Keller Nüsse knacken

Keller Nüsse knackenHallo liebe Fachwerkgemeinde,

ich wende mich hiermit an Sie um einige Fragen bezüglich der Restaurierung meines Kellers zu Stellen. Es handelt sich hier um einen Weinkeller unbekannten alters welcher eine untypische Besonderheit aufweist. Und zwar befinden sich an der Bergseite (Haus in Hanglage) Löcher in der Kellerwand. Leider gibt es keinen vergleichbaren Weinkeller in der Gegend und auch ein zurategezogener Bauhistoriker hatte noch nichts vergleichbares gesehen. Ich habe zwar einen Verdacht wozu die Löcher dienen, wollte aber mal nachfragen ob jemand hier im Forum sowas schon gesehen hat oder weiß wozu sie dienen könnten.

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| 10.04.17

Querschnitt


QuerschnittHier nochmal ein Querschnitt des bergseitigen Gebäudeteils mit Keller.

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| 10.04.17

Fugen Bruchsteinmauer


Fugen Bruchsteinmauerund natürlich wäre da noch die Frage nach dem Fugenmaterial. Wie man auf dem Foto vieleicht erkennen kann haben die Fugen schon reichlich an Material verloren. Es wurde zwar schon mal mit dem Sanieren begonnen (vor meiner Zeit) aber der Maurer hatte wohl keine Lust mehr eine Leiter zu holen, also wurde bis auf Kopfhöhe Kalkmörtel in die Fugen geschmissen und dann die Arbeit niedergelegt. Mein Wunsch wäre es den Keller so original wie möglich wieder her zu stellen. Der Zufall will es dass ich im Stall eine große Menge an Lehm-Sandgemisch gefunden habe welches dem verwendeten Mörtel sehr ähnlich sieht und wahrscheinlich auch beim Hausbau verwendet wurde. Jedoch habe ich Zweifel ob zum Mauern wirklich Lehm und Sand ohne Kalk verwendet wurde. Also bei hoher Luftfeuchtigkeit wird der Mörtel weich und bei Trockenem Wetter wieder hart was meines Wissens eine Eigenschaft von Lehm wäre, jedoch weist der Mörtel Spuren von Kalkbrocken auf die im Sanddepo aus dem Stall nicht vorhanden sind. Farblich würde ich dem Mauermörtel auch eher dem Lehm zuordnen. Auch betrifft dies nicht alle Mauern sondern nur jene welche sich im Erdreich befinden. Trennmauern und Mauern oberhalb des Erdreiches weisen blütenweisen Kalkmörtel und intakte Fugen auf. Meine konkreten Frage wäre also jene:

1. Kann man aus Lehm Sand und Kalkhydrat einen haltbaren Mörtel herstellen ohne die genaue Zusammensetzung des Lehm Sandgemisches zu kennen.

2. wäre Mörtel aus Kalkhydrad und gewaschenem Sand zu hart für den weichen Mörtel im Mauerwerk.

3. Hält überhaubt irgendwas in den Fugen wenn sich Mörtel mit hohem Lehmanteil
dahinter befindet. (keller wurde schon öfters neu verfugt und verputzt, leider hält sich der Zement aus den 60er jähren am hartnäckigsten wärend der Rest dahinbröselt)

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| 10.04.17

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