Fachwerk.de - hausbockalarm
Hallo,
woher kommt die Sicherheit das es ein Hausbock Befall ist?
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 04.07.10
Wahrscheinlich
wegen der "beschriebenen ovalen Löcher" - und das ja nicht ganz abwegig.
1. Mal in die Balken reinstechen, ob sie noch ausreichend Resttragfähigkeit haben, oder annähernd kompletto durch sind.
2. Oft beschränkt sich der Befall auf den nährstoffreichen Splintbereich, das Kernholz bleibt dabei ausreichend tragfähig stehen.
3. Dann wäre alles nicht ganz so schlimm. Muß halt abgewogen werden, was zu tun ist. Und die Normenabscheu teile ich auch in diesem Fall. Wer will schon eine teuer sanierte Restmüllkonstruktion rumstehen haben? Ein paar bockbefallene Splintholzzentimeter tun vielleicht weniger weh.
Viel Glück!
Konrad Fischer
Normenzweifler
wegen der "beschriebenen ovalen Löcher" - und das ja nicht ganz abwegig.
1. Mal in die Balken reinstechen, ob sie noch ausreichend Resttragfähigkeit haben, oder annähernd kompletto durch sind.
2. Oft beschränkt sich der Befall auf den nährstoffreichen Splintbereich, das Kernholz bleibt dabei ausreichend tragfähig stehen.
3. Dann wäre alles nicht ganz so schlimm. Muß halt abgewogen werden, was zu tun ist. Und die Normenabscheu teile ich auch in diesem Fall. Wer will schon eine teuer sanierte Restmüllkonstruktion rumstehen haben? Ein paar bockbefallene Splintholzzentimeter tun vielleicht weniger weh.
Viel Glück!
Konrad Fischer
Normenzweifler
Erhaltende Instandsetzung
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 04.07.10
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 04.07.10
Na, Na, Na,
Die Norm räumt ausdrücklich ein, das durchaus das Abbeilen des vermummten Holzes ausreichen kann.
Die DIN fordert auch, möglichst auf chemischen Holzschutz zu verzichten.
Wie die Zeiten sich doch ändern :-)
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 04.07.10
Die Norm räumt ausdrücklich ein, das durchaus das Abbeilen des vermummten Holzes ausreichen kann.
Die DIN fordert auch, möglichst auf chemischen Holzschutz zu verzichten.
Wie die Zeiten sich doch ändern :-)
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 04.07.10
Wir sind uns doch einig, Meister Struve!
Wenn alle Holzschutzsachverständige und Holzschutzbetriebe nur genauso dächten. Danke für den ergänzenden Hinweis.
Konrad Fischer
Lebenslänglicher Lehrling
Wenn alle Holzschutzsachverständige und Holzschutzbetriebe nur genauso dächten. Danke für den ergänzenden Hinweis.
Konrad Fischer
Lebenslänglicher Lehrling
Erhaltende Instandsetzung
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 04.07.10
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 04.07.10
nun einen dank für die antworten,
also das Holz ist noch tragfähig und weit weg von der beschriebenen "papieroberfläche",aber ich bin da lieber ein wenig zu "ängstlich" als zu lässig, wäre schade um die scheune. hab mal ein wenig in den löchern gebohrt und, jedenfalls in den proben, nix gefunden. habe auch von der theorie gelesen das sich "hausbockfresser" Zugang verschaffen und dabeu diese spuren hinterlassen.wäre ja mein wunschkonzert...und wenn doch der Bock die Scheune rockt, bin ich gegen dosiertes gift nicht, da es ja kein direkter humanoider lebensraum ist. und sicher werden nicht gleich hektoliterweise nervengifte auf in eins dieser ovalen locher gesprizt,oder? die Menge macht das gift.
nochmals danke und bis später, vielleicht nach einem gewitter...
kai,
also das Holz ist noch tragfähig und weit weg von der beschriebenen "papieroberfläche",aber ich bin da lieber ein wenig zu "ängstlich" als zu lässig, wäre schade um die scheune. hab mal ein wenig in den löchern gebohrt und, jedenfalls in den proben, nix gefunden. habe auch von der theorie gelesen das sich "hausbockfresser" Zugang verschaffen und dabeu diese spuren hinterlassen.wäre ja mein wunschkonzert...und wenn doch der Bock die Scheune rockt, bin ich gegen dosiertes gift nicht, da es ja kein direkter humanoider lebensraum ist. und sicher werden nicht gleich hektoliterweise nervengifte auf in eins dieser ovalen locher gesprizt,oder? die Menge macht das gift.
nochmals danke und bis später, vielleicht nach einem gewitter...
kai,