Marder/Ratte/Maus o.a.

Wir hören seit einigen Wochen nachts (i.d.R. zwischen 12.00 und 4.00 Uhr, manchmal/selten auch noch gegen 6.00- 6.30) Geräusche aus der Zwischendecke unseres Fertighauses. Meine Einsicht in alte Baupläne hat ergeben, daß zwischen den Spanplatten ca. 15-20 cm Platz ist. Dieser Platz ist zwar regelmäßig von Dämmungsstoffen ausgefüllt, aber das Haus ist ca. 30 Jahre alt...so daß auch solche Platten sicherlich im Volumen schrumpfen oder zerfallen werden.
Die Geräusche sind recht laut, so daß ich eher nicht denke, daß es sich um Mäuse handelt. Es rumpelt eher und zwischendurch klackert es auch schon mal, als ob jmd. Murmeln auf die Platten fallen lassen würde.
Einen Einstieg (Loch o.ä.) können wir von außen nicht sehen. Das Haus hat allerdings eine innenliegende Dachrinne und nahestehende Bäume, die allerdings nur noch mit sehr dürren Zweiglein bis an das Haus in Deckenhöhe heranreichen. Sonst stehen sie mind. 30 cm entfernt. Können Marder springen ? Die Regenrohre sind aus Aluminium, so dass sie eher nicht tragen.
Hat jmd. Erfahrungen und kann etwas dazu sagen, um welches Tier es sich handeln könnte ?

Maren


Maren Renner | 22.10.07

Marder


ich denke es ist ein Marder..weitere Infos unter
http://www.lehrte.abacup.de/index.php?option=com_content&task=view&id=106&Itemid=1

mfg Peter Schneider
Fachwerksanierung vom Profi
Mitglied der Fachwerk.de Community
Schneider/Fachwerkrestaurator | | 22.10.07

Marder


Marder können prima springen - 3 m sollten keine Schwierigkeit sein, 30 cm schon gar nicht. Ich habe schon einen Marder meterhohe senkrechte Mauern hochrennen sehen (mit Anlauf).

Und, ja, das nächtliche Rumpeln deutet auf Marder hin. Mäuse und Ratten hingegen verraten sich oft durch ihr Pfeifen (fiip fiip).

Bald gibt's Schnee, dann kann man Spuren sehen.

Grüsse
stt
Let the children play
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 22.10.07

Könnte auch....


ein Siebenschläfer (gehört zu den Bilchen) sein. Sind etwa so groß wie eine kleinere Ratte und können auch ganz schön Krach machen!
Das "Klackern" welches du beschreibst, könnte von eingetragenen Nüssen herrühren.
Hatten wir auch schon im Haus.

Gruß
Martin


anonymus | 23.10.07


Hallo Martin,
was habt Ihr denn gegen den Siebenschläfer getan ? Oder ist er selbst wieder gegangen ?

Wie habt Ihr herausgefunden, welches Tier euch da nachts besucht ?

Gruß Maren


Maren Renner | 23.10.07

Marder/Ratte/Maus o.a.


Hallo Maren,

gegen den (vermeidlichen) Siebenschläfer haben wir nichts getan.
Das es ein Siebenschläfer war, ist eher eine Vermutung aufgrund der Unmengen Haselnüsse die wir in diversen Hohlräumen fanden.
Marder machen das glaube ich nicht so. Irgendwann war wieder Ruhe.
Marder hatten wir auch. Ich versuchte denen mit einer Lebendfalle Herr zu werden. Gefangen habe ich keinen, aber weg waren sie dann trotzdem.

Wichtig ist, die Zugangswege ausfindig zu machen. Wenn man dann ein "Tierchen" fängt oder es längere Zeit keine Anzeichen für die Anwesenheit gibt, sollten die "Schlupflöcher" verschlossen werden. Hat bei uns gut geklappt.

Der Tip von Herrn oder Frau Trapp ist gut. Abwarten bis Schnee kommt, dann kann man die Spuren gut verfolgen (Wenn es denn ein Marder ist).
Wird beim Siebenschläfer aber nicht gelingen, die halten Winterschlaf (ca. sieben Monate, deswegen "Siebenschläfer).

Gutes Gelingen... und "Waidmannsheil" ;-)

Martin


anonymus | 23.10.07

Ach ja den Siebenschläfer ...


haben wir auch. Ausser Nusssschalen (heia neue Rechtschreibung?) verteilen und des nächtens zu Poltern wie ein Pirat mit Holzbein, tut der doch nicht viel.
Mader haben wir auch, schon eher lästig, vor allem wenn sie Würste im Hof hinterlassen. Was für Lebendfallen gibt es da? Ich kenne nur die für Mäuse. Ich weiss, dass Mader Eier lieben ... könnte man ja versuchen. Obwohl: das wird ein ganz schönes Geschrei weren.... oder nicht?
wichtig ist am Platz
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.10.07

Die Würste .....


im Hof sind ja eher harmlos. Viel Schlimmer sind die Würste unterm Dach!
Anbei ein Bild aus meinem Archiv.

Lebendfallen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sind in der Regel im Jagdfachgeschäft zu bekommen.
Allerdings ist es nicht einfach so ein Tier zu fangen. Mir ist es bisher nicht gelungen. Die Störung durch die Falle tat aber ihr Übriges und sie waren verschwunden.

Außerdem sollte man, wenn es denn gelungen ist ein Tier zu fangen, sher weit weg fahren um das Tier wieder auszusetzen. Sonst kommt es nämlich zurück und der "Tanz" geht von vorne los.

Gruß
Martin


anonymus | 25.10.07


Im Moment ist Ruhe, seit ca. 5 Tagen hört man nichts mehr, vielleicht spricht dies - zusammen mit dem zeitweiligen "Klackern" tatsächlich eher für einen Siebenschläfer...Dann kann ich aber jetzt auch keine Zugänge schließen, oder ? Sonst kommmt das arme Tier im Frühjahr nicht wieder raus.
Wenn es ein Marder sein sollte, der im Winter ja nicht schlafen, sondern nur zeitweilig Ruhe halten soll, werde ich ja noch mal Geräusche hören....Vielleicht sehe ich dann Spuren im Schnee...(Wenn welcher fällt - Bundesland NRW ist da nicht unbedingt ein sicherer Kandidat)

Hat jemand von Euch schon einmal eins dieser "Geräusch"-Abwehrgeräte eingesetzt und wenn, hattet Ihr Erfolg ?

Ich danke jedenfalls sehr für die Antworten, die mir helfen, alles nicht alzu "panisch" anzugehen.

Maren Renner


Maren Renner | 29.10.07

Was war es denn?


Hallo Maren,

hat sich denn mittlerweile herausgestellt, welches Tier bei Dir in der Zwischendecke gelebt hat (oder noch lebt)? Ich habe ganz genau das gleiche Problem: Bewohner in der Zwischendecke (Altbau), der nachts Lärm macht und wahrscheinlich Nüsse hin und her rollt. Ich hatte an Eichhörnchen gedacht, aber die sind wohl nicht nachtaktiv. Und ein Siebenschläfer schläft im Winter. Für einen Marder habe ich keine Hinweise.
Habe keine Ahnung was es ist und wie ich den Bewohner verbannen könnte. Weiß jemand Rat?

Grüße
Susann


Susann Rohr | 30.01.08

Also...


...Eichhörnchen kann ich mir auch nicht vorstellen. Es sei denn ihr lebt in der Stadt. Auf dem Land habe ich noch nicht von Eichhörnchen in Häusern gehört.

Vieleicht sind es ja einfach Mäuse?

Gruß
Martin


anonymus | 30.01.08

???


Hallo Martin,

also wir leben am Stadtrand und haben in der unmittelbarer Nachbarschaft Eichhörnchen, die sich immer an unserem Haselnussbaum verköstigen. Mäuse kann ich mir nicht vorstellen, dafür ist der Krach zu laut, es muss schon ein etwas größeres Tier sein. Die Frage wäre da auch, wie die Tiere in die Decke zwischen 2. und 3. Etage kommen. Meiner Meinung nach geht das nur vom Dach aus. (Die 3. Etage ist ein ausgebauter Dachboden).

Grüße
Susann


Susann Rohr | 31.01.08

Tja


Hallo Susann,

wie gesagt, Eichhörnchen kann ich mir nicht vorstellen.
Ich denke die meiden die Menschliche Gesellschaft eher, als dass sie sie suchen! Die fühlen sich in ihren Bäumen wohler!
Ich will ja nicht "unken" und schon gar keine Angst machen, aber wenn du meinst der Krach ist für Mäuse zu laut, der Siebenschläfer schläft noch, könnten es evtl. Ratten sein?
Marder machen übrigens einen "Höllenlärm".
Bei einem Fachwerkhaus ist es für Nager in der Regel kein Problem durch entsprechende Schlupflöcher in das Haus zu kommen. In den Wänden gibt es genug Hohlräume in denen sie ihren Weg nach oben finden.

Aus diesem Grund hat man früher auch des öfteren Glasscherben in die Ausfachungen eingebaut, um es den Tierchen etwas zu erschweren.

Wenn du schreibst "Altbau" ist es wohl eher kein Fachwerkhaus oder?

Gruß
Martin


anonymus | 31.01.08

Antwort für Susann


Hallo Susann,

wir haben nach längerem Suchen einen "Kammerjäger" gefunden, der auch Beratungen übernimmt, wenn Mader ein Haus "heimsuchen".

Wir hatten seit einiger Zeit keine lauten Geräusche (Poltern, Rumpeln...)mehr gehört, dafür aber Geräusche, die eher an ein Wischen erinnern und auch noch einmal fallende Nüsse o.ä.

In dem kleinen Raum, den wir im 1. oG-Bereich haben, der nicht ausgebaut ist und auch nur über eine kleine Sichtluke einsehbar, hatten wir herausgezogene Dichtungs"wolle". Deshalb und wegen der (zuächst) lauteren Geräusche hatten wir an den Mader gedacht.

Ein Marder ist wohl nicht in unserem Haus.

Für die lauteren Geräusche könnte durchaus ein Eichhörnchen verantwortlich gewesen sein. Eichhörnchen (wir leben am Stadtrand, nah am Feld, es gibt viele Bäume) gehen durchaus auch durch kleine Einstiegslücken (ca. 5 cm) und erforschen Zwischendecken, Dachräume (so der ortsansässige Kammerjäger). Sie sollen recht verspielt und neugierig sein, nicht ganz so laut wie Mader, verkriechen sich wohl gerne bei kalten Temperaturen, sollen aber im Frühjahr/Sommer das Haus auf jeden Fall wieder verlassen. Außerdem schleppen sie keine Beutetiere ein.

Auf Ratten in Eurem Haus würde ich nicht tippen. Ich habe mich lange mit dem "Kammerjäger" unterhalten. Der sagt, Ratten würdest du nicht hören. Sie können mit dir in einem Raum sein und du merkst es nicht. (Wenn doch wäre das zwar gruselig, solche Tiere lassen sich aber bekämpfen)

Bei einem Mader wäre man da schlechter dran....man darf ihn selbst nicht töten, der Kammerjäger auch nicht, wohl aber ein von der Forstbehörde beauftragter Jäger - nachdem man selbst den Mader mit einer Lebendfalle gefangen hat - der Jäger darf aber nur im Jagdbezirk schießen und Wohnhäuser stehen im befriedeten Bezirk. Transporte von Madern können - wenn sie aus dem REvier hinausgebracht werden, schon Wilderei sein (wer kennt die Grenzen des Reviers ?):. welch Dilemma.) Ach ja, ab März ist Schonzeit, dann darf auch bis zum Herbst nicht mehr geschossen werden. Falls es tatsächlich ein Marder ist, bleibt regelmäßig nur, die Lücke zu suchen, durch die das Tier in das Dach / die Decke kriecht und dieses dicht zu machen. Manchmal gibt es gute Dachdecker, die sich mit der Suche nach solchen Lücken/Löchern auskennen, normale Menschen sind ja in der Regel nicht in der Lage mal eben ihr Dach abzusuchen.

Bei uns haben wir dann die "Luke" nochmals aufmachten, Mäuse-Köttel entdeckt. Hier handelte es sich um die klassische Hausmaus, die beschlossen hatte, bei uns zu wohnen. Die herausgezogene Dichtungswolle diente für die Nester.
Da sie draußen wohl genug zu fressen fanden (viele Früchte/Nüsse direkt am Haus), hatten die Tiere sich es nicht für nötig gehalten, die Zwischendecken und den kl. Zwischenraum zu verlassen und in unserer Küche auf Suche zu gehen (Gott sei dank, denn ich will ja nicht ständig auf dem Stuhl stehen). Wir haben nunmehr die Bekämpfung begonnen (Köder in den Rollädenkästen/Zwischenraum), seitdem ist Ruhe (auch wenn ich mir ständig einbilde, noch Geräusche zu hören).

Ich hoffe, dass sich die Sache nach der mehrmaligen Beköderung dann entgültig erledigt.

Viele Grüße
viel Glück bei der Bekämpfung
Maren


Maren Renner | 02.02.08

ach ja


Mir fällt da noch ein: Mäuse können senkrecht an der Wand hochlaufen. Sie brauchen eine Lücke von weniger aus 1 cm (ich meine 4-5 mm reichen) um irgendwo durchzukommen. Also sind Mäuse als Eindringlinge durchaus auch in deinem Fall denkbar.
Gruß
Maren


Maren Renner | 02.02.08

Hallo Maren!


Oi, oi. Jetzt hast du aber ein "Fass" aufgemacht ;-)
Genau genommen bedarf es immer einer Genehmigung, z.B. einen Marder im eigenen Haus zu fangen. Soll es mit einer Falle erfolgen, bedarf es der Berechtigung zu Fallenjagd (auch bei Lebendfallen).
Selbst das begifften ist eigendlich verboten, da es nach Bundesjagdgesetzt nicht zulässig ist.
Richtig ist, das die Jagd in befriedeten Bezirken ruht.
Denoch ist in bestimmten Fällen selbst das Schießen im befriedeten Bezirk erlaubt (eine Voraussetzung dafür ist ein gültiger Jagdschein).

Aber selbst der Jagdausübungsberechtigte dem der Jagdbezirk gehört oder der ihn gepachtet hat, würde sich unter Umständen der Wildieberei schuldig machen, wenn er innerhalb des befriedeten Bezirks Jagdausübung betreibt.

Das Fangen eines Marders fällt, (je nach Landesrecht) unter Umständen auch nicht in den Bereich der Jagd.

Das ganze ist ein sehr komplexes und schwer durchschaubares "Gebilde", teilweise im Landesjagdgesetz, teilweise im Bundesjagdgesetz geregelt.

Um ganz sicher zu gehen, sollte man vieleicht bei der unteren Jagdbehörde (nicht Forstbehörde, die hat nichts damit zu tun) nachfragen.

Gruß
Martin


anonymus | 03.02.08

Danke für die Infos


Hallo Maren und Martin,

vielen Dank für Eure vielen Infos und Tipps. Also Mäuse würde ich ausschließen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die so einen Krach machen. Bleiben noch Marder und Eichhörnchen. und in beiden Fällen scheint es ja das Beste zu sein, die Schlupflöcher zu suchen und dicht zu machen. Denke wir werden auch einen Dachdecker hinzuziehen, schon aus Sicherheitsggründen.
Maren, hat der Kammerjäger gesagt, ob die Tiere Schaden am Gebälk, eventuell durch Nagen, verursachen können?


Grüße
Susann


Susann Rohr | 04.02.08

Hallo Susann, Halllo Martin


Nein, über Schäden am Gebälk haben wir nicht gesprochen, da bei uns viel dafür spricht, dass die Unruhestifter tatsächlich "nur" Mäuse waren/sind.
(Falls dies der Fall ist, was ich hoffe, kann ich Dir sagen, diese Mäuse waren sehr laut !)
Mader machen ja bekanntlich viel "Unsinn", aber ich glaube, das Gebälk trifft es eher nicht (Vermutung !). Probleme können aber entstehen, wenn ein Mader Beutetiere mit einschleppt und Reste liegen läßt (hier kann es - wohl - zu Käferbefall kommen, so der Kammerjäger).
Ich hoffe, Du findest - falls es sich um Marder/Eichhörnchen handelt - das Schlupfloch !

An Martin: Die "Bekämpfung" eines Marders kann den Betroffenen aber auch zur Verzweiflung bringen....Selten kennt sich jemand wirklich aus und niemand weiß genau, wer zuständig ist. Natürlich ist das gesetzlich geregelt, aber auch die Untere Jagdbehörde soll sich nicht danach drängen, Betroffenen zu helfen (letzteres ist aber Hörensagen)- ich hoffe derzeit jedenfalls, dass es kein Marder war (er könnte ja wieder kommen oder ein "Nachfolger").
Jedenfalls vielen Dank für Deine Hilfe leztes Jahr.

Maren


Maren Renner | 06.02.08


Hallo,bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen denn auch wir haben Probleme. Geräusche in der Zwischendecke zwischen 1.Etage und ausgebautem Dachboden .Diese Geräusche, trippelndes hin-und herlaufen in der Nacht-aber auch nicht immer und auch ab und zu Tagsüber. Keine Töne! Diese Zwischendecke ist nicht einsehbar oder begehbar,jedoch laufen hier viele Elektrokabel. Auch würden wir die Geräusche nur einem Tier zuordnen. Wer weis Rat?


Kirsch,Eva -Claudia | 31.10.08


Hallo Eva-Claudia,

da du von einem "trippelnden" Geräusch schreibst, würde ich eher von etwas kleinem ausgehen. Also Maus z.B. Ein Marder "trippelt" nicht. Der macht richtig Radau.
Auch ein Siebenschläfer könnte es sein, die sind aber auch schon etwas lauter.

Ich würde einfach mal ein wenig beobachten. Finden sich Mäuseköttel? z. B. in der Küche, unter der Spüle, oder dort, wo evtl. Nahrung zu finden wäre?
Denn irgend etwas müssen die Tierchen ja zu sich nehmen.
Wenn dem so ist, einfach mal ne Falle aufstellen. Die gute alte Klappfalle hat da immer schon gute "Dienste" geleistet.

Gruß
MArtin


anonymus | 01.11.08


Hallo Eva-Claudia,

bei uns saßen die Mäuse auch in den Rollädenkästen. Beim Hoch- und Runterlassen sind dann Köttel aus dem Loch für die Schnur gefallen. Danch haben wir sie dann konkret bekämpft (Köder in den Kästen und im kl. Zwischenraum). Anderen Rat als ggf. den Schädlingsbekämpfer kommen zu lassen, weiß ich nicht. Falls es größere Tiere (Eichhörnchen o.ä.) sind, müßte es reichen, etwaige Schlupflöcher zuzumachen.

Gruß Maren


Maren Renner | 01.11.08


Hallo Maren,hallo Martin,vielen Dank für Eure Antworten. Man sollte gar nicht glauben das fremde Geräusche einen so kirre machen können. Haltet Ihr es für möglich, das die Mäuse an der Hausaußenwand hinter der Schieferfassade durch die Dämmung bis zur 1. Etage dann irgendwie in den Drempel und weiter unter der Dachschräge bis zur Decke 2. Etage Dachgesch0ß klettern können? Wir sind draussen schon überall rumgeklettert und gekrochen und haben nur eine stelle an der Terrasse gefunden wo Kot und Krümelspuren sind .Gruss Eva


Eva-Claudia Kirsch | 07.11.08


Hallo Eva,
ganz kurze, knappe Antwort: JA!
Das halte ich für möglich.
Mäuse sind manchmal wie der Wind: die kommen überall durch ;-))
Gruß
Martin


anonymus | 07.11.08


Ich denke, Martin hat Recht. Ich habe meine Informationen auch (nur) von dem eingeschalteten Schädlingsbekämpfer. Der hat mir gesagt, dass es Laborversuche gebe, bei denen Mäuse unter einem (normal-hohen) Türspalt einer Zimmerinnentür gekrochen sind, um auf der anderen Seite an Futter zu kommen. Er hat den Durchmesser eines Lochs, durch den Mäuse kommen auf 4 mm (!) geschätzt. Solche Lücken hat man an vielen Stellen.
Ich muss Dir im übrigen Recht geben, die Geräusche machen einen "verrückt", wenn man nicht weiß, wer/was sie verursacht...
Gruß Maren


Maren Renner | 11.11.08

Was kann das sein?


Heute früh wurde ich durch ein ziemlich lautes und konstantes Kratz- oder Knabbergeräusch direkt aus dem Kriechkeller (oder der Holzbalkendecke darüber) unseres Holzhauses geweckt. Weiss jemand, was das für ein Tier sein könnte. Haus steht direkt am Waldrand, Ratten sollen ja wohl leise sein, Marder wohnen eher auf Dachböden....Schlupflöcher gibt es auf den ersten Blick auch nicht. Was könnte da gekratzt oder angeknabbert werden?


Frank | 20.11.08


Hallo,

ich bin durch Zufall auf diesen Runde gestoßen. Ich habe eine frei stehende Garage mit einer Holzsparrendecke. zwischen den Sparren mit Mineralwolle isoliert und von unten Rauhspund. Ab und zu polterts in der Decke. Hört sich an, als würde einer Murmeln dort oben spielen. Habe rund um die Garage und auch schon drinne ca. 5mm lange Köttel gefunden. Das geht schon seit ca. einem jahr so. Einen vermeintlichen Einstieg unter dme Torsturz habe ich schon vor einem halben Jahr verschlossen und heute rundherum noch mal nach eisntiegen gesucht. Dabei sogar die Zinkblenden teilweise abgenommen. Von innen konnte ich Blendleisten zur Decke hin abmachen und habe dort Kotnester gefunden. Ich habe die Garage selber vor 8 Jahren gebaut und habe keine Ahnung wo das Getier dort rein kommt, vor allem habe ich keine Ahnung was es sein könnte. Im Winter lag auch hier viel Schnee und habe immer nach Spuren gesucht, immer ohne Erfolg. Rundherum ist Wiese, ohne Bäume, Kompost ist auch weit und breit keiner vorhanden. Einzige Indizien sind: Trappeln und rollende Geräusche, die 5mm langen Köttel, und es richt auch etwas streng in der Garage. Bin schon kurz davor nächsten Sommer das Dach von aussen loszunehmen. Pappe und Bretter runter hinterher dann halt wieder drauf.


Bernd W. | 28.08.10

Marder-Bilder aus der Bilddatenbank: