Fachwerk.de - Wie oberste Geschossdecke dämmen (Gipsboden/ Fachwerk)
Ziel:
Wir wollen die oberste Geschossdecke unseres Fachwerkhauses (ca. 1600) dämmen mit dem Ziel eines begehbaren Dachbodens.
Ausgangslage:
Der Dachboden wurde in der Vergangenheit zur Trockung und Lagerung von Hopfen und wohl auch anderen landiwrtschaftlichen Produkten benutzt und hat deshalb nicht den andernorts meist üblichen Dielenboden sondern einen fegbaren Gipsfussboden (wahrscheinlich auf Kies/Schlacke zwischen Deckenbalken wie auch in einigen Bereichen des Obergeschosses, Konstruktion nirgendwo offen). Der Gipsfussboden ist zwar mehr oder weniger eben, an einigen Stellen aber gerissen
Meine Frage also: wie lässt sich hier eine vernünftige Dämmwirkung mit geeigneten und möglichst auch einigermaßen kostengünstigen Materialien herstellen? Bislang habe ich auf organische Dämmplatten (Hanf, Holzfaser) zwischen Latten und darauf Dielen getippt, frage mich aber ob angesichts der Gipsschicht noch eine zusätzliche Dampfsperre notwendig ist.
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Hornburger | 29.04.09
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Hornburger | 29.04.09
Mögliche Aufbauten gibt es viele, aber
eine Dampfsperre ist in der Regel nicht notwendig. Außer es steckt sehr viel Feuchtigkeit im Boden.
Hier mal ein möglicher Aufbau von der ehemaligen Heraklith:
http://www.knaufinsulation.de/files/ki_de/upload/oberste_Geschossdecke.jpg
Nur ein Beispiel. Die Steinwolle-Platten sind natürlich nicht ganz billig.
Johannes | 29.04.09
eine Dampfsperre ist in der Regel nicht notwendig. Außer es steckt sehr viel Feuchtigkeit im Boden.
Hier mal ein möglicher Aufbau von der ehemaligen Heraklith:
http://www.knaufinsulation.de/files/ki_de/upload/oberste_Geschossdecke.jpg
Nur ein Beispiel. Die Steinwolle-Platten sind natürlich nicht ganz billig.
Johannes | 29.04.09
Eigentlich
sollte der Gipsestrich keine Probleme bereiten.
Eine Dampfsperre ist hier entbehrlich bei dem angedachten Aufbau.
MfG
dasMaurer
sollte der Gipsestrich keine Probleme bereiten.
Eine Dampfsperre ist hier entbehrlich bei dem angedachten Aufbau.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 29.04.09
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 29.04.09
Einfache Lösungen
>>>>Meine Frage also: wie lässt sich hier eine vernünftige Dämmwirkung mit geeigneten und möglichst auch einigermaßen kostengünstigen Materialien herstellen?<<<<<
Es gibt nur eine vernünftige geeignete Dämmung:
Sand, Lehm, Kalk/Sand, Holz.
Vorteil: Ist sehr kostengünstig, einfach in der Handhabe, ist schnell selbst verbaut, bringt den besten Dämmwert, den Besten Schallschutz, den gesündesten Aufbau für Sie als auch fürs Haus, besitzt den besten Feuchtigkeitsausgleich (Diffusion als auch Kapillar), daher keine Dampfsperre nötig, kein Risiko für ihr Dachstuhl, eine zusätzliche dünne Schicht zwischen den Sparren verteilt reicht schon.
>>>>>>>Wir wollen die oberste Geschossdecke unseres Fachwerkhauses (ca. 1600) dämmen mit dem Ziel eines begehbaren Dachbodens. <<<<<<<
z.B. Rauspund ab 22mm, unbehandelt, macht ihren Dachboden begehbar.
Gruß
Alexander Zima
>>>>Meine Frage also: wie lässt sich hier eine vernünftige Dämmwirkung mit geeigneten und möglichst auch einigermaßen kostengünstigen Materialien herstellen?<<<<<
Es gibt nur eine vernünftige geeignete Dämmung:
Sand, Lehm, Kalk/Sand, Holz.
Vorteil: Ist sehr kostengünstig, einfach in der Handhabe, ist schnell selbst verbaut, bringt den besten Dämmwert, den Besten Schallschutz, den gesündesten Aufbau für Sie als auch fürs Haus, besitzt den besten Feuchtigkeitsausgleich (Diffusion als auch Kapillar), daher keine Dampfsperre nötig, kein Risiko für ihr Dachstuhl, eine zusätzliche dünne Schicht zwischen den Sparren verteilt reicht schon.
>>>>>>>Wir wollen die oberste Geschossdecke unseres Fachwerkhauses (ca. 1600) dämmen mit dem Ziel eines begehbaren Dachbodens. <<<<<<<
z.B. Rauspund ab 22mm, unbehandelt, macht ihren Dachboden begehbar.
Gruß
Alexander Zima
Welche Dämmstärke stellen Sie sich vor?
Möglicher Aufbau wäre
Rauhspund als Bodenbelag
Rahmen oder Kantholz je nach Dämmstärke
Lehm-Hobelspan Dämmung
bestehender Boden
Grüsse