Fachwerk.de - Lewisplatte
Es ist eine alte Holzbalkendecke,darauf sind Lewis-platten mit einem Filzstreifen darunter genagelt. Der Architekt meint nun auf diese Lewis-platten können wir nun direkt eine Trittschalldämmung aus 20 mm Styropor und danach die Trockenbauplatte Typ 25 von Schütz mit Fußbodenheizung.
dann über alles 55 mm Estrich, 3 mm Watec und zuletzt die Fliesen.
Der Architekt sagt er hat diesen Aufbau schon mehrfach gebaut.
Müßte in die Lewisplatten(Schwalbenschwazplatten) nicht erst eine Füllmasse und braucht Ihr System nicht einen glatten Untergrund, das Styropor kann doch leicht brechen.
Muß ich Ihn stoppen, Montag solle die Heizung montiert werden.
P.S.
Die Lewisplatten überlappen sich nicht und sind teilweise schon sehr verbeult, da sie vor 6 Wochen montiert wurden.
Danke schon einmal
Bernhard Schulte | 09.09.06
Gewährleistungsvertrag
Schließen Sie mit Ihm einfach einen Gewährleistungsvertrag ab, denn er muß für seine Planungsleistung 30 Jahre Garantie übernehmen und bei auftretenden Baumängeln dafür haften.
Ansonsten ganz einfach die Hersteller- bzw. Verasrbeitungsrichtlinien befolgen, denn sonst wird es mit Gewährleistungsansprüchen ebenfalls schlecht ausfallen.
Hier der Informationszugang des Herstellers: http://www.spillner-ssb.de/default2.htm
Trotzdem verbleiben kritische bauphysikalische Probleme bei einer Holzbalkendecke.
Organische Tragkonstruktion und dampfdichte Aufbaulösung!!
Es gibt wesentlich bessere Lösungen und dazu nun noch die Gegenfrage: Warum eigentlich Fußbodenheizung, wenn man fußwarme Aufbauten wählt (vielleicht mit Holz, Kork, etc.!).
Wir führten vor kurzem folgendermaßen einen Aufbau durch:
Holzbalkendecke bis Oberkante mit Lehmschüttung, Holzschalung, Gewebevlies, Mehabit-Ausgleichsschüttung, Holzweichfaserplatte 8 mm und darauf OSB-Platte zwecks Aussteifung.
Eine elektrische Fußbodenheizung wurde verlegt in einen Estrich und darauf 4 cm starke Natursteinplatten.
Eine andere Lösung hinsichtlich der Elektrobodenheizung würden wir empfehlen (hier war's durch den Planer vorgegeben und nicht unser Leistungsspektrum!).
Umlaufend ist aber in diesem Objekt eine Diffussionsmöglichkeit vorhanden, da diese Sanitär"zelle" zentral im Raum integriert wurde.
Grüße und die Möglichkeit, uns auch telefonisch dazu kontaktieren zu können, bieten wir an,
verbleiben die Fachleute aus der Oberlausitz
Udo Mühle
Schließen Sie mit Ihm einfach einen Gewährleistungsvertrag ab, denn er muß für seine Planungsleistung 30 Jahre Garantie übernehmen und bei auftretenden Baumängeln dafür haften.
Ansonsten ganz einfach die Hersteller- bzw. Verasrbeitungsrichtlinien befolgen, denn sonst wird es mit Gewährleistungsansprüchen ebenfalls schlecht ausfallen.
Hier der Informationszugang des Herstellers: http://www.spillner-ssb.de/default2.htm
Trotzdem verbleiben kritische bauphysikalische Probleme bei einer Holzbalkendecke.
Organische Tragkonstruktion und dampfdichte Aufbaulösung!!
Es gibt wesentlich bessere Lösungen und dazu nun noch die Gegenfrage: Warum eigentlich Fußbodenheizung, wenn man fußwarme Aufbauten wählt (vielleicht mit Holz, Kork, etc.!).
Wir führten vor kurzem folgendermaßen einen Aufbau durch:
Holzbalkendecke bis Oberkante mit Lehmschüttung, Holzschalung, Gewebevlies, Mehabit-Ausgleichsschüttung, Holzweichfaserplatte 8 mm und darauf OSB-Platte zwecks Aussteifung.
Eine elektrische Fußbodenheizung wurde verlegt in einen Estrich und darauf 4 cm starke Natursteinplatten.
Eine andere Lösung hinsichtlich der Elektrobodenheizung würden wir empfehlen (hier war's durch den Planer vorgegeben und nicht unser Leistungsspektrum!).
Umlaufend ist aber in diesem Objekt eine Diffussionsmöglichkeit vorhanden, da diese Sanitär"zelle" zentral im Raum integriert wurde.
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Udo Mühle
LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: | 09.09.06
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Die Lewisplatte ist ohne Estrichfüllung überhaupt nicht zugelassen. Allerdings sehe ich auch die Probleme nicht, die herr Mühle anspricht. Richtig verarbeitet, also mit Überlappung, mit nicht mehr als 55 cm Balkenabstand und eben genau nach Herstelleranweisung ist die Lewis-Platt eine feine Sache.
Grüße vom Niederrhein
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 12.09.06
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