Fachwerk.de - Welche Fugenausbildung ist die Richtige?

Hallo Fachleute,
ich bereite gerade eine Lernaufgabe für Auszubildende im Maler und Lackiererhandwerk vor.
Es soll eine Fachwerkfassade anstrichtechnisch erneuert werden. Ich bin mir aber nicht sicher, wie die Fugen zwischen Holz und Gefach bearbeitet werden. Der Maler würde ja ohne zu fragen mit Acryl- Fugenmasse ausspritzen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das richtig ist.
Gibt es Anweisungen, wie so etwas fachmännisch zu machen ist?

Rainer Müller
neugierig
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Rainer Müller | 11.07.05
Fuge mit Luftkalkmörtel schließen,
ansteifen lassen, mit Kellenschnitt neben Holz trennen, dann später mit Kalktünche zustreichen. Vorteil: Fuge wird immer reißen, aber gleichmäßig am Holz, kapillar eindringende Feuchte wird nicht gestaut sondern prima wieder heraustransportiert (ein Ding der Unmöglichkeit bei "Dichtstoffen"), Gefache nehmen etwas Wasser auf und lassen es nicht bis zur Fuge zur Schwelle ablaufen - die beliebte Lösung bei wasserabweisenden Gefachanstrichen.

Es ist ein System an umgesetzten Erfahrungen, die den Fachwerkbau haltbar machen. Warum nur sieht man allerorten davon abweichende "Lösungen". Jeder selbst antworten.
Erhaltende Instandsetzung
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Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 11.07.05
Fundus von Fachwerk.de
mal da ein biss'l nachlesen

---Forenreferenz-----------
kellenschnitt oder nicht? - einen netten tag zu haben:-)
ich bin an einem Erfahrungsaustausch im bereich des gefachverputzes interesiert, insbesondere geht es darum: Kellenschnitt zur Trennung von Putz und holzbalken...
vom technischen gesehen sollte man meiner meinung nach nicht darauf verzichten, ist aber oft schwer dem bauherrn zu vermitteln. ich bin dazu übergegangen den Schnitt vorzunehmen, jedoch nach dem schnitt den putz oberflächlich wieder anzuputen (sieht keiner:-)...und das Holz kann sich doch ausdehnen)
hat wer was dazu zusagen?
franz (maurermeister und restaurator im HW)
einen sonnigen gruß aus dem Ruhrgebiet mehr ...
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Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.
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Holzbau Eckardt | Michael Eckardt | 11.07.05
Kellenschnitt
Guten Tag, wie bereits von den anderen Forenteilnehmern gesagt: Kellenschnitt (oder Cuttermesserschnitt). Acryl oder Silikon sind das Todesurteil für das Holz. Eigentlich sollte sich das inzwischen herumgesprochen haben, aber auch im Bauteilkatalog des BKI der Architektenkammern steht peilicherweise immer noch eine Position mit Holzfachwerkanstrich und Absiegelung der Fugen.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold
Allg. Bauplanung bis Holzschutz
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Planungs-/Gutachterbüro Arnold | Ulrich Arnold | 14.07.05
Oder mit etwas Lehm
Oder mit etwas Lehmder ist weicher als das Holz und nimmt Wasser auf und gibt es auch wieder ab, die Fuge zwischen Holz und Wandmaterial füllen.

Aber ist schon eine knifflige Sache. Gibt es dort keinen Fachmann in der Nähe?

Gruß
Ortlepp
Lehmbaukurse, auch bei Ihnen
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Lehmbau Beatrice Ortlepp | 27.07.05

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Der Kellenschnitt... - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Kellenschnitt - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
...kein Problem - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo