Gerüstlage kaschieren

Hallo in die Runde,

ich habe im Innenbereich einen Edelputz mit 1mm Körnung aufgebracht. Dann ist der Klassiker eingetreten und das Material war alle, obwohl ich mir sicher war, dass noch ein Sack da ist:) Ich habe dann am Folgetag weitergeputzt und nun sieht man leider den Übergang ziemlich deutlich. Jetzt wollte ich sowieso alles nochmal mit Kalkfarbe (Kreidezeit o.ä.)überstreichen, aber reicht das aus, um den Absatz zu kaschieren ? Gibt es dazu Erfahrungen von euch?

Besten Dank und Gruß

Thomas Sedlaczek
"Oma's wunderbarer alter Kasten"
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.08.13


Was spricht dagegen, es einfach auszuprobieren ?

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 01.08.13

Gerüstlage kaschieren


im Prinzip spricht nichts gegen probieren. Könnte ja aber sein, dass jemand aus der großen Fachwerk.de-Runde schon Erfahrung gesammelt hat und mir eine Empfehlung geben kann.
"Oma's wunderbarer alter Kasten"
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.08.13

Arbeitsfugen


Fürs nächste mal:
Arbeitsfugen immer an Übergängen setzen, also nicht mitten in einer Fläche (Wand) aufhören, sondern bis zur Kante gehen. Der Strukturunterschied an der Ecke fällt nicht so auf. Wenn die Wandflächen in sich zu groß sind dann optisch unterteilen (Lisenen usw.).
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 01.08.13


...Hallo Herr Böttcher, das ist mir ja auch klar und verständlich. Mein Problem in dem Fall war aber, dass ich schlichtweg kein Material mehr hatte, "Fehlbestand" sozusagen. Der Übergang geht auch vertikal. Hätten Sie trotzdem noch einen Lösungsansatz für mich ?
"Oma's wunderbarer alter Kasten"
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.08.13

man


sieht an Fassaden schon, wenn der Putzer eine Mittagspause macht - wenn die Struktur sich ändert - dann war es dann. Möglichst bei der Beleuchtung ein Streiflicht vermeiden, nur frontale Beleuchtung. Selber schaut man irgendwann selber nicht mehr hin. Mehr Erfahrung kann ich leider nicht bieten.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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| 01.08.13

Übergang


Dann müssen Sie schlichtweg damit leben oder noch mal von vorn anfangen.
Da Sie sich im Innenbereich für so etwas entschieden haben müssen Sie auch die gravierenden Nachteile solcher Beschichtungen in Kauf nehmen.
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 02.08.13

Übergange...


@Herr Böttcher: genau Strafe muß sein :-)

@Olaf: danke für den Tip mit der Beleuchtung, aber vielleicht hat sich das Problem ja nach dem Anstrich geklärt.
"Oma's wunderbarer alter Kasten"
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.08.13

Putz


Hier geht es nicht um Strafe sondern um eine Lösung.
Und die lautet für mich entweder damit leben oder alles wieder runterholen. Ob Sie dann wieder diese Gestaltungsform wählen bleibt ihnen überlassen. Bei einem 250 Jahre alten Bauernhaus und Ihrem selbstgesteckten Ziel, den Schwerpunkt bei der Sanierung auf ökologische und natürliche Baustoffe wie Lehm, Hanf und Holz zu Richten ist ein Nachdenken darüber sicher angebracht.
Irgendwann kann der Punkt kommen wo Ihnen oder Ihrer Frau oder Ihrem Nachfolger in der Wohnung diese Form der Wandgestaltung über ist, ob mit oder ohne Arbeitsfuge. Spätestens dann ist der Zeitpunkt angebracht, über reversible Wandgestaltungen nachzudenken.
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 02.08.13

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