Fachwerk.de - Streif-Fertighaus, Baujahr 1969
Habe schon im Internet gesucht nach Chloranisol + Asbest.
Was ist dieses Haus überhaupt wert? Schön angelegtes Grundstück, mein Sohn möchte es kaufen, hat jetzt aber Angst
bekommen wegen der Schadstoffe.
Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
Ingeborg Oppermann | 16.01.11
Hallo Frau Oppermann,
welcher Art von Geruch(Asbest stinkt nicht)?
welcher Zustand des Gebäudes?
Gutachter eingeschaltet (Schadstoffanalyse) ?
Größe des Grundstückes?
Lage des Objektes?
Energiepaß?
Preis des Hauses?
Ohne diese Informationen geht es nicht.
Ein Hauskauf sollte rational erfolgen..Angst hilft nicht.
Viele Grüße
Christoph
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Bungalow-Christoph | 17.01.11
Angst hilft zwar nicht, aber Angst fügt einem nie Schaden zu. Wenn die Klamotten bereits nach der Besichtigung stinken sollten eigentlich alle Warnleuchten angehen.
Es ist durchweg unangenehm ein belastetes Gebäude für viel Geld zu erstehen und wiederum für viel Geld - statt einfach einzuziehen - über Monate eine Schadstoffsanierung durchzuführen – vom immerwährenden Gefühl des Restrisikos nicht fachgerecht ausgeführter Sanierungsleistungen ganz zu schweigen.
Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer
Wenn Grundstück und Lage außergewöhnlich sind, könnten die Abbruch- und Entsorgungskosten vom Grundstückspreis abgezogen werden um den Kaufpreis zu ermitteln.
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 17.01.11
zu schließen. Was ich manchmal grade bei älteren Menschen in den Wohnungen oder Häusern riechen muß....da dreht sich einem der Magen um.
Gruß
Christoph
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Bungalow-Christoph | 17.01.11
naja dann doch lieber eine nikotin oder rentnerbude , als okal und co ....
otto | 17.01.11
Hallo zusammen,
Gestank ist sicherlich nicht gleich Gestank, aber nur wenige Gerüche haften nach nur 2 Stunden dauerhaft an den Klamotten! Ich bin zwar grundsätzlich auch Skeptiker, halte andererseits aber auch nichts von Panikmache. Wenn die Gerüche nun so stark sind und an den Klamotten haften, dann spricht doch einiges für das Vorkommen von Schadstoffen wie Chloranisol.
Ich würde folgendes machen:
1. Wenn der Preis und die Lage so attraktiv sind, dass sich eine weitergehende Betrachtung lohnt zu allererst eine Schadstoffuntersuchung vornehmen (Stiftung Warentest oder andere einschlägige Adressen).
2. Je nach Ausgang dieser Untersuchung die Finger weg lassen oder nach den Geruchsquellen forschen. Steckdosen abmontieren und mal drin riechen, etc.
3. Sanierungsmaßnahmen planen und die Kosten in die Kalkulationen als feste Größe einbeziehen. (Sanieren kann man beispielsweise mit der Firma Renopan oder nach dem gleichen Prinzip mit jeder anderen Holzbaufirma).
$. Preisverhandlung führen und den Kaufpreis versuchen um die Kosten für die Sanierung zu drücken.
Viel Erfolg!
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Dominik | 17.01.11
Hallo zusammen,
Gestank ist sicherlich nicht gleich Gestank, aber nur wenige Gerüche haften nach nur 2 Stunden dauerhaft an den Klamotten! Ich bin zwar grundsätzlich auch Skeptiker, halte andererseits aber auch nichts von Panikmache. Wenn die Gerüche nun so stark sind und an den Klamotten haften, dann spricht doch einiges für das Vorkommen von Schadstoffen wie Chloranisol.
Ich würde folgendes machen:
1. Wenn der Preis und die Lage so attraktiv sind, dass sich eine weitergehende Betrachtung lohnt zu allererst eine Schadstoffuntersuchung vornehmen (Stiftung Warentest oder andere einschlägige Adressen).
2. Je nach Ausgang dieser Untersuchung die Finger weg lassen oder nach den Geruchsquellen forschen. Steckdosen abmontieren und mal drin riechen, etc.
3. Sanierungsmaßnahmen planen und die Kosten in die Kalkulationen als feste Größe einbeziehen. (Sanieren kann man beispielsweise mit der Firma Renopan oder nach dem gleichen Prinzip mit jeder anderen Holzbaufirma).
$. Preisverhandlung führen und den Kaufpreis versuchen um die Kosten für die Sanierung zu drücken.
Viel Erfolg!
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Dominik | 17.01.11
Hallo zusammen,
Gestank ist sicherlich nicht gleich Gestank, aber nur wenige Gerüche haften nach nur 2 Stunden dauerhaft an den Klamotten! Ich bin zwar grundsätzlich auch Skeptiker, halte andererseits aber auch nichts von Panikmache. Wenn die Gerüche nun so stark sind und an den Klamotten haften, dann spricht doch einiges für das Vorkommen von Schadstoffen wie Chloranisol.
Ich würde folgendes machen:
1. Wenn der Preis und die Lage so attraktiv sind, dass sich eine weitergehende Betrachtung lohnt zu allererst eine Schadstoffuntersuchung vornehmen (Stiftung Warentest oder andere einschlägige Adressen).
2. Je nach Ausgang dieser Untersuchung die Finger weg lassen oder nach den Geruchsquellen forschen. Steckdosen abmontieren und mal drin riechen, etc.
3. Sanierungsmaßnahmen planen und die Kosten in die Kalkulationen als feste Größe einbeziehen. (Sanieren kann man beispielsweise mit der Firma Renopan oder nach dem gleichen Prinzip mit jeder anderen Holzbaufirma).
$. Preisverhandlung führen und den Kaufpreis versuchen um die Kosten für die Sanierung zu drücken.
Viel Erfolg!
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Dominik | 17.01.11
Der Muff der betroffenen Fertighäuser (oft Chloranisole als Zerfallsprodukte) ist leider sprichwörtlich und auffällig. Dieser Muff unterscheidet sich zweifelsfrei von jenem Muff, den man hin und wieder zu riechen bekommt.
Wenn man solch ein Gebäude wirklich konsequent instandsetzen will ist der Aufwand enorm.
Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 17.01.11
genau das wollte ich meinen . also im bekanntenkreis haben wir eine familie mit einem okalfriedhof . nach einem 2 stündigen spieleabend war das ende vom lied , das ich mit meiner frau in krankenhaus fahren durfte . ok sie hat probleme mit der atmung usw , aber das hat ihr dann den Rest gegeben .
otto | 17.01.11
Hallo,
diese Buden gehören in die Chemikalienverbotsverordnung.
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Wert = Grundstückspreis abzüglich Entsorgungskosten.
Grüße vom Niederrhein
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 17.01.11
wenn schnelle Antworten erbeten werden und dann jegliche Reaktion des Fragestellers ausbleibt.
Gruß
Christoph
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Bungalow-Christoph | 19.01.11
Hallo Christoph!
Vielen Dank für die Hinweise, ich habe auch noch weiter im Internet recherchiert, Ifau, Stiftung Warentest und so erfahren, dass Chloranisole nicht gesundheitsschädigend sind. Der Kundenservice von renopan-streif teilt mir soeben mit, dass die Fa. Hamacher aus Overath, Partner der Renopan AG, Sanierungen durchführt. Mal sehen, was das kostet.
Der TÜV Rheinland in Köln macht Raumluftmessungen.
Nach den Gesprächen werden wir weitersehen.
Ingeborg Oppermann | 19.01.11
das ist ja auch nicht das einzigste was da für mittelchen vorhanden sind . schauen sie mal unter der suchfunktion "okalhaus" und lesen sie sich den 150 seitenbeitrag durch ......
otto | 19.01.11
Hallo Frau Oppermann,
danke für die Rückmeldung und noch weiter viel Erfolg!
Mich würde interessieren was aus den Tests wird.
Gruß
Christoph
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Bungalow-Christoph | 19.01.11