Fachwerk.de - Holzschutz mit Borsalzen und Propylenglykol/Ethylengykol
Zuerst kommt eine Holzdecke, dann die Dampfbremse, dann die Sparren mit den 22 cm Isolation anschliessend Isoroof Natur K-N. Feuchtigkeit sollte kein Problem laut unserem Architekt.
Ich möchte die Sparren dennoch mit einer Borsalzlösung behandeln um sie gegen Insekten zu schützen. Bei Borsalzen scheint die geringe Eindringtiefe ein Problem zu sein. Als Lösung bieten gewisse Anbieter den Zusatzstoff Ethylenglykol an, der dann die Oberflächenspannung des Wassers und Verdungstung heruntersetzt und so eine viel grössere Eindringtiefe erreicht. Leider wird Ethylengykol als gesundheitsschädigend klassiert, obwohl unter 10% als Lösungsmittelfrei bezeichnet.
Propylenglykol soll ähnliche Eigenschaften haben (?) ohne Gefahrenstoffkenzeichnung, ist sogar als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Leider konnte ich kein kaufbares Produkt mit Propylenglykol + borsalzen finden, verschiedene Quellen schlagen vor diese selbst herzustellen: http://www.bearfortlodge.com/bearfort_lodge/2006/12/log-home-repair-restoration-replacing-chinking-and-fixing-logs-part-vi-home-brew-wood-and-log-preservative/
Meine Frage hat Propylenglykol wirklich diese Eigenschaft?
Was meint Ihr dazu wenn ich z.B. Auro Borsalz 111 nehme und das Salz nicht nur mit Wasser sondern auch mit Propylenglykol mische? Hat jemand Erfahrung damit?
Auch die
konventionellen zugelassenen Mittel haben nur eine geringe Eindringtiefe. Die DIN 68800 schreibt vor, dass bei allen Bauvorhaben vorrangig der konstruktive Holzschutz zu beschten ist. Wenn dies bei einem Wohnhaus durchgeführt wird, werden die Holzbauteile in die Gefährdungsklasse 0 eingeordnet und ein chemischer Holzschutz ist nicht erforderlich.
Ich würde mein Augenmerk auf die Randbedingungen der Konstruktion richten, nicht auf einen vermutlich wirkungslosen chemischen Holzschutz.
konventionellen zugelassenen Mittel haben nur eine geringe Eindringtiefe. Die DIN 68800 schreibt vor, dass bei allen Bauvorhaben vorrangig der konstruktive Holzschutz zu beschten ist. Wenn dies bei einem Wohnhaus durchgeführt wird, werden die Holzbauteile in die Gefährdungsklasse 0 eingeordnet und ein chemischer Holzschutz ist nicht erforderlich.
Ich würde mein Augenmerk auf die Randbedingungen der Konstruktion richten, nicht auf einen vermutlich wirkungslosen chemischen Holzschutz.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 17.12.08
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Holzschutz mit Borsalzen...
... unabhängig von der genannten Lösung mit den Glykolen möchte ich kurz aufzählen, wie das Borax-Imprägnieröl von Natural beschaffen ist:
Borsalz, Borax, Kiefernharz, Dammar, Leinöl, Holzöl, Orangenschalenöl, Isoaliphate, Kräuteressenzen, Wasser, Ca/Co/Zr Trockner.
Grüße aus Frangn
Frank von Natural-Farben.de
... unabhängig von der genannten Lösung mit den Glykolen möchte ich kurz aufzählen, wie das Borax-Imprägnieröl von Natural beschaffen ist:
Borsalz, Borax, Kiefernharz, Dammar, Leinöl, Holzöl, Orangenschalenöl, Isoaliphate, Kräuteressenzen, Wasser, Ca/Co/Zr Trockner.
Grüße aus Frangn
Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
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Natural Naturfarben Shop | Frank Lipfert | 17.12.08
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Hallo Pat,
für meinen Dachstuhl habe ich Boracol 20 von Lavtox verwendet. Dieses Mittel hatte mir ein Holzschutzsachverständiger aus der Fachwerksbauscene empfohlen.
Gruß Heiko
Boracol 20
besteht hauptsächlich aus Ethylengykol gibt es einen besonderen Grund Ethylengykol und nicht Propylenglykol zu nehmen? Wie gesundheitsschädigend sind solche Stoffe? Gibt es andere Stoffe die ebenfalls Borax leicht ins Holz eindringen lassen?
Konstruktiver Holzschutz ist sicher ein Muss, aber es kann immer sein dass sich ein Insekt in ein paar Jahren verirrt. Ich habe dass selbst im einem Haus gesehen, wo auf einer Holzplanke die immer Trocken war, nach 35 Jahre plötzlich der Wurm drin war. Darum möchte ich vorbeugen.
Vielen Dank für Euere Meinungen
Pat
besteht hauptsächlich aus Ethylengykol gibt es einen besonderen Grund Ethylengykol und nicht Propylenglykol zu nehmen? Wie gesundheitsschädigend sind solche Stoffe? Gibt es andere Stoffe die ebenfalls Borax leicht ins Holz eindringen lassen?
Konstruktiver Holzschutz ist sicher ein Muss, aber es kann immer sein dass sich ein Insekt in ein paar Jahren verirrt. Ich habe dass selbst im einem Haus gesehen, wo auf einer Holzplanke die immer Trocken war, nach 35 Jahre plötzlich der Wurm drin war. Darum möchte ich vorbeugen.
Vielen Dank für Euere Meinungen
Pat
Holzschutzmittel
dringen in Nadelholz sowieso nicht tief ein (vielleicht 2-3 mm). Ich bezweifle, dass sich irgendein Wurm nach 35 Jahren noch dafür interressiert, dass der Balken in Borsalz getränkt wurde, außerdem lassen die Wirkstoffe im Laufe der Zeit stark nach (Lit. bis zu 80%), das Holz ist aber für alle Zeiten Sondermüll. Er wird sich einen schönen heimeligen Platz in einem Riss oder Spalt suchen, vorausgesetzt die anderen Randbedingungen stimmen (Temperatur und Holzfeuchte) was eigentlich nicht zu erwarten ist.
dringen in Nadelholz sowieso nicht tief ein (vielleicht 2-3 mm). Ich bezweifle, dass sich irgendein Wurm nach 35 Jahren noch dafür interressiert, dass der Balken in Borsalz getränkt wurde, außerdem lassen die Wirkstoffe im Laufe der Zeit stark nach (Lit. bis zu 80%), das Holz ist aber für alle Zeiten Sondermüll. Er wird sich einen schönen heimeligen Platz in einem Riss oder Spalt suchen, vorausgesetzt die anderen Randbedingungen stimmen (Temperatur und Holzfeuchte) was eigentlich nicht zu erwarten ist.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 17.12.08
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Sie dürfen doch nur Produkte einsetzen die auch eine Zulassung haben!!
Nicht nur nach den Regelwerken der Länder sondern auch aus Umweltschutzgründen.
Und wo kein Schaden ist, darf nur Vorbeugend behandelt werden.
Dafür gibt es auch gesetzliche Regelungen.
Die Bauordnung ist hier entscheidend.
Also für den Holzschutz ist die DIN 68800 vorgesehen.
Vorsicht ist geboten, wenn Sie etwas anderes ausführen. Es kann schnell zu einer Anzeige wegen Umweltschäden kommen.
Nicht nur nach den Regelwerken der Länder sondern auch aus Umweltschutzgründen.
Und wo kein Schaden ist, darf nur Vorbeugend behandelt werden.
Dafür gibt es auch gesetzliche Regelungen.
Die Bauordnung ist hier entscheidend.
Also für den Holzschutz ist die DIN 68800 vorgesehen.
Vorsicht ist geboten, wenn Sie etwas anderes ausführen. Es kann schnell zu einer Anzeige wegen Umweltschäden kommen.
Alles gegen feuchte Wände und Keller
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Bromm Edmund | 17.12.08
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Bromm Edmund | 17.12.08
Zerbrech...
...dir doch nicht unnötig den Kopf lieber Namensvetter (zumindest in der Kurzform Pat). Dein ganzer Dachstuhl ist doch eingepackt, Außen angepinselt. Ja dann laß doch in dreißig Jahren mal ein paar Viecher dran knabbern, sofern sie sich durch irgeneine Ritze dahin verirren. Davon fällt die Hütte nicht zusammen.
Und wenn ich denke, wie neu eingebautes Holz nach zwei Jahren aussieht mit den ganzen neuen Rissen, da bringt das Schutzmittel eh nix.
Ruhig bleiben, bauen macht Sorgen genug!
Gruß Patrick.
...dir doch nicht unnötig den Kopf lieber Namensvetter (zumindest in der Kurzform Pat). Dein ganzer Dachstuhl ist doch eingepackt, Außen angepinselt. Ja dann laß doch in dreißig Jahren mal ein paar Viecher dran knabbern, sofern sie sich durch irgeneine Ritze dahin verirren. Davon fällt die Hütte nicht zusammen.
Und wenn ich denke, wie neu eingebautes Holz nach zwei Jahren aussieht mit den ganzen neuen Rissen, da bringt das Schutzmittel eh nix.
Ruhig bleiben, bauen macht Sorgen genug!
Gruß Patrick.
Da hast du hast sicher recht
Holz bekommt neue Risse in wenigen Jahren und die alten Dachstühle welche fürher nur mit Bor behandelt wurden, sind ja auch nicht so schnell zusammengestürzt. Vielen Dank & Gruss
Pat
Holz bekommt neue Risse in wenigen Jahren und die alten Dachstühle welche fürher nur mit Bor behandelt wurden, sind ja auch nicht so schnell zusammengestürzt. Vielen Dank & Gruss
Pat