Fachwerk.de - Fußbodenaufbau EG mit Gewölbekeller
Ich denke das eine gewisse Grundfeuchte vorhanden ist.Ich habe Bedenken beim neuen Fußbodenaufbau Beton einzusetzen. Meiner Meinung nach wird damit die Feuchtigkeit verstärkt in die Mauern transportiert.
Meine Frage an das Forum: Gibt es eine Alternative zu Beton. Ich habe auch schon einmal an Kalkschotter und danach Kalkestrich gedacht. Bin mir aber nicht sicher, ob dies eine Lösung wäre. Welchen Aufbau würdet Ihr empfehlen? Als Oberbelag möchten wir gerne auf Lagerhölzer Dielen oder OSB Platten. Desweiteren bin ich am überlegen, ob ich für die Heizung den Rücklauf über den Fußboden führe, um somit noch eine Temperierung des Fußbodens zu erhalten.
Vielen Dank schon einmal für Eure Beiträge
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"Lebendige Erde" lehmbau & wohngesundes Bauen | Wolfram Walther | 04.11.08
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"Lebendige Erde" lehmbau & wohngesundes Bauen | Wolfram Walther | 04.11.08
Kalkestrich
Hallo ,
mit einem Kalkthermoestrich sind sie volkommen auf der sicheren Seite. Beton währe ein Absoluter fehler.
Gruß
Hallo ,
mit einem Kalkthermoestrich sind sie volkommen auf der sicheren Seite. Beton währe ein Absoluter fehler.
Gruß
Fußbodenaufbau
So wie viele andere glauben Sie, das sich die Mauern quasi wie ein undichter Damm im Wasser verhalten; schließe ich einen großen Teil des Durchflusses (Kellerfußboden) drückt das Wasser mit um so gößerem Druck durch die restlichen Ritzen (Mauerwerk)
Das ist nicht so.
Falls die aufgehenden Mauern feucht sein sollten, kann das eine ganze Menge Ursachen haben.
Aufsteigende Kapillarfeuchte ist nur eine davon.
Die Menge der Feuchte hängt nicht davon ab, wie dicht umgebende Baustoffe sind.
Wenn dieser Glaube an (drückende) Bodenfeuchte Ihr einziger Grund ist, Beton abzulehnen, können Sie beruhigt zu Beton greifen.
Allerdings ist Beton kein Allheilmittel, der Aufbau sollte sich immer nach den konkreten Bedingungen vor Ort richten.
Kalkestrich ist übrigens keine besonders günstige oder bessere Alternative zu Beton.
Viele Grüße
So wie viele andere glauben Sie, das sich die Mauern quasi wie ein undichter Damm im Wasser verhalten; schließe ich einen großen Teil des Durchflusses (Kellerfußboden) drückt das Wasser mit um so gößerem Druck durch die restlichen Ritzen (Mauerwerk)
Das ist nicht so.
Falls die aufgehenden Mauern feucht sein sollten, kann das eine ganze Menge Ursachen haben.
Aufsteigende Kapillarfeuchte ist nur eine davon.
Die Menge der Feuchte hängt nicht davon ab, wie dicht umgebende Baustoffe sind.
Wenn dieser Glaube an (drückende) Bodenfeuchte Ihr einziger Grund ist, Beton abzulehnen, können Sie beruhigt zu Beton greifen.
Allerdings ist Beton kein Allheilmittel, der Aufbau sollte sich immer nach den konkreten Bedingungen vor Ort richten.
Kalkestrich ist übrigens keine besonders günstige oder bessere Alternative zu Beton.
Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 04.11.08
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 04.11.08
eine andere Variante wäre Korkgranulat als Schüttdämmung
zwischen Lagerbalken,verlegt im Kalkmörtelbett auf den gut verdichteten Kalkschotter. Den Heizungsrücklauf zur Temperierung würde ich entlang der Außenwandfundamente als Aufputz-Kupferrohr montieren.
zwischen Lagerbalken,verlegt im Kalkmörtelbett auf den gut verdichteten Kalkschotter. Den Heizungsrücklauf zur Temperierung würde ich entlang der Außenwandfundamente als Aufputz-Kupferrohr montieren.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 04.11.08
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 04.11.08
Fußbodenaufbau EG mit Gewölbekeller
Hallo und vielen Dank für die Antworten.
Herr Schillberg, an Ihre Variante hatte ich auch schon gedacht. Allerdings würde ich auf den Kalkschotter ein Kalkestrich mit Dämmung ( Blähton oder Kork) und darauf die Lagerhölzer mit Dämmschüttung aufbringen. Würden Sie den Heizungsrücklauf an den Aussenwänden im Fußbodenbereich oder eher oberhalb Verlegen (sichtbar)?
Hallo und vielen Dank für die Antworten.
Herr Schillberg, an Ihre Variante hatte ich auch schon gedacht. Allerdings würde ich auf den Kalkschotter ein Kalkestrich mit Dämmung ( Blähton oder Kork) und darauf die Lagerhölzer mit Dämmschüttung aufbringen. Würden Sie den Heizungsrücklauf an den Aussenwänden im Fußbodenbereich oder eher oberhalb Verlegen (sichtbar)?
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"Lebendige Erde" lehmbau & wohngesundes Bauen | Wolfram Walther | 05.11.08
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"Lebendige Erde" lehmbau & wohngesundes Bauen | Wolfram Walther | 05.11.08
den Heizungsrücklauf würde ich außerhalb der Dämmschicht
also ca 8-10cm über Oberkante Dielenboden verlegen.
also ca 8-10cm über Oberkante Dielenboden verlegen.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 05.11.08
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der Einbau von Kork-Kalkestrich ist eine empfehlenswerte
Variante. Blähton wäre mir hinsichtlich Feuchteaufnahme/Abgabe hier zu sensibel.
Variante. Blähton wäre mir hinsichtlich Feuchteaufnahme/Abgabe hier zu sensibel.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 05.11.08
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