Fachwerk.de - Braunfäule ??
Da der Schaden aber nicht wirklich dramatisch ist, möchte ich ein neues Teil anlaschen. Dazu eine zweite Frage: Da man die Schnittstellen wohl nicht so sauber hinbekommt - vor allem nicht in 200 Jahre alter Eiche -, daß es nicht doch eine Spalt zwischen den beiden Bauteilen gibt, meine Frage, ob man an der Stoßfläche irgendeine Dichtmaße auftragen sollte ??
Vielen Dank für alle Infos und Ratschläge
Schadbild
Zu Deiner Frage hinsichtlich des Schadbildes bin ich nicht allumfänglich aussagekräftig. Dies sollten die Baubiologen oder "Holzwürmer" unter uns erklären. Doch was die Verbindungen der zu wechselnden Hölzer und den Neueinbau betrifft, da kann ich nur sagen, daß dies ein guter Zimmermannsgeselle, der über eine längere Erfahrung im restaurierenden Bereich verfügt, bestens hinbekommt, ohne welche Dichtmaterialien einbauen zu müssen. An meinem derzeitigen Bv in Görlitz kann ich dies nur bestätigen. Grüße in den Taunusstein.
Zu Deiner Frage hinsichtlich des Schadbildes bin ich nicht allumfänglich aussagekräftig. Dies sollten die Baubiologen oder "Holzwürmer" unter uns erklären. Doch was die Verbindungen der zu wechselnden Hölzer und den Neueinbau betrifft, da kann ich nur sagen, daß dies ein guter Zimmermannsgeselle, der über eine längere Erfahrung im restaurierenden Bereich verfügt, bestens hinbekommt, ohne welche Dichtmaterialien einbauen zu müssen. An meinem derzeitigen Bv in Görlitz kann ich dies nur bestätigen. Grüße in den Taunusstein.
LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 31.08.03
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Fäulebild
Guten Tag, wenn das Holz würfelartig bröckelt, hört es sich nach Braunfäule an. Ist es dunkeler Richtung braun verfärbt oder eher heller und vielleicht faserig geworden? Die "hauchdünnen Scheiben" kann ich so nicht zuordnen, soetwas muß man gesehen haben. Bei Insektenbefall kann es auftreten, dass Spätholz stehengelassen wird und nur die Frühholzteile des Jahrringes gefressen werden. Dann entsteht ein Schadensbild was ich mit Scheiben und Blätterteig beschreiben würde. "Lediglich etwas feuchter Dreck" bedeutet die höchste Gefährdung, die man sich für ein Holz vorstellen kann, weil es lange feucht bleibt und zu Braun- und Weißfäulen auch Moderfäulepilze angreifen können. (Gefährdungsklasse 4 nach DIN 68800). Ein Sachkundiger kann bei einer Besichtigung bestimmt genaueres sagen als so möglich ist. Wenn Sie das für überflüssighalten, verweise ich nochmal auf den Beitrag von Hr. Mühle. Wenigstens ein erfahrener Zimermann sollte ran und bloß keine Dichtmassen/Fugenfüller! mfG. Ulrich Arnold
Guten Tag, wenn das Holz würfelartig bröckelt, hört es sich nach Braunfäule an. Ist es dunkeler Richtung braun verfärbt oder eher heller und vielleicht faserig geworden? Die "hauchdünnen Scheiben" kann ich so nicht zuordnen, soetwas muß man gesehen haben. Bei Insektenbefall kann es auftreten, dass Spätholz stehengelassen wird und nur die Frühholzteile des Jahrringes gefressen werden. Dann entsteht ein Schadensbild was ich mit Scheiben und Blätterteig beschreiben würde. "Lediglich etwas feuchter Dreck" bedeutet die höchste Gefährdung, die man sich für ein Holz vorstellen kann, weil es lange feucht bleibt und zu Braun- und Weißfäulen auch Moderfäulepilze angreifen können. (Gefährdungsklasse 4 nach DIN 68800). Ein Sachkundiger kann bei einer Besichtigung bestimmt genaueres sagen als so möglich ist. Wenn Sie das für überflüssighalten, verweise ich nochmal auf den Beitrag von Hr. Mühle. Wenigstens ein erfahrener Zimermann sollte ran und bloß keine Dichtmassen/Fugenfüller! mfG. Ulrich Arnold
Allg. Bauplanung bis Holzschutz
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Planungs-/Gutachterbüro Arnold | Ulrich Arnold | 01.09.03
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Braunfäule
Lieber Holger
Bei der Beantwortung der Frage, warum ein Teil der Hölzer befallen und ein Teil nicht befallen ist, solltest du dich in erster Linie an die Frage der Dauerfeuchte halten.
Die Dauerhaftigkeit der Feuchte ist das wichtigste Kriterium bei der Entstehung dieses Befallsmerkmals verschiedener Pilzarten.
Da die örtlichen Gegebenheiten aus der Ferne schwer zu beurteilen sind, muß ich die Suche danach deinen detektivischen Spürsinn überlassen. Achte auf Bewuchs, Schattenbildung, Risse, Fugen, Verschutzungen, Laub, Undichtigkeiten, Windrichtung, vergangene Konstellationen etc.
Mit besten Grüßen
Lutz Parisek
Lieber HolgerBei der Beantwortung der Frage, warum ein Teil der Hölzer befallen und ein Teil nicht befallen ist, solltest du dich in erster Linie an die Frage der Dauerfeuchte halten.
Die Dauerhaftigkeit der Feuchte ist das wichtigste Kriterium bei der Entstehung dieses Befallsmerkmals verschiedener Pilzarten.
Da die örtlichen Gegebenheiten aus der Ferne schwer zu beurteilen sind, muß ich die Suche danach deinen detektivischen Spürsinn überlassen. Achte auf Bewuchs, Schattenbildung, Risse, Fugen, Verschutzungen, Laub, Undichtigkeiten, Windrichtung, vergangene Konstellationen etc.
Mit besten Grüßen
Lutz Parisek
Mutabor
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PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 19.09.04
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