Fachwerk.de - Heizung einschalten beim Putzen / Haftung Lehmputz auf PEX-Rohren
Die Wandfläche die ich neu verputzen möchte, bekommt großflächig Wandheizung (16er Rohr). Putzaufbau sieht wie folgt aus.
2,5cm Putzauftrag. Da werden die Rohre eingebetett. Dann vollflächig geschlämmte Jute einbringen und nass in Nass drüberputzen.
Hier stellt sich aber noch eine zweite Frage?
Lehmputz mit Armierung (Stroh / Schäben / Fasern / Haare) oder nicht? Strohlem hat ja eine gewisse, isolierende Eigenschaft. Die ist aber über den Heizungsrohren nicht wirklich erwünscht. Also würde doch alles was grob ist und zudem vielleicht noch Luft enthält schon mal aus technischer Sicht wegfallen. Also blieben noch Fasern und Haare, aber auch die werden bestimmt eine isolierende Eigenschaft haben, wenn auch weniger. Oder würde die Jute an sich ausreichen?
Damit hätte ich zwar die gesamt Putzfläche armiert, den Putz in sich selbst aber nicht.
Schwierig schwierig. Na mal sehen was die Praktiker zu sagen haben.
Viele Grüße
Hans
Lehmputze bitte langsam trocknen lassen,
also die Wandheizung ausschalten. Unsere Kunden verwenden einen mit feinen Holzfasern bestückten Leichtlehmputz (WDP120), der einlagig in Putzdicken bis 4 cm aufgetragen werden kann. Sicherheitshalber wird vollflächig ein Jutearmierungsgewebe (H125) eingearbeitet.
also die Wandheizung ausschalten. Unsere Kunden verwenden einen mit feinen Holzfasern bestückten Leichtlehmputz (WDP120), der einlagig in Putzdicken bis 4 cm aufgetragen werden kann. Sicherheitshalber wird vollflächig ein Jutearmierungsgewebe (H125) eingearbeitet.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 16.06.06
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 16.06.06
Wieder einmal der Herr Schillberg...
ich finde Ihr Engagement sehr lobenswert. Und wenn ich irgendwann mal viel Geld habe, dann lasse ich mir ein schlüsselfertiges Lehmhaus bauen. Und Ihnen würd ich gern den Auftrag geben. Wer sich so engagiert, der hat es auch verdient.
Aber was ist denn mit der Sache von wegen Rohrdehnung? Aus physikalischer sicht dehnt sich, bzw. zieht sich das Rohr ja bei Erwärmung bzw. Erkaltung aus. Wenn dieser Vorgang passiert, solange der Lehm noch feucht ist, würde das Rohr, doch quasi den benötigen Lehm im Platz schaffen.
Wenn das erst passiert wenn der Lehm durchgetrocknet ist, dann klebt doch der Lehm aufgrund der großen Oberfläche ganz schön am Rohr. Neigt das dann nicht zum Reißen wenn die Temperatursteigt und sich die Länge des Rohrs verändert?
Viele Grüße
Hans
ich finde Ihr Engagement sehr lobenswert. Und wenn ich irgendwann mal viel Geld habe, dann lasse ich mir ein schlüsselfertiges Lehmhaus bauen. Und Ihnen würd ich gern den Auftrag geben. Wer sich so engagiert, der hat es auch verdient.
Aber was ist denn mit der Sache von wegen Rohrdehnung? Aus physikalischer sicht dehnt sich, bzw. zieht sich das Rohr ja bei Erwärmung bzw. Erkaltung aus. Wenn dieser Vorgang passiert, solange der Lehm noch feucht ist, würde das Rohr, doch quasi den benötigen Lehm im Platz schaffen.
Wenn das erst passiert wenn der Lehm durchgetrocknet ist, dann klebt doch der Lehm aufgrund der großen Oberfläche ganz schön am Rohr. Neigt das dann nicht zum Reißen wenn die Temperatursteigt und sich die Länge des Rohrs verändert?
Viele Grüße
Hans
die Heizrohrausdehnung bei Wandheizungen ist unbedeutend
da die Oberflächentemperaturen gering sind.Wichtiger ist,daß der Lehmputz (wie andere Putze auch) langsam abtrocknen kann und sich kraftschlüssig um die Rohre legt,damit keine "Luftblasen" entstehen können.
da die Oberflächentemperaturen gering sind.Wichtiger ist,daß der Lehmputz (wie andere Putze auch) langsam abtrocknen kann und sich kraftschlüssig um die Rohre legt,damit keine "Luftblasen" entstehen können.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 17.06.06
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 17.06.06