Fachwerk.de - Trockenen Gewölbekeller nutzen

Hallo,

wir haben uns ein Haus von 1921 gekauft, das vollständig mit Bruchsteinen erbaut wurde. Es ist auch komplett unterkellert. Dieser Gewölbekeller ist vollständig Trocken und unterteilt in zwei offene Räume. Die Wände sind nicht verputzt und es befindet sich noch ein natürlicher Fussboden (Erde) darin, der auch keinerlei Feuchtigkeit aufweißt. (so trocken, dass sich schon Risse bilden) Außerdem verfügt jeder Raum über 2-4 kleine Fensteröffnungen. Einen der beiden Räume möchten wir nun als Heizungsraum umfunktionieren; den anderen Raum eventuell als Abstellraum oder später zum Feiern nutzen. Wir haben uns überlegt Beton als Bodenbelag zu wählen oder aber die hier schon mehrfach erwähnten Ziegel. Allerdings hat der Schornsteinfeger mir gesagt, dass Beton für einen Heizungsraum eher geeignet wäre. Die Wände wollten wir eventuell verputzen, da diese in beiden Räume mit einer weißen Farbe oder Kalk gestrichen worden sind. Besteht eine andere Möglichkeit, das Weiß abzubekommen? Die Fugen sind nämlich alle trocken und fest. Meine Bedenken habe ich auch in Bezug auf die Feuchtigkeit: Nicht, dass wir nach der Renovierung einen feuchten Keller haben. Im Moment scheint die Zirkulation ja zu stimmen. Ihr seht, hier gibt es einige Unklarheiten und Fragen und ich wäre dankbar für alle Tipps und Ratschläge.
Gruß
Benjamin


Benjamin | 11.08.09
Eure Heizung
soll mit Gas, Öl oder feste Brennstoffe betrieben werden ?
Was für Gestein wurde als Bruchstein verwendet- z. Granit oder Sandstein ?
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 11.08.09
Das ging aber schnell
Das ging aber schnellHallo Olaf,

das ging aber schnell! Super.
Also in der näheren Auswahl sind nur noch Öl und Pellets. Im Moment sind noch zwei Öltanks mit je 2000 Litern in einem der Räume. Diese stehen auf einer Art Betonpodest.
Die Steinart ist glaub ich Sandstein; das Gewölbe sind wohl Backsteine. Ich habe mal ein Foto angehängt; Danke schon mal
Bruchsteinhäuser gehören nicht von aussen gedämmt
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Benjamin | 11.08.09
Gewölbekeller
Hallo,

beim Öl hat man immer das Problem des Gewässerschutzes.
Pelletsheizung würde ich deswegen vorziehen.

Damit sind die Alternativen aber nicht erschöpft:
Mini-BHKWs sind eine spannende und gut geförderte Alternative.
Auf Basis Holzpellets (Sunmachine) gibt es sie ab 3,0 kW Leistung. Auf Basis Rapsöl oder Biogas gibt es mehr power.

Putzen: überflüssig.
Boden: hochkant verlegte Backsteine reichen aus, am billigsten wären Gehwegplatten.

Grüße vom Niederrhein
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 12.08.09
nicht vergessen
die ausreichende Frischluftzufuhr - am besten über eine gesonderte Öffnung.
Bei Öl mußt Du saicherstellen, daß keins in den Boden eindringt - da wären sogar noch Schutzanstriche notwendig - und wenn Du normale Öltanks ohne Sicherheitshülle hast, reicht ein Sockel nicht, dann mußt Du eine Wanne Mauern und abdichten.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 12.08.09

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