Innen roter Ziergelstein, außen Sandstein

Hallo zusammen, wir haben uns ein Stadthaus mit dem Baujahr 1926 zugelegt und wollen uns mit dem etwas feuchten Keller näher befassen:

Da gerade ein Einfahrt in Planung ist, überlegen wir, da der Keller zur hälfte "im freien liegt" das Mauerwerk bis zur Sohle freizulegen und eine Drainage einzubauen. Das Mauerwerk ist innen roter Ziegel und außen Sandstein. Hier kommt (lt. div. Forenbeiträgen) eine Dämmung nicht in Frage. Evtl. eine Noppelfolie, die umgekehrt aufgebracht wird.

Ist eine solche Drainage überhaupt sinnvoll?
Fotos kann ich nachreichen!"
Wenn die Noppenfolie verwendet wird, wie muss der Abschluss nach oben hin sein?

Nächster Step ist der Fußboden im Keller (roter Ziegel und sehr feucht)

Bekommt man das Problem mit einem neuen Fußboden in den Griff?

Wie sollte der Aufbau sein?

Danke in voraus für recht viele und hilfreiche Antworten

Tom
Yo, wir schaffen das
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.14

Keller trockenlegen


Warum wollen Sie eine Dränung verbauen wenn Sie selber von deren Nutzen nicht überzeugt sind?
Wie "feucht" ist denn der Keller?
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 14.04.14


Der Keller ist gefühlt auf dem Boden feuchter als an den Wänden. An den Stellen im Keller, wo der Boden bereits neu ist - vermutlich Estrich - ist der Boden trocken.
Allerdings sind die Wände auch klamm und der Putz bröckelt.
Da wir bei Bau der neuen Einfahrt eh einen Bagger vor Ort haben, kam uns der Gedanke, eine Drainage zu verlegen, bevor die Einfahrt neu gepflastert wird.
Yo, wir schaffen das
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.14

feuchter Keller


Nichts genaues weiß man nicht, sagte Schwejk...
Sie wissen es nicht; weder woher noch wieviel Wasser an/in der Wand ist.
Ob es Kondensatfeuchte aus der Raumluft ist, hygrische Feuchte, Regenwasser das über den Sockel, undichte Grundleitungen, Mauervorsprünge usw. eindringt...
Sie wollen Nachts im Finsteren in einen Wald hineinschießen in der Hoffnung Sie treffen was Eßbares.
Nur mit dem Unterschied das Sie noch nicht mal wissen ob da ein Wald ist...
So wird das nichts.
Sie solltemn erst einmal klären wieviel Feuchte da ist.
Ist nur der Putz feucht oder der gesamte Wandquerschnitt, wie feucht ist es...
Dann kann man im nächsten Schritt die Ursache bzw. die Quelle der Durchfeuchtung suchen.
Danach erst kommt das Nachdenken darüber ob bzw. was man tun kann.
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 14.04.14

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