Fachwerk.de - Bauen mit Okal - eine einzige Katastrophe!!
Wir wollten uns 2010 endlich unser Traumhaus bauen. Da wir beide berufstätig sind und keine vorzeigbaren handwerklichen Fähigkeiten aufweisen, haben wir uns für ein Fertighaus der Firma Okal. (ach, wenn ich doch die Zeit zurückdrehen und diesen Entschluss rückgängig machen könnte!!)
Der Aufbau verlief nach Zeitplan und problemlos. Doch dann kam die Firma Fehl und Sohn, die für Okal die Elektro- und Heizungsinstallation erledigt. Gleich von Anfang an funktionierte unsere Heizung nicht, die Solaranlage macht immer noch was sie will.
Klar könnte man sagen, dass bei jedem Bau irgendwas nicht klappt. Dafür gibt es Kundenbetreuer, in unserem Fall den Herrn Maier, an die man sich wenden kann. So leider nicht bei Okal. Der Kundenbetreuer hat uns unsere Mängel praktisch komplett abgelehnt. Allein damit nochmal jemand wegen der Heizung kommt, haben wir einen Anwalt gebraucht.
Derweil haben wir weitere Mängel bemerkt: modriger Geruch im Bad, ein Gutachter stellte fest, dass die luftdichte Hülle mangelhaft ist, wodurch wir auf einen richtigen Bauschaden zulaufen, unsere Haustür ist so krumm, dass wir von Nachbarn drauf angesprochen werden, unsere Küche hängt (außer Kochfeld und geschirrspüler) an einer einzigen 16Ampere-Sicherung! Für alle, die sich da nicht so auskennen: an den 16 Ampere hängen der Dampfgarer mit 8A, der Wasserkocher mit allein 10A, der Kühlschrank mit 6A, der Backofen mit 15 A, Toaster, Wärmeschublade, Beleuchtung und Dunstabzug! Mal mitgezählt? Genau! Wenn ich in meinem Neubau mehr als zwei Geräte gleichzeitig einschalte (und der Kühlschrank ist ja schon mal immer an), fliegt die Sicherung raus!
Reaktion von Okal ist immer die Gleiche: wir können keine Mängel haben, weil alles ordnungsgemäß und normgerecht ausgeführt wurde. Übrigens: Regelmäßig Antwort erhält sowieso nur der Anwalt, auf unsere Schreiben wird meist nur mit Mahnungen reagiert.
Fazit: Bei Okal ist der Kunde ein armes Würstchen, dem nicht geglaubt werden muss. Reaktion? Muss auch nicht sein. Mahnungen genügen völlig.
Katharina Heinze | 01.04.11
Gewährleistung
Der übliche Weg ist:
Mängelanzeige schreiben,
Geld von den geforderten Rechnungen einbehalten, bis der Mangel behoben ist.
Vor der Schlußabnahme und Übergabe des Hauses an Sie ist der Hersteller verpflichtet, Ihnen die Mängelfreiheit nachzuweisen.
Nach der Übernahme sind Sie in der Beweispflicht.
Haben Sie denn schon den gesamten Werklohn bezahlt?
Viele Grüße
Der übliche Weg ist:
Mängelanzeige schreiben,
Geld von den geforderten Rechnungen einbehalten, bis der Mangel behoben ist.
Vor der Schlußabnahme und Übergabe des Hauses an Sie ist der Hersteller verpflichtet, Ihnen die Mängelfreiheit nachzuweisen.
Nach der Übernahme sind Sie in der Beweispflicht.
Haben Sie denn schon den gesamten Werklohn bezahlt?
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 01.04.11
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 01.04.11
war
denn während des Baus ein Bauleiter eingesetzt, der von Euch bezahlt wurde oder habt ihr euch auf den Bauleiter vo Opal verlassen ?. Normalerweise schaltet man, wenn man schon selber keine Zeit hat und vom Bau keine Ahnung, selber einen Bauleiter ein, der die Arbeiten kontrolliert und der auch die Spielregeln am Bau kennt. Meist beginnt das schon mit der Vertragsprüfung vor Unterschrift !!
Hier hilft wohl nur noch ein Anwalt und ein Fachmann, der sich gewerkeübergreifend auskennt.
denn während des Baus ein Bauleiter eingesetzt, der von Euch bezahlt wurde oder habt ihr euch auf den Bauleiter vo Opal verlassen ?. Normalerweise schaltet man, wenn man schon selber keine Zeit hat und vom Bau keine Ahnung, selber einen Bauleiter ein, der die Arbeiten kontrolliert und der auch die Spielregeln am Bau kennt. Meist beginnt das schon mit der Vertragsprüfung vor Unterschrift !!
Hier hilft wohl nur noch ein Anwalt und ein Fachmann, der sich gewerkeübergreifend auskennt.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 01.04.11
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Olaf aus Sachsen | 01.04.11
und
Vorsicht mit Namensnennung im Netz, das kann teuer werden....
Vorsicht mit Namensnennung im Netz, das kann teuer werden....
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 01.04.11
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Olaf aus Sachsen | 01.04.11
Da sind Sie wirklich kein Einzelfall,
jetzt nicht, was diese Firma betrifft, aber ich kenne genügend andere Beispiele, wo das ähnlich gelaufen ist.
Ich fürchte, die Übergabe ist schon erfolgt, oder ? Das würde erklären, warum sich die Firma auf der sicheren Seite wähnt und nur noch mit Ihrem Rechtsanwalt kommuniziert.
Falls ein Gutachter einen Schaden an der luftdichten Hülle festgestellt hat, dann ist das ein erheblicher, in dem Fall versteckter Baumangel und muß von Hersteller ganz sicher in Ordnung gebracht werden.
Tja, die Sache mit der Haustür...ist Ihnen die krumme Tür denn wirklich erst nach Übergabe aufgefallen oder haben Sie das bereits vorher angemahnt - schriftlich, versteht sich ?
Sie schreiben aus der Region Oberfranken - warum haben Sie sich denn nicht für einen örtlichen Hersteller entschieden ? Wir haben hier in Oberfranken eine ganze Reihe von guten Zimmereien, die sich auf den Bau von schlüsselfertigen Holzrahmenbauhäusern spezialisiert haben - da wäre die Abwicklung sicher anders gelaufen.
Aber ich finde es richtig, daß Sie ihrem Ärger hier öffentlich Luft verschaffen - vielleicht denkt jetzt der ein oder andere Bauherr noch einmal gründlich über seine Entscheidung nach - und entscheidet sich nicht für den Hochglanzprospekt, sondern für den soliden Handwerker aus der Region - und spart sich damit ne Menge Schwierigkeiten.
Denn eines ist auch klar - der Fertighausmarkt ist schwer umkämpft, da bleibt für den Subunternehmer unter dem Strich nicht viel übrig - und das merkt man dann auch teilweise an der Qualität.
Wäre schön, wenn Sie mal ein paar Bilder einstellen würden.
Gruß Andreas
jetzt nicht, was diese Firma betrifft, aber ich kenne genügend andere Beispiele, wo das ähnlich gelaufen ist.
Ich fürchte, die Übergabe ist schon erfolgt, oder ? Das würde erklären, warum sich die Firma auf der sicheren Seite wähnt und nur noch mit Ihrem Rechtsanwalt kommuniziert.
Falls ein Gutachter einen Schaden an der luftdichten Hülle festgestellt hat, dann ist das ein erheblicher, in dem Fall versteckter Baumangel und muß von Hersteller ganz sicher in Ordnung gebracht werden.
Tja, die Sache mit der Haustür...ist Ihnen die krumme Tür denn wirklich erst nach Übergabe aufgefallen oder haben Sie das bereits vorher angemahnt - schriftlich, versteht sich ?
Sie schreiben aus der Region Oberfranken - warum haben Sie sich denn nicht für einen örtlichen Hersteller entschieden ? Wir haben hier in Oberfranken eine ganze Reihe von guten Zimmereien, die sich auf den Bau von schlüsselfertigen Holzrahmenbauhäusern spezialisiert haben - da wäre die Abwicklung sicher anders gelaufen.
Aber ich finde es richtig, daß Sie ihrem Ärger hier öffentlich Luft verschaffen - vielleicht denkt jetzt der ein oder andere Bauherr noch einmal gründlich über seine Entscheidung nach - und entscheidet sich nicht für den Hochglanzprospekt, sondern für den soliden Handwerker aus der Region - und spart sich damit ne Menge Schwierigkeiten.
Denn eines ist auch klar - der Fertighausmarkt ist schwer umkämpft, da bleibt für den Subunternehmer unter dem Strich nicht viel übrig - und das merkt man dann auch teilweise an der Qualität.
Wäre schön, wenn Sie mal ein paar Bilder einstellen würden.
Gruß Andreas
Holz - ein wunderbarer Werkstoff
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Schmidt&Herpich Holzbau GmbH - Meisterbetrieb | A.Herpich | 02.04.11
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Schmidt&Herpich Holzbau GmbH - Meisterbetrieb | A.Herpich | 02.04.11
Wir sind auch Okal-geschädigt
Hallo Katharina,
das kommt mir alles sehr bekannt vor, was ich da lese, leider. Wobei die gleiche Heizungsfirma bei uns sehr sauber und ordentlich gearbeitet hat. Aber sonst ging fast alles drunter und drüber, vor allem der Bauleiter fehlte. Wir waren gezwungen, alles selbst zu koordinieren, sonst wäre noch mehr schief gegangen, als es schon ist.
Wir sollten uns zusammen tun...
LG Braddan
Hallo Katharina,
das kommt mir alles sehr bekannt vor, was ich da lese, leider. Wobei die gleiche Heizungsfirma bei uns sehr sauber und ordentlich gearbeitet hat. Aber sonst ging fast alles drunter und drüber, vor allem der Bauleiter fehlte. Wir waren gezwungen, alles selbst zu koordinieren, sonst wäre noch mehr schief gegangen, als es schon ist.
Wir sollten uns zusammen tun...
LG Braddan
Zur E-Installation:
was davon wurde von euch mit Stecker angeschlossen und was ist fix eingebaut?
Prinzipiell müssen bei einer Neuinstallation alle fest eingebauten(!) Geräte über 1,5kW (ca. 6A) einen eigenen Stromkreis haben, das trifft sicher für das Backrohr zu, bei den anderen genannten Verbrauchern würde ich vermuten das ist euer Pech. Vorschriften über eine Mindestanzahl von Steckdosenstromkreisen gibt es meines Wissens keine, zumindest keine, die mehr als einen Stromkreis pro Zimmer vorschreiben würden. DA kann sich die Firma also wirklich abputzen.
was davon wurde von euch mit Stecker angeschlossen und was ist fix eingebaut?
Prinzipiell müssen bei einer Neuinstallation alle fest eingebauten(!) Geräte über 1,5kW (ca. 6A) einen eigenen Stromkreis haben, das trifft sicher für das Backrohr zu, bei den anderen genannten Verbrauchern würde ich vermuten das ist euer Pech. Vorschriften über eine Mindestanzahl von Steckdosenstromkreisen gibt es meines Wissens keine, zumindest keine, die mehr als einen Stromkreis pro Zimmer vorschreiben würden. DA kann sich die Firma also wirklich abputzen.