Leasing für Bauherren

Attraktives Fachwerkhaus-Duo
Um ein derart attraktives Fachwerk-Duo zu kreieren, braucht es mächtig viel Know-how und Zeit. Das richtige Equipment muss heute allerdings nicht mehr teuer sein. Für viele Produktgruppen und Gerätschaften gibt es mittlerweile Leasing-Angebote.

Leasen statt kaufen. Das funktioniert nicht nur in der Automobilbranche.

Mag sein, dass das Thema Leasing mit Blick auf das Fachwerkhaus doch etwas irritierend ist, das muss es aber nicht. Dass das Leasing-Modell vor allem in der Automobilbranche bekannt ist, weiß mittlerweile jeder Konsument. Allerdings gibt es unzählige weitere Branchen, in den das Leasing-Modell mittlerweile Schule gemacht hat. Und einige dieser Branchen könnten durchaus auch für den Fachwerk-Sanierer von Interesse sein.

Wortwegweiser: Leasing

Leasing (englisch: "to lease") bedeutet eigentlich - und zwar in der wortwörtlichen Übersetzung - nichts weiter als "mieten" oder "pachten". Ein Blick in die rechtliche Definition zeigt, dass es sich beim Leasing um eine Nutzungsüberlassung handelt, also quasi um einen Mietvertrag. Das heißt, dass zwischen dem Inhaber des Produkts und demjenigen, der es sich für einen gewissen Zeitraum leihen möchte, ein Vertrag zustande kommt, der die Nutzungsmodalitäten einerseits und die Kosten andererseits regelt.

Die Überbeanspruchung des Begriffs in der Automobilbranche hat mittlerweile dazu geführt, dass das Kfz-Leasing mit einer Kfz-Finanzierung gleichgesetzt wird. In der Praxis jedoch gibt es einen großen Unterschied zwischen

  • einem Kfz-Leasingvertrag, bei dem das Fahrzeug im Grunde nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit wieder abgegeben werden sollte,
  • und einer Kfz-Finanzierung, bei der im Rahmen der letzten vereinbarten Ratenzahlung der Besitz übergeht - und zwar an denjenigen, der nun jahrelang Raten abgestottert hat.
  • Mit der Klarstellung, dass Leasing eine moderne Bezeichnung für das Anmieten von Gerätschaften ist - und im Sportartikel-, Elektronik- und Haushaltsgeräte-Bereich bereits praktiziert wird - wird nun auch deutlich, wie der Fachwerkhaus-Sanierer davon profitieren kann.

    Diese Produkte und Geräte lassen sich leasen

    1.) Leasing von Arbeitsgeräten

    Attraktives Fachwerkhaus-Duo
    Neben Spezialgerätschaften gelten Hochdruckreiniger und professionelle Kehrmaschinen zu gerne angemieteten Arbeitsgeräten. Auch Poliermaschinen wären zu teuer in der Anschaffung.

    Viele namhafte Baubedarfsläden haben den Trend der Zeit mittlerweile erkannt und setzen auf einen Leihservice, der mitunter recht gut besucht ist. Angeboten werden Geräte,

  • die der Gartengestaltung dienen,
  • die auf dem Bau benötigt werden,
  • die im Innenausbau benötigt werden und
  • die der Reinigung von speziellen Oberflächen dienen.
  • Der Fachwerk-Sanierer kann sich so das Investment sparen, ein Gerät anzuschaffen, das nur einmalig benötigt wird oder nur für eine spezielle Bauphase. Verschiedene Tarifmodelle ermöglichen angepasste Kosten für wenige Stunden, für einen Tag, übers Wochenende oder für ein paar Tage am Stück. In aller Regel kann das gewünschte Gerät vorab reserviert werden. Sobald die Reservierungsanfrage bestätigt wurde, kann Kurs auf den Baumarkt genommen werden.

    2.) Leasing von Behältern

    Je nachdem welcher Modernisierungs- und Sanierungsschritt gerade anfällt, besteht manchmal Bedarf an Behältern in verschiedenen Größen. Unterschieden wird in Kleinladungsträger, Großladungsträger und Paletten. In aller Regel profitieren große Betriebe von diesem Leasing-Angebot. Wer Bedarf hat, kann sich aus einem umfangreichen Produktkatalog das entsprechende Behältnis auswählen und die Reservierungsanfrage direkt an die Behältervermietung senden. Ein attraktiver Service ist auch die Breitstellung der benötigten Behälter binnen 24 Stunden.

    3.) Leasing von Anhängern

    Wer eine Großbaustelle zuhause hat, der wird nur selten mit dem Fahrrad, dem Roller oder dem Sportflitzer beim Baumarkt vorfahren. Nur für die Bauphase einen Pickup oder gar einen Anhänger zu kaufen, wäre indes allerdings auch Geldverschwendung. Vor diesem Hintergrund ist das Leasen eines Anhängers eine praktikable Alternative.

    Tipp: In manchen größeren Städten gibt es sogenannte Drive-In-Baumärkte. Wer hier direkt mit dem Anhänger hindurch manövriert, kann die gewünschte Ware direkt einpacken. Wer clever packt, muss am Ende des Baumaterial-Shoppings nicht einmal mehr umpacken - wenn nur der Strichcode eines jeden Produkts gut zu erreichen ist.

    4.) Leasing von Baumaschinen

    Baumaschinen
    Je nachdem welche Aufgabe als nächstes im Bauplan steht, kann es sinnvoll sein, professionelle Baumaschinen anzumieten. Aber Achtung: Hierfür ist auch Fachpersonal zum Führen dieser Geräte nötig.

    Die Idee, eine Baumaschine anzumieten, kann nur einem Bauprofi einfallen, doch selbst der Fachmann hat nicht für jede Detailaufgabe das passende Gerät zur Hand. Da es gerade im Fachwerkhaus aber mehr als in einem anderen Haus auf Präzision und das passgenaue Werkzeug ankommt, gibt es auch Firmen, die große Baugeräte vermieten.

    Achtung: Um eine Baumaschine anmieten zu können, braucht es mehr als nur handwerkliches Geschick. Hier muss ein Profi zur Tat schreiten, um zu verhindern, dass die Mission "Kellerwände freilegen" auch wirklich zielführend vonstattengeht - ohne dass die betroffene Wand womöglich beschädigt wird.

    Abbildung 1: pixabay.com © pajala (Creative Commons CC0)
    Abbildung 2: pixabay.com © webandi (Creative Commons CC0)
    Abbildung 3: pixabay.com © PIRO4D (creative Commons CC0)

    Sanierung-Bilder aus der Bilddatenbank: