Literaturempfehlung gesucht zu Farbgebung im Inneren, Türen, Verkleidungen und FW

Hallo,

Konkret suche ich nach Informationen über Bauweise und Farbgebung typischer Innengestaltung in Fachwerkhäusern des vom Früh-Barock bis Klassizismus.
als Anregung für mein sog. "Buden"-Stadthaus von ca. 1675.

Ich habe einige originale aus der Zeit auftreiben können:
Holzverkleidungen in Eiche unterhalb der Fenster,
Treppengeländer
Innenfenster (Licht zwischen Räumen im Inneren)

Türblätter mit Beschlägen von ca. 1800

Nachgbaut werden Zargen die zu den Klassizistischen Türen passenn sollten.

Wie sah so etwas früher aus?

Gruß
Detlef
Krumm und schief hat was
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.01.14


Standort ist 38300 Wolfenbüttel bei Braunschweig.

An alten Laibungsbrettern (ursprünglich Stoffbespannung statt raumseitige Bekleidung aus Holz) konnte ich verschiedene Anstriche feststellen:
1. transparent ähnlich Firnis, (vielleicht mit dunkel abgefaster Linie an der verzierten Kante raumseitig)
2. Leinölfarbe ähnlich Histolith oxidgrün 404
3. Leinölfarbe ähnlich Histolith rauchgrau
Die nachfolgenden Schichten waren nicht mehr hinreichend eindeutig zu trennen.

Interessant fand ich, das offensichtlich auch Holz in Naturfarbe (Schutzanstrich transparent, vermutlich Leinölfirnis) verwendet wurde. Steinimitation ist mir bekannt

Meine Idee ist, dies an einem Stück Wandkassette zu wiederholen. Diese ist aus Eiche, hat nach dem umlaufenden gezapften Rahmen eine abgerundete Profilierung von B~3cm und ist mit einer rechteckigen Kassette gefüllt. Leider ist die Eiche rel. fleckig. Kann man so etwas mit Oxalsäure abwaschen oder evt. mit H²O² bleichen um eine homogenere Oberfläche zu bekommen?

Gruß
D
Krumm und schief hat was
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.01.14

Das Literaturangebot ...


... ist in dieser Richtung regional recht verschieden und an sich eher selten.
Hier im bergischen Städtedreieck haben wir zum einen Schriften des Landschaftverbandes (also des Denkmalschutzes im weitesten Sinne) sowie vereinzelte Bücher verschiedener Heimatforscher und Geschichtsvereine. Alles in allem sind dies, wenn ich Bildbände (die teilweise jedoch auch lesenswerte sowie informelle Texte aufweisen) mit einrechne, allerdings auch nur um die sieben Publikationen. Teilweise finden sich auch auf Flohmärkten und Antiquariaten einzelne Veröffentlichungen. Insgesamt ist allerdings festzustellen das es mühsam ist diese zu finden, und häufig sind die von Dir gesuchten Informationen zum Zeitpunkt der Schriften nicht als so wichtig eingestuft worden als das sie sich als Kapitel oder gar gesamtes Werk wiederfinden.

Viele Grüße vom südöstlichen Berg des Wuppertals
Karsten
Nichts ist so schlimm, wie wir fürchten, nichts so gut, wie wir hoffen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 21.01.14

Farbgebung-Bilder aus der Bilddatenbank: