Fachwerk.de - In gestampftem Lehmkeller Holzboden einziehen.

Mein Keller hat einen schön festen trockenen Lehmboden. Bücher die jahrelang da unten lagen zeigen keine Form von Feuchtigkeitsschäden. Luftfeuchtigkeits-mäßig also alles im grünen Bereich. Lacken bilden sich auch keine am Boden.

Nun würde ich gerne für maximal 5-10 Jahre einen Holzboden einziehen. Stelle mir einen erhöhten Aufbau vor (geht auch nicht bis zur wand) damit Lüftung garantiert ist, und auf den Aufbau kommt dann der eigentliche Boden.

Nun würde ich gern wissen, ob ich das prinzipiell so machen kann, bzw ob da mit Schäden an Mauer und/oder Boden zu rechnen ist ? Der Raum wird außerdem solang der Boden drin ist beheizt.

danke

mfg


thomas | 25.05.10
Das...
...ist grenzlastig für einen Holzboden. Sie sollten zumindest zu splintfreier Eiche greifen, besser Thermoholz.

Bloß, was erwarten Sie davon? Klinker im Kiesbett sind auch ein schöner Boden, und die sind nahezu unbegrenzt dauerhaft.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 25.05.10
Eine Zeitlang
wird es schon gutgehen... auch vor 100 Jahren wurden in feuchten Souterrain-Wohnungen und Keller-Geschäftslokalen Dielenböden verlegt. Irgendwann muffeln sie halt im schlimmsten Fall und sind zu guter Letzt hin. Die waren aber direkt auf Polsterhölzern in den oft sehr feuchten Lehm verlegt. Insofern wird das schon ein Zeitl halten (mehr als ein Menschenleben unter Umständen). Wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist würde ich auch nicht annehmen, daß der Boden als Verdunstungsfläche notwendig ist.
Des woa scho immer so!
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Kellergassenkatze | 26.05.10
Zu viele Vermutungen...
Eine Schwammsanierung bezahlt man nicht aus der Portokasse.

Früher war das billiger, stimmt. Man hat aber schon damals versucht, Schäden gering zu halten.

Zwischen Lehm und Dielung wird eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit entstehen, ein unsinniges Risiko. Was spricht gegen Klinker?

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 26.05.10

der raum soll nur temporär genutzt werden, und da ist klinker, sand, usw einfach zu teuer. Holz habe ich genug auf lager.


thomas | 26.05.10
Lieber Namensvetter,
willst Du eine Antwort auf Deine Frage, oder eine Blankozustimmung?

Was hast Du denn für Holz (Holzart), und wie wird der Keller beheizt?

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 26.05.10
genau
um Hausschwamm und ähnliches geht es mir. es soll mit Holz geheizt werden, mit ca 90 jahre alten öfen, die natürlich restauriert sind. ich stelle mir vor, zuerst so etwas wie ein plateau aus konstruktionsholz zu machen und dann dielen aus Lärche drauf und natürlich Abstand zur Wand (ca. 1cm).
sand, der direkt am Lehmboden liegt, ist nach 3 jahren noch immer trocken, ohne klumpen und rieselt fein durch die finger.
der Keller ist übrigens teilweise ebenerdig, also auf einer seite des hauses ist der keller das Erdgeschoss und auf der anderen seite ist der keller fast ganz unter der erde.
natürlich will ich keine blankozustimmung sondern anregungen von leuten die sich auskennen. bitte fühlen sie sich nicht genervt nur weil ichs genau wissen will,
lg thomas


Fasching Thomas | 27.05.10

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