Student braucht Hilfe bei Behandlung von Holzdielen

Hallo liebe Community.

Ich bin Janis, Student, und habe eine "neue" Wohnung gefunden. So neu ist das Haus allerdings nicht ganz - es ist 1880-1890 gebaut, und hat einen alten Boden.

Größe: 80qm

Wir möchten gerne die Böden neu machen, OHNE Laminat über die schönen alten Dielen zu legen - wir möchten quasi dem Charme gerecht werden. wir möchten selbst Hand anlegen (abschleifen sowie ölen/lackieren). Wir sind halt Studenten und müssen etwas Geld sparen ;-)

Anbei auch ein Bild: Die Dielen sind derzeit übermalt und vom Streichen mit Farbe bespritzt - wir wissen noch nicht, welches Holz drunter liegt.
In einem Zimmer ist noch Teppichkleber auf den Dielen. Wie gehe ich damit um?

Könnt Ihr uns vielleicht helfen, ob Öl oder Lack? Wir können es nicht stetig erneuern, es sollte etwa 3-5 Jahre halten. Darüber hinaus müsste ich wissen, was es etwa kosten würde, knapp 75-80qm zu bearbeiten (ich muss da mit dem Vermieter sprechen)...

Lieben Gruß, und ich freue mich auf Eure Hilfe!

Janis und Kirsten

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.09.12


Hier noch ein Bild des verklebten Bodens!

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.09.12

Dielung


Hallo Janis,
zum rein technischen kann ich nichts beitragen, aber was sagt denn der Vermieter zu der versauten Dielung? Immerhin gehört zur Mietsache auch ein gebrauchsfähiger Fußboden. Entweder ordentliche Dielung oder ein anderer Belag (steht im Mietvertrag). Falls Ihr solche Leistungen selber ausführt, solltet Ihr über einen finanziellen Ausgleich mit dem Vermieter reden. Ich kann mir gut vorstellen das der von den Vormietern einen saftigen Betrag dafür von der Kaution einbehalten hat.

Viele Grüße

noch was: Wenn Sie fotografieren dann bitte
1. mit einem richtigen Fotoapparat und
2. nicht gegen das Licht!
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 02.09.12


Hallo,

Wir haben die Wohnung noch gar nicht. Wir waren nur ein Mal zur Besichtigung und ich habe spontan mit dem Handy in die Zimmer fotografiert. Es war auch nicht als Fußboden-Foto gedacht.
Uns wurde freigestellt, was wir mit dem Boden machen möchten. Preise werden natürlich mit dem Vermieter besprochen und es muss ausgehandelt werden, wer wie und was zahlt.

Entweder wir machen den Boden eigenständig, oder der Vermieter übernimmt einen Teil der Kosten - dann steigt jedoch die Miete.
Es ist leider etwas verzwickt.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.09.12


Du kannst im Baumarkt oder Werzeugverleih ein Bodenschleifgerät ausleihen. Nimm 1-2 sehr grobe Schleifpapiere mit und schleife alles sauber ab. Mit dem feinen gehst du dann nochmal drüber und bekommst eine glatte Oberfläche.
Ich würde das ganze dann Oelen, sieht klasse aus und hält auch lange.


Daniel | 02.09.12

Holzdielen abschleifen und ölen


Hallo Janis,

Du hast schon den richtigen Ansatz, dass Du vor dem Ausführen eine klare Vereinbarung mit dem Vermieter brauchst. Wer zahlt was und was darf gemacht werden und was nicht. Dies sollte auch schriftlich festgehalten werden.

Wenn Ihr nun diesen Boden sanieren sollt, dann müsst Ihr genau prüfen, wieweit die Dielen durch das Schleifen noch eine Schmälerung der Dicke ertragen. Ihr braucht also auch eine gute Information, wie der Bodenaufbau genau aussieht.

Wenn Ihr selbst noch nie geschliffen habt, dann würde ich mit dem Vermieter zumindest den Grobschliff an einen Fachbetrieb abgeben, der die Gegebenheiten vorher auch prüft. Es sei denn der Vermieter nimmt bewusst evtl. Verarbeitungsfehler in Kauf.

Feinschliff und Ölen sind dann Arbeiten, die Ihr mit handwerklichen Geschick alleine bewältigen könnt.

Hier schon mal eine grobe Anleitung für das Schleifen und Ölen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 02.09.12

So...


...ist die Wohnung wohl auch in Berlin nicht vermietbar. Zumindest einen Teppichbelag müsste der Veremieter sowieso bezahlen. Ein Laminat auf unegalisierter Altdielung funktioniert nicht.

Material und Mietkosten sollte der Vermieter ohne Mietpreissteigerung tragen, Ihr bringt Euere Arbeit ein. Das wäre ein fairer Deal.

Ausreichende Stärke der Dielung vorausgesetzt (wie dick?) könnt Ihr das alleine machen, wenn ein wenig Geschick und Beobachtungsgabe vorhanden ist. Detailliere Schleifanleitungen finden sich überall, das Schwerste an der Sache ist die Maschine selbst (nie versuchen, das Teil alleine zu tragen!).

Große Erfolge wünscht

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 03.09.12


Lieben Dank für die ersten Antworten!

Für mich steht jetzt fest: herausfinden, wie dick die Dielen. Dann Genehmigung holen, Abschleifen geschieht auf Verantwortung des Vermieters. Mit Vermieter aushandeln, welchen Anteil er übernimmt. hervorkommendes Holz Ölen (kein Lack).

Sobald der Abschliff (wird aufwändig, weil Farbe vermutlich Ochsenblut) fertig ist, gibt es ein neues Bild und die Frage nach dem Öltyp...

Zu dem Vermieter: Das ist ein altes Ehepaar. Wir zahlen knapp 50% der Miete, die in diesem Gebiet sonst verlangt wird. Die möchten liebe Mieter und ansonsten wenig Schaden, weil das Haus ein Erbstück ist...

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 03.09.12

Holzdielen im Mietobjekt überarbeiten


Euer angehendes Mietverhältnis hört sich ja gut an.

Nach dem Grobschliff bis 120er Korn würde ich noch einen Feinschliff mit einem 120er Schleifgitter vornehmen. Wir empfehlen das Parkettöl - Fußbodenöl von Natural.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 03.09.12


hallo,
kommt zu uns in den laden, hier haben wir Muster zum anfassen.

farben ewald
oldenburger str.4a - 4b
10551 berlin

wir sind auch
natural-naturfarben-deutschland.de

ihr könnt uns auch gerne anrufen unter 395 38 74
wir beraten euch gerne, wir sind die die holzböden einbauen, sanieren ...

eins noch holzböden Ölen ist immer eine gute sache aber wenn ihr in berlin seid dann ist die Heißöl - TECHNIK mit dem heißöl das was am längsten hält (und weil es immer leute gibt die an dem heißölgerät was auszusetzen haben meine nichte 9jahre alt schiebt das ding perfekt durch den raum! ein überölen ist nicht möglich.)

güße aus moabit
a. ewald
Holz Giftfrei schützen
Mitglied der Fachwerk.de Community
www.natural-naturfarben-deutschland.de | | 03.09.12

Wohl dem...


...der so eine Nichte hat :-)))
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 03.09.12

Auf


Youtube gibt es übrigens auch ein paar Video-Anleitungen zum Schleifen, die sind auch nicht übel.

Das Endresultat hängt auch wesentlich vom Zustand der Maschine ab, wir hatten hier in Wien mehrfach Maschinen von Lägler (Profit) und Bona, die samt und sonders seltsame ausgerundete Längsrinnen in den Boden geschliffen haben (tief genug, um kaum mehr ausschleifbar zu sein, ca. 20mm breit und an einer Seite der Lamellenwalze). Letztens hatten wir dann von einem anderen Verleiher in Niederösterreich eine Janser Jaguar, von der Walze her IMO identisch, aber mit viel schönerem Schleifbild. Anscheinend hatten alle in Wien geliehenen Maschinen den selben Fehler.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 04.09.12

Schaden bei Dielenboden durch schlechte Schleifmaschine


... oder durch falsche Handhabung ist bei einem eigenen Boden schon ärgerlich - wenn es aber der Boden eines Fremden ist (Vermieter), dann kann es mehr als Ärger geben.

Deshalb rate ich in diesem Fall, dass der Grobschliff von einem Profi gemacht wird, der seine Maschine selbst mitbringt.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 04.09.12

Last Euch nicht ...


... verunsichern!

kommt einfach vorbei oder ruf uns an.
Holz Giftfrei schützen
Mitglied der Fachwerk.de Community
www.natural-naturfarben-deutschland.de | | 06.09.12

An alle Nicht-Berlinkundigen


In Berlin ist es gang & gäbe, Wohnungen so zu vermieten.

Und das war es auch schon, bevor der Wohnungsmarkt so überlaufen war.
Hier Kopf, da Wand - und dann schaun wir mal...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.09.12

Der Berliner Wohnungsmarkt...


... war immer schon überlaufen, und wenn man an einer Wohnung etwas zu mäkeln hatte, gab es immer mindestens drei andere, die sofort zugeschlagen hätten.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.09.12

Naja...


Also ich habe jetzt die dritte Wohnung in Berlin (nach zwischenzeitlichem Exil in Süddeutschland) und solch einen Andrang bei einer Wohnungsbesichtigung hatte ich absolut noch nie.

Auf meine jetzige Wohnung haben sich 80 Leute beworben... Bei der Besichtigung standen sich die Leute in mehreren Schichten auf den Füßen herum.

Dabei war die Wohnung in einem für normale Begriffe recht unsäglichen Zustand. Aber halt noch bezahlbar.

Das mit dem unsäglichen Zustand bessert sich langsam... ;-)
Hier Kopf, da Wand - und dann schaun wir mal...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.09.12

Kommt


mir aus Wien irgendwie bekannt vor. Ein Freund von mir hat letztes Jahr eine Wohnung mit folgendem Bodenaufbau gemietet:
- unbekannte Rohdecke
- Schüttung mit Lagerhölzern
- Dielenboden (ca. 2cm unterhalb des Terrazzos in Küche, Bad und WC)
- Spanplatten (verschraubt)
- Teppichreste (verklebt)
- Teppich (lose liegend, intensiv nach Katzenklo stinkend)
- 20mm Styrodurplatten
- Fertigparkett (teilweise völlig verranzt, Dellen fast durch die ganze Nutzschicht)

Alternativ im Vorzimmer über den Spanplatten Fliesenkleberreste, Trittschalldämmung und Billiglaminat

Die Elektroinstallation war in den Grundzügen von 1902, gewürzt mit fast allem, was man sich an unzulässigen Erweiterungen vorstellen kann. Schutzleiter gab es teilweise zwar, sie hingen aber nur an der Wasserleitung, die keine messbare Verbindung zu Erde mehr hatte. Die Installation wurde immerhin auf Hauskosten erneuert, nachdem wir eine volle A4-Seite Mängelliste geschickt und zwei Elektriker die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben.

Das Bad stammt aus den frühen 70ern oder späten 60ern, inklusive entsprechend verranzter Badewanne.

Dafür war die Wohnung preislich deutlich unter dem Durchschnitt und ein unkündbarer unbefristeter Vertrag.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.09.12

Der Fußboden-Aufbau...


... kommt mir bis auf die letzten beiden Schichten bekannt vor... ;o)

Mir ist so etwas aber lieber als etwas Gesichtsloses mit Laminat und weißer Rauhfaser.

@Janis:

Bei Dir scheint mir die Deckenhöhe etwas niedrig. Ist das Hinterhaus oder wurde da mal was abgehängt?
Hier Kopf, da Wand - und dann schaun wir mal...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.09.12


Hallo Ihr fleißigen Antworter!

Die Decke ist nicht abgehängt, und dies ist auch kein Hinterhaus. Es sieht nur kleiner aus...

Um diesen Thread zu schließen: Wir haben uns den Boden nochmals angesehen. das Haus ist 1889 gebaut, also über 100 Jahre alt. So alt ist auch der Dielenboden. Wir sind in den Keller drunter - es gibt keine Dämmung. Die Dielen liegen blank zum Keller runter. Wir wollen deshalb keinen Zug durch, und außerdem sind die Dielen auch nicht mehr schön.
Das Abschleifen will der Vermieter auch nicht, denn die Wände sind frisch gestrichen und er möchte den Staub nicht dort drin haben.

Wir werden eine Zwischenschicht legen und dann einfaches Laminat. Nachdem nun alles nicht funktioniert, sind wir doch ein wenig frustiert. Zu sehr hab ich mich darauf gefreut, einen tollen alten Boden wieder herzustellen. Leider nicht möglich.

Wir hören uns mal um, wie wir hier an günstiges Laminat kommen und was man drunter legt. Die einfachste Methode soll Teppich sein... Geld investieren wollen wir nicht - der Boden fliegt raus, wenn wir in drei Jahren ausziehen...

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.09.12

Der Staub vom Schleifen...


... wird bei Eurem Auszug bestimmt nicht mehr da sein...

Komischer Vermieter...

Ich würde aber vom Keller her dämmen lassen, wenn irgendwie möglich. Weiß nicht was die Experten hier sagen - das verspricht mir wenig Spaß im Winter, so wie es jetzt ist...
Hier Kopf, da Wand - und dann schaun wir mal...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.09.12

Laminat und Kondensat


Wenn schon so ein Plastik verlegt werden soll, dann nur mit schriftlicher Zusage vom Vermieter. Denn auf Dauer kann die dampfdichte Schicht die tragende Konstruktion zersetzen lassen. Diese Verantwortung würde ich als Mieter nicht übernehmen wollen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 10.09.12

Also


Billiglaminat würde ich persönlich auf keinen Fall nehmen! Das Zeug zerbröselt schon beim ersten schiefen Blick. Keine Ahnung, ob hochwertiges Laminat mechanisch stabiler ist, aber es bleibt ein billiges Holzimitat.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12

Seltsame Lösung...


... sowohl bautechnisch, als auch privatrechtlich...

Gutes Gelingen & LG,
Sebastian Hausleithner
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12

Und v.a.


... wenn man überlegt was für diese Fläche selbst billiges Laminat nebst Unterkonstruktion kosten würde ...

Laut diversen Schleifmaschinen-Verleihern kommt Maschinen leihen plus Verbrauchsmaterial inc. Öl o.ä. zur Endbehandlung ungefähr auf 5 Euro / qm. (Konnte ich bisher noch nicht verifizieren.)

Da hat man dann aber was deutlich Solideres als wenn man Laminat der gleichen Preisklasse nimmt.
Hier Kopf, da Wand - und dann schaun wir mal...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12


Ich würde mich allzu gerne aufregen. Ich bin ebenso ein Holzliebhaber, und auch noch Student (suche also günstige Lösungen)... Ich hätte nicht wegen des alten Hauses gerne Hand angelegt sondern auch, weil Handwerk spaß macht.

Die Eigentümer möchten jedoch nicht, dass das gemacht wird. Die Besitzerin hat dies nach dem Krieg geerbt und vermietet mit ihrem Ehemann diese Wohnung. Vorher war auch noch ein Miet-Nomade drin. Ich kann schon verstehen, dass die das nicht wollen.

Und ich bin eingeschnappt genug, nachdem mann mir das Handwerken verboten hat. Deshalb sage ich mir: Billiger Teppich aus Restposten zur Unterlage und ein einfaches Laminat drüber. Wird in der Summe günstiger, als ein anständiger Teppich...

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12

Bezahlen...


... die Vermieter Dir denn einen Zuschuss zum Bodenbelag?

Weil 80 qm Billigteppich sind schon mal 160 Euro (wenn man das 2-Euro-Zeugs von Domäne nimmt, aber ich glaub da ist Schaumstoff drunter von daher wäre ich da vorsichtig), dann so um die 400 Euro fürs Laminat...

Das läppert sich...
Hier Kopf, da Wand - und dann schaun wir mal...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12

Oh mannomann...


Hier prallen Theorie in Form von Erfahrungen im gesitteten Schwabenland (nur als Beispiel) und Praxis in Form von knallharten Marktmechanismen des Hauptstadt-Wohnungsmarktes aber heftig aufeinander.

Vermieter sind manchmal noch bekloppter als man sich überhaupt vorstellen kann.
Meine Erfahrung: Ich kam am Freitag abend nach Hause und fand einen Zettel des Vermieters im Briefkasten mit der sinngemäßen Aussage, dass wir bitte heute abend den Wohnungsflur und das Wohnzimmer komplett von Möbeln räumen sollten, da am nächsten Morgen!!! die Handwerker zwecks Laminatverlegung anrücken würden.

Die ganze Aktion war weder mit uns abgesprochen noch überhaupt angekündigt. Den Rest brauche ich nicht weiter zu erzählen, war ja alles vorhersehbar...

Also Leute, regt Euch nicht auf, wenn es Vermieter gibt, die der Substanz ihrer eigenen Häuser entweder selber oder durch ihre Mieter mit solchen Maßnahmen den Garaus machen. Wir sind ein freies Land und für diese Art von Abriss braucht man keine Genehmigung.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12

Das


geht noch viel lustiger!
Was haltet ihr von Mietern, die ungefragt Beton über den Eichen-Fischgrätparkett kippen, um den einzuebnen?

Weniger katastrophal aber ebenfalls amüsant fand ich das Immobilieninserat, wo auf den Fotos der Laminatboden bei den Türen halbmeterlange Brüche hatte - kein Wunder, wenn man Laminat direkt auf einen verranzten Parkettboden mit 10-20mm Höhenunterschied legt! Ist halt in hiesigen Altbauten so, dass die Hauptfläche des Bodens nur auf der Schüttung liegt, die sich setzen kann, bei den Türen aber massiv auf der Wand aufliegt. Dementsprechend hat man da nicht selten Hochplateaus.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12

Dielenboden sinnvoll sanieren ...


... vielleicht lässt sich der Vermieter ja doch noch bewegen, wenn er verstehen darf, dass es für die Wohnung auf Dauer nur gut sein kann.

Für rund 1500,-- Euro bekommt Ihr ein wenig Dämmung von unten und aufbereitete Dielen. Vorausgesetzt, diese sind noch dick genug. Die Arbeitsleistung müsste dann von Euch erfolgen. Der Vermieter muss dem schriftlich zustimmen und auf jegliche Schadensersatzforderung verzichten, die durch Eure Arbeit ihm einfallen könnte.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 11.09.12

Nur mal interessehalber:


Womit würde man denn sinnvollerweise von unten dämmen?
Hier Kopf, da Wand - und dann schaun wir mal...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.12

Was soll man...


...dazu sagen, wenn keiner weiß, wie es da aussieht. Und wozu, wenn da nix gemacht werden soll?
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 12.09.12

Vermieter-Bilder aus der Bilddatenbank: