab es vorher an der Stelle einen Riss im Putz?
Viele Grüße
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Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 21.02.11
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 21.02.11
Mit meiner
bescheidenen baulichen Meinung und Erfahrung sage ich: mit einem "guten" zementären Aufbau an Putzen bekomme ich die Feuchte bis ins Dach!
Wenn ich da was machen würde nur mit Luftkalkmörtel und den anderen Produkten von solubel.de.
Zementputz runter, Ausfugen mit Luftkalkmörtel.
KEIN Sanierputz!
Wenn Steine Locker sind - aufpassen! Auch ergründen: Warum dies so ist.
Da Sie am Anfang einer Sanierung stehen: Meine Empfehlung: Sanierungskonzept!
Man glaubt gar nicht an was man alles zu denken hat.
Und wenn das vorher nicht berücksichtigt hat - kostet es nachher um so mehr!
Gutes Gelingen
FK
bescheidenen baulichen Meinung und Erfahrung sage ich: mit einem "guten" zementären Aufbau an Putzen bekomme ich die Feuchte bis ins Dach!
Wenn ich da was machen würde nur mit Luftkalkmörtel und den anderen Produkten von solubel.de.
Zementputz runter, Ausfugen mit Luftkalkmörtel.
KEIN Sanierputz!
Wenn Steine Locker sind - aufpassen! Auch ergründen: Warum dies so ist.
Da Sie am Anfang einer Sanierung stehen: Meine Empfehlung: Sanierungskonzept!
Man glaubt gar nicht an was man alles zu denken hat.
Und wenn das vorher nicht berücksichtigt hat - kostet es nachher um so mehr!
Gutes Gelingen
FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 21.02.11
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Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 21.02.11
Danke danke,
nett so schnell schon eine Antwort zu bekommen.
Also Risse im Putz sind mir keine besonderen aufgefallen.
Die Kellerräume sind auch unterschiedlich behandelt worden.
In dem großen mit dem Nässeproblem ist alles mit dicken Zementschichten abgedichtet worden. Als die runter kamen roch es nach alten Kartoffeln.
Die losen Steine befinden sich im kleineren Keller und ich vermute um einen Statiker nicht herum zu kommen.(Obwohl der Putz lose und bröckelig war und auf keinen Fall Zement im Deckenbereich)
Warum keinen Sanierputz für die Fugen? Ist mir von einem Fachmann ans Herz gelegt worden
vielen lieben Dank schon mal
nett so schnell schon eine Antwort zu bekommen.
Also Risse im Putz sind mir keine besonderen aufgefallen.
Die Kellerräume sind auch unterschiedlich behandelt worden.
In dem großen mit dem Nässeproblem ist alles mit dicken Zementschichten abgedichtet worden. Als die runter kamen roch es nach alten Kartoffeln.
Die losen Steine befinden sich im kleineren Keller und ich vermute um einen Statiker nicht herum zu kommen.(Obwohl der Putz lose und bröckelig war und auf keinen Fall Zement im Deckenbereich)
Warum keinen Sanierputz für die Fugen? Ist mir von einem Fachmann ans Herz gelegt worden
vielen lieben Dank schon mal
Darum:
http://bau-st.eu/pages/sanierputze.php
anonymus | 21.02.11
Hallo Cornelia,
Sanierputze nach WTA-Richtlinien sind porenhydrophobe Werktrockenmörtel und diese haben dort eigentlich nichts verloren.
Säubern => Ausfugen mit Kalkmörtel => entweder verputzen mit Kalkputz/Luftkalkputz oder auch einfach eine Kalkschlämme auftragen. Zementhaltige Produkte vermeiden.
Wenn im Keller der Zementputz bereits entfernt wurde ist es dann auch Zeit, nach dem äußeren Sockelputz zu schauen. Zementhaltige Putze entfernen, ausschließlich mineralische Farben verwenden.
Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 21.02.11
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 21.02.11
danke
in die Runde. Es wird klarer. Werde nun erst mal die Links abarbeiten.Schönen Tag noch
in die Runde. Es wird klarer. Werde nun erst mal die Links abarbeiten.Schönen Tag noch