Fachwerk.de - Luftfeuchtigkeit im Moorhaus über 70 Prozent
Ines van Rahden | 11.09.11
Moin,
70% rel. Luftfeuchtigkeit hatten wir die Tage hier auch ohne Moor.....is durchaus normal.
Dass man im Moor nach ein paar Jahren Schwimmhäute zwischen den Zeh'n kriegt anscheinend auch.....;-))
Gruss, Boris
70% rel. Luftfeuchtigkeit hatten wir die Tage hier auch ohne Moor.....is durchaus normal.
Dass man im Moor nach ein paar Jahren Schwimmhäute zwischen den Zeh'n kriegt anscheinend auch.....;-))
Gruss, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Boris Webler | 11.09.11
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Boris Webler | 11.09.11
Hallo Boris,
stimmt wohl und wäre auch okay, solange sich kein Schimmel einstellt. Habe aber leider schon Stockflecken entdeckt. Was nun? LG, Ines
Ines van Rahden | 12.09.11
Moin Ines,
meine damaligen Freunde in Ostfriesland haben auch im Hochsommer den Kaffee morgens auf dem Küchenherd gemacht.....einfach um die Feuchtigkeit ein wenig zu dämpfen.
Was deine Stockflecken angeht: Lad doch bitte ein paar Bilder hoch (vorher hier kostenlos im Forum anmelden) und versuch' den Wandaufbau so genau wie möglich zu beschreiben.
Gruss, Boris
meine damaligen Freunde in Ostfriesland haben auch im Hochsommer den Kaffee morgens auf dem Küchenherd gemacht.....einfach um die Feuchtigkeit ein wenig zu dämpfen.
Was deine Stockflecken angeht: Lad doch bitte ein paar Bilder hoch (vorher hier kostenlos im Forum anmelden) und versuch' den Wandaufbau so genau wie möglich zu beschreiben.
Gruss, Boris
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Boris Webler | 12.09.11
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Boris Webler | 12.09.11
Gründung im Moor
Da gibt es eine Reihe von Verfahren wie man auf eigentlich nicht tragfähigem Moorgrund bauen kann. Die wichtigsten Verfahren basieren auf dem Prinzip der Pfahlgründung. Pfähle werden in den Boden getrieben und auf diesem Pfahlrost wird das Fundament gesetzt. Die Pfähle können gerammt, eingerüttelt, eingespült oder gebohrt und vor Ort betoniert werden, das Material kann Holz, Stahlbeton, Stahl sein.
Die Pfähle werden entweder bis in tragfähigen Grund getrieben (Spitzendruckpfähle) oder stehen frei im Moor (Reibungspfähle).
Die Last wird über die Außenflächen der Pfähle und über den durch das Rammen verdichteten Boden übertragen (Mantelreibung).
Man kann den nicht tragfähigen Baugrund auch durch Auskoffern oder Verdrängen austauschen. Eine weitere Möglichkeit ist ihn durch Entwässern oder Einmischen anderer Körnungen mechanisch zu stabilisieren. Dann kann man ihn noch chemisch durch Einmischen von Bindemitteln (Kalk, Zement) verfestigen.
Das zweite Prinzip ist eine Flächengündung mit entsprechender Übertragungsfläche (Floßfundament).
Viele Grüße
Da gibt es eine Reihe von Verfahren wie man auf eigentlich nicht tragfähigem Moorgrund bauen kann. Die wichtigsten Verfahren basieren auf dem Prinzip der Pfahlgründung. Pfähle werden in den Boden getrieben und auf diesem Pfahlrost wird das Fundament gesetzt. Die Pfähle können gerammt, eingerüttelt, eingespült oder gebohrt und vor Ort betoniert werden, das Material kann Holz, Stahlbeton, Stahl sein.
Die Pfähle werden entweder bis in tragfähigen Grund getrieben (Spitzendruckpfähle) oder stehen frei im Moor (Reibungspfähle).
Die Last wird über die Außenflächen der Pfähle und über den durch das Rammen verdichteten Boden übertragen (Mantelreibung).
Man kann den nicht tragfähigen Baugrund auch durch Auskoffern oder Verdrängen austauschen. Eine weitere Möglichkeit ist ihn durch Entwässern oder Einmischen anderer Körnungen mechanisch zu stabilisieren. Dann kann man ihn noch chemisch durch Einmischen von Bindemitteln (Kalk, Zement) verfestigen.
Das zweite Prinzip ist eine Flächengündung mit entsprechender Übertragungsfläche (Floßfundament).
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 13.09.11
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 13.09.11