Holzwürmer Analyse Bekämpfungsansatz

Holzwürmer Analyse BekämpfungsansatzHallo,

In den folgenden Bildern sehen Sie die Wurmlöcher.

Es ist keine Möglichkeit diese per Hitzeverfahren oder Vergasen los zu werden. Wir sind nicht im Freilichtmuseum, wo für sowas Gelder da sind....

Immer mal wieder fand ich den Ansatz frische Eicheln als "Opfergabe" hin zu legen. Ich habe frisches Splintholz die letzten 2 Jahre auf den Dachboden gelegt und dann in der Heizphase "entsorgt". Aber so wirklich Ergebnis... naja, eher nicht.

Kann anhand der Spuren jemand ne Aussage über Befall und Bekämpfungsansatz, ohne Chemie nach mögilchkeit, für den Privatmann machen?
Lieber alt und schön als neu und und....
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.09.16

weitere bilder


weitere bildera
Lieber alt und schön als neu und und....
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.09.16

a


aa
Lieber alt und schön als neu und und....
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.09.16

Am wenigsten problematisch fand ich den Einsatz


von Borax und Borsalz in Wasser gelöst zum Aufstreichen/Spritzen.
Wir hatten allerdings nur noch wenig bis gar keinen akuten Befall mehr. In unserem Fall war die Lösung eher präventiv zum Schutz von Deckenbalken verwendet worden, in denen kein Befall mehr nachgewiesen werden konnte (allerdings war die Zeit der Befallskontrolle zu kurz um gänzlich sicher gehen zu können).

Adolit Holzbau B bzw. Holzwurmfrei enthalten ebenfalls Borsäure und Dinatriumtetraborat (Borax) als Wirkstoff und sind zum bekämpfenden bzw. vorbeugenden Schutz von Holz gegen Schwamm, Hausbock, Nagekäfer zugelassen. Für Splintholzkäferarten glaube ich mich zu erinnern, allerdings nicht/unsicher.
Die bekämpfende Wirkung tritt aber soweit ich mich erinnern kann nicht allzu schnell/sicher ein. 100 Prozent sicher sind nur Pestizide, Heissluft etc.
Allerdings nicht im offen zugänglichen Wohnraum - aber bei euch geht es ja um den Dachboden, wenn ich das richtig verstanden habe? Borax und Borsäure können mittlerweile nur noch durch zugelassene Handwerker erworben werden, das Risiko bei der Verarbeitung mit geeigneter Schutzkleidung fand ich aber akzeptabel im Vergleich zu den üblichen Pestiziden die sonst zum Einsatz kommen. Schwanger sollte man natürlich keinesfalls damit hantieren.

Wir werden Borax+Borsalz jedenfalls in unserem Dachboden wieder zum Einsatz bringen, wenn der Befall dort nicht allzu stark ausgeprägt ist.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.09.16

Bekämpfungsansatz-Bilder aus der Bilddatenbank: