Hoftor Fränkisches Gehöft Raum Mannheim/Speyer

Hallo, zu meiner Verwunderung gibt es nicht das Schwerpunktthema Hoftor. Ich habe ein fränkisches Gehöft übernommen mit einem großen Hoftor mit Dächlein. Nach falscher Renovierung schon vor 50 Jahren sehen die Fachwerkbalken von der Straße her katastrophal aus. Vom Innenhof her sieht das Tor allerdings wie gut saniert aus. Ich traue diesem Anschein allerdings nicht, kann aber auch nicht feststellen, wie genau dieses Tor konstruiert ist. Ich vermute, dass die maroden Balken, wenn schon nicht das ganze Tor, so doch das Dächlein halten müssen. (Der 45°Stützbalken droht mit seinem Zapfen aus der Halterung zu rutschen.)
Zwei Holzbauer sind nach kurzem Anschauen abgetaucht, weil sie sich nicht an die Sache heranwagen.

Wer kennt Konstruktionsprinzipien der Hoftore eines fränkischen Gehöfts?
Wer kennt Holzbauer, die den Zustand beurteilen können?
Das große Tor neu aufzubauen, würde zu teuer werden. Wer kennt alternative Lösungen?

Grüße
Trody


Trody | 27.12.12

Hoftor


Hallo wenn möglich ein Bild einstellen.
So kann man schwerlich was sagen.

Viele Grüße
Hans-Peter Mast
Holz Pur Manufaktur
Das Leben ist zu kostbar um es dem Kunststoff zu überlassen
Mitglied der Fachwerk.de Community
Holz Pur Manufaktur | | 27.12.12

Konstruktionsprinzipien...


... für Hoftore gibt es viele, sei es mit oder ohne 45° Stützbalken.
Der Begriff "Fränkisches Gehöft" ist ein wenig unspezifisch... die Kombination aus "Hoftor" und "Fränkisches Gehöft" ist auch in Verbindung mit Deiner Region keineswegs "genormt", allenfalls orts- oder regionalüblich.
Hier kannst Du ansetzen: wenn es in der Umgebung vergleichbare Konstruktionen gibt, kannst Du ja da mal was abschauen gehen, vielleicht können Dir die Eigentümer auch Hinweise auf Renovierungs- oder Restaurierungsmöglichkeiten geben, oder mit Namen und Adressen weiterhelfen.

Gutes Gelingen & LG,
sh
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.12.12

Solche "Holzbauer"


dürfen auch Zimmerer genannt werden. Die 45°Stützbalken sind vermutlich Kopfbänder.
Bilder wären für einen kompetenten Kommentar zu Ihrer Fragestellung wirklich sehr hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen
Ralph Schneidewind
P.S.: So wie ich die Gegend von Speyer kenne,
vermute ich da eher einen Ableger vom alemannischen Fachwerk.
Wir können's zusammen!!!
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ralph Schneidewind Zimmerer | | 27.12.12

Hoftor-Bilder aus der Bilddatenbank: