Fachwerk.de - Mörtelbett für Klinker
ich habe den Lehm im EG entfernt und mit Kiesschotter aufgefüllt. Jetzt kommt meine Kalkestrich aber wie gehts weiter ???
1) Ist ein Trennvlies wirklich notwendig ?
2) Welches Mischverhältnis ist optimal für festen Estrich , was meint ihr zu 1:3 (Kies 0-2) ?
3) Wie hoch muss ich das Mörtelbett für meine Klinker (4cm hoch) einplanen , ist 1,5 cm realistisch ?
Danke für Eure Meinung
and der baugeselle | 24.10.07
Mörtelbett für Klinker
Für die Klinkerplatten ist im Innenbereich ein Kalkmörtel als Dickbett durchaus passend und verwendbar, wenn keine hohe Spritzwasserbelastung vorliegt.
Allerdings verlangt die Verlegung im Dickbett Erfahrung und handwerkliches Geschick.
Die Trennlage soll verhindern, das Teile des Estrichs beim Einbau in den Kies dringen bzw. sich mit ihm vermischen.
Warum muß es denn unbedingt Kalkestrich sein?
Übrigens: 0-2 ist Feinsand, kein Kies.
Als Estrichzuschlag wird üblicherweise gewaschener (scharfer) Sand der Körnung 0-5 eingesetzt.
Du kannst natürlich auch analog zum Wegebau die Keramikplatten in eine erdfeuchte, ca. 5 cm hohe Bettung aus Kalk und Estrichsand setzen und gut anklopfen (Fäustel mit Gummikappe). Voraussetzung ist ein gut verdichteter Unterbau.
Allerdings solltest Du Dir dann mit dem Verfugen Zeit lassen, da der Kalk lange zum Carbonatisieren und Trocknen braucht.
Viele Grüße
Georg Böttcher
Für die Klinkerplatten ist im Innenbereich ein Kalkmörtel als Dickbett durchaus passend und verwendbar, wenn keine hohe Spritzwasserbelastung vorliegt.
Allerdings verlangt die Verlegung im Dickbett Erfahrung und handwerkliches Geschick.
Die Trennlage soll verhindern, das Teile des Estrichs beim Einbau in den Kies dringen bzw. sich mit ihm vermischen.
Warum muß es denn unbedingt Kalkestrich sein?
Übrigens: 0-2 ist Feinsand, kein Kies.
Als Estrichzuschlag wird üblicherweise gewaschener (scharfer) Sand der Körnung 0-5 eingesetzt.
Du kannst natürlich auch analog zum Wegebau die Keramikplatten in eine erdfeuchte, ca. 5 cm hohe Bettung aus Kalk und Estrichsand setzen und gut anklopfen (Fäustel mit Gummikappe). Voraussetzung ist ein gut verdichteter Unterbau.
Allerdings solltest Du Dir dann mit dem Verfugen Zeit lassen, da der Kalk lange zum Carbonatisieren und Trocknen braucht.
Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 25.10.07
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