Wer hat Erfahrung mit PURA von REDSTONE, Verarbeitung, Wirkung, Tipps?

Guten Tag,
eine zweischalige (Spar-Klinker 5cm, 1-2cm Luft, ca.25cm Bimsstein) soll von Innen mit 6cm PURA von Redstone plus 6mm Kalziumsilkatplatte gedämmt werden.

Auch eine Teilbeantwortung der Fragen, egal ob negativ oder positiv, ist hoch willkommen!

Welche Erfahrung mit der Verarbeitung der PURA-Platte haben Sie gemacht?
Wer kann Tipps zur Verarbeitung geben, worauf muß geachtet werden, wo gab es Schwierigkeiten oder Probleme?
Wie sieht das Ergebnis insbesondere dämmtechnisch aus?
War die Maßnahme ein Erfolg oder hätten Sie es im Nachhinein betrachtet besser anders gemacht?
nur so mal
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| 10.08.08

Innendämmung


Unabhängig vom Problem des rechnerischen Nachweises der Innendämmung habe ich mal auf die Internetseiten von Redstone geschaut.
Bei der Zusammensetzung der Platten gibt es da einige seltsame Unstimmigkeiten.
Da wird behauptet, die Platte würde auf "rein biologischer Basis" hergestellt, und zwar aus den Baustoffen Sand, Kalk, Wasser und Zement.
Was nicht angegeben wurde, ist der Schaumbildner.
Was soll daran rein biologisch sein?
Das ist für mich ein klassischer Porenbeton mit Zementzusatz zur Festigkeitserhöhung, also Gassilikatbeton.
Der angegebene Diffusionswiderstand von 5 entspricht dem von Ytong.
In einer anderen Publikation wird beim selben Produkt als Inhaltsstoff zusätzlich Lehm deklariert.
Ja, was denn nun?
Mit dem Aufbau der Innendämmung komme ich nicht klar.
Wieso 2 Materialien?

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 10.08.08

Innendämmung nein danke


Sehr geehrter Herr Mitzner,

jede Form der Innendämmung ist der größt mögliche bauphysikalische Fehler den man seinem Haus antun kann. Die Behauptung auf ihr könnte kein Schimmel wachsen ist nur korrekt wenn Sie nichts organisches wie Tapete aufbringen. So habe ich kürzlich bei einer Denkmalsanierung fotographiert wie der Schimmel sich mit Tapete auf dieser Platte sau wohl fühlt. Ein großes Problem bei jeder Form von Innendämmung ist das keine Aufwärmung der Wand vom Innenraum mehr stattfinden kann und sich der Taupunkt dadurch nach innen begibt, die Wand wird dann immer nasser. Wir bieten hierfür ein informatives Merkblatt mit dem Thema: Macht dieser Schrank Wände nass? an. Gerne scanne ich das per PDF ein und sende es Ihnen per Email. Anforderung unter rupnow@porofin.de.

Mit freundlichem Gruß

Ralf Dieter Rupnow

Link: http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 10.08.08

PURA - Erfahrungsbericht


Sehr geehrter Herr Rupnow,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Die Gefahr der Taupunktverscheibung ist uns bewußt.
Im Zusammenhang mit der Montage der Innendämmung ist auch die Einblasdämmung mit Hyperdämm Perlite in den Mauerspalt geplant, also auch eine Außendämmung. Diese Maßnahme verspricht wegen des geringen Spaltmaßes von ca. 2cm nicht sonderlich wirksam zu sein, soll dennoch (in Eigenleistung)gemacht werden
Nässe in der Wand ist nicht unser Problem, insbesondere dringt von außen kein Wasser ein! Schimmelbildung ist im letzten Frühjahr erstmalig (nach 23 Jahren Nutzung) als leichter Belag im unteren Wandbereich auf der Tapete entstanden

Sie weisen aus Ihrer Erfahrung auf die Gefahr der Schimmelbildung auf Tapeten hin. Wäre also ein Lehmputz oder ein handelsüblicher Rauputz eher anzuraten, möglicherweise unter Verzicht auf die Kalziumsilikatplatte?
nur so mal
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| 10.08.08

Ursache beheben


Hallo Herr Mitzner,

der Volksmund sagt nicht ohne Grund das die Ursache des Übels ausgerottet werden soll damit das Problem gelöst wird.

Bei Ihnen ist es Feuchtigkeit, trocknen Sie Ihre Wände aus (gegen Regenfeuchte mit Lotupor auf die Fassade oder gegen aufsteigende Feuchte mit Porofin per Injektion)dann ist das Übel beseitigt. Ohne Wasser kann kein Schimmel leben, keine Frostschäden entstehen und Ihre Wände sind im trockenen Zustand im optimalen Wärmedämmbereich auch ohne zusätzlicher Dämmung. Im angebotenen Link sind entsprechenden Hinweise beschrieben.

MfG
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 11.08.08

PURA-Erfahrung


Sehr geehrter Herr Rupnow,
erneut besten Dank für Ihre Tipps.

Zum Glück liegt bei uns weder eindringende noch aufsteigende Feuchtigkeit vor.
Der gesehene leichte Schimmelbefall rührt einzig von Kondenswasser aus der Raumluft-feuchte her.
Die Raumtemparatur sinkt gelegentlich, da der Raum nur noch gelegentlich genutzt wird, auch schon mal unter die 15Grad-Grenze, dann fällt Luftfeuchte an der kalten Wand aus.
nur so mal
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| 11.08.08

@Ralf Dieter Rupnow


eien Innendämmung pauschal als Fehler einzustufen ist falsch! Dafür gibt es mittlerweile genug Langzeiterfahrung mit diffusionsfähigen Dämmsystemen mit hohem Trocknungspotetial.

Gerade zu lustig finde ich das hier eine Produkt empfohlen wird nicht notwendig ist da hier kein Feuchtigkeitsproblem vorliegt!!

Abgesehen davon halte ich persönlich den Einstaz nicht reversibeler Horizontalsperren für falsch und Geldmacherei.
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 11.08.08

Lüftungsöffnungen?


Hallo Herr Mitzner,

weshalb der Schimmel nach 23 Jahren auftaucht ... kann man nur vor Ort ergründen.

Der Wandaufbau klingt nach den 60er Jahren?

Gibt es Lüftungsöffnungen (offene vertikale Fugen) in der Klinker-Vorsatzschale oder eine Öffnung der Schicht zum Dachraum hin? Wurden evt. solche Schlitze irgendwann verschlossen?

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 11.08.08

PURA von REDSTONE Erfahrungen


Hallo Herr Kommayer,
interessante Fragen! Baujahr 1967

Vertikale Fugenöffnungen hat es nicht nie gegeben, die vorgesetzte Klinkerung ist über die gesamte Wandlänge nach oben hin (Dachboden) offen. Über diese Öffnung soll die Hyperdämm Perlite Dämmung eingebracht werden.

Das erstmalige Auftreten eines leichten Schimmelbelages liegt wohl an einer geringer gewordenen Nutzung des Raumes und folglich geänderten Heizverhaltens.
Zur allgemeine Erheiterung oder Erhellung folgen 4 Bilder : Fassade im Bereich der zu sanierenden (Innen-)wand
3x Innenwand, Flecken sind bei 1 Motiv nicht sehr gut zu sehen

Die Flecken entstanden primär hinter Möbelstücken.
An dieser Stelle ist das Haus NICHT unterkellert.
Inzwischen bin ich mir garnicht mehr so sicher, ob es sich nicht doch (auch) um aufsteigende Feuchtigkeit handelt.
Das Parkett und die Fußleiste ist allerdings überhaupt nicht von Feuchtigkeit angegriffen.
nur so mal
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| 11.08.08

weiteres Foto


Ergänzung zur vorherigen Nachricht
nur so mal
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| 11.08.08

weiteres Foto


ergänzendes Foto
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.08.08

weiteres Foto


ergänzendes Foto
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.08.08


Hallo Herr Mitzner,

das Einfachste wird sein den Raum zunächst genauso wie die anderen zu belüften zu beheizen, zu benutzen. Rücken Sie die Möbel etwas von den Außenwänden ab, das Feuchtebild ist ein Klassiker. Mit Feuchtigkeit von Außen hat das höchstwahrscheinlich nichts zu tun.

Die Klinkerschale Ihres Hauses schützt den Bimsstein vor Feuchtigkeit durch Regen. Die im Haus durch Benutzen und Bewohnen entstehende Feuchtigkeit kann durch den Bimsstein diffundieren und wird durch die Luftschicht in den ungedämmten Dachraum abgeführt.
Abgesehen davon, dass Ihnen die Dämstärke von 1-2 cm nichts bringen wird, wird in Zukunft der Feuchteabtransport behindert werden. Lassen Sie das besser.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 11.08.08

PURA von Redstone Erfahrungen


Hallo Herr Kommeyer,
vielen Dank für Ihre Analyse & Meinung!

Sie würden folglich auch von einer Innendämmung - ganz gleich welcher Art - abraten?
Mit freundlichen Grüßen
nur so mal
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| 11.08.08

PURA von Redstone Erfahrungen


SOrry für die falsche Namens-schreibweise!
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.08.08

Innendämmung


Ergänzend zum Beitrag von Christoph Kornmayer halte ich die Entwässerung am Fuß der Schale für überprüfenswert.
Möglich, das die Öffnungen unter dem Rollkies liegen.
Auf jeden Fall sollten sie funktionieren.
Auch Schlagregen kann durch eine Klinkerschale dringen, besonders bei dieser Sparausführung. Das Wasser sammelt sich im Fußbereich. Wenn es nicht ablaufen kann, wird die Innenwand am unten feucht.
Ich halte eine Innendämmung nicht für überflüssig, allerdings sollte sie sorgfältig geplant und ausgeführt werden.
Der Teufel steckt im Detail, das sind unebene Putzflächen, Fensterlaibungen, Decken- und Innenwandanschlüsse, Elektroinstallationen, Heizkörper. Wenn zum niedrigeren Heizniveau noch verringerte Lüftung kommt, können sich an völlig anderen Stellen Wärmebrücken bzw. Taupunktunterschreitungen bilden, die wieder zu Schimmel und Nässe führen.
Deshalb verstehe ich auch nicht den geplanten Aufbau mit 2! Materialien.
Eine Dämmebene von 6 cm ist möglich und m.E. auch sinnvoll.
12 cm halte ich aus physikalischen und statischen Gründen für überhöht und falsch.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 11.08.08


Hallo Herr Böttcher,
besten Dank für Ihre Hinweise, werde morgen den Fuß der Wand unter dem Rollkies untersuchen und berichten.
Erlauben Sie mir den Hinweis auf einen Lesefehler:
zu der 6 cm PURA-Platte ist eine 6 MILLImeter Kalziumsilikatplate als Putz-Ersatz vom Hersteller vorgesehen.
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.08.08

Innendämmung


Putzersatz?
Was soll der Quatsch?
Wenn die Platten der Innendämmung anständig verlegt sind, genügt eine Fugenspachtelung als Finish.
Wie wollen Sie 6 mm dicke Platten an die Wand bringen?


Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 12.08.08


Sehr geehrter Herr Böttcher.
der Hersteller sieht eine KLEBUNG der Platten mit seinem Spezialkleber MC vor.
Hier wird gezeigt, wie´s gemacht werden soll:
http://www.redstone.de/pura-3-1-1-0.htm#doku

Mit freundlichen Grüßen
Gunnar Mitzner
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.08.08

Die


6mm Platte wird angeklebt. Deswegen, weil die PURA oder wie sie bei uns heißt ambio, eine sehr weiche Oberfläche hat. Es gibt deshalb 2 Möglichkeiten der Endbehandlung dieser Dämmung. Entweder abspachteln der Fläche mit einem speziellen Spachtel und dann einen Silikatputz aufbringen, oder diese 6mm Silikatplatte aufkleben, die Fugen spachteln, Schleifen und streichen. Die Oberfläche sollte dann nicht mehr tapeziert werden. Gruß H. Köhler


anonymus | 12.08.08

PURA-Erfahrungen


Hallo Herr Köhler,
danke für Ihren Beitrag.
Haben Sie Langzeit-Erfahrungen mit PURA / AMBIO - egal ob positiv oder negativ?
Silikatputz - wo erfahre ich mehr darüber?
Gerne hört das Forum von Ihnen!
Freundliche Grüße
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.08.08

Hallo


ja, wir haben diese Platten, wie gesagt unter anderem Namen, bereits mehrfach eingesetzt. Einmal auf Anforderung und unter Aufsicht (Überwachung) eines Ing.- Büros. Diese Platten lassen sich sehr gut Verarbeiten und dadurch das sie so (relativ) kleinformatig sind, machen auch kleinere Unebenheiten der Wand nicht viel aus. Hohlräume hinter der Dämmung sollten allerdings keine entstehen. Sollte es sich nicht vermeiden lassen, das es Hohlräume gibt, (beim Altbau ist das oft so) sollte der Untergrund mit einem Zementputz angeglichen werden, oder die Dämmplatten im Punkt/ Wulst Verfahren angeklebt werden. Ich denke, das steht auch im techn. Merkblatt. Einen Oberputz aus Silikat gibt es, soweit ich weiß, auch von dieser Firma. Zum Preisvergleich können wir ihnen auch ein Angebot zur Lieferung unterbreiten. Sie dürfen auch gerne bei uns direkt anrufen (07452/ 790055) Gruß H. Köhler


anonymus | 12.08.08


@ Herrn Köhler: Weshalb denn mit Zementputz?

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 12.08.08

Weil


preiswert und feuchteunempfindlich. Falsch? H. Köhler


anonymus | 12.08.08


eher problematisch.

Bisheriger Wandaufbau:

5cm Klinker
2 cm Luftschicht
25 cm Bimsstein
1-2 cm Putz

Aufgrund des Erstellungsjahres gehe ich zunächst mal davon aus, dass es sich um einen Gipsputz handelt, da würde ich mich hüten mit Zementputz auszugleichen, das sind dann genau die Stellen, an denen die Diffusion nicht mehr funktioniert wie im näheren Umfeld. Wenn, dann muss da ein homogener Wandaufbau geschaffen werden.
Ohne Berechnung würde ich da nichts an die Wand bringen. Die Schichten müssen eben nach außen hin an Diffusionsoffenheit zunehmen:

Bimsstein muss diffusionsoffener sein als der Putz
Der Putz muss diffusionsoffener sein als der Kleber
Der Kleber muss diffusionsoffener sein als der Purastein

=> wenn das alles stimmt könnte das funktionieren und

=> dann geht die Feuchte in die offen zu haltende Luftschicht und nach oben weg denn:
Die Klinkerschicht ist von allen jene, die am wenigsten die Diffusion zulässt.

Ein weiteres Problem, dass nach dem dämmen auftauchen kann:
In den 60er Jahren wurden häufig Gebäude mit vorgesetzter Klinkerschale gebaut, die nicht mit Lüftungseinlässen im unteren Randbereich versehen waren.
Nach langen Feuchteperioden und zusammenhängend nicht ausreichendem Heizen kann sich die Feuchtigkeit nach innen durchschlagen, wenn nicht genug "Auftrieb" in der engen Luftschicht herrscht - eben wenn die Oberflächentemperatur der Tragschicht im Luftspalt nicht ausreicht um die Luft "nach oben zu transportieren".
Ausgehend davon, dass der oben genannte Diffusionsdurchgang eingehalten wird, kann also die Feuchtigkeit in Zukunft im Spalt landen, die Oberflächentemperatur der Bimssteinwand wird allerdings weitaus geringer sein als heute. Da bin ich mal gespannt, wo sich das Wasser sammelt. => Unbedingt berechnen lassen statt dranzukleben und zum Sanierungsfall zu werden.

Sollten in der Kiesschicht Lüftungsschlitze zu finden sein legen Sie die unbedingt frei, wenn nicht, läge eine Möglichkeit darin Belüftungeinlässe zu schaffen. Aber auch hier wie oben: Berechnen! Ein permanenter Durchzug ist genauso schlecht wie zu wenig Belüftung.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
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Architekturbüro Kornmayer | | 12.08.08

Danke


Herrn Kornmayer. Von Putz hatte ich nichts gelesen in der Anfrage. Klar, auf Gipsputz kein Zementputz (Festigkeitsgefälle)Das ist mir schon klar. Wenn es Gipsputz sein sollte (sicher möglich) hat man immer gesagt, dann muss er runter, da der Kleber in Verbindung mit Feuchtigkeit und Gips eine chem. Reaktion geben kann und sich der Kleber dann ablöst vom Untergrund. Soviel wie ich weiß, gibt es jetzt einen geprüften Kleber, der auch auf Gipsputz zu verwenden ist. Ich würde daher, wenn die Wand uneben sein sollte, das Punkt/ Wulst Verfahren anwenden. Für das andere Problem wäre es vielleicht angebracht, eine hygrische Simulation zu errechnen. Ich weiß, das es dafür Programme gibt und spezielle Ing.- Büros, die das gegen Gebühr anbieten. Ja, das Thema Innendämmung. Ich wills von meiner Seite her auch dabei bewenden lassen, da das auch nicht mein Gebiet ist. Da gibt es sicher kompetentere Mitglieder. Grüße aus dem Süden H. Köhler


anonymus | 12.08.08


Sehr geehrter Herr Kommayer,
danke für die intensive Auseinandersetzung und Ihre sehr interessanten Ausführungen!

Wie geplant habe ich sowohl das Mauerwerk von Außen und von innen weiter untersucht. Die Fotos dazu folgen unmittelbar.

Dabei sehe ich Folgendes:
Innen:
- die abgenommene Tapete zeigt nur auf der Frontseite Flecken / Schimmel (Ob das normal ist, weiß der Experte gewiß;-) )
- der Putz zeigt außer den vergilbten Leimspuren keinerlei erkennbares Schadensbild (Schimmel oder Feuchtigkeit)
- eine Probe des Putzes wurde entnommen, der Baustoffhändler wird mir sicher sagen können, ob es sich um Gips- oder Zementputz handel)

Außen:
- Lüftungsschlitze wurden auf 1 Meter Wandlänge nicht gefunden
- unter einer ca 10cm hohen Rollkiesschicht hat sich organisches Material abgesetzt.
- darunter befindet sich eine ca 30cm starke, Feuchte Eisenkies-/Eisensand-Schicht
- darunter, in Höhe des Fundamentes beginnt eine Lehmschicht
- das Fundament ist löchrig, praktisch nicht isoliert gg. Feuchte und (selbstverständlich) nicht gedämmt

Mein Fazit:
Ohne die Sanierung der Außenwand im Fundamentbereich ist die Innendämmung wertlos.

Ab sofort werden Ratschläge zur Sanierung des Fundamentbereiches angenommen :-) (aber das gehört wohl in ein anderes Forum)!
nur so mal
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| 12.08.08


weiteres Foto
nur so mal
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| 12.08.08


weiteres Foto
nur so mal
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| 12.08.08


weiteres Foto
nur so mal
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| 12.08.08


Hallo Herr Mitzner,

Zum Fundament: da scheint ja noch alles zu funktionieren. Die dichtere Eisenkiesschicht hält die Ablagerungen vom Fundament fern.

Die Arbeiten sind aber eigentlich eher etwas für einen Fachbetrieb:

Trennen Sie die Kiesschichten, entfernen Sie die Ablagerungen und lassen Sie den Bereich abtrocknen.
Graben Sie nicht unter das Fundament, das kann zu Grundbruch führen.

Wenn uneben dann mit Mörtel glatt ziehen, Hohlkehle ausbilden, Bitumenanstrich, 2 Bitumenbahnen, Dämmung und eine Noppenbahn => Abschlussprofil und wieder die Kieslagen einbauen

Zur Tapete: Das die Tapete nur oberflächlich betroffen ist weist wieder auf die Kondensfeuchte hin, die mit Vernunft (Heizen und Lüften) wieder in den Griff zu bekommen ist.

Zur Vernunft: Haben Sie die ganze Maßnahme der Innendämmung mal durchgerechnet? Wann soll sich das amortisiert haben? Ist Ihr Dachbereich bereits gedämmt? Da lässt sich evt. günstiger und somit mehr sparen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 12.08.08

Innendämmung


Ich muß noch mal zum Putz kommen:
Ich kenne das System nicht, bin aber sehr mißtrauisch, wenn mit jemand als "Putzersatz", weil der Untergrund sehr weich ist, eine 6!mm dicke Schaumbetonplatte zum Aufkleben anbietet. Aufkleben heißt, ich muß die Platte ins Kleberbett andrücken.
Ich kann mir nicht vorstellen, solch eine dünne Platte ohne Bruch und ohne Dellen an die Wand zu kriegen.
Da kann ich auch einen Kalk- oder Lehmputz aufspachteln.
Wer das Zeugs schon mal verlegt hat, kann ja mal seine Erfahrungen beschreiben, ich lerne gern dazu.

Viele Grüße

p.s. Die Klinkerschale sieht wie nachträglich auf ein gesondertes Fundament davorgestellt aus.
Das kann von Vorteil sein, wenn das eingedrungene Wasser durch die Fuge zwischen altem und neuem Fundament ablaufen kann.
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 12.08.08


@ Ingenieurbüro Georg Böttcher
Sehr geehrer Herr Böttcher,
die Klinkerfassade ist damals zeitgleich und auf dem gleichen Fundament errichtet worden wie die Bimssteinwand.

Wie Sie, hätte ich gerne jemanden gefunden, der das System schon verbaut hat und Erfahrungen beitragen kann. Das war der Impetus meiner Anfrage in diesem Forum. Von Herrn Köhler hörte ich, das er es schon verbaut hat; von Problemen berichtete er nicht.
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.08.08


@ Architekturbüro Kommayer

Sehr geehrter Herr Kommayer,
wie finde ich ggf. jemanden, der mir berechnen kann, ob und ggf. wo und wieviele Belüftungsschlitze sinnvoll und gerade richtig sind bzw. wo sie zu setzen wären und welche Kosten müßte ich für die Berechnung kalkulieren?

Zu Ihrem Amortisationsgedanken möchte ich sagen:
wahrscheinlich bin ich alt und grau, bevor sich die 1000,- EUR plus Eigenleistung für die Innendämmung rechnen würden, andererseits gäbe ich lieber 2,-EUR für Dämmung als 1,-EUR für Heizöl aus!

Erneut vielen Dank für Ihren Rat zur Sanierung der Fassade.
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.08.08

Keine Innendämmung


Hallo Herr Mitzner,

ich sagte es ja schon, verzichten Sie aus bauphysikalischer Sicht auf Innendämmung. Wenn Sie Schimmel hinter einen zu dicht an einer Außenwand gerückten Schrank haben, zeugt das auf eine Taupunkt Verlagerung nach innen auf Grund einer mangelnden Aufwärmung der Wand vom Wohnbereich aus. Beseitigen Sie die Ursache für die Feuchtigkeit, stoppen Sie das Aufsaugen von Feuchtigkeit aus dem Bodenbereich und von Regen, trocknen Sie Ihre Wände aus. Ohne Wasser in der Wand kann kein Kondenswasser und Schimmel auftreten. Mit trockenen Wänden verbessern Sie die Wärmedämmung Ihres Hauses um mindestens 100%, in Extremfällen sogar bis 400 %. Die Tatsache das Ihre Wand einen kleinen Luftspalt hat lässt vermuten das die Feuchtigkeit aufsteigend aus dem Fundamentbereich oder durch zu hohe Wohnfeuchte (Kochen, Duschen, Pflanzen etc.)verursacht wird, ohne jedoch die Regenfeuchte ausser acht zu lassen. Genau kann man das eigentlich nur vor Ort feststellen.

Ich wünsche Ihnen analytische Fähigkeiten.

MfG
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 14.08.08

Reflexzonenmassage für Mauersteine


Hallo Herr Mitzner,

die Berechnung ist nicht mein Beritt. Üblicherweise werden diese Berechnungen von klassischen Ingenieurbüros durchgeführt. Gerade bei Ihrem kleinen Luftspalt würde ich das aber machen lassen, das kann wirklich nicht teuer sein. Vielleicht findet sich ja jemand hier im Forum?

@ Herrn Rupnow: Mal ehrlich, wenn mein einziges Werkzeug ein Hammer ist werden bald alle Probleme wie Nägel aussehen. Das von Ihnen vertriebene Produkt Porofin ist kein Allheilmittel, das auf jeden Sachverhalt passt. Gerade hier, wo mit annähernder Sicherheit Kondensfeuchte vorliegt die erdgeschossige Wand mit Porofin behandeln zu wollen leuchtet mir wirklich nicht ein. Es erscheint mir so sinnvoll wie eine Reflexzonenmassage für Mauersteine. Der Einsatz von Porofin hilft hier eher dem Hersteller/Händler.
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 15.08.08

Herr Böttger


ich wollte mich eigentlich nicht mehr einschalten.
Das mache ich öfters so, das ich meine Erfahrung einstelle und mich dann abmelde von der Diskussion, da alles was nicht Lehm, Holzweichfaserplatte oä ist, als "Zeugs" wie sie es bezeichnen, abgetan wird. Aber in dem Falle würde ich sagen, bevor man etwas als "Zeugs" bezeichnet, ohne, wie sie selber sagen, es zu kennen, wirft meiner Meinung nach ein schlechtes Licht auf ein Ingenieur Büro (sorry). Der Werdegang müsste eigentlich sein, erst genau erkundigen, techn. Merkblatt zB, oder Prüfzeugnisse lesen, dann vielleicht noch Proben schicken lassen.
Dann sich OBJEKTIV ein Bild machen. Dann seine Meinung abgeben. Ich denke, da können sie mir zustimmen.
Wenn sie das in dieser Reihenfolge machen möchten, stehe ich ihnen gerne (gerne auch in einem persönlichen gespräch) zur Verfügung. Sollte das sowieso aus reinen Überzeugungsgründen nicht gewünscht sein, dann eben nicht.
Natürlich kann man auf die 6mm Silikatplatte verzichten und einen Silikat oder Lehmptz auf diese Dämmung bringen. Warum denn nicht.
Es war ja nur eine weiter Lösung, die so schlecht nicht ist. Warum? Weil erstens durch die Silikatplatte die Diffusion gegeben ist, zweitens die Oberfläche wesentlich unempfindlicher wird (diese Dämmplatten sind ein sehr weiche Material) ich viel schneller fertig bin und das ganze fehlertoleranter ist, als wenn ich als Laie einen Lehmputz anbringen will.
Übrigends die Platten brechen nur mit viel Gewalt und wellen nicht. (Nur mal so am Rande).
Wenn , wie gesagt, sie ernsthaftes Interesse haben, schicke ich ihnen gerne entsprechende Unterlagen per E- Mail.
Einen schönen Tag noch

H. Köhler


anonymus | 15.08.08

Innendämmung


Sehr geehrter Herr Köhler,
ich bin wie gesagt lernfähig.
Meistens werde ich beschimpft, wenn ich hier im Forum gegen die generelle Verteufelung von solchen Baustoffen wie Zement, Gassilikatbeton und Gußasphalt schreibe.
Das ist mal was anderes, als Öko- Guru geoutet zu werden.

Aus was bestehen denn diese 6-mm Platten und wie groß sind sie?
Calciumsilikat kann es ja wohl nicht nur sein.
Bei der Gelegenheit könnten Sie mich vielleicht über die Unstimmigkeiten in der Deklaration des Produktes, auf die ich in meinem ersten Beitrag hingewiesen habe, aufklären.
Wenn Sie damit schon gearbeitet haben, können Sie ja auch mal über Ihre Erfahrungen in der Verarbeitung berichten.

Viele Grüße


anonymus | 15.08.08

Hallo


Herr Böttcher, es freut mich, wenn man sich vernünftig unterhalten kann. Entschuldigung, wenn meine Ausführungen vielleicht etwas "hart" geklungen haben sollten.
Doch, die Platten sind aus Calciumsilikat. Sonst wären sie auch wenig geeignet in so einem Falle.
Wir haben diese bereits mehrfach eingesetzt auch unter Anforderung und Überwachung eines Ing.- Büros aus unserer Nähe (Reutlingen). Dies war auch in einem alten Fachwerkhaus (300m²) Innendämmung. Seither haben wir das Materiel bereits mehrfach eingesetzt und auch verkauft. Inzwischen wurde diese Dämmung auch weiterentwickelt von WLG 045 auf WLG 040.
Wir können nichts schlechtes darüber berichten. Im Gegenteil. Natürlich gibt es auch andere, sehr gut funktionierende Innendämmungen. Ganz klar. Wir können eben nur aus unserer Erfahrung heraus dieses Produkt, das wir unter dem Namen "ambio Mineralschaumplatte" Verkaufen und anbieten, nur gutes berichten.
Allerdings müssen die Wände trocken sein, bei eindringender Feuchtigkeit, oder aufsteigender Feuchtigkeit, sind diese Platten fehl am Platze. Ein Nachteil ist, um auf die geforderten EnEV- Werte zu kommen, müssen meistens die 100mm Platten genommen werden. (Lässt sich errechnen). Dadurch verliert man eben einiges an Platz im Zimmer.
Grüße H. Köhler


anonymus | 15.08.08

Innendämmung


Das ist alles sehr schön, Herr Köhler.
Leider weiß ich immer noch nicht, wie groß diese 6 mm dicken Calciumsilikatplatten sind, die sich nicht wellen und nur mit viel Gewalt zu zerbrechen sind.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 15.08.08

Kalziumsilikatplatte


Das hier ist Schimmel auf einer Kalziumsilikatplatte.

Jede Innendämmung ist ein bauphysikalischer Fehler weil mit diesen Platten nicht die Ursache des übels beseitigt wird.

Und Herr Kornmayer, beantworten Sie mir doch mal die Frage, wann entsteht eigentlich Kondensfeuchte? Und welche Möglichkeiten sehen Sie Kondenswasser Bildung zu verhindern? Da bin ich mal gespannt auf Ihre Antwort.

Wir geben mit der Verwendung unserer Methoden und Produkten bis zu 20 Jahre Garantie auf Schimmelbefreiung. Wieviel Garantie geben Sie Herr Kornmayer wenn Sie mal so einen Fall haben? Wir beseitigen mit Porofin und Lotupor die Ursache und sperren die Feuchtigkeit einfach aus weil Schimmel ohne Wasser nicht leben kann. Was machen Sie Herr Kornmayer, Kleben Sie so eine Platte?
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 15.08.08


Sehr geehrter Herr Böttcher,
die KS-Platte der Firma Redstone ist laut Katalog & Internet 811x1220 mm groß bei 6mm STärke.
Ich habe sie persönlich noch nicht in der Hand gehabt, kann also aus Erfahrung nicht sagen, wie empfindlich sie in der Handhabung sind - man müßte es mal selbst ausprobieren.
Zu Bedenken ist auch, das die KS-Platte auf eine relativ feste, plane Unterlage als Decklage geklebt wird, besonders viel Spielraum für Verbiegung und insbesondere Bruch wird vermutlich nicht bleiben.
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.08.08

@ Herrn Rupnow, Foto Schimmel auf KS-Platte


Sehr geehrter Herr Rupnow,
die weißen Fetzen oberhalb der Steckdosen und des Schimmels sind Tapetenreste? Vermutlich ist dies die Situation, die Sie in Ihrem Beitrag vom 10.08. andeuteten.
Kann der Schimmel durch die organischen Bestandteile der Tapete entstanden sein, bzw am Leim/Kleister und eben nicht direkt auf der KS-Platte?

Sie sagen zurecht, daß Schimmel ohne Feuchte nicht leben kann, doch muß Feuchte nicht immer und ausschließlich von Außen durch die Wand dringen, wir haben hier ja auch schon vielfach über Kondensfeuchte gesprochen.
Um Ihre Worte zu gebrauchen: die Ursache des Übels muß beseitigt werden. Dazu ist (so auch wie inzwischen bei mir nach und nach geschehen) genaues Hinschauen, also Ursachenforschung unabdingbar.

Auf "Ihrer" Internetseite las ich folgende sehr schlüssige Erklärung, sinngemäß: "Versiegelt man eine Fassade, kann aufsteigende Feuchtigkeit dort nicht mehr verdunsten und steigt weiter hoch." Ok, scheint mir plausibel.
Nun gibt es farblose und dünnflüssige Silikonanstriche, die eine Fassade gegen Eindringen von Schlagregen schützen. Bewirkt ein solcher Anstrich ebenfalls die Verhinderung von Verdunstung von Feuchtigkeit nach Außen?
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.08.08

Schimmel auf KS


Ja Herr Mitzner, das haben Sie richtig erkannt mit der Tapete und dem Kleister. Doch wenn die Platte angebracht ist, möchte man die ja dann noch wohnlich gestalten. Als ich mal bei einer Produktvorstellung von Redstone hier in Berlin war, empfahl man die KS Platte nicht mehr als einmal zu tapezieren bzw. einen zweiten Anstrich zu vermeiden. Ich kann Ihnen sagen, die Veranstaltung wurde echt Lustig, denn die anwesenden Baufachleute stellten mit Ihren Fragen dieses Produkt in Zweifel.

Kondensfeuchte entsteht wenn bereits Feuchtigkeit in der Wand ist. Diese Feuchtigkeit kühlt die Wandtemperatur runter so das Warme Luft mit viel Feuchtigkeit abkühlt und das Kondenswasser hinterläßt. Wenn die Wand trocken ist wird Feuchtigkeit aufgenommen und wieder abgegeben. Wenn Sie auf unserer Internetseite waren haben Sie vielleicht die Rubrik Trocknungshinweise gelesen. Das erklärt genauer.

Ihre Erläuterung zu Imprägnierungen auf Silikonbasis sind wohl richtig, außerdem sind diese nicht beständig und dunkeln die Oberfläche meist nach. Wir arbeiten mit einer Lotuseffekt- Imprägnierung auf Kunststoffbasis. Diese ist UV beständig, absolut unsichtbar, verengen den Porendurchmesser gerade mal um 4% und verändern die Oberflächenspannung um 25° Randwinkel höher als die Silikonate so das diese auch Sturmböen bis 120 km/h locker wiedersteht. Außerdem hat Lotupor eine Wiederstandsfähigkeit von alkalisch bis sauer PH Wert 2-14.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 16.08.08

Innendämmung


Danke für die Zahlen, Herr Mitzner.
Genau deshalb bin ich misstrauisch.
Eine nur 6 mm dünne Platte der Größe 0,8 x 1,2 m aus Calciumsilikat ist für mich schlichtweg nicht zu glauben.
Calciumsilikat ist ein Zementmineral, spröde, nicht zugfest und nicht besonders hart.
Dann müssten diese Platten ja auch noch eine porige Struktur aufweisen, um auf eine Rhodichte von unter 200 kg/m³ zu kommen.
Platten dieser Größe mit den von Herrn Köhler geschilderten Eigenschaften (lassen sich nur mit Gewalt zerbrechen)sind für mich nur als dichte, faserarmierte Platten vorstellbar, also Eternit.
Ein Konkurrenzprodukt, Multipor, kommt ohne diese Platten aus. Entweder kann die Oberfläche nachgespachtelt oder mit einem mineralischen Leichtputz verputzt werden.

Zum ersten Foto von Herrn Rupnow:
Kann sein, da ich heute einen misstrauischen Tag habe.
Ich glaube Ihnen nicht, das dies eine Innendämmung mit Calciumsilikat ist.
Das ist kein Schimmel auf einer Calciumsilikatplatte, sondern auf Rauhfasertapete. Auch wenn Sie es lustig finden, genau darum geht es bei solchen Innendämmungen, die Sorptionsfähigkeit der Oberfläche sollte nicht mit Tapeten und ähnlichem herabgesetzt werden.
Und die Verteilung des Schimmels unter der Steckdose habe ich schön öfters gesehen, bei Vorsatzschalen aus Gipskarton.
Zumindest haben sie nichts mit materialbedingter Taupunktunterschreitung zu tun, denn dann wäre der ganze untere Wandabschnitt betroffen.
Außerdem wird Innendämmung ja genau dafür eingesetzt, um die Taupunktunterschreitung auf der Innenwandfläche zu unterbinden. Solche partiellen Feuchteschäden habe ich öfters gesehen, wenn an den Steckdosen warme, Feuchte Innenluft hinter die Vorsatzschale dringt, das Wasser dahinter kondensiert und an der Innenseite der Vorsatzschale herabläuft.
Könnte es sein, das dies - zufälligerweise und aus reinem Versehen- ein falsches Foto ist, das Sie uns hier präsentieren, Herr Rupnow?

Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 16.08.08

Herr Böttger


ich war nahe dran, zu glauben das sie wirklich interessiert waren, was dazu zu lernen. Aber ihr Beitrag hat gezeigt, das es doch nicht so ist. Genauso machen sie es hauhen sie Eternit an die Wand und dann können sie sagen: "Siehste hat doch nicht funktioniert"
Ich denke es hat keinen Wert, das ich mich hier weiter beteilige. Es war ursprünglich mal von Erfahrungsberichten die Rede. Anstatt den Erfahrungen zuzuhören und eventuell was zu lernen, wird bezweifelt, verunglimpft und an Hand eines Seminares oder Vortrages (Rupnow) alles ins lächerliche gezogen. Ok. Weitermachen!
Machen sie was sie wollen. Schmieren sie dei wand mit Porofin ein, dann wird alles gut.
Ich war drauf und dran ihnen Unterlagen, Muster zuzuschicken, aber ich denek, das ist vergebliche Liebesmüh. Machen sie`s gut. Ich klink mich jetzt aus.
H. Köhler


anonymus | 16.08.08

Innendämmung


Sehr geehrter Herr Köhler,
da Sie jetzt schmollen, habe ich mich selber mal im Internet über die Produkteigenschaften kundig gemacht.
Die Pura- Platten sind sehr wohl ohne die USP (Universal- Ausbauplatte) verwendbar, sie werden als stabil, schlagfest, formstabil und beständig besachrieben. Auch Redstone bietet für die Platte passende Spachtel und Putze an.
Die Universal- Ausbauplatte, die ab 6 mm Dicke angeboten wird, ist eine dichte faserarmierte Zementplatte mit einer Rhodichte von ca. 1,15 to pro m³ (die Pura- Platte hat 0,13 to/m³). Zur Armierung dienen Zellstofffasern.
Also genau das, was ich vermutet habe und was ich wissen wollte.
Ein Wort von Ihnen darüber hätte meinen Wissensdurst gestillt und diese unschöne Diskussion überflüssig gemacht.
Die Platte wird als Trockenputz eingesetzt, muß aber genauso wie die Pura- Platte gespachtelt bzw. geputzt werden.
Das heißt für Herrn Mitztner:
Wenn er die Pura- Platten als Innendämmung anständig und flächig auf der Wand verlegt, braucht er keine USP- Platten als Trockenputz aufbringen und kann sich diesen Arbeitsschritt sparen. Putzen bzw. Spachteln muß man ohnehin.
Das genau war meine Frage.
Was ich immer noch nicht weiß, ist die "biologische Herstellung" der Platten.

Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 16.08.08

cool bleiben


Herr Köhler, nun sein Sie mal nicht so eingeschnappt. Was denken Sie was ich mir hier schon alles anhören musste, aber das ist letztendlich nicht wichtig, glauben Sie mir. Auch wenn man Ihr Produkt madig macht wissen Sie es doch besser, glauben Sie mir, dass zählt. Letztendlich haben Sie Ihr Ziel trotzdem erreicht, man beschäftigt sich mit Ihrer Meinung, Sie müssen nur die richtigen Argumente finden. Wenn Sie irgendwann mal Porofin, Lotupor oder unsere anderen Produkte kennengelernt haben dürfen Sie gerne auch Ihre Erfahrungen kund tun. Ich kenne allerdings Ihre Lieblingsplatte die sich so toll Verarbeiten läßt und sage gefährlich, unnütz und zu teuer. Wenn Sie Ihre Wände mit Lotupor trocknen kostet es auf den Quadratmeter bei Selbstverarbeitung mit Z. B. einer Gloria Gartenpumpe oder Fellrolle ca. 8,28 € inkl. MwSt. Was zahlt man bei Ihnen? Zusätzlich beseitigen wir alle durch Regenfeuchtigkeit verursachten Schäden am Gebäude, also die Ursache beseitigt. Finden Sie das nicht auch besser anstatt an den Problemen herum zu laborieren?
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 16.08.08

@Böttcher


Hallo Herr Böttcher,

Sie dürfen mir ruhig glauben, dass Foto zeigt eine Kalziumsilikatplatte auf der eine Tapete geklebt wurde. Die Feuchtigkeit ist in diesem Bereich durch aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich bedingt. Das Nebengebäude steht 30 cm ab, also wird die Feuchtigkeit außen nicht von z. B. Wind davongetragen, alles geht nach innen.

MfG
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 16.08.08


Sehr geehrte Herren,
vielen Dank für die facettenreiche und engagierte Diskussion, die mir wirklich weitergeholfen hat!

Ich denke, in Einem stimmen doch alle Diskutanten überein:
Innendämmung kommt in keinem Falle zur Anwendung, wenn Feuchtigkeit von Außen eindringt.

In meinem Falle werde ich Zeit, Kraft und Geld zunächst in die Herstellung einer ganz konventionellen Sockelisolation (Außen)plus Wärmedämmung mit Styordur investieren, denn da ist der Mangel ganz offensichtlich.
Das sollte (A) die eventuell eindringende Feuchte weitestgehend abhalten und damit (B) die Wandauskühlung durch Verdunstungskühle weiter verringern. Im besten Falle steigt allein dadurch die Innentemparatur der Wandfläche.

Ein Ingenierbüro wird sich die vorgesetzte Klinkerwand bzw den dahinterliegenden Luftspalt ansehen, um zu bewerten und zu berechnen, ob Lüftungsschlitze Sinn machen.

Die Zeit (mindestens 1 Winter) wird dann zeigen, ob sich erneut Schimmel bildet.

Sollte das der Fall sein, wird man erneut Ursachenforschung betreiben, falls tatsächlich Feuchtigkeit in die Wand dringt wird über Imprägnierung / Injektion entschieden.

Erst wenn sicher ist, daß die Wand garantiert trocken ist, wird Innendämmung primär zur Wärmedämmung montiert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Gunnar Mitzner

Aus einer Werbung für KS-Platten:
3. Wohnklimaplatten können Schimmelpilz verhindern, wenn die Ursache eindeutig im Bereich der Innenkondensation zu suchen ist (Innenwände, Decken). Wohnklimaplatten und Systemkomponenten sind nicht geeignet bei Feuchtigkeiten, die von außen eintreten, bei aufsteigenden oder hygroskopischen Feuchten o.ä. Wohnklimaplatten ersetzen nicht fehlende oder brüchige Abdichtungssysteme
nur so mal
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| 17.08.08

Hallo Gunnar,


ich hatte mal einen ähnlichen Patienten. Zweischaliges Mauerwerk mit 3cm Luftschicht, nicht unterkellert und im bereich der Fußleiste bis ca.30cm darüber Feuchtigkeit an zwei stellen einer Außenwand. Innenwand stand auf Betonplatte mit Bitumenbahn, vier Schichten darüber noch mal eine Bitumenbahn! Die Klinkerfassade ging bis zum Fundament und war ohne Sperrbahn. Luftschlitze an der Klinkerfassade gab es nur im oberen bereich der Fassade, zwei Etagen.

Die Ursache, durch Zufall gefunden, wollt eigentlich einen Stein aus der Fassade nehmen um zu schauen ob eventuell eine Z-Abdichtung im Fußpunkt vorhanden ist oder größere Wasseransammlungen zu finden sind, war hier Mörtel. Mörtel der zwischen der Klinkerschale und der Innenschale in der Luftschicht am Fußpunkt war. Wahrscheinlich beim Mauern der außenschale heruntergefallen. Ich kann nun nicht sagen ob es sich um Kapillarfeuchte aus dem nassen Fundamentbereich gehandelt hat oder ob Kondensatwasser an der Innenseite des Klinkers herablief oder beides zusammen. Ich hab jedenfalls großzügig Aida Kiesol mit nem Trichter über Bohrlöcher unmittelbar über der Mörtelschale eingefüllt und direkt über den Feuchtestellen und den Eckbereich der Fassade jeweils zwei Lüftungsschlitze eingebaut(Stoßfuge ausgefräst). Gab keine Probleme mehr.
Muss bei Ihnen nicht zwangsläufig so sein, wäre aber ne Möglichkeit.

Bei Kondensationsfeuchte ne Hydrophobierung auf die Innenwand aufzutragen und den Leuten zu erklären das nun die Wärmedämmung besser sei und das Problem für beendet zu erklären find ich lustig!
Jetzt perlt das Kondensat an der Wand ab und das Parket beginnt zu quillen und zu Schimmeln.
Is aber dann dem Fußbodenleger sein Problem!
Soll der Idiot doch zusehne wie er damit fertig wird.
Vielleicht hat der aber auch so ne prima Idee, dann bleibt dem Hausbesitzer schlussendlich nur das Wasser zu saufen oder abzusaufen.
Soviel zur Selbstproklamierten Ursachenbekämpfung vom Hydro Chemie Technologie-Consulting.....schlag mich Tot Berlin.


schöne grüße gibt es auch noch
jens
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 17.08.08

nicht so Dumm Herr Schröters


Herr Schröters, es amüsiert mich immer wieder ein wenig, wenn ich Stellungnahmen lese, bei denen das Küken klüger sein will als die Henne. Die von Ihnen hier genannten "Erkenntnisse" resultieren sicher nicht eigenen Forschungsergebnissen, sondern auf mangelnder Erfahrung gepaart mit einer in Deutschland sehr verbreiteten
Hochachtung vor allen Verordnungen und Anweisungen, die einen ähnlichen Anschein haben. Das schränkt Ihre Denkweise anscheinend sehr ein. Kritisieren Sie uns, aber bitte mit eigenen Erfahrungen mit unseren Produkten und die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse damit Ihr Quatsch nicht substanzlos bleibt. Wer hat hier eigentlich eine Hydrophobierung an einer Innenwand empfohlen? Warum entsteht eigentlich Kondensat auf der Wand? Man Herr Schröters, das wurde doch in verschiedenen Foren auch von anderen Fachleuten hin und her gewälzt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

Herr Mitzner, wenn Sie sich eine Plastetüte über den Kopf ziehen bekommen Sie auch keine Luft mehr. Daher Wände erstmal trocknen und dann mit Mineralwolle von außen dämmen. Wenn Sie die Feuchtigkeit die bereits in der Wand ist einsperren werden Sie diesen Schritt sonst bereuen. Lassen Sie die Finger von Innendämmung, wenn die Wände trocken sind ist diese auch nicht mehr nötig. Auf Wunsch sende ich Ihnen das entsprechende Merkblatt per email zu. porofin.bb@online.de
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 17.08.08


@ Jens H.Schröters
Von einer Hydrophobierung der Innenwand war nie die Rede.
Ich folge Herrn Rupnow wenn er feststellt, daß eine nasse Wand per se kälter (Verdunstungskälte) ist als eine trockene. WIE man eine trockene Außenwand erhält, darüber entscheidet vorrangig mal die Schadensanalyse.
Ist die Wand erstmal trocken und damit weniger von der Verdunstungskühle betroffen, hat sich (hoffentlich) auch das Problem der Kondensationsfeuchte innen ohne weitere Maßnahmen erledigt.
Ich für meinen Teil ergreife die Maßnahmen wie in meinem letzten Beitrag geschildert, zunächst also Fundament klassisch von außen isolieren.


@ R.D. Rupnow
In meinem letzten Beitrag deutete ich die Vorgehensweise an:
Erstmal das Fundament klassisch von außen trocknen & Isolieren und dann (lange) abwarten, ggf. Lüftungsschlitze nach Hinzuziehung eines Experten einbauen. Ich gehe von 1 - 2 Jahren aus. Entsteht wieder Schimmel, denken wir neu nach!
nur so mal
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| 17.08.08


Herr Rupnow, im oberen Beitrag ist eine Kellerinnenwand aus Klinkerstein zu sehen(Heizkörper) und ihre Anpreisung von Lotu....
Was soll ich also Ihrermeinung nach daraus schließen?

Ach ja ich bin 14 Jahre länger im Geschäft als Sie. Was eigentlich kein Kunststück ist. Sind sie es doch erst seit nicht ganz 3 Jahren. Wenn Sie also die ersten Gewährleistungsfälle hinter sich haben sprechen wir weiter über das Küken und die Henne.
Wenn Sie vorher nicht der Fuchs geholt hat!

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 17.08.08


Ja ist soweit richtig, eine nasse Wand ist kälter und daher Kondensiert es hier am ehesten. Die Frage ist nur wer war zuerst da das Ei oder die Henne. Die Annahme das es "trockene" Baustoffe gibt stammt von Laien.
Im übrigen ist es Ihr Haus, Sie können tun uns lassen was Sie wollen.

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 17.08.08


Hier auchnoch meine Meinung zu Calziunsilikatplatten.
Ich hab bisher die Platte von Casi+ verarbeitet und hab nur gute Ergebnisse erzielt!
Wahrscheinlich liegt das aber auch daran das die Platte im Rahmen ihrer Möglichkeiten verwendet wurde.

Ist genau wie mit Hydrophobierungen, Verkieselungen, Zementputzen etc. Werden den Baustoffen zu viele Eigenschaften angedichtet die sie in der Realität nicht erfüllen können. Oder aber falsch verarbeitet(übertapeziert etc.) werden sie genau so schnell wieder madig gemacht.

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 17.08.08


Eintrag war doppelt abgespeichert-:))
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Bauwerksanierung-PAAS | | 17.08.08


Man Herr Schröters,

Sie können ja mal so richtig ausflippen. Aber das haben Sie sich selbst zuzuschreiben, wer tritt wird zurück getreten.

Herr Mitzner, ich bin sicher Sie bekommen Ihr Hausproblem im Griff, viel Erfolg. Sollten Sie noch Hilfe benötigen klicken Sie mich einfach an.

MfG, Rupnow
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 17.08.08

Porofin hilft hier nicht weiter


Sehr geehrter Herr Rupnow,

Sie irren mit der Annahme, dass jede Innendämmung ein bauphysikalischer Fehler ist. Dies ist Einzelfallabhängig. Das von Ihnen ausgemachte "Übel" - eine nasse Wand - wird natürlich nicht durch irgendwelche Platten beiseitigt- soll es ja auch nicht, denn trockene Wäne gibt es nur unter Laborbedingugen.
Auch wenn Sie Ihr Produkt natürlich Verkaufen müssen und davon ausgehen, dass je mehr Sie darüber schreiben Sie damit im Gespräch bleiben, verhält es sich aber doch etwas anders. Bevor man irgendwelche Chemie in die Wand spritzt sollte man erstmal nachschauen woher das Problem kommt.
Dies ist vermutlich genau das, was eigentlich nicht in Ihrem Interesse liegt, da ein gefundener und beseitigter Fehler nicht dazu führen wird, dass das von Ihnen angepriesene Produkt zum Einsatz kommt.

Horizonterweiternd möchte ich noch kurz auf Ihre Fragen eingehen: Wie Kondensfeuchte entsteht sollten Sie eigentlich wissen und dies wird in dieser Diskussion - schauen Sie doch mal etwas höher nach - ausreichend erläutert. Der Problemansatz ist allerdings etwas anders als Sie sich das wünschen. Es geht nämlich gar nicht darum Kondenswasserbildung zu verhindern, sondern vernünftig mit der Feuchtigkeit umzugehen und diese geregelt abzuführen. "Geregelt" heißt hier nicht mechanisch.

Der einzige Weg Feuchtebildung, Diffusionsfeuchte und deren Niederschlag vollkommen zu verhindern ist den Benutzer des Hauses zu verweisen. Der böse Nutzer wagt es sich nämlich zu kochen, duschen und auch hin und wieder zu atmen.

Wenn Sie, Herr Rupnow, die Beschreibungen des Herrn Mitzner genau durch durchgelessen hätten, wäre Ihnen nicht entgangen, dass es sich nur um einen betroffenen Raum handelt und nicht um das ganze Haus. In diesem Falle Herr Rupnow würde ich selbstverständlich keine Platte an die Wand kleben, da dies hier überhaupt nicht nötig ist.

Herrn Mitzner rate ich vorzugehen wie beschrieben, den betroffenen Raum wie jeden anderen in seinem Haus zu lüften und vor allem zu beheizen. Wenn er das macht braucht er weder eine Innendämmung noch eine mit Porofin vollgespritzte Wand.

10-, 20-Jahres- und Geld-Zurück-Garantien gibt es im Markt der Wandtrockenleger und Elektroosmoseanpreisern zu Hauf und ebenso die Gerichtsverfahren der Hauseigentümer, die sich vergeblich darum bemühen diese Garantien einzufordern.
Herr Rupnow, mit meinen Planungen stehe ich übrigens bis zu 30 Jahren in der Haftung. Und zwar per Gesetz und nicht mit selbst ausgedachtem Garantiesiegel.

Abschließend möchte ich noch einmal erneut meine Zweifel gegenüber den von Ihnen angepriesenen Produkten Porofin und Lotupur zum Ausdruck bringen, die in diesem Falle hier nichts verloren haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer


P.S.: In aller Sachlichkeit erbitte ich noch kurz Auskunft wohin denn nun meine Raumfeuchte entweichen kann, wenn ich all meine Wände mit Porofin und Lotupur behandelt habe. Wird sich mein Haus dann ebenso in eine Schimmelhölle verwandeln wie so manches zu Tode abgedichtetes Niedrigenergie- oder Passivhaus?
Stichwort Diffusion: Wie ist denn hierzu die Ansicht des ohnehin nicht sehr viel aussagenden Prüfungsergebnisses des Material - Prüfungsamtes in Nordrhein - Westfalen?
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 18.08.08

lesen


Sehr geehrter Herr Kornmayer,

Sie haben sich noch garnicht mit Porofin und Lotupor beschäftigt und hauen hier ein paar Gassenhauer raus das ich nur lächeln kann.

Sollten Sie es in der vergangenen Diskussion nicht aufgepasst haben, beide Produkte verängen gerade mal den Porendurchmesser um 4%. Wohin die Feuchtigkeit nun hingeht sollte Ihnen jetzt klar sein, durch die Baustoffporen natürlich. Da keine Feuchtigkeit von außen mehr aufgenommen werden kann trocknet der Baustoff natürlich aus. Jede Form der Innendämmung ist ein bauphysikalischer Fehler wegen der dadurch verursachten Verhinderung der Innenwandaufwärmung womit sich der Taupunkt nach innen verlegt. Das ist auch aus Energiespargesichtspunkten ein größes Übel da Wasser ein guter Wärmeleiter ist und die erzeugte Wärme ungehindert nach außen transportiert und für zu hohe Heizkosten verantwortlich ist.

Und zum Thema Chemie, ich finde es absolut unseriös wenn gewisse Leute Ängste schüren. Merken Sie sich, alles um uns herum ist Chemie, auch Sie oder ein Mauerwerk. Es gibt gefährliche Chemie, bedenkliche Chemie und unbedenkliche Chemie. Hier muss also differenziert und nicht pauschalisiert werden. Die Wirkung unserer Produkte werden physikalisch erklärt, durch die Oberflächenspannungsveränderung. Als Architekt sollten Sie sich nicht von unwissenschaftlichen Schnick Schnack und hörensagen lenken lassen sondern vom eigenem Nachdenken und Experimenten.

Laden Sie sich die Infomappe runter und lesen Sie erst mal wie und was wir überhaupt machen:
http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF

Und Herr Kohlmayer, natürlich weiß ich wie Kondensfeuchte entsteht, steht übrigens auch in der Infomappe (Trocknungshinweise) bzw. in anderen von uns erstellten Merkblättern.

80-97% der Feuchtigkeit in der Wand ist Regenwasser oder Bodenfeuchtebedingt, dass dann Kochen, Waschen, Blumengießen usw. nicht das Problem sein sollte ist hoffentlich auch für Sie logisch. Wir haben da ein schönes Merkblatt zum Thema: Lüften Sie wirklich richtig? das sollten Sie sich von mir mal zuschicken lassen.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 18.08.08


@Kornmayer,
lassen Sie es dabei bewenden, wird sonst wieder ne unendliche Geschichte.
Es gibt Leute die müssen immer das letzte Wort haben. Auch wenn sie im Unrecht sind, kennen Sie sicher.

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 18.08.08

Merkblätter


Sehr geehrter Herr Kornmayer,

ich habe mir erlaubt die Technischen Merkblätter Lotupor Info 2 (Macht dieser Schrank Wände nass) und $ (Lüften Sie wirklich richtig) an Ihre angegebene Email Adresse zu senden.

Viel Vergnügen bei der Lektüre

MfG, Rupnow
Porofin Werksstützpunkt Berlin und Brandenburg
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 18.08.08

Senf


Herr Schröters,

ich beobachte in letzter Zeit das Sie nur noch Ihren unqualifizierten Senf beisteuern. Das will doch keiner. Ich denke Herr Kornmayer hat erst mal was zu lesen und wird sich dann schon melden.

MfG
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 18.08.08

Innendämmung


Ich glaube, wenn sich Vertreter bzw. Verkäufer solcher Firmen wie Remmers, Sto, Maxit, Schomburg usw. so in der Öffentlichkeit aufführen würden wie Herr Rupnow, wären Sie schon lange wegen geschäftsschädingenden Verhaltens rausgeflogen.
Ich kenne kaum eine effektivere Methode wie seine, den Ruf einer Firma und eines Produktes in Mißkredit zu bringen.
Außer bei solchen Produkten, wie sie auf Kaffeefahrten angeboten werden. Der langfristige Ruf ist da egal, Hauptsache man verkauft, Stammkunden sind nicht nötig.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 18.08.08


"Herr Kornmayer hat erst mal was zu lesen"

Das entbehrt nicht einer gewissen Komik Herr Rupnow!
Sie glauben offenbar wirklich das so ein Architekt zu dämlich ist zu lüften.....lachenmuss
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Bauwerksanierung-PAAS | | 18.08.08


Dann befolge ich doch mal lieber den Rat von Herrn Schröters, auch wenn ich noch anmerken möchte, dass ich Ihren Verkaufsprospekt sehr wohl gelesen habe - und zwar bevor ich hier auch nur einen Satz zu dem von vertriebenen Produkt niedergeschrieben habe.

Ich habe niemals behauptet, dass die Polymer-Produkte aus Ihrem Hause an ausgewählten Objekten nicht funktionieren, zweifle jedoch in diesem und auch anderen Fällen die Richtigkeit des Einsatzes an.

Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
Mitglied der Fachwerk.de Community
Architekturbüro Kornmayer | | 18.08.08

Meinung


Herr Kornmayer, diese Merkblätter sind nicht auf unserer Internetseite herunterzuladen. Begründen aber meinen Standpunkt.

Herr Böttcher und Herr Schröters, wie es in den Wald hinein Schallt, so Schallt es hinaus.

Die anderen Firmen würden Sie wahrscheinlich ignorieren, dass werde ich nach Möglichkeit besser auch tun obwohl die Diskussion mit Ihnen einen gewissen Unterhaltungswert für die Leser hat.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 18.08.08

@RDR


Ich habe die letzen Beiträge nur noch mitgelesen da alles schon gesagt wurde.

Mittlerweile wurd auch die fachliche Ebene verlassen!

Der Unterhaltungswert fehlt mir ich find es es ehrlich schon ein wenig peinlich wie Sie schreiben!

Ich als Inhaber zweier Firmen die Bauprodukte anbieten bzw. herstelle wüßte nicht warum ich die vorgenannten igorieren soll?
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 18.08.08

@Meurer


Herr Meurer,

wenn verschiedene Meinungen und Ansichten aufeinander treffen wird es meist laut und auch mal unsachlich. Ich habe vom ersten Tag an hier festgestellt das dieses Forum nichts für Leute mit dünnem Fell ist.

Ich habe Ihnen die entsprechenden Merkblätter bereits zugesandt, machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Aber die Tatsache das Sie nicht darauf eingehen soll wohl bedeuten das Sie an diesen nichts auszusetzen haben. Kann meine Argumentation wohl doch nicht so falsch sein. Wenn ich Vorträge zu diesem Thema halte wie Ende April 08 beim UBA (15. WaBoLu-Innenraumtage) erfahre ich von Fachleuten -hier auch aus der Schweiz und Östereich- große Zustimmung. Dieses Forum hat den Nachteil das es Annonym ist und die Meinungen nicht kompakt sondern stückweise kommen. Daher werde ich mich besser auf das Zuschicken der Merkblätter beschränken.

Ich habe die Herrn bisher ja auch nicht ignoriert, nein ich gebe mir sogar eine Menge Mühe und ich denke das haben Sie bemerkt. Keiner muss meine Ansichten teilen, jeder soll seine behalten und glücklich werden wie ich mit meinen. Doch wenn man persönlich wird gibt es die entsprechende Antwort.
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 19.08.08

Eierlegendewollmilchsau ?


Herr Rupnow.

Ihr Schluss daraus dass niemand auf die so genannten Merkblätter reagiert weil jedermann tief beeindruckt sein müsste grenzt wohl eher an einer Überschätzung des Inhaltes, der zwar für den Laien einigermaßen schleierhaft plausibel präsentiert ist, anderen jedoch höchstens ein bedauernswertes Schmunzeln über das Gesicht huschen lässt ... schon wieder.

Doch bewundere ich Sie mit welcher Vehemenz Sie als Franchisenehmer Ihre Produkte vertreten, was allerdings die Produkte schon selbst erklären, denn es ist bestimmt so manchem Kunden nicht einfach zu vermitteln, das ein Produkt sowohl kapillarsperrend ist und doch sogleich offene Poren besitzt, Diffusionsoffenheit wird hier mal attestiert, eine kapillare Querdurchfeuchtung ist aber nicht möglich – da geht es schon drunter und drüber, sodass man sich doch eher abwendet als den Wirrwar verstehen zu wollen. Und ich reiße jetzt nichts aus dem Kontext.

So schreiben Sie und beten die Litanei des Herstellers herunter, während in Angkor Vat, am Rathaus Charlottenburg und am alten Chemie-Gebäude der TU-Berlin die hydrophobierten Steine abplatzen. Fahren Sie mal hin, zwei sind ganz in Ihrer Nähe. Ich weiß, vermutlich anderer Hersteller, andere Technik, falsche Ausführung keine Garantie .......
Positive Beispiele habe ich leider noch nicht einmal auf der Porofin-Homepage gefunden.

Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer


P.S.: Gerne wüsste ich, was die Garantie-Urkunde aus dem Stammwerk der Hydro-Chemie den wirklich garantiert.
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Architekturbüro Kornmayer | | 19.08.08

Verstehen


Sehr geehrter Herr Kornmayer,

ich habe den Eindruck als Architekt haben Sie wirklich nicht viel begriffen von dem was ich hier beschrieben habe. Ich möchte Sie nicht beleidigen, aber was Sie hier zum besten geben ist wirklich traurig. Ich frage mich manchmal warum viele Gutachter, Sachverständige und auch Architekten die Hydrophobie bis heute nicht verstanden haben. Vielleicht sollten wir uns mal treffen damit ich das an einem schwierigen Baustoff wie einem Ytonstein zeigen kann das Hydrophobie nicht zwangläufig bedeutet das die Baustoffporen verstopft werden müssen, dass solche Schäden entstehen wie Sie die eben beschrieben haben. Ich zeige es ständig auf Messen oder auch bei der bereits erwähnten Veranstaltung beim UBA. Hydrophobie bedeutet nicht die Poren zu verstopfen, sondern auch für Wasser nicht benetzbar zu machen ohne die Poren zu verstopfen mit Hilfe der Veränderung der eigenen Oberflächenspannung zu Wasser oder einer anderen Flüssigkeit. Hier geht es um pure Naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten. Ich zeige so auf Messen und Veranstaltung eine in einem durchsichtigem Kunststoffrohr mit Silikon eingeklebten Ytonstein der mit Porofin benetzt ist das Wasser diesen nicht durchdringen kann und das obwohl die Poren offen sind. Dieses wiederum zeige ich indem ich mit Lungenkraft Luft von unten durchpuste die oben austritt. Da es ein physikalisches Gesetz ist, dass Flüssigkeiten nur Gegenstände benetzen können die eine höhere Oberflächenspannung als diese selbst können wir heute bereits auch reine Öle und vielleicht dieses Jahr auch Grafitti von Baustoffen fernhalten ohne die Poren zu verstopfen. Grafitti mit dem Besen von der Wand fegen, dass wärs, gelle.

Ich überschätze mich und unsere Merkblätter sicher nicht Herr Kornmayer, wenn Sie diese lesen werden Sie merken das es um pure Naturwissenschaft geht, nicht mehr und nicht weniger.

Franchisenehmer arbeiten unter anderen Bedingungen, ich bin ohne Zwang ausschließlich für die Hydro Chemie tätig. Man sieht es im Werk bedenkenlos wenn ich zu unseren Produkten auch noch andere empfehle, eine Abnahmeverpflichtung gibt es nicht, zumal wenn es eine geben würde fürs Jahr hätte ich die wohl schon erfüllt. Differenzieren Sie mich also bitte nicht auf das Stammwerk, ich bin ein freier Unternehmer der aus Überzeugung da hinter steht.

Hinter was stehen eigentlich Sie?
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Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 19.08.08

Ist kein Geheimnis......


"Ich frage mich manchmal warum viele Gutachter, Sachverständige und auch Architekten die Hydrophobie bis heute nicht verstanden haben"

Machen sie es doch wie die!!

Lesen sie nicht nur die Datenblätter und Argumentationsvorgaben der Hersteller, lesen sie auch mal etwas Fachlektüre und Forschungsberichten zum Thema.
Ich bin Sicher das sie die paar Hundert € bei Ihren Verkaufszahlen verkraften werden. Allerdings besteht dann gelegentlich die Gefahr das sie wider besseren Wissens beraten/ verkaufen/ anwenden, wie auch immer, würden und kleinere Brötchen backen müssten.

Wenn ein Porenbetonstein(z.b.Ytong) mit einem hervorragendem Penetratiosvermögen und seinen vergleichsweise riesigen Poren und Kapillaren ein schwieriger Stein für sie und ihr Mittel ist. Stellt sich die Frage der Penetration bei Vollziegel, Klinker oder Beton ihrer niedrigmolekularen Acrylatmischung. Denn Silane, oligomere und polymere Siloxane sowie Silikonharze sind ja nach Ihren Angaben nicht drin in ihrer Wundertüte. Was schlussendlich drin ist weis wahrscheinlich nur der Alchemist der ohne Tageslicht sein Dasein im Keller der Hyd...fristet.
Die Frage ist nur ob der sich über Langzeitwirkungen an Fassen Gedanken macht.

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 20.08.08

@Schröters


Herr Schröters,

lesen Sie eigentlich Ihren Mist nicht nochmal bevor Sie den einsetzen? Mein erster Gedanke war -so möchte ich nicht sein. Sie sind einfach nur peinlich und entblösen Ihre Unwissenheit vor allen Leuten. Ihr Verhalten ist für einen erwachsenen Menschen traurig. Tun Sie mir bitte einen Gefallen, nerven Sie mit Ihren Quatsch andere Leute.

Ich war heute auf Einladung eines Architekturbüros eine Villa besichtigen. Mit dem Architekt habe ich auch über das Niveau einiger Herschaften in diesem Forum gesprochen. Er sieht das genau wie ich.

Ich kümmere mich lieber weiter um meine "Eierlegendewollmilchsau" und Sie können versuchen doch noch erwachsen zu werden Herr Schröters.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 21.08.08


Na dann soll der Herr Architekt doch selber hier mitschreiben, wer weis vielleicht steigt dann ja das Niveau in diesem Forum ? Mitlesen und sich kostenlos Anregungen und Hinweise von Kollegen holen kann er ja schon !
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | | 21.08.08

Interessant....


...unser Niveau wird bei Vorortterminen diskutiert.
Kaum zu glauben...

Gruß Patrick.
Neu bauen kann jeder...
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| 21.08.08

sicher nicht


Das hat er nicht nötig Herr Lingl, ist das hier für manche Forenschreiber doch mehr ein Sandkasten für große Kinder die ganz sauer werden wenn man Ihnen die Schippe und den Eimer wegnimmt. Schade nur für die Leute die sich hier Hilfe erhoffen.

Um auch mal zum Thema zurückzukommen:
Bild: Drucklose Porofin-Injektion wegen aufsteigender Feuchtigkeit, Bohrlochabstand 25 cm, Bohrlochdurchmesser 12 mm.
Für Selbstanwender und Handwerksbetriebe ohne Einpresstechnik.
Ich muss ja schließlich noch was verkaufen, gelle.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 21.08.08

in der tat


So ist es Herr Naika, allerding mehr allgemein, nicht persönlich. Man will den gewissen Personen hier ja auch nicht zu viel Bedeutung schenken.

Schön das ich jetzt weg muss, eine Horizontalsperre einbauen. Aber Sie und andere werden hier schon die Stellung halten.

Porofin Press die Abdichtung der Profis (Werbeslogan muss jetzt mal sein) im Verpressverfahren (3-6 bar), Bohrlochdurchmesser 12-14 mm, Bohrlochabstand 25 cm.
PS: Meine Kolbenpumpe von DESOI ist echt gut, keine Werbung, kein Eigennutz, kurzer Erfahrungsbericht.
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 21.08.08

Irgendwie hat es noch jeder geschafft...


...meinen Namen richtig abzuschreiben, außer Ihnen :-). Schon zum zweiten Mal nach einem anderen Beitrag.
Viel Erfolg bei der Abdichtung und immer schön die 25 cm einhalten.

Gruß Patrick Neika.
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| 21.08.08


Sie scheinen sich in diesem Sandkasten für große Kinder ja sehr wohl zu fühlen Herr Rupnow, beachte man mal alle Beiträge mit denen sie das Forum in letzter Zeit regelrecht überschwemmen!
Sie haben es auch immer noch nicht geschafft Bilder einzustellen die den Einsatz ihres Dauerwerbeproduktes über Jahre hinweg dokumentieren ! Bei einem 41 Jahre alten angeblichen Erfolgsprodukt mit 20- jähriger Garantieversprechung macht das meiner Meinung nach keinen guten Eindruck bei interessierten Besuchern des Forums !
Wann bitte kommen sie meiner bereits wiederholten Anfrage nach und stellen Bilder ein einer Baustelle, die sagen wir mal im Jahr 1999 mit Porofin behandelt wurde ?
Wenn ich interessierte Kunden solange auf etwas warten lassen würde wären sie wahrscheinlich schon längst bei einem anderen Anbieter!
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Malermeister | | 21.08.08


Hab ich mir schon gedacht Herr Rupnow.
Keine Argumente, keine fachliche Auskunft, nur dünne Luft und wüste Beschimpfungen!

Argumentieren sie doch mal Sachlich und Fachlich!!

Was passiert in einer hydrophobierten Mauerwerksschale deren Kapillarität von der Hydrophobierung einseitig behindert ist mit dem Kondensatwasser in den Kapillaren hinter der Hydrophobierung?
Im speziellen interessieren mich hier Frost- Tauwechsel Perioden im Spätherbst und Frühjahr(mit hohen Luftfeuchtigkeiten am Morgen, Sonneneinstrahlung tagsüber, gefolgt von Nebel und Frost in der Nacht)??

Da sie mir die Antwort schuldig bleiben werden, weiterhin viel Spass beim Einbau von unkontrollierbaren Diffusionsbehinderern, diffusionoffenen Horizontalsperren und was sie noch alles so auf der Pfanne haben.

gruß

PS. ich bin nicht grundsätzlich gegen Hydrophobierungen, wende sie selbst auch an. Prima Sache auf Betonbauteilen im Spritzwasserbereich von Fahrbahnen oder im übergangsbereich von einer KMB auf Klinker. Weitergehende Anwendungen sollte man kritisch hinterfragen. Das genau ist Aufgabe eines Fachbetriebes! Es ist sicher in einigen fällen sinnvoller bestimmte Schäden oder Nachteile durch die Anwendung eines Produktes in Kauf zu nehmen als tatenlos dem Gesamtverfall der Bausubstanz zuzuschauen.
Da die Hersteller nicht verantwortlich sind wer wann was verarbeitet, steht unter anderem auch so bei der Hydrochemie, ist das Aufgabe eines Fachbetriebes.
Wenn man also ein Fachbetrieb sein will bzw. sich so bezeichnet Herr Rupnow, sollte man auch wie einer Handel und kompetent anwenden und beraten.
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 21.08.08

Wieder das Gleiche!


Wir hatten hier doch schon mal eine endlos Diskussion mit einer Dame, die ähnlich überqualifiziert war wie Herr Bln. Bbg. Ralf Dieter Rupnow!
Profilneurose?

Gruß aus Dortmun
Harald Vidrik
Alte Techniken im neuen Gewand
Mitglied der Fachwerk.de Community
Objektgestaltung-Lehmbau | | 21.08.08


und weil ich es eben sehe.
Die Wände sehen schön trocken aus, um ehrlich zu sein Staubtrocken(siehe Bohrmehl unter den Packern!).
Ihr Mittel wird von der trockenen Wand sogar Rückstandslots aufgesaugt!

....schon ne dolle Sache so ne Por...abdichtung auf trockenen Wänden:-))
braucht sicher jeder!?
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 21.08.08

Erfahrung


Hallo Herr Mitzner,

Sie sind, wie ich gelesen, ein neues Mitglied hier im Forum.
Die Antworten auf Ihre Frage habe ich mal ganz schnell, schnell überflogen.(Haben Sie schon eine Entscheidung getroffen, und erwarten Bestätigung ?)
Eigentlich verstehe ich Ihre Frage überhaupt nicht... - können Sie nach der Punktevergebung entscheiden ob dieses Produkt das geeignete für Ihr Vorhaben ist?

Wie gesagt, es kommen ca. 30 neue Produkte pro Jahr auf den Markt.

Sicher haben Sie sich schon über das Unterhalts- und Pflegekonzept Gedanken gemacht?

Grüße

Mladen
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Mladen Klepac | | 21.08.08


Hallo Herr Klepac,
bitte lesen Sie nochmal ein wenig intensiver;
ich hatte bereits oben beschrieben, wo die Ursache(n) liegen und wie das Konzept der Sanierung aussieht.
Mit besten Grüßen
Gunnar Mitzner
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 21.08.08


Hallo Herr Mitzner,
ja, das Konzept der Sanierung.
Vielleicht habe ich demnächst mehr Zeit mich intensiver damit zu befassen.Was ich aber beim "überfliegen" mitbekommen habe; es könnte ein Neubau anno 2001 sein.
Bis dann.

Grüße

Mladen
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Mladen Klepac | | 21.08.08

neues vom Sandkasten


Es ist doch immer schön wenn alle im Sandkasten sich brav die Schippe und den Eimer teilen. Jetzt ist sogar ein neues Kind dazugekommen, der Harald. Na mal sehen was der so von sich gibt, bisher wars ja nicht doll.

Herr Neika, mit großen Bedauern musste ich feststellen das ich Ihren Namen nicht richtig geschrieben habe, ich bin da untröstlich. Schön dass Sie trotzdem wussten das Sie gemeint waren.

Herr Lingl,ich hätte da zwei Objekte in Herten von 1995 und 99. Leider ist es bei einem bewährten Produkt wie unserer organisch hydrophobierenden Kapillarwassersperre so, dass manche Hauseigentümer verkauft haben oder verstorben sind und die neuen Eigentümer nicht wissen, dass das Gebäude je einen Kapillarwasserschaden hatte. Aber das kennen Sie sicher nicht.

Herr Schröters, ich habe Ihnen, auch in den anderen Foren, die Hydrophobie nun schon hin und her erklärt. Ich denke da können wir nächstes Jahr immer noch hier schreiben und Sie haben es immer noch nicht begriffen. Das Szenarium was Sie hier beschreiben kann jedenfalls bei Lotupor oder Oleopor nicht passieren. Aber nun habe ich auf Ihrer Hompage gelesen mit welchen Produktherstellern Sie zusammenarbeiten, da ist mir alles klar wo Ihr Wissensstand herkommt. Gute Nacht.

Und Harald, es geht nicht um mein Profil, wenn Sie aufmerksam gelesen haben ging es immer um irgend eine Sache über die man sich nicht einig war. Aber Sie wollten halt auch mal Ihren Senf dazugeben, fragt ja sonst keiner.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 22.08.08


Danke Herr Rupnow,
für diese erhellenden Zeilen die für sich selbst sprechen !
Den Namen ihres 41 Jahre alten Erfolgproduktes hab ich schon aus meinem Gedächtnis gestrichen, und wird mir bei Fragen eines Kunden dem an einem trockenen Mauerwerk gelegen ist bestimmt nicht wieder einfallen !
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | | 22.08.08


Nun Herr Lingl,

das glaubt Ihnen doch kein Mensch.

Wenn es bei Ihren Empfehlungen um Herrn Rupnow und nicht um das Produkt und deren Wirkung bzw. um die Behebung des Problemes geht ist das allerdings nicht im Interesse Ihres Kunden welches Sie natürlich immer vor Augen haben sollten. Nur Schade für Ihren Kunden das er auf ein tolles Produkt vezichten muss.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 22.08.08


:-) :-)
Herr Rupnow, lassen sie sich auslachen , glauben sie wirklich das ich mir das Kundeninteresse- und Anliegen nicht vor Augen halte ?
Und die verweis ich dann gerne weiter an seriöse Unternehmen, die es nicht nötig haben einzelne Mitarbeiter mit billigen, effekthaschenden Guerilla-Marketing in Internetforen auftreten und rumlabern zu lassen !
Ansonsten-lassen wir es gut sein- alles Gute auf ihren weiteren Wegen !
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | | 22.08.08

Selbstkritik üben


Herr Lingl,

ich möchte Ihnen zum Abschluß empfehlen alle Ihre gemachten Äußerungen mal in Ruhe durchzulesen. Sie werden merken das die an mich gesandten Grüße wohl eher an sich selbst gesandt sind.

Ich wünsche Ihnen etwas mehr Erfolg und Lernfähigkeit.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 22.08.08

Für mich


ist dies bei dieser Frage der letze Beitrag!
Warum wird hier einem Profilneurotiker und Platitüdendrescher soviel Aufmerksamkeit geschenkt? Ich werde mich aus allen Beiträgen, in denen Herr Ralf Dieter Rupnow seine unqulifizierten Äusserungen zum Besten gibt fernhalten, um ihm hier nicht noch mehr Beachtung zu verschaffen!

Gruß aus dem Sandkasten
Harald Vidrik
Alte Techniken im neuen Gewand
Mitglied der Fachwerk.de Community
Objektgestaltung-Lehmbau | | 22.08.08

Marktschreier


Na da spricht der richtige Marktschreier von Selbstkritik !

Schade auch das alle ihr Haus Verkaufen mußten oder leider verstorben sind ! Und das 41 Jahre lang :-) :-):-)

Ansonsten-wie geschrieben,lassen wir es gut sein- alles Gute auf ihren weiteren Wegen !
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | | 22.08.08

Muppets Show


Also Herr Vidrik,

als Frasenschläger haben Sie sich hier schon einen Namen gemacht, nichts was zum eigentlichen Thema beitrug oder von Intelegenz zeugte bisher in Ihren Kommentaren. Ihr Beitrag beschrenkte sich darauf an meiner Person rumzunörgelt. Sie scheinen diese Form der Selbstdarstellung zu brauchen, vielleicht bemerkt Sie ja sonst keiner. So kann man z. B. einen Profilneurotiker und Platitüdendrescher charakterisieren.

Und Herr Lingl, mal wieder auf keiner Baustelle, woran wird das wohl liegen?

Aber nur mit Ihnen funktioniert halt diese Muppets Show.
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Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 22.08.08

@ RDR


überprüfen sie doch erstmal ihre orthographie, bevor ihr ton derart entgleist!
avanti dilettanti !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 22.08.08

Diskussionsregeln


Als ursprünglicher Fragesteller, dessen Problem aktuell gelöst ist, und auch die letzten Beiträge mitlesen mußte sehe ich mich genötigt, auf die Forumsregeln hinzuweisen (Auszug):
---------------------------------------------------------
Die Regeln des Fachwerk.de-Forums

Es soll eine Plattform zur freien und auch kritischen Diskussion sein - in einem offenen und freundlichen Gesprächsklima. Bitte unterstützen Sie dieses Ziel: Diskutieren Sie fair und sachlich - auch wenn es mal zum Streit kommt.

Eine Diskussion (Zwiegespräch) ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem meist über ein oder mehrere bestimmte Themen gesprochen (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt.

Eine Diskussion sollte unabhängig vom Thema von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Zu einem guten Diskussionsstil gehört es u. a., gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt sie vorschnell zu verwerfen. Auch Eigenschaften wie Gelassenheit und Höflichkeit können für beide Seiten von Vorteil sein.
Im Interesse aller Teilnehmer bitten wir Sie Folgendes zu beachten:
Die Redaktion behält sich vor, Beiträge (Links eingeschlossen) ohne vorherige Information des Verfassers zu löschen, deren Inhalt

ehrverletzend
beleidigend

oder anderweitig inakzeptabel ist.

Unerwünscht sind ständige Wiederholungen des gleichen Inhalts, Unfug sowie unsinnige Texte. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich Ihre Beiträge stets auf das Thema der Diskussion beziehen sollen.
---------------------------------------------------------


In diesem Sinne wünsche ich weiterhin einen anregenden und sachlichen Meinungsaustausch zur initialen Fragestellung (wenngleich die Verwendung des besprochenen Produktes für mich nicht mehr aktuell ist).
Gunnar Mitzner
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 22.08.08

Muppets find ich total gut ! Kuck ich immer mit den Kindern ! :-)


"Und Herr Lingl, mal wieder auf keiner Baustelle, woran wird das wohl liegen?"

Vielleicht daran das Freitag ist ? Oder ich zwischen den Internetbesuchen nur nach nebenan in die Werkstatt gehen muß um dort ehrliches Geld zu verdienen?
Keine Angst Herr Rupnow,es reicht mir schon noch zum leben, und bin auch noch nicht so tief gesunken um allerbilligste Werbefeldzüge als Marktschreier in Foren starten zu müssen wie sie! Das ist eine der leidigen Nebenwirkungen des Internets ,früher traf man solche Menschen wie sie hauptsächlich auf Sonntagsmärkten in Fußgängerzonen, und man konnte ausweichen um sich das Dummgesülze nicht reinziehen zu müssen !


Es war klar das irgendwann solche Beiträge wie die letzten von ihnen kommen, bitte enttäuschen sie mich nicht und schreiben sie weiter hier! Ich wünsch mir doch das möglichst viele Menschen all das Zeugs lesen das sie so von sich geben, und sich so ein Bild über sie und ihre Verkaufskunst (?) schaffen ! Sehr aufhellend wie sie grad reagierten, bitte zeigen sie noch mehr, ich will doch sehn wie eine ungelernte (?) Kraft 41-jährige Erfolgsprodukte mit 20-jähriger Garantie unters Volk bringt !

Und wie gehabt- alles Gute auf ihren weiteren Wegen !

@Herrn Mitzner
Entschuldigung für die lange Aufrechterhaltung dieses Threads !
Ich hoffe das wenigstens einigen Lesern mit ähnlichen Problemen wie dem ihren etwas die Augen geöffnet wurden über "seriöse" Wundermittelverkäufer !
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 22.08.08

Mitgelesen


Wie von Ihnen geschrieben so wünschte ich es mir auch.
Leider ist es immer das selbe, und immer sind es die selben Kreidefressenden Unschuldslämmer wie Herr Lingl u. a.
Jeder soll seine Meinung haben, mir eigentlich egal wenn jemand was anderes meint.
Der Fragesteller steht im Mittelpunkt, dass sollten sich alle hinter die Ohren schreiben.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 23.08.08


Alles Gute auf ihren weiteren Wegen !
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 23.08.08

Erfahrung


Hallo Herr Mitzner,

Es sind wieder so viele Beiträge eingegangen auf Ihre Frage.

Vielleicht habe ich was verpasst, denn alles durcgelesen habe ich immer noch nicht - es ist auch einiges...

Ist den irgendwo ein Beitrag von Häuslebauer die über Erfahrung Berichten?

Meine Frage, Zitat: "Sicher haben Sie sich schon über das Unterhalts- und Pflegekonzept Gedanken gemacht?" oder sollten sich darüber Informieren - wäre sicher von Vorteil.
Betrifft das Produkt was Sie heute! Einbauen.Auch das wird altern.

Mit freundlichen Grüßen

Mladen Klepac
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Mladen Klepac | | 23.08.08


Sehr geehrter Herr Klepac,

BITE BITTE halten Sie doch solange die Finger still, bis Sie vollständig informiert sind.
Alle danken!
Gunnar Mitzner
P.S. Wenn Sie überwiegend an einer hohen Punktewertung/Beteiligungwert interessiert sein sollten, initiieren Sie doch bitte eigenes Forum.
nur so mal
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.08.08

Danke


Das war deutlich und ehrlich.Ich werde mir dieses Wochenende Zeit nehmen und alles durchlesen.

Punkte sammeln? -Hat mich noch nie interessiert, und wenn ich jemandem auf den Sack gehe, dann kriege ich sowieso Minuspunkte!

Ein eigenes Forum? Hmm...
Mitglied bei Fachwerk.de zu sein reicht und bedeutet für mich, etwas von meiner Freizeit zu geben,wenn ich welche habe.

Mit freundlichen Grüßen

Mladen Klepac
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Mladen Klepac | | 23.08.08

Keine Feier ohne Meier!


Echt viel Leben hier.

Zur initialen Fragestellung: Tapeten sind im mindergedämmten Altbau Gift für Außenwände, sie behindern die Abgabe von Kondenswasser. Tapetenklebstoffe bieten dem Schimmel ein wunderbares Medium. Flächige Möbel haben an mindergedämmten Außenwanden nichts verloren, unsere Vorfahren wussten das noch. Wenig geheizte Räume werden oft auch wenig gelüftet, somit der kälteste Punkt der Wohnung - schon wieder Kondensat.

Das alles führt auch ohne aufsteigende Feuchte zu Schäden, auch im 3. Obergeschoss.

Wenn Sie so lange Zeit kein Feuchteproblem hatten, und nun nach einer Nutzungsänderung eines haben, sollte die Handlungsweise doch erkennbar sein:

Möbel von der Außenwand entfernen (nicht nur zum Vorrichten)
Tapeten entfernen
Tapetenklebstoffe und evlt. Leimfarbenreste gründlich abwaschen
(Für die besonders Gründlichen, optional: Lithiumwasserglas verdünnt auftragen, gut abtrocknen lassen. Das Mittel wirkt dauerhaft gegen Schimmel, wenn es nicht ausgewaschen wird. Eine Verschalung war bislang nicht zu beobachten)
Reinsilikatfarbe ohne Dispersionsanteile streichen.

Zusätzlich könnten Sie erwägen, statt des vermutlich unter dem Fenster befindlichen Heizkörpers eine Heizleiste über die ges. Außenwand zu legen. Nicht, daß ich die Teile für eine Wandheizung o.ä. halte, aber die Wärmeverteilung dieser Kleinradiatoren ist gleichmäßiger, und die Wärme kommt dort an, wo sie gebraucht wird (www.variotherm.at).

Wenn Sie dann noch etwas besser lüften als bisher, haben Sie mit geringem Aufwand dauerhaft trockne Wände, falls es keinen grundlegenden Defekt im Bereich des äußeren Sockels gibt.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 23.08.08


Guten Tag Herr Mitzner,

wie schon gesagt erinnert mich Ihre Situation an einen 7 Jahre jungen Neubau:
Schimmel im Bad, Feuchte Stellen im Fußbodenbereich(Innenwände), Tapeten beginnen sich bei den Stößen zu lösen, auch Innenwände.

Wenn ein Wandbelag nicht in der Lage ist beim Lüften die Feuchtigkeit abzugeben die er aufgenommen hat, dann ist es ein falscher Wandbelag.
Ich würde innen den Putz komplett abschlagen und durch einen Kalkputz ersetzen und Kalken.

Grüße
M.Klepac
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Mladen Klepac | | 23.08.08

was ich noch sagen wollte


Zitat: "BITE BITTE halten Sie doch solange die Finger still, bis Sie vollständig informiert sind.
Alle danken!
Gunnar Mitzner"

Sorry wenn ich alle so genervt habe
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Mladen Klepac | | 23.08.08

Wir sind alle in einem Boot


auf Atmung achten!
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Mladen Klepac | | 23.08.08


jawohl Mladen, Asche über dein Haupt!

Da die Leute hier einen teil ihrer Freizeit opfern um anderen kostenlos bei Ihren Problemen zu helfen, find ich Ihre Reaktion etwas überzogen Herr Mitzner.
Ganz gleich ob diese Diskusion hier mittlerweile etwas abgleitet da sich die gelehrten über bestimmte Produkte und Verfahrenstechniken, bzw. den Auftritt einzelner uneins sind.
Herr Klepac ist sich der letzte dem man Profilierung unterstellen kann!
Ich für meine teil hoffe jedenfalls im Interesse aller nachfolgenden Fragesteller auch zukünftig von Ihm zu lesen.

gruß jens

PS. keiner weiß so viel wie wir alle zusammen!!
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Bauwerksanierung-PAAS | | 23.08.08

Antwort von Redstone


... vielen Dank für Ihre unten stehende Email.

Wir können Ihnen nur beipflichten, dass man Schimmelpilze in Wohnungen präventiv durch Beseitigung der Ursache(n) bekämpfen sollte. Ebenso unterstreichen wir, dass die Innendämmung hohe bausphysikalische Ansprüche an Material, Planer und Verarbeiter stellt.

Was im konkreten von Ihnen aufgezeigten Fall passiert ist, dürfen wir aus der Ferne nicht beurteilen, jedoch vermuten wir aufgrund des Schadbildes z. B. eindringende Feuchte als Ursache. Verbindliches kann man jedoch nur durch einen Ortstermin und evtl. erforderliche Messungen festlegen.

Die von Ihnen zitierte Aussage eines Vertreters, dass eine Tapete auf der Masterclima- Platte angebracht werden kann, ist unter Berücksichtigung von diversen Randbedingungen zwar richtig, ist jedoch nicht als Sanierungsvorschlag zu verstehen, sondern lediglich eine Möglichkeit einer systemkonformen raumseitigen Gestaltungsmöglichkeit.



PS: Also keine Kalziumsilikatplatten an nasse Wände kleben, Wände erst mal dauerhaft trocknen legen. Soll heißen vor Boden- und Regenfeuchte schützen und austrocknen. Ohne die natürliche Wärmedämmfähigkeit der Wand dämmt diese Platte auch nicht. Die Anwendung vieler die Glauben damit einfach die Feuchtigkeit und den Schimmel loszuwerden ist ein Trugschluß.

MfG Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 09.09.08


Falls noch erforderlich, helfen ich ihnen gerne weiter
Herr Mitzner
Wenn´s ums Bauen geht
Mitglied der Fachwerk.de Community
J.N. Köbig GmbH | | 14.01.09