Fachwerk.de - Altes Parkett neu verlegen

Hallo zusammen,
Hat jemand Erfahrung mit altem Eichenparkett (umlaufende Nut), das vorher schwimmend oder genagelt war (jedenfalls nicht geklebt)? Ich denke an eine Neuverlegung, ebenfalls schwimmend oder mit jeweils 2 Schrauben (Nägeln?). Als Unterlage eine Kreuzverlattung (als Aufbau brauchen wir 16cm), dazwischen wohl Ceralith, darüber Rauhspund oder OSB, darauf dann das Parkett, Abschleifen nach dem Verlegen. Kriege ich Probleme mit Verziehen, Aufwerfen, Knarzen, Feuchtigkeit? Auf alle Fälle soll das Ganze so Preiswert wie möglich sein, weil wir mit unserer Finanzierung schon auf dem Zahnfleisch gehen.
Viele Grüße
Herbert
dazu fällt mir nix mehr ein ...
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Herbert Nickel | 10.11.06
Preiswert...
...ist das Ganze nur dann, wenn Ihr's selber macht. Die Neuverlegung von altem Parkett durch eine Firma wird entweder teuer oder schlecht. Die Parkettelemente werden möglicherweise unterschiedlich getrocknet oder verzogen sein, Seitenflächen sind zu reinigen, Federn zu ergänzen... Wenn Ihr das alte Parkett auch noch Kaufen müsstet, wär's aus rein ökonomischer Sicht vermutlich nicht sinnvoll.

Bedenkt bei Rauhspund bitte, daß die Unterkonstruktion genauso Trocken sein muß wie das Parkett (höchstens 10% Holzfeuchte).

Altes Eichenparkett war eigentlich immer Nagelparkett und eignet sich nicht für die schwimmende Verlegung. Ich empfehle SPAX-Dielungsschrauben oder andere gute Dielungsschrauben mit TORX-Antrieb, kostet mehr, verringert aber die Bewegung des Parketts (Knarren) etwas.

Gutes Gelingen

Thomas W. Böhme
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 11.11.06
danke sehr! P.S.: Unterbau
Ja vielen Dank, Herr Böhme. Gerade beim Rauspund wäre ich glaube ich sehr naiv gewesen, auch in Bezug auf Verziehen. Inzwischen habe ich mich für OSB-Platten entschieden. Was ist denn vom Aufwand her günstiger und stabiler: das Massivparkett nageln oder schrauben? Unsicher bin ich mir noch mit der Schüttung und mit möglicher Feuchtigkeitsbildung im Unterbau (drunter ist der Keller). Hat da jemand Erfahrung?
Grüße!
Herbert Nickel
dazu fällt mir nix mehr ein ...
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Herbert Nickel | 13.11.06
OSB gilt als diffusionsdicht,
das könnte, wenn Sie denn schon Feuchte vermuten, problematisch werden. Trockner oder getrockneter Rauhspund wäre besser.

Ein Schüttungsfachmann bin ich leider nicht, diffusionsoffener Aufbau ist aber sicher besser, da gibt es schon viel im Forum.

Grüße

Thomas W. Böhme
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 14.11.06

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