Fachwerk.de - Spruchbalken: Geburtsname der Ehefrau

Hallo,
ich habe im Internet Bilder einiger Spruchbalken/Hausbalken angesehen. Häufig hat die Frau einen anderen Namen als der Mann. Da es früher nicht üblich war, unverheiratet zusammen zu leben, habe ich mich gefragt, ob die Ehefrau üblicherweise mit Ihrem Mädchennamen eingeschnitzt wurde, um die Herkunkt deutlich zu machen? Kann hierzu jemand etwas sagen?
Schön ist, was in die Gegend passt
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Dasypeltis | 16.03.11

Hallo,

ja, in Westfalen war das verbreitet. Hier im Rheinland kenne ich zuwenig Inschriften.

Grüße
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 16.03.11

Das hat häufig damit zu tun, dass früher, wo oft "über den Mist" geheiratet wurde (jeder hatte Subsistenzwirtschaft und ohne zugeheiratetes Land war das eigene Erbe gewöhnlich zu klein, oder, wer aus Liebe heiratet, hat frohe Nächte, aber harte Tage), es nur sehr wenige Nachnamen gab und man, um zu wissen, wer gemeint war, oft auch noch den Dorfnamen oder Beruf des Vaters oder Schwiegervaters angegeben hat.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 16.03.11

Bei uns im Odenwald gibt es zahlreiche Inschriften, üblicher Weise über dem Scheunentor, in denen der Erbauer und der Vorname der Ehefrau samt Geburtsnahmen eingeschnitten wurde.
Des konn ma alles noch gebrauche!
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Heinz Klieber | 03.05.11

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