Neues Bad - Wie Decke Abhängen und welcher Boden ??? Holzbalkendecke

Hallo zusammen,

zur Zeit muss ich eine Miets-Wohnung in unserem "neuen" Haus von ca. 1880 renovieren und ein neues Badezimmer bauen.

Das zukünftige Badezimmer befindet sich im OG. Darunter befindet sich ein beheiztes Badezimmer und darüber ein häufig beheizter Hobby- Fitnessraum.

Die Maße sind 3,40 x 1,50

Großes Fenster - 100 x 150
Zwangslüfter mit zusätzlicher Einschaltautomatik abhängig von der Raumfeuchtigkeit.


Ich würde gerne die Decke anhängen und überlege dies mit Fermacell Platten zu realisieren.
Leider gibt es hierzu unzählige Meinungen und es scheint doch recht individuell zu sein ob es sinnvoll ist oder nicht ?

Die Decke müsste ich ca 25 cm Tiefer setzen, da über die Decke die Wasserleitungen und Stromkabel verlaufen.

Worauf muss ich achten, damit ich keine Schimmel Problem bekomme ?

Dampfbremse / Dampfsperre ? Hohlraum mit Hanf Isolieren ?


Des weiteren bin ich mir unschlüssig welchen Boden ich ins Bad legen soll ?

Zur Zeit wurde dort auf die Balken eine zweite Ladung geschraubt und darf eine ca. 2,5er Spanplatte und darauf PVC.
Darunter befindet sich ein Hohlraum, dann Lehmschüttung und Herkalithplatten, dann die Decke von unten ...

Könnte ich erneut PVC Verlegen ? Möchte nicht Fliesen oder der gleichen, da ich den Boden nicht "verschließen" will.
Auch hier die Sorge vor Schimmel.


Ich hoffe ich konnte genügend Informationen geben, damit ihr mir weiterhelfen könnte ?
Bin über jegliche Tipps und Ratschläge dankbar !

Besten Dank und Grüße
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 03.05.16

Badausbau im Altbau


Ich habe vor gut 20 Jahren in meinem Mietshaus neue Holzdielen auf die Deckenbalken verlegt (Bild in meinem Profil).
Alle Installationen darüber und teils in Vorwandmontage.

Keinerlei Probleme bisher trotz vieler Mieter.

Die Decke mit Fermacellplatten abzuhängen sollte kein Problem verursachen, sofern alles dicht und gut verspachtelt ist.

In Bädern herrscht ohnehin nur kurzzeitig eine höhere Feuchtigkeit und wenn diese mit feuchtegesteuerter Zwangslüftung abgeführt wird kann kaum ein Schaden entstehen.

Andreas Teich


@Andreas

Inwiefern meinst Du das alles Dicht sein muss ?

Bezüglich des Bodens überlege ich halt auch ob es evtl. Sinnvoll und von den Kosten machbar wäre, nen neuen Dielenboden zu verlegen.

Wären ja nur 1,40 x 3,40

(deine Bilder sehen richtig gut aus ;) )

Grüße & Danke Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 03.05.16

Badezimmer mit Holzboden


Luftdicht meinte ich.

Holzdielenboden, zB Eiche oder Lärche kann direkt auf die Balken geschraubt werden und ist sicher die günstigste Möglichkeit.

Unter die Fußleisten kann Kompriband geklebt und bei der Montage stark auf die Dielen gedrückt werden- dann ist auch die Randfuge dicht.

Oder du stellst einen simplen Unterboden her, dichtest mit EPDM -Folie ab und legst ein herausnehmbares Holzrost darauf- bei der Fläche auch kein Problem.
Für Holzterrassen gibts fertige aus Eukalyptus oder Robinie
Dusche natürlich sorgfältig abdichten

Andreas Teich


Hi,

Danke schonmal für die Infos !

Könnte ich die Dielen also Lärchen Dielen direkt auf die Balken Schrauben, ohne noch vorher eine Platte oder der gleichen zu setzen ?

Und dann nur Schrauben oder die Dielen noch miteinander verleimen ?

Denke bei einem so kleinen Raum (ca 5 qm Dielen) wird das nicht viel kosten.
Würde die dielen dann nur noch ölen.



Bzgl. der Decke bin ich mir noch ein wenig unsicher, da ich ja eigentlich Lampen einsetzen wollte (LED Spots). Diese jedoch für Fechtraum, also mit ne Dichtung.

Würde dann zuviel Feuchtigkeit in den Zwischenraum gelangen können ?

Und noch eine Frage, sollte ich den "Hohlraum" am besten mit Hanfdämmwolle füllen ?

Ich hoffe meine Fragen sind jetzt nicht zu wirr ;)

Danke und Grüße
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 03.05.16

Badausbau


Massive Dielen dürfen NIE miteinander verleimt werden- sie müssen arbeiten können, anderenfalls gibts Risse im Holz.

Einfach auf die Balken schrauben, wie jeden Massivholzdielenboden.
Allenfalls könnte man noch die Fugen auswachsen, falls welche bleiben sollten.

Bei der Decke brauchen keine besonderen Maßnahmen ergriffen zu werden, wenn sich darüber einbeheizter Raum befindet.
Kondensation kann nur gegen unbeheizte Räume vorkommen oder bei sehr ungünstigen Verhältnissen.

Kapillaraktive Dämmstoffe helfen zur Feuchtepufferung.
Oder sorptionsfähige Platten und Farben mit geringem Sd-Wert- wie Silikatfarben, Lehmfarben, Kalkfarben.

Bei einer Lüftung wird die Feuchtigkeit sofort abgebaut- daher ist die Situation ohnehin unproblematisch.

Wände sollten entsprechend gedämmt sein, um Kondensation zu vermeiden.

Andreas Teich


Mit dem leimen des Bodens hatte ich mir eigentlich schon gedacht, da ich jedoch noch nie Echtholzdielen verlegt habe, wollte ich lieber nachfragen ;)


Wie gesagt der Raum über dem Bad ist nicht immer beheizt, nur halt sehr häufig. Weiß nicht ob das problematisch ist ?
Bzgl der Feuchtepufferung könnte Hanfwolle in der Decke ja nicht Schaden wenn ich das richtig verstehe.
Die Fermacell Decke wird zum Finish mit Lehmfarbe (lehmstreichputz) behandelt.

Dein Kommentar bzgl. der gedämmten Wände scheint in meinem Projekt eher das Problem zu sein :(

Die lange Wand ohne Türe ist eine Trockenbauwand welche der Vorbesitzer aufgestellt hatte. Nebenraum beheizt.

Die restlichen Wände sind Lehmwände, wobei von der Raumtiefe von 1,40m eine Seite fast nur Fenster ist. Der Rest sind innen Wände.
Und eine Ecke in die die Dusche kommt, wollte ich ebenfalls mit Fermacell "verkleiden" und Fliesen.

Ich weiß jetzt wird es was wirr :(

Grüße und Danke
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 03.05.16

Badausbau


Dann die Decke dämmen und Löcher darin abdichten.
Außenwandflächen, die nicht Fenster sind besser auch dämmen- zumindest mit U-Wert Rechner nachprüfen ob Kondensation möglich ist.

Andreas Teich


Der Hinweis mit dem U-Wert Rechner ist Super.

Kannte den noch nicht und werde mich jetzt erstmal ein wenig damit geschäftigen.


Aussenwand ist ja nur die eine Wand mit Fenster und da ist ausser dem Fenster nicht viel Wand übrig :D
Mal schauen ob, bzw wie ich diese gedämmt bekommen könnte.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.05.16

Badaußenwand dämmen


Befinden sich Sanitärelemente auf der Außenwand?
Vorbauinstallationen gibt's in verschiedenen Höhen und können leicht gedämmt werden.
Wenn der Bereich verfliest werden soll feuchtebeständige Dämmplatten wie XPS oder Glasschaumplatten verwenden, die mit Fliesen- oder Baukleber vollflächig angesetzt werden müssen.

Beim U-Wert-Rechnur nur jeweils auch die dazu passenden Textbeiträge mit den Einschränkungen lesen und nicht nur diesen Ergebnissen vertrauen.

Andreas Teich

Bodenaufbau


BodenaufbauHallo,

da ich kurzfristig beruflich weg war geht jetzt erst weiter mit dem Bad.

Habe mir heute neue Massivholzdielen besorgt und mich somit entschieden Dielen ins Bad zu legen.

Daher kurz eine Frage zum Bodenaufbau.

Ich werde die Dielen direkt auf die Balken Schrauben (Abstand Balken 50cm).

Ich bin mit nicht sicher wie sie meine Decken-/Bodenaufbau nennt, Fehlboden ?

Aufbau von unten nach oben

- Kapputz
- Dünne Schicht lehmputz
- Spallierlattung
- ?
- Balken
- Dielen

Zwischen den Balken scheint nur eine dünne Schicht Lehmputz zu sein.

Habe noch bis zur Balken Oberkante ca. 15-20 cm Platz.

Meine Frage:

- Sollte ich bevor dich die Dielen lege noch den Hohlraum zwischen den Balken füllen ? Isofloc oder so ?

Darunter ist ein beheizter Raum. Gut wäre wenn dann eine Akustische Dämmung

LG und Danke für jegliche Infos
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.05.16

Schalldämmung im Dachgeschoß


Zur Schalldämmung gegen die Bildung eines Resonanzbodens sollte der Hohlraum voll ausgefüllt werden bius unter die Dielen.
Zellulose ist am günstigsten, Hanf oder Holzflexplatten oä funktoniert ebenso, auch Schüttungen.
Beim Einbau am besten leicht überhöhen, damit die Füllung dauerhaft die Dielen berührt.

Andreas Teich


Halo,

nochmals Danke !

Dann werde ich mich morgen mal erkundigen wieviel mich Isofloc kosten würde :)
Würde es dann einblasen, die letze Reiche Dielen liegt ja noch nicht ...

Um jetzt Handwolle oder Platten reinzubekommen, müsste ich den Boden ja wieder demontieren.


Übrigens ich bin absolut froh mich für den Dielenboden entschieden zuhaben ! Sieht super aus.
Das einzigste was mir direkt aufgefallen ist, das es leicht knarrt. Glaube die dielen bzw. Fugen.
Stört aber nicht wirklich.

Hätte ich da was beachten müssen beim zusammen legen ? Evtl. zu "stramm aneinander ?)

Grüße & Dank
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.05.16

Dielen knarren


Hallo Thorsten,
Dielen passen oft besser als Parkett oder andere Bodenbeläge.

Meistens liegt das Knarren daran, dass die Schrauben nicht genug angezogen wurden, sich wieder gelockert haben oder die Unterkonstruktion nicht genau genug ausgerichtet wurden, sodass die Dielen Spannung haben.

Oder die Unterkonstruktion liegt im Verhältnis zur Dielenstärke zu weit auseinander, sodass sich die Dielen durchbiegen.

Ich habe immer die Dielen vorgebohrt und bei 21 mm dicken Dielen 3,5 x 50 mm Schrauben mit Teilgewinde verwendet und die ca 45 Grad schräg in die Feder geschraubt.

Die Holzfeuchte sollte der des Raumes entsprechen und die Dielen möglichst eng ohne Fugen verlegen.


Andreas Teich


Hi Andreas,

Es ist wohl tatsächlich so, das die Unterkonstruktion nicht genau genug ausgerichtet war.
Somit werd ich wohl mit dem Knarren leben müssen. Was ich, wie gesagt nicht weiter tragisch finde.

Balken sind jeweils 50 cm auseinander, und die 22er Dielen Biegen sich nicht durch, daher wird es wohl nicht daran liegen.

Mit der Holzfeuchte kann ich natürlich nicht messen oder abschätzen.
Dielen sind jedenfalls ohne Fugen verlegt und Schrauben hab ich auch mit Teilgewinde genutzt. Jedoch ohne vorbohren.


Mal sehen ob ich morgen Isofloc bekomme.

Evtl. jemand eine Idee, womit ich Preislich rechnen sollte.

Überlege halt beim Nebenraum auch Zellulose in den Boden einzublasen.

Grüße
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.05.16

Zellulosekosten


Zellulose einblasen kann man etwa ab 1-1,3 €/kg netto rechnen- sehr abhängig von der Menge, Schwierigkeitsgrad etc.
Bei kleinen Mengen auch deutlich mehr.

Günstiger ist's bei kleinen Mengen, die Zellulose nur von Hand, mit Gartenhächsler oder Bohrmaschinenquirl aufzulockern und von Hand einzufüllen.
Am besten alles sammeln wo Zellulose verwendet werden kann,damits etwas mehr ist.

Andreas Teich

Welches Finish bei Dielen im Bad - Hartöl oder Hartwachsöl ?


Sorry hab leider noch ne Frage :(

Ich hoffe es wird nicht langsam Zuviel ?


Welches Öl sollte ich zur Endbehandlung der Eichendielen benutzen ?

Im Holzhandel wurde mir gesagt das eine Behandlung mit Öl eher schlecht wäre. Es würde schnell zu Rändern und Flecken im Bad kommen und ich müsste fast monatlich nachölen.

Es wurde mir empfohlen ein Hartwachsöl zu nutzen (Osma oder so).
Dies wäre wesentlich pflegeleichter etc.

Was ist davon zu halten ? So wären doch die Dielen weniger Diffusionsoffen oder ?


Ich würde es so machen:
- kurz anschleifen (120er)
- erste dünne Schicht Hartwachsöl
- erneut feinschliff (240er)
- zweite dünne Schicht Ölen.

So richtig ?

Grüße und danke
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 19.05.16

Dielen ölen


Nein- so nicht richtig.
Öle dringen tiefer ein während Hartwachsöle mehr auf der Oberfläche bleiben.
Wenn überhaupt dann immer zuerst Ölen und anschließend wachsen, wobei Wachse den Nachteil haben, dickere Schichten aufzubauen, die immer wieder entfernt werden müssen, wenn sie zu dick werden.

Nur Ölen genügt auch

Andreas Teich


Welches Öl würdest Du fürs Bad empfehlen ? Bzw. welches hast Du bei deinem Bad verwendet ?

Und wie oft musst man nachholen ?

Danke
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 19.05.16

Eichendielen im Bad ölen


Ich würde für die erste Ölbehandlung das Öl im Wasserbad erhitzen, da es hierdurch sehr dünnflüssig wird und tiefer eindringt.
Das so oft wiederholen bis das Öl nicht mehr eindringt sondern auf der Oberfläche liegen bleibt.
Diese Überstände nach ca 20 min abwischen oder mit Pad und Tellermaschine einpolieren bzw entfernen.

Ich hatte bisher verschiedene Öle verwendet: Bona, Kreidezeit, Naturhaus uÄ.
Ich würde welche mit hohem Festkörperanteil nehmen und die einpolieren bis es nicht mehr klebt.
Das verdichtet die Oberfläche, verhindert zu dicken Auftrag und erhöht die Stabilität.

Wenn Wasser abgewischt wird bleiben keine Flecken- es hängt aber auch vom Kalkgehalt und Seifenbestandteilen etc ab.
Ich würde es erst einmal nur mit Ölen versuchen-
Wachs oder Hartwachsölmischungen kannst du später immer noch auftragen.
Der Boden bei uns wird nur sehr selten gepflegt- sicher nicht mehr als einmal im Jahr
Bei so einem kleinen Bad kannst du evt auch mit einer Poliermaschine oder regelbarem Winkelschleifer und Lammfellaufsatz arbeiten.

Andreas Teich

Duschtasse auf Dielenboden


Hallo,

Ist es möglich eine Duschtasse (130x100) mit Gestelle und Füßen auf den Dielenboden zu stellen ?

Die Wandanschlüsse würde ich mit Schlüter Profilen (Dilex as) realisieren, anstatt Silikon fuge.

Oder sollte ich lieber auf die Dielen im Bereich der Duschtasse eine matte legen und darauf OSB Platte und darauf die Duschtasse ?

Falls ich die Duschtasse direkt auf die Dielen stelle konnte ich noch an den Wandanschlüssen unterhalb der Duschtasse Latten setzen, sodass die Duschtasse zusätzlich dort noch aufliegt.

Bin jetzt einwenig verunsichert was ich machen soll / kann.

Grüße und Danke
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 22.05.16

Duschtasse auf Holzdielen


Rein Stich gesehen kann die Duschtasse problemlos auf die Dielen gestellt werden. Die übliche zugrunde gelegte Deckenbelastung sind 200 kg/m2.
Und du wirst ja nicht immer zu zweit oder dritt duschen??

Wichtig ist nur, dass die Anschlüsse auch bei leichten Bewegungen dicht bleiben- sonst zB eine EPDM-Folie unter der Dusche verlegen, den Abfluß mit Spannring abdichten, Folie an den Wänden hochziehen und vorne eine Ablauf-Öffnung vorsehen, damit du merkst ob irgendetwas undicht ist.
Die Duschtasse gut an der Wand befestigen

Andreas Teich

Duschtasse abdichten


Wie immer danke ;)

Mir geht es auch bei der Fragr hauptsächlich darum wie bzw ob ich die Anschlüsse der Duschtasse zur Wand dicht bekomme.

Da ja es aufgrund der Dielen du Bewegung der Duschtasse kommen kann bzw wird.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.05.16

Unterhangdecke


Zur Decke:
Randprofile setzen (ca. 10 cm tiefer als jetzige Decke),
Installation montieren
Direktabhänger setzen,
Traglattung montieren,
Beplankung (GKI 12,5) setzen,
Lampen einbauen,
Fugen spachteln und schleifen,
Randfugen mit Acryl nachziehen.
Das Bad immer ordentlich lüften und Heizen.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 23.05.16

Duschtasse auf Holzboden


Keine Acrylduschtasse verwenden-außer es sollte spezielle, besonders stabile mit sicherer Randbefestigungsmöglichkei geben.

Ich habe in solchen Fällen lieber Stahlemaille-Wannen benutzt-
Die Badewanne und Duschtasse in meinem im Profil abgebildeten Bad sind auch aus Stahlemaille (von Kaldewei)

Wie gesagt- besser ist eine Zusatzabdichtung

Es ist auch besser, Fliesen von oben auf die Duschtasse treffen zu lassen und ggf die Dusche weiter in die Wand reichen zu lassen,
dann Kompriband seitlich zwischen Wand und Dusche zu Kleben und die eigentliche Abdichtung darüber unter die Fliesen und auf den Duschtassenrand zu setzen.

Du könntest auch eine Alu- U-Schiene (Öffnung noch oben) unterhalb des Wandanschlusses mit Gefälle nach vorne an die Wand kleben, sodass evt Leckwasser vorne herausrinnen kann.
Wichtig ist nur, dass es keine nicht sichtbaren Undichtigkeiten geben kann bzw diese sofort bemerkt werden können.

Andreas Teich.

Spalt zwischen Duschtasse und Wand :(


Hallo,

@Andreas

Ich habe eine 100x130 Stahlemaille Wanne gekauft, meine befreundeter "Klempner" hält nicht ganz soviel von Acryl-Wannen.

Für die Duschtasse habe ich mir jetzt extra Dichtband besorgt.
Wird an die Wanne geklebt und dann in/an die Wand eingearbeitet. (Mit Dichtmasse)

Wir werden die Duschtasse Freitag montieren und Samstag dann Fliesen. Somit auch von oben auf die Duschtasse Fliesen.


Jetzt jedoch das nächste Problem :( :( !!!

Ich habe mich warum auch immer um 3 cm vertan !
Die Duschtasse ist 130 breit und die Nische ist jetzt 133cm breit geworden !

Jetzt muss ich überlegen wie den Spalt von 3 cm links (kurze Seite 100cm) fülle ???

Jemand eine Idee wie ich das Lösen könnte und dicht bekomme ?

Ich hatte kurz die Idee entweder Yongsteine zu nehmen, bis zur Unterkante der Wanne und dann mit Dichtmasse Streichen und Dichtband abdichten.

Oder eine Aluschine an die Wand zu schrauben, ebenfalls unterhalte Duschtasse.


Ich hoffe auch bei diesem Problem auf Ideen und/oder Lösungen ?

Besten Dank und Grüße
Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.06.16

Duscheinbau


Stahlemaille-Wannen sind erheblich stabiler und verformen sich nicht so wie Acrylwannen-
also eindeutig die bessere Wahl in solchen Fällen.

Entweder du setzt an die ganze Wand zB Gasbetonsteine, um die Breite zu reduzieren
oder nur unten auf den Boden bis Oberkante Duschtasse Steine setzen.
Dann alles Abdichten inkl Dichtungsband, die waagerechte Fläche bis über den Duschtassenrand Verfliesen
und dann die Wandfliesen darüber ansetzen.

Darauf achten, dass die Duschtasse fest auf dem Untergrund aufsteht.
Wenn unterhalb etwas undicht werden sollte eine schnelle Sichtbarkeit ermöglichen- also nicht völlig absperren.

Andreas Teich

Welche Platten / Steine geeignet


Ich tendiere sehr zu der Lösung mit Steinen oder der gleichen vom Boden bis zur Oberkante Duschtasse zu gehen und diese dann erst waagrecht zu fliesen.

Habe leider nur noch keine Idee welche Steine dafür geeignet sind. Welche Steine es in 30mm gibt :(


Bezüglich der Sichtbarkeit von Undichtigkeiten, werde ich die Front mit einem vorgesetzten Sockel versehen. (ähnlich wie in Küchen. Überlege dafür ein Dielenreststück zu nehmen oder aber eine Platte zu Fliesen welche ich ohne weiteres regelmäßig abziehen kann.

Torsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.06.16

Decke-Bilder aus der Bilddatenbank: