Aufbau Boden

HAllo Ihr Lieben,

das ist nun unsere zweite Frage, die wir in diesem Forum stellen dürfen :-)

Es geht um einen Bodenaufbau:

wir haben ein ca. 90 Jahre altes Haus mit schiefen Böden, d.h. der Boden ist zur Wand hin höher als in der Raummitte, teilweise sehr extrem. Ich und meine Schwester haben uns schon mehrfach beraten lassen. Oft wurde eine Farmacell SchüttungsLösung angeboten. Nun die Frage:

Braucht man diese Schüttung? Mein Vater hat damals beim Verlegen eines Dielenbodens vorab eine Holzlatte gelegt, auf der dann quer dazu die Dielen verlegt worden sind. Dies könnte man doch als Gerüst nehmen und auf diesem die Holzplatten (Spahn oder ähliches) direkt aufschrauben. Die Holzlatten für ein Gerüst lassen sich doch prima (auch von Frauenhänden :-) ) mit einer Wasserwage ausgleichen, bevor man die Platten draufschraubt?

Denken wir da zu einfach und übersehen etwas? Kann man das so machen?

Statt Schüttung kann man ja zwischen die Latten ja ein dämmendes Material legen wie man es beim Dachschrägenbau macht?

Vielen Dank für eure Antworten

Patricia
Renovieren macht Spaß, KVA´s lieber nicht
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 07.03.11

Bodenaufbau


Die Idee mit der Schüttung ist fachlich eine gute Lösung.
Das Material ist sehr leicht und gut dämmend.

Es lässt sich von geschickten Frauenhänden einfach nevilieren und dann einfach Bodenplatten mit Nut und Feden auflegen. Einfacher gehts kaum.

Zum Nevilieren zwei Schienen parallel in Waage bringen, Schüttung dazwischen und abziehen.

Die Holzlatten zu nevielieren ist sehr zeitaufwendig. Ausserdem tragen sie viel Höhe auch da auf wo schon das höchste Niveau im Boden vorliegt.


Hardy | 18.03.11

Schüttung-Bilder aus der Bilddatenbank: