Feuchtigkeit

Hallo Leute,
ich bin neu hier im Forum und suche Rat bei jemadem der sich evetuell auskennt.Und nun zum Problem ,ich habe eine Firma als Nachbarn dessen Büro direkt an mein Grundstück grenzt. Als ich unser Haus käuflich erworben hatte , habe ich an dieser Stelle eineige veränderungen durchgeführt,(1./ca. 9 meter hohe Kiefer gefällt die den Boden darunter schön trocken hielt
2./Wandbewuchs entfernt(Efeuänlich) 3./Wandverputz aufgebracht,da vorher häßliche krumm vermauerte nackte Ziegel zu sehen waren).

Putzaufbau: Grundputz=mineralischer Zementputz,
oberputz=diffusionsoffener Kunstharzputz der Fa.Häring

Jetzt behauptet dieser Nachbar (nach zweieinhalb Jahren)das durch den aufgebrachten Putz in seinem Büro Feuchtigkeit an der Wand hinter seiner Möblierung inclusive Schimmelbildung enstanden ist und verlangt von mir abhilfe.
Die Wand besteht aus einem drittel Glasbausteinen und zweidrittel Vollziegelsteinen die ich verputzt habe,sie ist nicht gedämmt und ca. zwanzig cm dick.Das Büro wird beheizt und mäßig gelüftet.
(keine Fenster,nur Glasbausteinkippfenster)

Wer weiß Rat? Ist das wirklich möglich ? was kann man tun ?

Im voraus schon mal vielen Dank !

MfG Delle


Delle | 13.12.08


Den Nachweis muß Ihr Nachbar erbringen!

Klingt mir aber so als Würde die Wand nach dem entfernen des Efeu und der Baumfällaktion mehr vom Wind bestrichen als vorher und daher rascher abkühlen.
Grundsätzlich also möglich!

Die Frage ob Sie dafür verantwortlich sind bzw. Haftbar kann Ihnen nur ein Anwalt beantworten.
Ich zumindest nich.

Abhilfe schafft hier ein WDVS(Dämmung) auf der Wand des Nachbarn.

gruß jens
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Bauwerksanierung-PAAS | | 13.12.08

Moment!


Verstehe ich das richtig? Nachbar ist Grenzbebauung und du hast seine Wand verputzt?

Ich hoffe mal das ich da was falsch verstanden habe!


Marko
...und immer an der Zukunft bauen!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.12.08

Technisch


gesehen sind Zement- und Kunstharzputze ungeeignet. Dazu kommen die Aspekte, die jens aufgezeigt hat.
Und rechtlich gesehen: Da wurde an fremdem Eigentum gewerkelt. Ich hoffe, Ihr habt eine Einverständniserklarung des Eigentümers. Klingt ziemlich problematisch.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
Mitglied der Fachwerk.de Community
Maurermeister | | 14.12.08

Feuchtigkeit


danke erst mal für eure Antworten,laut Hersteller ist der Silikonharzputz auf allen Zement und zementhaltigen Putzen anwendbar.Leider habe ich für die Verputzaktion keine Genemigung weil es sich um ein Mauerstück handelte was zwischen zwei verputzten Flächen lag,da habe ich einfach angeschlossen(leider)sie war halt sehr häßlich,Grenzbebaung aus dem Jahr 1908 damals war wohl alles egal.
Ob die Büroräume dort eine Genehmigung haben oder brauchen weiß ich nicht,sind schon vor dem Kauf dagewesen.
Nach eingehender Suche nach Antworten im Netz,ist es wohl so das die aufsteigende Feuchtigkeit ins Mauerwerk zieht und durch den Kunstharzputz auf meiner Seite nicht mehr abtrocknet bzw. ablüften kann.
Also entweder ich schlage den ganzen Putz wieder ab oder ich finde dazu Alternativen die beide Seiten zufrieden. sellen.
Nochmals Dank

MfG Delle


Delle | 14.12.08


Hallo

Silikonharzputz soll im allgemeinen sehr diffusionsoffen sein
"kunstharz"putz (welcher auch immer) muss dies nicht sein. Was wurde verwendet?

Gruß

Dorothée
klagt nicht, kämpft!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.12.08

und wie soll das gehen?


Hallo

wie stellt ihr Nachbar sich das vor? Dass vorher die Feuchte durch die Wand diffundieren konnte und jetzt nicht mehr?

Alles Käse! Feuchte wird durch Lüften aus dem Büro gebracht.

Er soll sich mal an die eigene Nase fassen: Wer Möbel an die Aussenwand stellt, ist nämlich selber schuld. Das ist eine Art Innenisolierung, die nach einigen Jahren zu den vorgefundenen Schäden führen kann (Feuchte; Schimmel). Möbel wegrücken von der Aussenwand, das weiss doch jedes Kind.

Gruss
stt
Let the children play
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.12.08

Feuchtigkeit


Der Putz ist ein Silikonharzputz(Unisil P 7250)laut Hersteller hoch Wasserdampfdurchlässig und feuchtigkeitsregulierendund Co2-durchlässig und auf der außenseite hoch wasserabweisend und erxtrem schlagregenfest.
Habe mir das Technische Merkblatt der Fa. Häring zukommen lassen.Danach sollte dieser Feuchtigkeitseffekt eigentlich nicht auftretten.Aber was soll ich machen er behauptet nun das er sein verhalten nicht geändert hat und ich ohne Einverständnis den Putz aufgebracht habe.Ich muß mich da wohl fügen.
Dank für Antworten.

MfG Delle


Delle | 15.12.08

Feuchtigkeit


Hallo,
bevor ich mich aeusere 2. Fragen: 1. Wie lange ist die Faellaktion und Efeuentfernung her?(bis Nachbar sich wegen der Feuchtigkeit beschwerte) 2. Wie alt bzw. wie dick war der Efeu am Boden 1-10 cm d oder mehr?
Gruss Schmidty
Alles ist moeglich
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.12.08

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