Keller dicht machen

Hallo,
ich habe vor mir einen Altbau (1908) zu kaufen. Unter dem Wohnzimmer liegt ein einziger Kellerraum mit den Maßen 3,5 m lang, 1,8 m breit und 1,8 m hoch. Die Decke des Kellers ist eine "Erhöhung" im Wohnzimmer Diese Erhöhung soll entfernt werden und das Loch zugeschüttet werden.

was muss ich dabei bezüglich Feuchtigkeit, Wärmebrücken etc. beachten? Womit soll ich den Keller zuschütten? Und muss das eine Fachfirma machen oder kann ich das wohl selbst? Meint ihr ich brauche einen Statiker?

Ich danke euch für eure Einschätzungen!

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 26.09.15

Kämpfe gut aussuchen...


Ist diese Erhöhung wirklich so schlimm ? oder nur etwas "Charakter" ? Könnte der Raum doch noch für etwas nützlich sein, z.B. Heizung ?

Wenn der Keller wirklich weg soll - wie ist der restliche Boden aufgebaut ? Anständig gedämmt und trocken ? Wie verlaufen Abflussleitungen ?

Aufbau - z.B. Betonabbruch von der Decke, gut verdichteter Aushub, oben gut verdichteter Schaumglasschotter zur Dämmung, Geotextil und Dichtfolie, Stahlbeton mit Anschluss der Armierung an die Wände.
Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.09.15

Keller weg für Wohnküche


Keller weg für WohnkücheHallo yogumon,

der Grundriss des Hauses soll verändert werden. Es soll einen Durchbruch von der Wand rechts neben der Kellererhöhung geben. Der gesamte Raum soll dann zur Wohnküche werden. Ansonsten wäre das Haus für mich auch gar nicht so attraktiv. (Die jetzige Küche ist ganze 2,8 meter breit, besitzt 4 Innentüren, ein großes Fenster und einen kleinen Ofen - also nix mehr mit Küche für große Familie!)
Der Boden des Kellers besteht aus Beton (siehe Bilder in meinem Fotoalbum)
Der Keller ist ungedämmt, augenscheinlich trocken, aufputz sind Wasserleitungen (ja, der Hausanschluss muss verlegt werden-Kosten?)

Wie sieht es mit Statik aus?

Danke für deine Antworten.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.09.15

Keller zuschütten?


Wie soll der Küchenboden ausgeführt werden?
Hat der Keller eine Gewölbedecke?
Die Decke könnte evt die Kellerwände stabilisieren.
Ich würde den Keller nicht verfüllen- gerade wenn er noch Öffnungen nach draußen für evt späteren Außenzugang hat.

Kellerdecke soweit notwendig abstemmen,
Besser Küchenboden insgesamt erneuern inkl Feuchtigkeitssperre und der Dämmung auch über dem Kellerloch.
(vielleicht würden sich die Kinder über ein großes Aquarium mit begehbarer Glasdecke freuen?)
einfach EPDM-Folie hineinlegen, dann ist alles dicht und voll Wasser laufen lassen.Die Fenster mit ESG- Isolierglas versehen, Beleuchtung unten einbauen etc.- das wäre dann eine etwas originellere Lösung als nur verfüllen.

Andreas Teich


Ich hatte eigentlich daran gedacht, den Keller aufzuschütten (letztendlich mit Beton) und ihn dem restlichen Küchenboden (Beton) anzupassen. Es gibt KEINEN Zugang nach draußen. Der einzige Zugang ist über eine Tür+Treppe in der (jetzigen) Küche. Nein der keller hat keine Gewölbedecke (siehe Foto). Er ist weder besonders schön, erhaltungswürdig noch ist er für mich nützlich.

Es handelt sich bei der Kellerdecke um Steinplatten (richtige Ausdruck?) die mit einem Eisenband zusammengehalten werden (siehe Foto).

Die Idee mit dem Aquarium ist wirklich nett - ja doch!
nur leider sollen da später Küchenschränke stehen und eine bodentiefe Glasfront den Ausblick in den wunderschönen Garten presigeben. - Also nix für ungut...

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.09.15

Keller zuschütten


Mit Zugang meinte ich auch nur die Fensteröffnungen, die späteren Zugang von außen ermöglichen würden.

Eine solche Decle läßt sich leicht entfernen oder auf einer niedrigeren, nicht störenden Höhe wieder einbauen.

Verfüllung ist viel aufwendiger und kaum setzungsfrei umzusetzen.
Der Aufbau hängt vom Bodenbelag und ggf der Dämmung des Küchenbodens ab.
Begehbares Aquarium wäre auch mehr für begeisterte Aquarianer gedacht...

Andreas Teich

Hauskauf


Lassen Sie den Keller wie er ist und suchen Sie eine passende Lösung für den Absatz. Statt diesen Höhensprung als Makel zu betrachten sollten Sie ihn als Vorteil ansehen und so in die Grundrissgestaltung einbinden. Einen Keller abreißen und eine relativ neue Hourdisdecke zu Schleifen bedeutet Sie nehmen viel Geld in die Hand um etwas zu zerstören was SIE BEZAHLT HABEN! Sie Kaufen doch auch kein Coupe und flexen als erstes das Dach ab weil Sie ein Cabrio haben wollen.
Ansonsten lassen Sie das mit dem Kauf und bauen Sie neu. Dann können Sie die Grundrisse selber festlegen.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 28.09.15


Den Durchbruch wird man ja auch mit dem Versprung (wie hoch?) realisieren können.
Gibt's einen Grundriss?

Vorschlag: auf dem Podest eine Essecke einrichten, überschüssige Fläche mit Sideboard/Geschirrschrank ausfüllen
Wenn möglich die Küche als Insellösung ausführen und in entsprechender Höhe (Bartheke) an den Esstisch anschließen, so dass der Versprung mit Ausnahme der Antrittstufen überbaut ist und sich als "stufe" zwischen Thekenhöhe und Arbeitshöhe wiederfindet.
Versorgung mit den Medien sollte über den Kellerraum sehr einfach möglich sein.
Wie würde man denn die Hauptwasserleitung führen, wenn man den Keller zuschüttet: alles neu??

gruß

GE
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.09.15

Keller-Bilder aus der Bilddatenbank: