Holztüren Lack entfernen

Holztüren Lack entfernenHallo zusammen,

ich möchte die Türen in unserem Haus vom alten Lack befreien und neu streichen/lackieren. Hier hatte ich an eine Kreidefarbe gedacht, erste Tests auf Holz sind wirklich super. Aber darum geht es mir gerade gar nicht ;-)

Ich habe die oberste dicke Lackschicht wirklich super mit Heißluft abbekommen, allerdings ist darunter noch weiße Farbe, die ich nicht entfernen konnte. Das ist auch kein Lack, könnte fast Wandfarbe sein. Wie bekomme ich die ab? Schleifen? Oder besser abbeizen?

Danke Euch. Liebe Grüße
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| 29.10.16

Weiteres Foto


Weiteres FotoLeider kann ich vom Handy nur ein Foto hochladen, daher als weiterer Beitrag
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| 29.10.16

Und noch eins


Und noch einsHier ein weiteres Foto, welches den alten Lack zeigt
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| 29.10.16


Kreidefarbe auf Holztüren?
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | | 02.11.16

Ja, entweder ...


... mit Versiegelung oder als Lack:
http://www.buksbom.de/farben-tapeten/pure-original/classico-kreidefarbe/
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| 02.11.16

shabby- look


Ich bin kein Maler, als Maurer stelle ich mir jedenfalls unter Kreidefarbe etwas anderes vor.
Die Herstellerfirma schreibt das die Farbe nur aus Wasser, Pigmenten und Kreide besteht.
Komisch, ich dachte das in eine Farbe auch ein Bindemittel gehört; Leim z.B.
Wenn man auf die Pdf-Datei mit den Produktinformationen schaut stehen da neben den Verarbeitungshinweisen nicht viel mehr außer Lobgesängen, jedenfalls keine Deklaration der Inhaltsstoffe. Nur einmal ist was reingerutscht: Man schreibt von 2 bis 3 Tagen Zeit um "auszuhärten".
Was da in der Farbe aushärtet das wird tunlichst verschwiegen.
Ich vermute eine Wandfarbe mit Acryl als Bindemittel und Kreide als Füllstoff.
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 03.11.16

Lack entfernen von alten Holztüen


Wir haben unsere Türen professionell Ablaugen lassen. Farbe ist dann zwar ab, aber die Holzfasern stellen sich auf und einige Bereiche fühlen sich an wie Pelz. Wir haben dann lange abgeschliffen ... An unserer Holztreppe haben wir mit dem Heißluftföhn gearbeitet (in den Fugen mit Heißluftföhn und Drahtbürste) und den Rest abgeschliffen. Abbeizer funktionierte nur begrenzt (und wir haben drei Hersteller probiert). Nun haben wir vier verschiedene Schleifmaschinen. Abschleifen ging immer noch am besten.
Ich wünsche dir viel Geduld
Bettina
Kernsanierung kann richtig Spaß machen
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| 03.11.16

Die


alte Farbe wird Ölfarbe auf Leinölbasis sein und die würde ich auch als einziges wieder auftragen, in mehreren hauchdünnen Schichten. Das muss aussehen wie mit Speckschwarte poliert! Anderer blöder Spruch: "Das muss man so dünn ausstreichen, dass nach dem Malen mehr Farbe in der Dose ist als vorher!" (aus dem Schwedischen).

Die alten Farbreste würde ich glattschleifen und überstreichen.
Des woa scho immer so!
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| 04.11.16

Ich klinke mich hier mal kurz mit ein


da wir zur Zeit vor einem ähnlichen Problem stehen.
Tür und Zarge um 1900, unter diversen Schichten von Acryllack DDR in k....kbraun über ältere vermutliche Ölfarben dann zu dieser "netten" Schicht.
Sie ist nicht abflämmbar, mit der Ziehklinge in mühsamster Arbeit aber entfernbar.
Wir halten sie für eine teils großflächige Spachtelschicht aus ??? was auch immer, die bereits vor 100 Jahren die Wurmlöcher und astigen Fehlstellen ausfüllte. Vollflächig, wie eine Sperrschicht, im unteren Bereich der Türen und Zargen.
Kann ich diese Schicht schadlos überstreichen mit Ölfarben oder stehe ich nach einem Winter zornbebend vor der sich wellenden Farbe und hadere mit meinem Schicksal ? ;)

Und für meine Neugier : Womit haben die Altvorderen diese Schicht hergestellt ??
Sieht nach dem abtragen fast wie gekälkt aus der Untergrund....
was lange währt....wird auch mal fertig
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| 04.11.16

Ich


denke das war leinölbasierter Spachtelkitt ("Ölspachtel") und zum Teil wohl auch Ölfarbe - die zieht ins rohe Holz so richtig schön ein, so dass man leicht eine hellgraue Optik bekommt, außer man kratzt richtig brutal. Ölfarbe löst sich mit Heißluft oft nur sehr sehr unwillig, wirft winzige Blasen aber tut sonst nicht viel.

Wenn das Ölspachtel oder Ölfarbe ist, sollte Überstreichen eigentlich problemlos möglich sein.
Des woa scho immer so!
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| 04.11.16

Die Beschreibung


Die Beschreibungdes leicht ergrauten Untergrundes und der Blasenbildung trifft es ziemlich genau....
Dann werde ich mal mein Glück versuchen.
An einer anderen Tür im gleichen Raum war definitiv eine andere Grundierung...harzig-ölig braun, gut erwärmbar, abschabbar und dann fast zu kristallinen Strukturen aushärtend. Die Farbe darauf war m.E. auch Ölfarbe - und die löste sich in wunderbaren großen Streifen ab.....daher war ich unsicher, ob ich dort nun auch Ölfarbe vor mir habe....

Vermutlich hatte sie sich nur mit der Grundierung weniger gut verbunden....
was lange währt....wird auch mal fertig
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 04.11.16

Das


sieht mir aus als ob da eine schellackbasierte Lasur dazwischen gewesen wäre. Die waren meines Wissens so aufgebaut: beige-bräunliche Ölfarbe (deren Reste auf dem Holz viel weniger auffallen als die einer weißen oder hellgrauen), dann dunkle "Holzmaserung" (mit speziellen Kämmen aufgetragen) und zuletzt stark getönter Schellack, um den Farbton von Holz zu erzeugen. Wenn darüber später deckend lackiert wurde, löst sich das mitsamt Schellack sehr schön ab.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.11.16

Schellack


Schellack...war sicher auch bei einer der Türen am Start.
Wie meinte der alte Nachbar, die haben halt genommen, was sie so gerade hatten....
Allerdings wurde an keiner Tür versucht eine Holzoptik zu erstellen - die waren alle im Endanstrich mal Altweiß gestrichen - bevor dort irgendjemand einen Pott scheußliches Braun entdeckte und meinte damit ein paar Farbakzente setzen zu müssen. Mit dieser Farbe - gabs wohl umme - hat man übrigens auch den Ölsockel der Küche gestrichen....Eine Scheußlichkeit für Alle Bedürfnisse...
Inzwischen bin ich auch zu meinem und dem Erstaunen eines heimischen Holzwurms auf 2 Beinen auf "Exportware Zargen" aus der DDR gestoßen....Eiche in der Laibung und aus Fichte die Abdeckungen....das Ganze gestrichen mit Farben von unidentifizierbar über Ölfarben bis hin zum nachwendischen Acryl....einfach nur "spannend". Nach einem Wochenende bei 7 Grad auf der Baustelle und im Duft der Farben der letzten 100 Jahre ist man tatsächlich kurz versucht, den Rat des Nachbarn anzunehmen, und ALLE Türen rauszureißen...gibt im Baumarkt doch sooo schöne neue...
Zumindest den alten stumpfen DDR Türblättern werde ich wohl keine Verschönerungsrunde mehr gönnen....

anna
die mit den Farben kämpft ;)
was lange währt....wird auch mal fertig
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.11.16

Die


Holzoptik kann ja leicht erstens total verdreckt gewesen sein (ich kenne mindestens eine Tür, wo man vor abwechselnden Dreck- und Schellackschichten die gemalte Maserung kaum noch sieht) und zweitens kann sie später jemand deckend übermalt haben, auch mehrfach. Bei den überall zusammengesammelten Holztüren die ich aufgearbeitet habe war auch oft ganz unten die Lasur und darüber mehrere Schichten beige, cremeweiß, hellgrau und was nicht sonst alles noch irgendwem eingefallen ist.

Wenn ich geahn hätte, dass der Lack teilweise abzublättern beginnt und ich ihn daher von allen Türen entfernen muss, hätte ich nie im Leben alte Türen gesammelt und neue Zargen gebaut! Schon gar nicht wissend, dass es optisch passable Füllungstüren um unter 300 Euro inkl. Zarge gibt. Wären die Türen allerdings schon im Haus gewesen, hätte ich sie vermutlich trotzdem aufgearbeitet.
Des woa scho immer so!
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| 14.11.16

Lack-Bilder aus der Bilddatenbank: