Wandheizung / Sockelheizung (Heizleiste) in Altbau

Hallo zusammen,

wir haben ein freistehendes Haus BJ 1925 gekauft. Massiv Sandstein, ca 55ck Wandstärke ohne Putz
Aufgrund diverser Umstände (u.a. Schimmelbefall) klopfen wir an den Wänden gerade den alten Putz weg und überlegen jetzt, wie wir künftig beheizen. Bisher sollten die herkömmlichen Heizkörper mit einer Pelletsheizung versorgt werden. Eine Dämmung ist nicht geplant. Der neue Putz wid tlw mit einer Stärke von ca 5cm aufgetragen... der neue Putz wird ein Rotkalkputz
Macht hier eine Wandheizung Sinn oder eher die Sockelheizung (Heizleisten an den Außenwänden) - oder doch die alten Heizkörper lassen?
Danke schon mal

Gruß
Andreas


Andreas | 02.03.12

Heizleisten...


...sind keine Wandheizung und lösen Ihr Problem nicht. Dazu gibt es auch schon eine unterhaltsame Diskussion hier, bemühen Sie 'mal die Suchfunktion. Bei mir versagt die Heizleiste.

Eine wassergeführte Wandheizung hingegen (auf einer moderaten Innendämmung wie Holzweichfaser 50mm z.B.) wäre eine zukunftstaugliche Lösung.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 03.03.12

Wandheizung oder.....


Hallo,

ich hab gerade bei einer innerstädtischen Villa (Denkmalschutz) von 1935 eine Wandheizung für 270 m² wohnfläche montieren lassen. Seit Februar 2010 heizt das Teil den Bau. Heizzentrale ist eine Fernwärme-Kompaktanlage mit elekronisch geregelter Hocheffizienzpumpe. Die Heizkreise werden einzeln "eingelitert" (Strangregulierung).
Ich bin, wie der Bauherr selbstredend auch, vom Ergebnis voll überzeugt.
Wandbehandlung:
Festen Altputz belassen, losen abschlagen, Ausgleichsputz zum Erzielen einer ebenen Fläche aufputzen. 5 cm Holzweichfaserplatte-Gutex in systemzugehörigen Kleber setzen.
Wandheizung von ROTH in waagerecht verlaufenden Schlangen montieren.
1. Lage Weber.cal 172 bis OK Rohr aufputzen
2. Lage Weber cal. 172 mit 15 mm Rohrüberdeckung Verputzen und filzen.
6 Wochen später beginnt der Aufheizvorgang bis 5 Grad über maximale VT.

Dann kommen die Risse !
Anschließend Putznachbehandlung, Risse verschließen.
Zum Schluss Glätte (Weber 178) aufziehen, schließlich Kalkfabe streichen.
Allerdings empfehle ich an stark strapazierten Wänden Silikatfarbe.

Heizkörper wollen Sie danach nie wieder sehen !

Grüße vom Niederrhein
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 03.03.12

ein Heizsystem basierend auf hohen Strahlungswärmeanteilen


ist eine gute Empfehlung. Eine von erfahrenen Heizleistenfachleuten richtig bemessene Fußleistenheizung
wäre hier eine preiswerte Problemlösung. Auch wenn Heizleisten hier im Forum oftmals kontrovers diskutiert wurden: meine positiven Erfahrungen mit Fußleistenheizsystem gerade bei nichtgedämmten massiven Altbau-Außenwänden kann mir niemand in Abrede bringen.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe | | 03.03.12

Richtig:


"ein Heizsystem basierend auf hohen Strahlungswärmeanteilen ist eine gute Empfehlung."

Nur hat der kleine Konvektor "Heizleiste" den denkbar geringsten direkten Strahlungswärmeanteil, was unter Betrachtung seiner Fläche und Bauweise niemanden verwundern kann.

Der mit märchenhaften Begründungen (Colani-Effekt, Wärmeschleier etc.)herbeigebetete indirekte Strahlungsanteil durch Aufheizung der Wand existiert einfach nicht.

Auch mit Heizleisten kann es sicher warm werden, aber sehr sehr langsam. Selbst ein normaler Heizkörper unter dem Fenster ist komfortabler. Was positiv bleibt, ist lediglich eine etwas bessere Wärmeverteilung.

Greifen Sie zu einer echten Stahlungsheizung über die Flächen des Raumes (Wand, Fußboden oder Decke).

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 03.03.12

Ergänzung


Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank für die Hinweise.

Noch ein paar Infos/Gedanken als Ergänzung, die ich vergessen habe aufzuführen.... Sorry....

An allen Außenwänden ist im ganzen Haus stellenweise Schimmelbefall, aufgrund dessen ich den ganzen Putz wegklopfe. Vorher waren dort als Dämmung eine Styropor/Rigipsplatte per Gipsbatzen angeklebt oder auch Holzfaserplatten direkt auf den alten Putz angeschraubt.
Deswegen kommen jetzt keinerlei Platten auf das Mauerwerk.

Auf die Sockelheizung bin ich gekommen, da hier die Außenwände rundum beheizt werden und so alle Wände Wärme bekommen. Damit kann wohl einer Schimmelbildung vorgebeugt werden (zumindest was ich bisher so gelesen habe)?

Wie schaut das bei einer Wandheizung aus? Die müsste dann ja auch über alle Außenwände verteilt werden, oder? Gerade in Bezug auf Schimmelvermeidung?

Danke und Gruß
Andreas


Andreas Beger | 03.03.12

Da...


...der Putz eh ab ist, ist eine wasserführende Wandheizung doch ohne weiteres realisierbar, putzen müssen Sie sowieso wieder. Unter einer Wandheizung ist eine kapillaraktive Dämmplatte erstens sinnvoll und birgt zweitens keinerlei Schadenspotential, weil es kein Kondenswasser im Aufbau geben kann.

Sie können die Holzweichfaserplatte auch weglassen. Dann wird die Heizung aber regelträger und es gibt höhere Wärmeverluste.

Eine WH wird üblicherweise über alle Außenwände gelegt. Umso größer die Fläche, um so geringer der nötige Vorlauf.

Eine Sockelleistenheizung hingegen macht nur die Luft warm, nicht die Wand. Das sind kleine luftdurchströmte Heizkörper, nicht mehr.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 04.03.12


Noch was,

die Wandheizung kostet natürlich Geld.
Die mickrige Heizleiste .......

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 04.03.12

Heizleisten


Andreas



Sockelleistenheizungen haben 2 gravierende Mängel:

-hohe Vorlauftemperaturen
-nicht zur Absenkung geeignet
-teuer
-funktionieren nicht bei kalten Massivbauten


ops, jetzt sinds schon 4 Nachteile


Wenn schon der Putz runter ist, auf Wandheizung umschwenken




Andreas



Und für alle Unken: nicht quaken, ich habs diesen Winter live in meiner Hütte erlebt, Schimmel 15 cm über der Sockelleistenheizung...
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 04.03.12

Die Fragen sind:


Woher kommt der Schimmel?

Lässt sich das Haus mit einer Sockelheizleiste beheizen?

Macht ohne Dämmung die Wandheizung Sinn?

Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 05.03.12

@ Andreas Kapitzke:


Wie ist denn der Wandaufbau, bzw. die Vorlauftemperatur der installierten Sockelleistenheizung? Sind Tapeten an den Wänden oder sitzt der Schimmel direkt auf dem (Kalk?)Putz?
Wer hat diese offensichtlich unzureichend dimensionierte Heizungsanlage ausgerechnet?

Ich gehe mal davon aus, dass es im Haus auch noch Holzöfen gibt, denn sonst...
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
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| 05.03.12

Ja watt denn nu?


"die Wandheizung kostet natürlich Geld.
Die mickrige Heizleiste ......."
"Sockelleistenheizungen haben 2 gravierende Mängel:
...
-teuer"
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.03.12

@Herrn Böhme, "Colani Effekt" "Märchen" etc


nach all den vielen Jahren hier im Forum fällt mir auf, dass manche "Fachkollegen" immmer dreister argumentieren, wenn es darum geht die Erfahrung "Andersdenkender" schlecht zu reden.
Ich und unsere zahlreiche Kundschaft haben reichlich gute Erfahrungen mit Fußleistenheizungen gemacht. Ich habe keine Lust mehr, auf diesem Niveau meine Arbeit hier im Fachwerk.de-Forum weiter zu machen.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe | | 05.03.12

Bitte überlegen Sie es sich noch!


"...Ich habe keine Lust mehr, auf diesem Niveau meine Arbeit hier im Fachwerk.de-Forum weiter zu machen."
Als begeisterter Leser Ihres Referenzwerkes fände ich es sehr schade, wenn eine solch gewichtige Kompetenz sich nunmehr abwenden würde.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.03.12

Wandaufbau


@ Christian


Wandaufbau:


- Außenputz Kalkputz
- bis zu 80cm Feldsteinwände mit irgendwas vermauert
- Lehmputz
- Kalk Kasein Farbe


5 lm Aufrastelemente kosten 130 Euro, dazu Kupferrohr, Verkleidung.

Temperatur im Moment 10 cm über Heizleiste 14 grad, 50 cm über Heizleiste 12,8 grad, 1,5m 12,4 grad, 2m 12,2 grad

Vorlauftemperatur 45 grad, außen 6 grad

Temperatur der Wand ohne Heizleiste IDENT mit Heizleiste...Raumtemperatur 21 grad erreicht durch zwei Plattenheizkörper



Nochmals, für Klaus (Schillberg): Auch Heizleisten haben ihre Berechtigung. Nur man sollte GENAUESTENS die Ausgangsbedingungen beachten:

- Hohe Vorlauftemperaturen
- relativ warme Bauflächen ( Innendämmung, Holzriegelbau oä)
- umlaufende Heizleisten der richtigen Dimension. (Und da liegt der Húnd begraben: bei einer richtigen Dimensionierung werden diese Heizleisten aber so was von teuer...)



Andreas


Übrigends hat es in dieses Forum noch kein Heizleistenhersteller geschafft...warum nur?
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
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| 05.03.12

@ Gerd Meurer


"- Woher kommt der Schimmel?
- Lässt sich das Haus mit einer Sockelheizleiste beheizen?
- Macht ohne Dämmung die Wandheizung Sinn?"

Das sind genau die Fragen, auf die ich mir eine Antwort erhofft habe.

Die erste davon kann ich beantworten:
Der Schimmel kam durch eine falsche/schlechte Innendämmung, mittels Styroportapete und darauf Holzfaserplatten, das ganze jeweils noch tapeziert. Der andere Aufbau der bei mir noch zu finden ist, schaut so aus: Wand, Putz, Leimfarbe, Styropor-/Rigipsplatte.
Der Schimmel ist dann weg, wenn überall der Putz weg ist.

Neu verputzt wird mit Rotkalk ohne Dämmung. Wandstärke 55cm, massiv Buntsandstein.

Mir geht es darum, wie ich das Haus beheize, um es zum einen warm zu bekommen und zum anderen einer Schimmelbildung vorbeugen kann. Kühlen möchte ich das Haus nicht.

Danke.

Gruß Andreas


Andreas | 05.03.12

@andreas kapitzke


Es ist falsch wenn Sie behaupten dass nur bei gut gedämmten Riegelbauten Heizleisten funktionieren würden.In Österreich ist der europaweit erfahrenste Heizleistenhersteller, Fa VARIOTHERM ansässig. Dort können Sie sich Ihre Heizleisten bautechnisch korrekt und funktional bemessen lassen. Das hierbei höhere Vorlauftemperaturen nötig sind ist Allgemeinwissen. Und....gerade im massiven Altbau funktionieren gut bemessene Heizleisten sehr gut. Ich selbst wohne hier in 60cm ungedämmten Sandsteinwänden ohne zusätzliche Außenwandämmung mit Fußleistenheizung.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe | | 05.03.12

Meine Elemente sind auch von Variotherm,


Herr Schillberg, und durchaus korrekt bemessen. Es wird auch warm, aber wie oben beschrieben, unkomfortabel langsam. Da ich nun den direkten Vergleich mit Vorher habe: Der eine Heizkörper unter dem Fenster war in diesem Raum besser dabei. Eine Heizung, die man durchlaufen lassen muss, damit es überhaupt warm wird, ist nicht so ganz auf der Höhe der Zeit.

Ich kann nicht feststellen, daß die Wände wärmer würden. Die Teile haben zudem ganz unstrittig einen sehr geringen Luftdurchsatz und somit eine recht geringe Leistung. Ihr subjektives Empfinden ändert daran gar nichts.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 05.03.12

Heizung durchlaufen lassen


Hallo Herr Böhme,

was das duchlaufen lassen betrifft:
Auch da gibt es Theorien, das ein morderates Durchheizen letzendlich günstiger ist, als neuaufheizen.

Weiter sehe ich darin keinen Nachteil, wenn ich erst mal meine Wohung/Haus aufheizen soll/muss wenn ich von der Kälte rein komme. Aktuell läuft in meiner Wohnung auch die Heizung permanent durch....

Auch der Kachelofen bei meinen Eltern wird permanent durchgehizt.

Mein Fazit:
Hier prallen Philosophien aufeinander.
Eine richtig bemessene Sockelheizleiste funktioniert; bleibt die Frage wie diese richtig bemessen wird.
Es hat wohl auch seinen Grund, dass manche Hersteller von Heizleisten ebenfalls einen Grundofen im Programm haben. Stört mich aber nicht, da wir eh einen Holzofen eingeplant hatten.

Was mir an einer Wandheizung noch unklar ist:
Bis die Wärme den Putz durchdringt, wird ja auch eine gewisse Menge an Heizwärme benötigt. Und bis die Wärme in den Raum ausstrahlt, wird diese durch den ungedämmten (eine Dämmung kommt nicht in Frage) Sandstein wieder abgekühlt? Und wenn ein Schrank vor der Wandheizung steht (unsere Küche kommt an eine Außenwand) heize ich dann erst mal die Küchenschränke? (Per Sockelheiung kann die dahinterliegende Wand beheizt werden -> Schimmelgfahr sinkt?)
Evtl kann mir hierzu noch jemdand etwas sagen?
Wie wird denn die Wandheizung korrekt bemessen?

Herr Schillberg, kann die Sockelleiste bei Ihnen besichtigt werden? Da würde ich die Stunde Fahrzeit gerne investieren.

Wandheizung:
Gibt es im Umkreis von Aschaffenburg (ca 80km) ein Altbau der per Wnadheizung beheizt wird?

Gruß
Andreas


Andreas | 05.03.12

Eine Sockelleistenheizung...


...kann ggf. eine Wohnung erwärmen, aber es wird keine Wandheizung daraus. Das hat nichts mit Philosophie zu tun, aber einiges mit Physik.

Wenn Sie freilich gar der Auffassung folgen wollen, eine durchheizende Heizung wäre günstiger als eine bedarfsorientiert geregelte, und aus dogmatischen (oder philosophischen?) Gründen eine Innendämmung auch vor einer Wandheizung ausschließen, ist Ihnen nicht zu helfen.

Picken Sie sich ruhig aus der bunten Welt des www. die Theorien heraus, die Ihnen am besten gefallen, und staunen Sie, was bei deren Umsetzung alles passiert.

Schon immer 'mal frohe Ostern wünschend

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 05.03.12

Herr Böhme,


dass eine Sockelheizung eine Wandheizung wäre, habe ich so nicht geschrieben. Diesen Zusammenhang haben Sie in Ihrem Beitrag hergestellt.

Mir ist klar, dass das unterschiedliche Konzepte sind und ich bin auf der Suche, nach einem geeignetem Konzept um ein Haus ohne Dämmung zu erwärmen.

Schade, dass die Diskussion hier etwas aus dem Ruder läuft.

Wer viel fragt, geht viel irr - sagt ein altes Sprichwort.
Ich such mir jetzt passende/vergleichbare Referenzobjekte und werde mit Handwerken und Fachleuten meines Vertraues sprechen. Und dann eine Entscheidung aus dem Bauch heraus treffen. Wenn es eine echte Wandheizung werden soll ist es gut. Wird es eine Sockelheizung ist es auch gut. Die Hauptsache ist, dass es warm wird und ich Schimmelbildung vorbeugen kann.

Für alle konstruktiven Anregungen und Informationen bedanke ich mich an dieser Stelle ausdrücklich!!


Andreas | 06.03.12

Nix...


...läuft hier aus dem Ruder. Eine allumfassende Harmonie ist aber in einem Bauforum kaum zu haben.

Sie haben nicht geschrieben, daß eine HL eine Wandheizung wäre. Das ist aber das herausragende (und falsche) Werbeversprechen der HL - Hersteller. Richtig ist lediglich, daß die warme Luft vor der Wand ein wenig besser verteilt wird. Die Wand wird deshalb aber kaum wärmer (allenfalls die kältesten Stellen temperierter), und keinesfalls zum Wärmestrahler. Eine HL - Heizung ist also weder eine direkte, noch eine indirekte Strahlungsheizung.

Zieht man das in Rechnung, bleiben eben nur leistungsschwache Kleinkonvektoren übrig, die deutlich überbezahlt werden.

Hinsichtlich Ihrer massiven Vorurteile bezüglich einer Hinterdämmung der WH mit HWPl nur der abschließende Rat: Lassen Sie sich doch 'mal auf die Praxis ein! Es ist weder von der Theorie her zu vermuten, noch habe ich in der Praxis erlebt, daß eine solche WH in Lehm eingeputzt bauklimatische Probleme bereitet. Im Gegensatz zu manchem Innendämmaufbau ohne WH ist diese Lösung, weil kapillaraktiv ohne Sperrschichten, sogar ziemlich fehlertolerant.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 06.03.12

Hallo Andreas,


lass Dir doch mal die Systeme anbieten. Grundlage im Angebot sollte der raumweise Wärmebedarf sein der vom Aufbau der Umschließungsflächen ( Wärmedämmung) abhängt und bei den verschiedene Systemen gleich sein sollte.

Daraus läßt sich in Abhängigkeit der Vorlauftemperatur die Dimensionierung ableiten.

Ohne Dämmung kann ich Dir von der Installation der Wandheizung auf der Aussenwand abraten.

Ich persönlich schätze die Behaglichkeit der Wandheizung höher ein, spreche aber der Sockelheizleiste nicht Ihre Berechtigung ab.

Grüße Gerd
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 06.03.12

@Herrn Böhme zum Thema Werbeversprechen....


anscheinend haben Sie bezgl. Ihrer Variotherm-Heizleistenplanung Pech gehabt und einen unerfahrenen HL-Planer erwischt. Jede Infrarot-Kamera beweist die Funktionsfähigkeit von richtig bemessenen HL: wenn Sie die Heizung anstellen ist nach ca 15 Minuten Aufheizphase (anfangs ist das reine Konvektionswärme) die Wandoberfläche ganzflächig erwärmt.Danach wird von den warmen Wandseiten aus zum Innenraum hin überwiegend angenehme Strahlungswärme abgegeben. Wenn Ihre Wandoberflächen nicht gleichmäßig gut erwärmt sind, ist Ihre Fußleistenheizung falsch berechnet.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe | | 06.03.12

Das findet...


...nicht statt. Keine Wandheizung. Und die Konstruktion kann's auch gar nicht hergeben.

Meine Heizung ist hinreichend gründlich berechnet, und ich habe diese kleinen Spielzeugteile nur aus einem Grund (vom Fachbetrieb) installieren lassen: Um nach endlosen Diskussionen hier im Forum die Nagelprobe in einem kleinen Zimmerchen zu machen.

Resultat ganz klar: keine Wandheizung. Vergleichbare Wände ohne Heizleiste sind genauso warm bz. kalt. Dazu brauche ich keine Wärmebildkamera, ein einfaches IR-Thermometer reicht.

Für mich sind und bleiben die Teile wirkungsschwache Konvektionsheizkörper. Von hanebüchenen Werbeversprechen, die nicht eingehalten werden (besonders amüsant ist die ganz und gar erstaunliche Seite vom Vater der Leiste, Herrn Eisenschinck) entsteht nun mal allenfalls warme Luft, nix weiter.

Zudem sind die Teile ja nun überhaupt nicht zukunftssicher: Ein Betrieb mit Niedertemperatur, was immer häufiger zum Thema wird, ist unmöglich.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 06.03.12

Über den Tellerrand schauen:


In den USA sind derartige Systeme sehr verbreitet und quasi Heizungsstandard. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich dort jemand so ein System vom Fachbetrieb installieren lässt, nur um dann genau darüber ob seiner Ineffektivität abzulästern statt es solange zu reklamieren, bis es seine Versprechungen endlich erfüllt oder vom Fachbetrieb wieder demontiert wurde. Somit ist der alte Eisenschink weder der Erfinder der Heizleiste, noch des einzig wahren Grundofens, das aber nur am Rande.

Abgesehen davon: Stichwort Niedertemperaturtechnik!
Glaubt wirklich jemand ernsthaft, man könne die Physik überlisten und durch reine Zahlenverschiebereien etwas einsparen? Es ist doch einleuchtend, dass bei niedrigerer Temperatur eine entsprechend größere Heizfläche vorhanden sein muss, um den selber Effekt zu haben. Wer glaubt, er könne sparen, indem er nur lauwarme Brühe durch seine Wände schickt, muss zum einen vorher einen erheblich größeren baulichen Aufwand betreiben, zum anderen muss sein toller Niedertemperaturboiler erstmal die entsprechend größere Wassermenge erwärmen. Meines Erachtens eine der Versprechnungen der Industrie an die Öko-angehauchte Klientel, die nicht rechnen kann.


Chaled | 06.03.12

Warum verschwenden Sie...


Ihre Zeit für die Produktion von sinnfreiem Gedödel? Es ist zwar ein alter Trick, in einer Diskussion offensichtlich falsche Auffassungen zu unterstellen, um diese dann geradezurücken, aber bauen kann man mit Polemiken eben nicht.

Es gibt bekanntlich neuere und mittlerweile bewährte Heizsysteme, die im Niedertemperaturbereich am effektivsten sind.

So schließen sich eine Wärmepumpe und Heizleisten z.B. aus. Brennwerttechnik wird mit dem Absenken der Vorlauftempoeratur effektiver.

Generell sinken die Bereitstellungsverluste mit dem Absenken der Vorlauftemperatur.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 06.03.12

Heizleisten


@ Chaled


"In den USA sind derartige Systeme sehr verbreitet und quasi Heizungsstandard. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich dort jemand so ein System vom Fachbetrieb installieren lässt, nur um dann genau darüber..."

Und genau da liegt doch der Hund begraben: Die Amis haben idR Holzriegelbauten, die extrem mit MiWo oder Purschaum gedämmt sind. Etwas Rigips davor und passt.
Da kann die Wärme etwas Gips aufheizen und sooo schlecht ist deren Bauweise auch nicht. Außerdem kostet dort Heizöl oder Diesel ca 1 Dollar >>>die Gallone!!! Da kann der Ölkessel jubeln.


Heizleisten gibt es seit dem Anfang letzten Jahrhunderts; im Eisenbahnbau. Medium: DAMPF!


Ich sag es gerne zum 3. Mal, Heizleisten haben unter Umständen ihre Berechtigung, sind aber nicht absenkbar, schwach in der Leistung und unverhältnismäßig teuer...


@ Klaus


"und einen unerfahrenen HL-Planer erwischt." Die Ausrede ist so alt wie es Voodoo gibt...



Andreas
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.03.12

Absenkung


Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr zu Heizleisten äußern. Zu Groß ist die Polemik einiger Schreiber bei diesem Thema.

Aber einige Fakten hier kann man so nicht stehen lassen.

1. Heizleisten sind keine Niedertemperaturheizungen, das ist bekannt! Wer Wärmepumpen (die "Klimakiller im Schafspelz") als das NonPlusUltra der Heizungstechnik betrachtet, muss diese also meiden. Solaranlagen in ausreichender Größe zur Heizungsunterstützung sind wirtschaftlich fragwürdig und deshalb mit Sicherheit auch nicht für jeden Bauherren zu empfehlen (4 qm sind fast ausschließlich zur Warmwasserbereitung ausreichend). In Verbindung mit einer Vollbrennwertheizung (Gas oder Öl), einer Pellets-, Holzvergaser- oder auch Hackschnitzelheizung sind die hohen Vorlauftemperaturen dagegen kein Problem! Deshalb grundsätzlich von einer nicht zukunfsträchtigen Heizung zu reden, ist schlichtweg falsch!
Das Gesamtpaket ist entscheidend!

2. Die Heizleisten sind eine Form der Hüllflächentemperierung. Dieses System ist nicht dazu gedacht, mit einer Nachtabsenkung gefahren zu werden. Auch das ist eigentlich bekannt. Eine Nachtabsenkung führt zu einer hohen Absenkung der Wandtemperatur und kann somit zu Kondensation führen. Eine Verhinderung dessen ist gerade eines der Ziele des Einsatzes von Heizleisten.
Richtig dimensionierte Heizleisten sollen dauerhaft ohne Thermostate rein über eine Regelung der Vorlauftemperatur betrieben werden!

3. Ich selbst beheize mein altes Bauernhaus (ungedämmte Ziegelwände,gedämmte Geschossdecke) ausschließlich mit Heizleisten.
- Wanddicke größtenteils 36cm: dort alles Bestens
- Teilbereich Hohlmauerwerk mit sanierungsbedürftigem Fugenbild: dort entspricht der echte U-Wert nicht meinen Berechnungen, so dass die installierte Heizleistung nicht ganz ausreicht. Wandoberflächentemperaturen aber auch dort
um die 18°C, ich kann die Werte von Andreas also nicht bestätigen. Ein Kaminofen bringt die fehlende Wärme dort derzeit locker auf.
- Küche: Küchenzeile teilweise an Außenwand, dort Unterschränke auf Abstand und in Arbeitsfläche Lüftungsgitter eingebaut. Oberschränke mit senkrechten Leisten ca 1-2cm auf Abstand. KeineProbleme mit Schimmel!

Mein Fazit: Wo es passt und die Eigenheiten von Heizleisten bekannt sind und berücksichtigt werden, sind Heizleisten eine gute Alternative. Dass sie überteuert sind, mag sein auf Grund der überschaubaren Anbieter am Markt. Und eine Wandheizung ersetzen sie nicht! Auch das sollte klar sein.

Aber wer nicht seine Innenwände neu dämmen und Verputzen möchte und eine Alternative zu Heizkörpern sucht, kann die Anschaffung von Heizleisten nach MEINEN Erfahrungen ruhig prüfen.

MfG

Kalle.
Die Geschichte früherer Generationen steckt in deren Bauten
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.03.12

Auch wer also...


tagsüber auswärts ist, muß, um diesem pittoresken System zu entsprechen, voll durchheizen. Desgleichen nachts. Das kann ja wohl kaum energiesparend sein.

Auf Thermostate verzichten wir auch gleich. Als ob nicht verschiede Raumnutzungen auch verschiedene Temperaturen nahelegen! Besonders schön des nachts. Viele schlafen lieber etwas kühler (oder gar mit offenem Fenster), aber nicht mit Heizleisten bitte!

Ich habe nicht bestritten, daß es auch mit diesen Teilen warm werden kann, und letztlich wird auch mein Heizleistenzimmer warm, wenn die Teile durchlaufen. Das ist aber unkomfortabel und z.B für ein Kinderzimmer, in dem auch geschlafen wird, oder ein Schlafzimmer m.E. nicht akzeptabel.

Wer also am abwägen ist, sollte nicht übersehen:

-daß HL äußerst umstritten sind wie kein anderes Heizsystem
-teilweise völlig realitätsfern und euphorisch in der "hauptsache-anders-Ecke" beworben werden
-und vermutlich deshalb z.B. hier im Forum nahezu nur Laien begeistern (von der Handvoll Planer, die um jeden Preis als Querdenker präsent sein müssen, mal abgesehen)
-teilweise gravierende Nutzungseinschränkungen und Komforteinschränkungen bestehen
-kein wirklich verwertbarere Nachweis über Heizkosteneinsparungen vorliegt
-und die beworbene Haupteigenschaft (Wandheizung) nicht vorhanden ist.

Sowas tut man sich bei einem Hobby an, aber doch nicht bei einer Heizung.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 06.03.12

@Kalle


Hallo,

vielen Dank für die Zusammenfassung.

Wobei auch mir rätselhaft ist, wie eine Heizung ohne Thermostate betrieben werden kann.

Was das Durchheizen betrifft:
Das ist eine sehr interessante Frage, welche Methode letzendlich mehr Energie spart. Das gleichmäßige Durchheizen oder das Heizen "nach Bedarf".

Der Aspekt der Kondenswasserbildung bei einer Nachtabsenkung ist auch interessant.


Andreas | 08.03.12

Und wer hier...


...mißliebige Meinungen mit Minuspunkten honoriert, ist eingeladen, sich 'mal wieder die Forumsregen anzuschauen.

Das ist definitiv nicht der Button "Gefällt mir nicht".

Positive Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 08.03.12

Was regen Sie sich überhaupt so auf?


War es nicht bisher stets so, dass nicht die Ihrigen, sondern statt dessen diejenigen Beiträge, in den andere User Ihre arrogante und oft beleidigende Art kritisierten, "wie von Geisterhand" mit Negativtags markiert wurden?

Meine Meinung: Kinderkram!
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.03.12

Wenn ich mich aufrege,


Herr Bisping, klingt das ganz anders.

Mir liegt ganz allgemein an einen streitbaren, aber fairen Forumsklima. Deshalb nämlich bin ich hier. Nur hier, und in keinem anderen Bauforum. Dazu gehört die Einhaltung der Forumsregeln ebenso wie die verantwortungsvolle Verwendung der Bewertungsbuttons (falls man das nicht einfach ganz lässt). Hartmut allein weiß, wann ich das letzte Mal negativ bewertet habe, ich kann mich nicht errinnern und das wird wohl im letzten Jahr datieren. Ich punkte lieber positiv, wenn Jemand faktenreich und mit Aufwand etwas klar und verständlich darstellt.

Letzteres traf leider noch nicht auf Sie zu. Doch was nicht ist, kann ja noch werden.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 08.03.12

Thermostate


Noch ein paar Nachträge von mir zu meinem letzten Post.

Auch wenn das vielleicht so rübergekommen ist, ich besitze schon eingebaute Thermostate, die natürlich auch verwendungsfähig sind. Sinnvoller ist aber bei Heizleisten eine genaue Planung im Vorfeld über die zukünftige Nutzung und entsprechende Anpassung der Heizflächen. Dann ist es sehr gut möglich, die Steuerung allein der Heizung mittels Vorlauftemperatur zu überlassen und wer mag, kann sogar eine moderate Absenkung einstellen. Und bevor jetzt wieder Einwände kommen bezüglich Umnutzung der Räumlichkeiten später: Ich habe Register von Radiatherm, kann also die Bestückung zukünftig beliebig ändern.

Zur Nacht- oder sonstigen Absenkung habe ich halt meine eigene Meinung, die Heizleistenfirmen im Übrigen auch vertreten.
Ich weiß natürlich, dass man theoretisch durch die Absenkung Energie spart. Ob das aber wirklich praktisch so ist, bezweifele ich aus mehreren Gründen.

Zum Einen bedeutet Wärmeerhöhung von Stoffen eine höhere Bewegung von Teilchen. Dieser Erhöhung der Bewegung (Erwärmung) setzen Sie eine Trägheit entgegen. Es ist also am Ende vom Zeitraum der Absenkung abhängig, ob und wieviel Energie ich wirklich einspare.

Eine Absenkung der Wandtemperatur nachts (vor allem bei ungedämmten Außenwänden) kann sehr wahrscheinlich zu Kondensation von Raumluftfeuchte an Wandabschnitten führen. Daraus folgt eine feuchtere Wand und schlechtere Wärmedämmung, die die Einsparungen der Nachtabsenkung egalisieren können.

Meine eigenen früheren Erfahrungen in einer gedämmten Neubauwohnung zeigen auch keine Einspareffekte durch ständige Raumtemperaturänderungen: Ausgangspunkt 2 identische Wohnungen in einem Wohnblock. Ich habe meine Thermostate immer auf einer Einstellung gelassen. Meine Bekannten haben die Thermostate bei jeder Gelegenheit abgedreht um Kosten zu sparen. Laut ihrer Aussage war es bei mir außerdem immer zu warm. Nun raten Sie mal, wer mehr Heizkosten bezahlen musste? Nebenbei gesagt war meine Wohnung ganz oben, die andere Wohnung mittendrin, also die Vraussetzungen hätten ein anderes Ergebnis bringen müssen.

Ansonsten weise ich gerne noch einmal darauf hin, dasss Heizleisten am Ende eine Art der Hüllflächentemperierung darstellen. Dieses Prinzip lebt von einer permanenten geringen Energiezufuhr (einfach mal nach Sytem Großeschmidt googeln). Dieses Grundprinzip MUSS man akzeptieren oder man belässt es bei herkömmlichen Heizsystemen.

Leider kann ich nicht mit echten Einsparbeweisen kommen, da ich keinerlei Vergleichswerte von vorher habe. Eigene Berechnungen über meinen Heizenergiebedarf im Vorfeld lagen aber über 30-40% höher gegenüber den tatsächlich am Ende sich eingestellten Verbräuchen.

Aber jeder hat seinen eigenen Kopf und sollte selbst entscheiden können, was gut für ihn ist.

In diesem Sinne.

Beste Grüße
Kalle.
Die Geschichte früherer Generationen steckt in deren Bauten
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.03.12

@ Thomas W. Böhme


Also auch wenn ich Ihre Meinung bezüglich HL nicht teile, gebe ich Ihnen recht bezüglich der negativen Bewertungspunkte. Diese sind eigentlich nur für Einträge gedacht, die den Forumsregeln widersprechen.
Ich wars jedenfalls nicht und ich glaube, um so mehr Sie sich darüber aufregen, um so mehr Freude hat der "Heckenschütze".
Also vielleicht lieber mehr Gelassenheit zeigen.

Mit freundlichen Grüssen

Kalle.
Die Geschichte früherer Generationen steckt in deren Bauten
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.03.12

Ich schwöre:


"Ich bin völlig gelassen"

Hugh!

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 08.03.12

Bewertung??


Hallo,

als nicht registrierter User habe ich hier keine Funktion gefunden, um Beiträge zu bewerten - weder positiv noch negativ.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen Teilnehmern bedanken, da mir jeder Beitrag hilft, nach eine passenden Lösung zu suchen.

Gruß
Andreas


Andreas | 09.03.12

Hallo Andreas,


die Bewerterei ist ja nun eher nebensächlich, wenn Du Dich aber anmeldest, kannst Du auch Bilder einstellen. So das nicht Deine letzte Frage war, wäre das sicher hilfreich für Dich.

Anmelden kost nix und geht schnell.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 09.03.12

Erfahrungsbericht über Heizung mit Strahlungswärme durch Heizleisten


Sehr geehrte Leser,

ich habe die Beiträge gelesen und bin etwas irritiert über die Art mancher Ausführungen. Ich dachte hier wären Erfahrungsberichte gefragt, die dann mit als Grundlage für eine Entscheidung bei der Auswahl eines Heizsystems dienen könnten. Leider weit gefehlt, es ist vielmehr eine Missionierung für die eigene Sicht der Dinge, die dann möglichst auch die anderen übernehmen sollen, obwohl ganz andere Gegebenheiten eine Rolle für die jeweilige Entscheidung spielen.
Wir haben einen Neubau, der im September 2010 bezogen wurde, und mit Strahlungswärme beheizt wird.
Das kam folgendermaßen: beim beschäftigen mit "Bauen" haben wir uns auch in Bezug auf das Heizsystem in alle Richtungen informiert. Wir wollten aber in unserem neuen Haus WOHNEN nicht auf techn. Fakten reduzieren, sondern Behaglichkeit geniesen und gesund leben, wie wir das die vergangenen 30 Jahre in unserem Fachwerkhaus praktiziert haben.
Die Heiztechnik spielte bei unseren Überlegungen eine große Rolle. Bei Besichtigung von Häusern mit moderner Haustechnik, wie z.B KWL, Heizen mit Warmluft und ähnliche Spielereien, war uns schnell klar, dass das nicht unser Konzept würde.
Da wir viele Jahren gute Erfahrung mit einer Brennwerttherme haben, sollte uns auch im Neubau eine Brennwerttherme die Wärme erzeugen. Wir brauchten uns deshalb nicht nur über Heizflächen zu informieren die unbedingt niedrige Vorlauftemperaturen brauchen.
Bei unserer Beschäftigung mit bauen ist uns klar geworden, dass Strahlungswärme das war was wir gerne wollten. Aber unter Putz verlegte Heizungsrohre in Wandflächen fanden aus verschiedenen Gründen nicht unsere Akzeptanz. So sind wir auf die Heizleisten gestoßen und haben uns eingehend mit dieser Thematik beschäftigt.
Nachdem wir uns vorstellen konnten, dieses System einzubauen, haben wir uns bei verschiedenen Herstellern informiert und vor allem Referenzadressen geben lassen. Mit den genannten Betreibern haben wir Kontakt aufgenommen und uns nach den Erfahrungen erkundigt. Sie waren durchweg positiv mit unterschiedlichen Anmerkungen. Das war u. a. ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Heizleisten. Dann habe ich die Grundrisspläne mit unserer Heizlastberechnung zur Auslegung des Heizsystems und mit der Bitte um Erstellung eines Angebotes an verschiedene Hersteller geschickt. Auf der Grundlage dieser Angebote habe ich mit den Anbietern gesprochen und Details geklärt. Danach habe ich mir von 3 Bietern mit den besprochenen Änderungen und Details ein Angebot erstellen lassen. Den Zuschlag hat dann die Firma bekommen, von der ich ganz subjektiv gesehen, den besten Eindruck hatte. Im Nachhinein kann ich aber sagen wir hätten jeden dieser 3 beauftragen können.
Die Montage der kompletten Anlage habe ich, nachdem ich mich ja eingehend mit diesem Thema beschäftigt hatte (Besuch auch bei dem Installateur vor Ort, der für einige dieser Firmen die Anlagen baut), gemeinsam mit dem örtlichen Installateur, der auch alle anderen Installationen bei uns ausgeführt hat, durchgeführt.
Die Heizung ist seit August 2010 in Betrieb, und sie funktioniert genau wie die Hersteller es beschreiben. Mit anderen Worten wir sind sehr zufrieden mit unserer Entscheidung für die Heizleisten in Verbindung mit einem Gasbrennwertkessel.
Wir geniesen die Behaglichkeit der Strahlungswärme und freuen uns über die Entscheidung für die Heizleisten, die wir uns nicht einfach gemacht haben.
(Wenn weitere Details interessieren kann das gerne angefragt werden).

Liebe Grüße

Edgar
Zerstören geht schneller als man denkt
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.05.12

Heizleiste/Wandheizung


Hallo Edgar,

vielen Dank für den Erfahrungsbericht.

Bei uns ist noch keine Entscheidung getroffen, im Altbau tauchen doch immer weider Überaschungen auf.... das macht es spannend ;-)

Die Tendenz bei uns geht jetzt zu einer Wandheizung, wir hatten verschiedene Leute da. Im Ergebnis ist die Wandheizung oder eine Sockelheizung die beste Lösung für uns.

Entscheidungsgrundlage wird dann sein, welches Angebot das bessere ist und bei welcher Lösung ich selbst am meisten machen kann um sinnvoll Kosten zu sparen.

Viele Grüße
Andreas

P.S: Wenn eine Entscheidung gefallen ist, und die Heizung in BEtrieb ist, werde ich einen Erfahrungsbericht einstellen - das wird aber noch dauern....


Andreas | 19.05.12

Irgendwie …


… haben es die notorischen Heizleistengegner auch bei uns geschafft, bei der Dame des Hauses Zweifel zu säen, sodass ich mich jetzt mit der Planung von Wandheizung und der Alternative Lehmgrundofen herumärgern muss. :-(
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 19.05.12


warum setzt Du Dich nicht durch? Die Liebste hat bestimmt nicht wirklich Einwände gegen eine FL-Heizung. Ich vermute aber, dass Du inzwischen selber eher zu einer Wandheizunng tendierst :-) und die Verantwortung verschieben möchtest ;-)

Anne...Tischkante haut
einfach machen
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 19.05.12

Heizleisten


@ Christian


Bau doch Deiner Holden zuliebe Heizleisten ein. Wenn es dann nicht funktioniert, kannst Du immer noch sagen: Schatz, ich habs gleich gewußt, aber Du wolltest es ja so...
Wenn es funktioniert, hast Du hier 100 Punkte und nen Holzroller gewonnen...

Lass es von einer Fachfirma projektieren, dann hast Du auch noch jemanden zum prügeln...

Kannst Du also nix verlieren...



Andreas
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 19.05.12

Fachfirma…


Ich habe es ja bereits von einer Fachfirma projektieren lassen. Nach meiner Einschätzung haben die sehr gründlich und gewissenhaft gearbeitet. Auch wenn bei den bisher von uns in Augenschein genommenen Praxisbeispielen die Betreiber alle zufrieden waren, besteht natürlich schon ein gewisses, vielleicht auch nur gefühltes Restrisiko, dass es nicht oder nicht schnell genug warm wird. Für diesen Fall haben wir aber sowieso in allen Zimmern noch Holzöfen stehen (alter Bestand). Bei der aufgrund zugesandter Baupläne und weiterer Angaben zum Gebäude empfohlenenen Dimensionierung ist die Heizleistenlösung übrigens alles andere als billig, das schreibe ich nur, weil in so einem Thread mal behauptet wurde, Heizleisten wären eine Billiglösung im Gegensatz zur Wandheizung.

Wie dem auch sei, wahrscheinlich muss man's wirklich einfach selber ausprobieren.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.05.12

Tja,


es gibt halt unterschiedliche Meinungen dazu, ob MANN es besser hat, seit FRAU auch lesen kann. Vielleicht hat die kritische Angetraute nicht so ganz unrecht?

Ich jedenfalls habe HL probiert und für stark mangelhaft befunden. Insbesondere keine Wandheizwirkung gefunden, die über einen "klassischen" Radiator hinausgeht.

Aber ich will niemandem die Freude daran nehmen, eigene "Erfahrungen" (oder Fehler?) zu machen.

Frohes Schaffen wünscht

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 20.05.12

Hallo Edgar,


schön Dein Bericht der Deinen Erfahrungen wiederspiegelt.

Das was Du mit der Heizung beschreibst, läßt sich auf viele Bereiche ausdehnen. Dazu möchte ich nur mal das heißgeliebte Auto erwähnen, dieser Prozess läuft nicht rational.

Ich denke es gibt Gründe für und gegen die Heizleistte wie auch für die Wandheizung, die ich persönlich favorisieren. Aber ich betreue auch Bauvorhaben bei denen ich die Heizleiste empfehle.

Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 21.05.12

Finger weg von Sandomus!


hallo leute!

möchte an dieser Stelle meine Erfahrungen mit San-Domus einbringen. Als selbständiger Baubetreuer (v.a. Altbau) bin ich in der Oberpfalz/Franken viel unterwegs. Da ich durch Zufall auf dieses Forum gestoßen bin und beim Wort "Sandomus" bei mir alle Alarmglocken leuchten möchte ich 2 Fälle aus dem vergangenen Jahr (2 San-domus Kunden) kurz beschreiben:

Fall 1: Frühjahr 2012. Lieferung von mangelhafter Ware (verbogene Rohrenden). Herr Böhme reagiert nicht auf Hinweise des Kunden. Der Bauherr musste in mühsamster Kleinarbeit die Kupferrohrenden der Heizleisten kalibrieren.

Fall 2: Herbst 2012. Junge Familie mit Kind wartet schon fast ein halbes Jahr auf die Sandomus-Lieferung. Alle alten Heizkörper sind demontiert. Die Stimmung auf der Baustelle war dementsprechend...Ehekrise und krankes Kind....und was macht Herr Böhme...kein Hinweis von Insolvenzverfahren oder alternative Anbieter...sonder schön auf nächste Woche verweisen. Die Familie hat sich notdürftig mit Elektroradiatoren beholfen.

Also mein Fazit: FINGER WEG von dieser FIRMA und soweit es geht auch von HERRN BÖHME!

ich hoffe eine paar weitere Ehen gerettet zu haben ;-)

Machts gut!

Mitglied der Fachwerk.de Community
Wecker Bauelemente | | 26.01.13

Insolvent?


Hallo,

ist denn die genannte Firma (Sandomus) insolvent bzw befindet sich in einem Insolvenzverfahren?

Es gibt aber doch bestimmt auch positive Beispsiele der Firma, oder?

Welchen Anbieter zum Thema Heizleisten empfehlen Sie?

Gruß
Andreas


Andreas | 26.01.13

Heizleisten


Hallo

das Original

sancal.de

Florian Kurz
langlebig - nachhaltig - einfach
Mitglied der Fachwerk.de Community
Architekturbüro slow-house | | 27.01.13

Heizeisten


Hallo,


Wir haben zwar noch keine Heizleisten montiert, da es noch nicht an der Zeit war und andere Arbeiten vorher erledigt werden müssen.

Die Planung und auch der Austausch (per Email und per Telefon) mit Sandomus läuft bei mir sehr gut. Und bin überzeugt, dass unser Projekt auch weiterhin gut laufen wird.

Gruß
Andreas


Andreas | 28.01.13

In einem anderen thread...


...behauptet jemand recht glaubhaft, sandomus sei insolvent, das Verfahren eröffnet.

Es ist Leichtsinn mit Hang zur Dummheit, mit einer insolventen Firma arbeiten zu wollen. Das per Vorkasse bezahlte Geld kann ebenso schnell zu Rauch werden, wie eine Gewährleistung unwahrscheinlich wird.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 29.01.13

… muss ja nicht stimmen … kann aber …


Hallo

den Link mal durchschauen:

http://www.google.de/search?client=safari&rls=en&q=insolvenzverfahren+sandomus&ie=UTF-8&oe=UTF-8&redir_esc=&ei=wHoHUaWoKs_3sgaz0YHYBA

hilft vielleicht weiter

Florian Kurz
langlebig - nachhaltig - einfach
Mitglied der Fachwerk.de Community
Architekturbüro slow-house | | 29.01.13

wenn man


mit denjenigen direkt spricht, die es direkt betrifft und diese Informationen verwertet, kann jeder seine eigene Entscheidungen treffen. Das empfehle ich dringend, alles andere sind Vermutungen.

Ein Insolvenzverfahren eröffnet Firmen durchaus Möglichkeiten weiter zu bestehen und zu agieren - ich kenne da erfolgreiche Beispiele.

Und über Zahlungsmodalitäten kann man durchaus verhandeln....

Gruß
Andreas


Andreas Beger | 29.01.13

Na,


dann glaube 'mal das Unwahrscheinliche: Daß Du etwas, was sowieso keine sonderlich brauchbare Heizung ist, von jemanden perfekt geplant und geliefert bekommst, der wirtschaftlich scheinbar in die Knie gegangen sei.

Manche wollen scheinbar über's Ohr balbiert werden.

Wenn darüber hinaus noch reichlich Geld über ist, gebe ich gern im Direktkontakt meine Bankdaten. Dafür gibt's dann aber auch, dafür garantiere ich persönlich, einen erstklassigen Holzboden, gern auch mit einer FBH im Trockenaufbau darunter :-).

Viel Spaß noch beim Roulette und allezeit 3 Handbreit Wasser unterm Kiel wünscht

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 29.01.13

wenn man ausser


Ironie und an Beleidigung reichende(siehe "Dummheit" vorheriger Beitrag) Kommentare nichts beitragen kann, empfehle ich, sich aus der Diskussion raus zu halten.

Deine Meinung hast Du ja mittlerweile mehr als ausreichend hier vertreten.

Laut Website liegen die Kompetenzen ja auch ganz woanders...


beger.andreas | 29.01.13

Schade, ...


... nach der großspurigen Abschiedsinszenierung fand ich es eigentlich ganz friedlich hier und habe nichts und niemanden vermisst.

Jetzt geht der altbekannte Böhme vs. Böhme - Konflikt wohl doch wieder in die nächste(n) Runde(n), neverending story...
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.01.13

Danke, Herr Beger, ...


...für den Besuch meiner Website. Sicherlich darf ich, neben meinem Broterwerb, auch noch weiteres Wissen und Erfahrungen im Baubereich haben und hier darlegen. Hier gibt es sogar vielschreibende Nichtbauhandwerker mit "Kompetenzen" in nahezu jedem Bau-Gewerk. Und gerade das möglicherweise wacklige finanzielle Polster einer hier erwähnten Firma war mir halt eine Warnung wert, auch wenn Sie das nun leider nicht wissen wollen.

Möglicherweise schreiben Sie ja später noch 'mal, ob Sie alles in mangelfreier Qualität bekommen haben, und ob auch das Projekt korrekt durchgerechnet wurde. Was ich Ihnen selbstverständlich wünsche, aber nicht so richtig dran glauben kann.

@ Meineweg

Blättern Sie 'mal im Rocklexikon, wieviele Leute mehrere Abschiedstourneen gemacht haben. Sie werden staunen. Und manche wurden mit jedem Bühnenabschied besser.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 30.01.13

Yess


...ich hol mir dann mal schnell Chips und Bier....sfg
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.01.13

Mensch, Andreas...


Chips sind ungesund, und Bier am frühen Morgen?

Wir sollten das 'mal bei einem Fachwerk.de-Treffen besprechen :-)

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 30.01.13

Rock-Dinosaurier


"Blättern Sie 'mal im Rocklexikon, wieviele Leute mehrere Abschiedstourneen gemacht haben. Sie werden staunen. Und manche wurden mit jedem Bühnenabschied besser."
Jaja, das Beispiel von Bands, die schon seit 25 Jahren jährlich ihre endgültig und allerletzte Abschiedstournee geben, hatte ich längst im Hinterkopf, war ja naheliegend.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.01.13

Thomas


...Wir sollten das 'mal bei einem Fachwerk.de-Treffen besprechen :-)

Würde ich ja gerne, aber die Treffen sind ja immer so weit weg...


Übrigends:...."Dafür gibt's dann aber auch, dafür garantiere ich persönlich, einen erstklassigen Holzboden, gern auch mit einer FBH im Trockenaufbau darunter :-)."

Was kostet der qm im Selbstbau? Also FuBoheizung Trocken mit Dielen (ich hab noch immer etliche qm Dielen rumzuliegen, könnte ich in meiner neuen Hütte vernageln...


Andreas
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.01.13

Hallo Andreas,


nachdem ich nun mein Motto geändert habe, um bestimmten Gestalten nicht mehr antworten zu müssen, kann ich mich Deinem Anliegen ganz ungeteilt widmen :-)

"Ripal" ist für den Selberbau sehr gut geeignet. Für eine Schätzung bräuchte ich die Flächen, Nutzung der Räume, mögliche Aufbauhöhen und eine kurzgefasste Beschreibung zu den Bauteilen, die gegen unbeheizte Räume und nach draußen abgrenzen. So das Projekt zur Ausführung kommen sollte, gibt's natürlich komplette Heizlastberechnung und detaillierten Verlegeplan. Für die Details sollten wir in den mailverkehr wechseln, um die Empfindlichkeiten der Heizleistenfreunde nicht zu verschrecken.

Im Übrigen, wenn sich 2 Fachwerk.de Mitglieder treffen, ist das doch schon ein Forumstreffen, oder? Vielleicht stößt auch noch jemand dazu? An eine zentral organisierte Veranstaltung glaube ich immer weniger.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 30.01.13

Thomas


Ist: mail@restauratio.com Deine Mailaddi?

Dann schick ich Dir mal die Grundrisse. Aber ich fürchte, daß ich mir sowas nicht leisten kann, hab gerade ein Angebot für eine ordinäre FuBo Heizung bekommen...ohne Schnickschnach 3,8k€




Andreas
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.01.13

Ja,


das ist die richtige Adresse.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 30.01.13

heizleisten funktionieren doch!


das neuste heizleisten-modell von sandomus funktioniert ganz einfach.

1. bei sandomus sich "nett" beraten lassen
2. artig auf vorkasse bezahlen
3. durch einen ständig steigenden Puls und Adrenalin-Ausschüttung steigt die Raumtemperatur

die Alternativ-Lösung geht so:

anstatt auf Vorkasse zu zahlen, nehmen Sie den Rechnungsbetrag in kleinen 5 €-Scheinen und zünden Sie an einer Aussenwand an. Die Wand wird durch den "Koala-Effekt" erwärmt und gibt den ganzen Winter angenehme Strahlungswärme
ab

die genau Bauanleitung finden Sie in der Suchefunktion Sichwort "sandomus" im forum

Grüssle


susanne | 22.02.13

Heizung-Bilder aus der Bilddatenbank: