Fachwerk.de - betontisch fuer aussen
gibt es ein betonrezept fuer eine tischplatte die unwetter
bestaendig ist.ich moechte gerne einen Gartentisch giessen
sonja | 07.06.09
Unterm Strich (Arbeit fürs Schalen und Vibrieren und Oberflächenbearbeitung plus Ästhetik minus Kostendifferenz) fährst Du wahrscheinlich besser, wenn Du die beiden Füsse mauerst und eine fertige Tischplatte aus einem gefälligen Naturstein beim Steinmetz bestellst (Zur Selbstmontage: pro Quadratmeter und cm Dicke rechne bei gängigen Graniten rund 27 kg Gewicht).
Beton muss man schalen, bewehren, mischen, einbringen, vibrieren (ganz wichtig), abziehen, ausschalen, und nachschleifen.
>und eine dünnere Natursteinplatte aufkleben
Dazu hat man ebenfalls den ganzen Aufwand und muss den Unterbeton so eben kriegen, dass man Kleben kann. Dann darf man zusätzlich noch den unschönen Rand "irgendwie" verputzen. Ausserdem wird es ziemlich klobig - die Betonplatte mit Bewehrung nur 4 cm dick zu bekommen, ist in der erforderlichen Grösse nicht mehr ganz einfach. Damit wird der Tisch dann mindestens 6 cm dick.
Eine Natursteinplatte aus einem Stück gesägt, unten durch zwei aufgeklebte Winkeleisen verstärkt, dürfte auch einer deftigeren Skatrunde problemlos standhalten.
Wenn schon selbst betonieren, dann edlen Sand oder sonst schöne Zuschlagsstoffe und weissen Zement verwenden, statt Sackware vom Baumarkt, und die Sache nach dem Abbinden nass schleifen.
Damit hat man dann alles in allem ein paar Nachmittage zu tun, und als Ergebnis eine Immobilie von Tisch irgendwo stehen.
Fertige Tischplatten dürften auch die Anbieter von Betonfertigwaren im Angebot haben.
Im Tessin und in der Gegend von Domodossola gibt es Steinbrüche, wo dünne Gneisplatten in grossen Dimensionen gebrochen und gespalten werden. Da sieht man bei vielen alten Häusern, dass auf 2 Kragsteine eine einzige 10 cm dicke und 6 Quadratmeter grosse Steinplatte als Balkon gelegt wurde. Gartentische aus Gneis (2 senkrecht einzugrabende Platten als Füsse, 1 Platte drauf) sieht man dort überall. Das Material ist absolut witterungsfest, und die Spaltflächen müssen nicht weiter bearbeitet werden. Vier kräftige Männer können eine Tischplatte von, sagen wir, 90 x 160 x 4 cm, noch gut auf die Konsolen heben.
Auch der norwegische Opdal-Schiefer könnte so etwas zulassen.
bestaendig ist.ich moechte gerne einen Gartentisch giessen
sonja | 07.06.09
Nun,
in den Baumärkten gibt es Estrichbeton als Sackware, dieser Beton ist aufgrund der Festigkeit und Korngrösse für ein solches Vorhaben geeignet. Allerdings erfordert das eine Menge filigraner Einschalarbeit, eine Bewehrung ist erforderlich, damit die Platte nicht bricht und auf die Füsse fällt, der Unterbau muss stabil und tragfähig sein. Und ein Wetterschutz sollte auf die sorgfältig geglättete Oberfläche aufgetragen werden. Ich würde sogar zum nasschleifen der Oberfläche raten.
MfG
dasMaurer
in den Baumärkten gibt es Estrichbeton als Sackware, dieser Beton ist aufgrund der Festigkeit und Korngrösse für ein solches Vorhaben geeignet. Allerdings erfordert das eine Menge filigraner Einschalarbeit, eine Bewehrung ist erforderlich, damit die Platte nicht bricht und auf die Füsse fällt, der Unterbau muss stabil und tragfähig sein. Und ein Wetterschutz sollte auf die sorgfältig geglättete Oberfläche aufgetragen werden. Ich würde sogar zum nasschleifen der Oberfläche raten.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 08.06.09
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 08.06.09
Betontisch
Nicht das Material ist das Problem, sondern die Verarbeitung.
Wer sich mit Betonverarbeitung nicht auskennt wird so was nicht hinkriegen, jedenfalls nicht in ansprechender Qualität.
Viele Grüße
Nicht das Material ist das Problem, sondern die Verarbeitung.
Wer sich mit Betonverarbeitung nicht auskennt wird so was nicht hinkriegen, jedenfalls nicht in ansprechender Qualität.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 08.06.09
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 08.06.09
Unterm Strich (Arbeit fürs Schalen und Vibrieren und Oberflächenbearbeitung plus Ästhetik minus Kostendifferenz) fährst Du wahrscheinlich besser, wenn Du die beiden Füsse mauerst und eine fertige Tischplatte aus einem gefälligen Naturstein beim Steinmetz bestellst (Zur Selbstmontage: pro Quadratmeter und cm Dicke rechne bei gängigen Graniten rund 27 kg Gewicht).
Beton muss man schalen, bewehren, mischen, einbringen, vibrieren (ganz wichtig), abziehen, ausschalen, und nachschleifen.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 08.06.09
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Jens Paulsen | 08.06.09
und als Alternative
aus beiden Lösungen - Platte gießen (Beton aus Baumakt immer mit Zement aufbessern, da dieser seine ausgewiesene Festigkeit nur bei "Erdfeucht" erreicht)und eine dünnere Natursteinplatte aufkleben. Wird aber elend Schwer.
Auch Lösung aus Holztisch mit Natursteinplatte sinnvoll -
jeder wies beliebt...
aus beiden Lösungen - Platte gießen (Beton aus Baumakt immer mit Zement aufbessern, da dieser seine ausgewiesene Festigkeit nur bei "Erdfeucht" erreicht)und eine dünnere Natursteinplatte aufkleben. Wird aber elend Schwer.
Auch Lösung aus Holztisch mit Natursteinplatte sinnvoll -
jeder wies beliebt...
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 08.06.09
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Olaf aus Sachsen | 08.06.09
>und eine dünnere Natursteinplatte aufkleben
Dazu hat man ebenfalls den ganzen Aufwand und muss den Unterbeton so eben kriegen, dass man Kleben kann. Dann darf man zusätzlich noch den unschönen Rand "irgendwie" verputzen. Ausserdem wird es ziemlich klobig - die Betonplatte mit Bewehrung nur 4 cm dick zu bekommen, ist in der erforderlichen Grösse nicht mehr ganz einfach. Damit wird der Tisch dann mindestens 6 cm dick.
Eine Natursteinplatte aus einem Stück gesägt, unten durch zwei aufgeklebte Winkeleisen verstärkt, dürfte auch einer deftigeren Skatrunde problemlos standhalten.
Wenn schon selbst betonieren, dann edlen Sand oder sonst schöne Zuschlagsstoffe und weissen Zement verwenden, statt Sackware vom Baumarkt, und die Sache nach dem Abbinden nass schleifen.
Damit hat man dann alles in allem ein paar Nachmittage zu tun, und als Ergebnis eine Immobilie von Tisch irgendwo stehen.
Fertige Tischplatten dürften auch die Anbieter von Betonfertigwaren im Angebot haben.
Im Tessin und in der Gegend von Domodossola gibt es Steinbrüche, wo dünne Gneisplatten in grossen Dimensionen gebrochen und gespalten werden. Da sieht man bei vielen alten Häusern, dass auf 2 Kragsteine eine einzige 10 cm dicke und 6 Quadratmeter grosse Steinplatte als Balkon gelegt wurde. Gartentische aus Gneis (2 senkrecht einzugrabende Platten als Füsse, 1 Platte drauf) sieht man dort überall. Das Material ist absolut witterungsfest, und die Spaltflächen müssen nicht weiter bearbeitet werden. Vier kräftige Männer können eine Tischplatte von, sagen wir, 90 x 160 x 4 cm, noch gut auf die Konsolen heben.
Auch der norwegische Opdal-Schiefer könnte so etwas zulassen.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 09.06.09
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Jens Paulsen | 09.06.09
Auf keinen Fall
die Betonfertigmischung verändern. Bei Einbau als "plastischer Beton" wird die Endfestigkeit sicher erreicht. Durch Zugabe von Zement wird der Feinstkornanteil erhöht und die Abbindegeschwindigkeit erhöht. Beides führt zu zusätzlicher Rissbildung und verminderter Festigkeit und Wetterbeständigkeit.
MfG
dasMaurer
die Betonfertigmischung verändern. Bei Einbau als "plastischer Beton" wird die Endfestigkeit sicher erreicht. Durch Zugabe von Zement wird der Feinstkornanteil erhöht und die Abbindegeschwindigkeit erhöht. Beides führt zu zusätzlicher Rissbildung und verminderter Festigkeit und Wetterbeständigkeit.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 09.06.09
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 09.06.09