Fachwerk.de - Zum Fachwerkrestaurator/in und Lehmbauer/in nur in einem Tag!

Olek Haak hat ein "2011 Institut für angewandte Ökologie, Fachwerkrestauration und Lehmbau" gegründet und bietet eine Ausbildung an, in der man in 6 Stunden zum "zertifizierte/er Fachwerkrestaurator/in" wird.

Die weiterbildung kostet "470€ inkl. Prüfung, Zertifikat und das Buch mit praktischen Einleitungen."

(siehe: http://www.fachwerkrestauratorweb.de/seminare.html)

Was haltet ihr davon (Einmal abgesehen von den dutzenden Schreibfehlern auf der Seite des "Institutes"?
puuh, noch soviel Arbeit
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jan die helfende Hand | 29.08.11

soso, in 6 Stunden werde ich also zum "zertifizierte/er Fachwerkrestaurator/in". wovon 1 Stunde für Geschichten und Pausen drauf gehen.
Naja, man soll ja immer die Positiven seiten sehen.
Der Dachdecker
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Schildgen | Sascha | 29.08.11
Schnäppchen
Hallo

Das ist doch billig!

Auf jeden Fall eine gute und evtl lukrative Geschäftsidee.

Was meinen Sie denn: Die ganzen "Institute" die es gibt die irgend welche Zertifikate verteilen - sind doch keine Institutionen sondern freie Wirtschaftsunternehmen, meist sogar nur Vereine - siehe TÜV; DIN, WTA etc.

Wenn du einen Zettel überm Schreibtisch hängen hast, erstarrt der Bauherr oder Kunde schon vor Erfurcht - modernes Marketing.

Viel Show - wenig Inhalt!

FK
langlebig - nachhaltig - einfach
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 29.08.11
Fachwerkrestaurator
Das ist das Angebot eines Betrügers an potentielle Hochstapler.
Mit Ausbildung hat das nichts zu tun.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 29.08.11
Fachwerk "restauration"
Der Begriff "Restauration" ist im älterem Deutsch ganz anders belegt: Ein Gasthaus.

Der Mann kann nicht 'mal richtig schreiben, was soll da herauskommen? Ein buntes "Diplom" im Büro könnte manchen Laien übertölpeln, in Fachkreisen wird sich der "Meester" lächerlich machen.

Erheitert

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 29.08.11
"Außerdem,...
...wenn Sie sich selbständig machen verdienen sie 500 Euro an einem Tag und das sogar als Anfänger.", sagt Mister Haak!
-
Wer hält solche gewissenlosen Geschäftemacher auf?
-
Vielleicht sollten wir uns alle da anmelden und ihm so richtig auf den Zahn fühlen!
Aber er will ja bestimmt "Vorkasse" haben!
Erhaltung des Bauhandwerks und der Baustile
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Maurermeister-Bausachverständiger | Christoph Jaskulski | 29.08.11
Gastwirt mit Prüfung
Das ganze ist ja wohl der größte Witz den ich hier gelesen habe.
Wer sich einmal das Tagesprogramm durchlesen hat (ich nehme an alle) der fragt sich wie das überhaupt funktionieren soll.
Je Thema und das sind nicht wenige nur eine halbe Stunde?????
Keine Zeit zum Üben, keine Zeit zum Nachfragen. Reine Theorie und für die Prüfung 10 Min!!!!!?????

Welche Bedeutung und Sinn hat so ein Zertifikat. Natürlich keinen.

Auf die 500 € Tagesverdienst gehe mal nicht ein.

Wenn das ganze Erfolg haben sollte (Gott bewahre) schlage ich meine Scheuklappen auf und mache meine Kurse alle an einen Tag mit dem Titel "Doktor für Restaurierungsarbeiten".
Frei nach dem Motto: Nach mir die Sintflut.

MfG
Wer in die Zukunft will, muß von der Vergangenheit lernen
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Malerschule ChrisTho | Menges, Thomas | 29.08.11
Falsche Doktoren sind teuer!
Vorsicht!!!

Das Begriff "Institut" ist nicht geschützt, ebenso der
Begriff "zertifiziert".

Aber "Doktor" ist geschützt !

Das würde teuer werden.

Du kannst aber einen Titel verwenden, der nicht geschützt ist, wie z.B.
"Allmächtiger", "Supertoller", "Ehren-", "mit Auszeichnung", "Geprüfter", ...
puuh, noch soviel Arbeit
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jan die helfende Hand | 29.08.11
Apropos "geschützt"....
wie sieht's da beim "Restaurator" aus?

Neugierigst, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Boris Webler | 29.08.11
Weder...
...Restaurator noch Sachverständiger...
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 29.08.11
Ob der Herr Lenze
weiß was die für Schindluder mit seinem Buch treiben?

Der kleine Mann,mit der kleinen Kohle,kauft sich das kleine kaputte Haus,macht einen kleinen Kurs und kommt ganz groß raus...


anonymus | 29.08.11

Aber da steht es doch:
"Das im Seminar zu vermittelnde Fachwissen genügt Ihnen um als Fachmann/-frau auf dem Markt präsent zu sein.

Danach können Sie durch Anwendung des vermittelten Wissens weitere Erfahrung in der Fachwerkrestauration sammeln"

Der Kluge lernt beim Kunden. Und weil der Seminaranbieter ja in jeder schwierigen Situation auch weiterhin telefonisch Hilfe anbietet, kann da wirklich nichts passieren. Wurde das Seminarthema "Bedienung des Handys in Gegenwart schwieriger Kunden" bewusst weggelassen, oder kommt das dann im Seminar für Fortgeschrittene?
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jens Paulsen | 30.08.11
Evolution?
"He who can, does. He who cannot, teaches."

(Wer kann, tut. Wer nicht kann, unterrichtet) George Bernhard Shaw (Man and Superman, 1903)

Von seinen Schülern wiederum zu lernen, hat ja fast was revolutionäres, sich das von denen auch noch bezahlen zu lassen ist doch genial!

Grüsse, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Boris Webler | 30.08.11
Der
dachverband Lehm bietet für sowas eine mehrwöchige Ausbildung an die sehr hochwertig ist (http://www.dachverband-lehm.de/fachkraft-lehmbau/).

An einem Tag in 6 Stunden, ich finde das frech.

Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 30.08.11
Urkundendenken hilft dem Geschäft....
Ohne Siegel, Urkunde, Zertifkat, etc. hast Du nichts zu melden - gut, wenn man dann so einen billigen Ersatz hier erhalten kann.

Das Problem sitzt tief in unserer Kultur verwurzelt. Nur die Urkunde gibt mir Macht, Privileg, Zugang, Titel, Mittel.

Wie ich dazu kam, ist erst mal nicht so entscheidend (bis man dahinter kommt...).

Besser wäre, wenn wir dem Zeugen mehr Einfluss gönnen würden. Dann zählt mein Können, das durch jede Referenz laufend bestätigt wird.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Natural Naturfarben Shop | Frank Lipfert | 30.08.11
Hierzu eine Anmerkung ...
Hierzu eine Anmerkung von mir, der von der anderen Seite kommt (hey, nicht falsch verstehen, ich meine die Bauherrenseite!).

Das Problem mit den Handwerkern ist, dass es sehr schwer ist mit diesen Referenzen. Wenige haben Webseiten, wenigste haben gute Webseiten und gaaanz wenige haben Referenzen in Form von Bildern und gaaaaaaaanz wenige haben aussagekräftige Bilder (für den Kunden aussagekräftige!).
Ich bekomme immer nur mit, wie normale Handwerker bei Fachwerkbauten ziemlichen Murks machen - wo soll man sich da orientieren, im Vorraus. Eine vernünftige, überregionale Datenbank für "Experten" im Fachwerkbau gibt es auch nicht.

Da ist man schon froh, wenn da jemand ankommt und durch ein Zertifikat "nachweisen" kann, dass er speziell im Fachwerk ausgebildet ist.

Dies sei einmal ein Aufruf an alle wahren Experten zu verstehen, ihr Können für den Kunden transparenter zu machen. Wenn Intresse besteht, kann ich auch beratend zu Seite stehen (Dipl.Kffm.Marketing).
Es zählt nicht nur, was man tatsächlich, kann, sondern auch, was davon beim (pot.) Kunden ankommt.

Der Jan
puuh, noch soviel Arbeit
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jan die helfende Hand | 30.08.11
Kommunikation ist angesagt...
Du kannst doch bei dem möglichen Handwerker konkret nach Referenzen fragen. Wenn er welche hat, dann wird er sie Dir auch nennen können.

Grüße

Frank
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Natural Naturfarben Shop | Frank Lipfert | 30.08.11
Na,
bunte Bilder gibt's überall in der Tüte.

Lesen, was hier von den Kandidaten geschrieben wird. Sachkenntnis kann man nicht nachhaltig vortäuschen. Wer immer nur Windbeutel produziert, ist ein Schaumschläger, auch mit suuuper pics.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 30.08.11
Solange...
...die Hausmeisterservice immer weiter aus dem Boden
sprießen und "alles machen dürfen" und auch machen und die Handwerkskammern kaum Interesse haben daran etwas zu ändern, wird der Bauherr es weiter schwer haben Experten
in seiner Nähe zu finden.
Erhaltung des Bauhandwerks und der Baustile
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Maurermeister-Bausachverständiger | Christoph Jaskulski | 31.08.11
Hausmeisterservices
@Christoph Jaskulski: Diese Services sind der Versuch von Menschen zu überleben!!! Und die bereit sind jede Drecksarbeit für einen Minimumlohn zu machen um ihre Familien zu ernähren. Immer Vorsicht auf wen man schimpft!

Dass Bauherren keine Experten in ihrer Nähe FINDEN liegt an den Experten und ihrer Sichtbarkeit (ihrer Transparenz und Intransparenz), sprich an ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Wer als Experte immer noch meint es reicht einfach gut zu sein, und der Kunde wird schon genug Geduld aufbringen und nach dem Experten suchen, der ist im falschen Jahrhundert.

Nochmal der Aufruf an die Experten: Präsentiert euch und macht euch sichtbar!
puuh, noch soviel Arbeit
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jan die helfende Hand | 31.08.11
Fanal
Wandaufbau mit MultiporHallo Jan,

da ging es Christoph Jaskulski wohl weniger um den ordentlich arbeitenden Hausmeisterservice mit seinen originären Tätigkeiten, sondern um jene Bande, die unter dem Deckmantel des Hausmeisterservice mauern, verputzen, fliesenlegen, heizunginstallieren, dämmen, malern, schreinern, zimmern, dachdecken ..... oft ahnungslos, ein Fanal.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 31.08.11
@ Jan
Was soll das?

Dar Kunde bekommt, was er bezahlen will. Wer " jede Drecksarbeit für einen Minimumlohn" entlohnen will, bekommt eine Drecksarbeit für wenig Geld. Er sollte sich bewusst sein, daß jemand, der (besser als auf HARTZ4 Niveau) versucht zu überleben (Respekt), nicht unbedingt als erstes Qualitätsarbeit und den guten Ruf seiner Firma im Auge haben muss. Wer vermutet, handwerklich anspruchsvolle Arbeit für fast nix zu bekommen, liegt falsch. Auch unter den Bauherren gibt es Deppen. Manche wissen, daß sie Deppen sind, und beauftragen einen (hoffentlich guten) Planer. Die Deppen, die nicht wissen, daß sie Deppen sind, finden auch den Fachbetrieb nicht, der vor ihrer Nase liegt - und sie zahlen halt drauf, weil sie mehrfach dasselbe anfassen müssen, oder Einbußen an Qualität hinnehmen müssen. Am allerschlimmsten sind die Deppen, die nicht wissen, daß sie Deppen sind und außerdem noch total geizig. Die verstehen gar nicht wirklich, was sie da einkaufen, aber es soll umbedingt noch billiger sein, und noch billiger... Die landen dann zwangsläufig bei den unverzagten Allroundern. Und nur, weil es die einen gibt, gibt es auch die anderen. Das nennt man Symbiose.

Wer sucht, der findet auch. Besonders mithilfe des Internets. Handwerker sind keine Werbeagenturen. Wenn's auch ohne 10 oder 15T€ für ein Corporate Design passt, wozu dann die Kohle ausgeben, die auch wieder auf den Stundensatz umgelegt werden muss? Meine karge Homepage z.B. reicht mir völlig aus. Wer's dann nicht zum Telefon schafft, um 'mal nachzufragen, der will sowieso nicht bauen.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 31.08.11
Wo genau ist jetzt der Unterschied?
"Wenn's auch ohne 10 oder 15T€ für ein Corporate Design passt, wozu dann die Kohle ausgeben..."

Genauso denken viele Bauherrn über Handwerker. Ob man es glauben will oder nicht, Werbung und Marketing ist auch eine "Handwerkskunst". Da meint auch jeder, er braucht keinen Fachmann. Das Ergebnis ist dann:

"Die Deppen, die nicht wissen, daß sie Deppen sind, finden auch den Fachbetrieb nicht, der vor ihrer Nase liegt - und sie zahlen halt drauf, weil sie mehrfach dasselbe anfassen müssen, oder Einbußen an Qualität hinnehmen müssen."

Gruß
Hartmut
Alles unter Dach und Fach
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Fachwerk.de | Hartmut Stöpler | 31.08.11
Fachleute halten sich für zu unentbehrlich - und dürfen dann auch nicht meckern!
@Thomas: Danke dass du mich als Deppen bezeichnest. Nachdem ich Tagelang im Web und Telefonbuch nach geeigneten Firmen in der Gegend rechergiert habe und NICHT die Lust habe jeden anzurufen, nach den Referenzen zu FRAGEN und immer wieder mal angeschnauzt zu werden, was häufig passiert und Webseiten oft von 1997-2003 sind, habe ich eine andere Sichtweise. Für den Kunden ist das Zeit, Mühe und Aufwand und Geld - bevor ich da viel Geld an einen Fachmann verschleudere, von dem ich NICHT weiss wie gut er ist (von 6 Handwerkern, die ich und meine Eltern im letzten Jahr da hatten, haben 5 Mist gebaut - und das Hochpreisig), geb ich lieber weniger aus, so dass es paßt und meine Verluste (kaufmännisch gedacht) am Ende nicht ganz so hoch sind bei einem Fehler. Außerdem arbeiten viele dieser "Hausmeisterbetriebe" ziemlich gut - und vor allem sind sie schnell verfügbar. Man muss halt nur wissen WO man sie einsetzen kann.

@Hartmut: Danke für die klaren Worte. So ist es. Kein gutes Produkt kann heute überleben, wenn es keiner kennt. Werbung ist Handwerk (eines, das ich mal gelernt habe, nebenbeibemerkt) und Werbung ist Teil des Services. Z.B. Claytec - die sind nicht nur Marktführer, weil sie gute Produkte haben. Sie haben ein gutes Marketing, gute Beschreibungen, guten Service, es wird erklärt, was man braucht. Conluto versucht es nun auf der Claytec Schiene, ist aber zu spät aufgesprungen. Aber woher weiss ich denn überhaupt von beiden Firmen? Marketing. Als normaler Bauherr (50+) würde ich in den Baumarkt fahren, Ziegel und Zement Kaufen und kaputte Gefache zumauern. Da rechergiere ich nicht noch Stunden im Web, wie man denn ein Fachwerk Restaurieren sollte, oder wer in meiner Gegend da ein Fachman ist. In einer halben Stunde will ich die Infos haben. Sonst machts halt der Maurer von nebenan - oder der "Hausmeisterservice" meines Vertrauens

P.S.: Ich rede NICHT von UnternehmensDesign (Corporate Design). Ich rede von Kommunikation! Passive! Zur Bildung eines Corporate Images! Das hat nix mit bunten Bildern zu tun. Der Kunde will wissen, was im Angebot ist und was er da kauft! Fertig!

Beispiel: die nähsten Fachbetriebe, die mich hier (58119) überzeugt haben, liegen 50 km weit entfernt. Auf Anfragen habe ich nur Angebote aus Brandenburg und Bremen bekommen.
puuh, noch soviel Arbeit
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jan die helfende Hand | 31.08.11
@ Jan
Es gibt auch gute Pilze!Mache Dir bitte die Mühe, und lies genau, was ich geschrieben habe. Ich habe Dich nicht das Deppen bezeichtet, das war eine allgemeine Betrachtung. Und ich kann nix dafür, daß Du vor Deiner Haustür nichts findest. Das ist vielleicht einfach ein fachhandwerklich weißes Areal auf der Karte? Schau doch 'mal nach den Community-Mitgliedern aus Deiner Region vermittels der Suchfunktion.

In einem Kleinbetrieb, um 'mal aus dem Nähkästchen zu plaudern, lohnt sich ein größerer Werbeaufwand ganz einfach nicht. Ich bin jährlich auf 2 Messen, das kostet schon mehr als gut ist. Hier im Forum präsent. Viel länger als es "rentierlich" wäre, sondern vorallem aus Interesse daran, guten Lösungen zur Realisierung zu verhelfen. Mehr geht ganz einfach nicht und eine perfekte Präsentation nicht nur im Internet, sondern auch per Druckkram etc. kostet nicht nur viel Geld, sondern auch einen riesen Berg Zeit.

Ein Kleinbetrieb ist vorallem gut beraten, seine regionalen Wurzeln zu gießen. Ich kann und will gar nicht überall und für jeden bauen, weil ich nur im kleinen Rahmen meine Ansprüche an die Qualität meiner Arbeit durchsetzen kann. Es ist nicht ausgeschlossen, daß ich auch 'mal in Bremen oder Kalkutta baue, aber eine entsprechende Werbung dafür wäre verschleudertes Geld.

Letztlich geht Dein Aufruf:

"Nochmal der Aufruf an die Experten: Präsentiert euch und macht euch sichtbar!"

gerade bei fachwerk.de in's Leere. Exakt das passiert doch hier. Und wenn Du nichts findest, könnte es ja auch durchaus sein, daß Du an der falschen Stelle suchst. Steinpilze gibt es auch nicht überall.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 31.08.11
Nachtrag
"Da rechergiere ich nicht noch Stunden im Web, wie man denn ein Fachwerk Restaurieren sollte, oder wer in meiner Gegend da ein Fachman ist. In einer halben Stunde will ich die Infos haben. Sonst machts halt der Maurer von nebenan - oder der "Hausmeisterservice" meines Vertrauens"

Wenn Du nicht herausbekommen willst, was denn in Auftrag zu geben wäre (oder nicht mehr als 30min für sowas Zeit hast), dann wird das Ergebnis dementsprechend sein. Baue in diesem Falle mit einem erfahrenen Planer oder lebe mit den Konsequenzen. Eine gute Restaurierung funktioniert nicht ohne einen Bauherrn, der weiß, was auf der Baustelle passiert ODER einen guten Planer, der diese Funktion stellvertretend wahrnimmt. Zum Beispiel deshalb, weil es viele Wege zu einer gelungenen Sanierung gibt, diese aber jeweils konsequent begangen werden müssen. Eine detaillierte Abstimmung dazu setzt aber Wissen auf beiden Seiten voraus.

Und Du wirst ja wohl nicht verlangen, daß ich jegliches Know-how auf meiner Homepage präsentiere, damit es dann Lutz Lustig vom "Facility-Management" nebenan halbverdaut auf Deine Baustelle schleppt. In diesem Sinne kommt mir Deine Anspruchshaltung etwas überzogen vor.

Bescheidene Grüße :-)

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 31.08.11

Auf den Dörfern findet man doch die einschlägigen Betriebe durch Weitersagen. Der Zweimann-Kundenmaurerbetrieb kennt dann auch den passenden Schreiner und Schlosser und empfiehlt diesen weiter.
Aber wenn man allzu beutelschneidert und einem solchen Schreiner zum Beispiel "Material bauseitig gestellt" zumutet, (die Zimmertüre samt Zarge beim Superbillig-Sparschnäppchenmarkt gekauft, wieder 17 Euro gespart, ha!), dann hat der natürlich keine Zeit für sowas, wenn er andere Aufträge hat. Und wenn er gut ist, d.h. sein Geld wert, dann hat er andere Aufträge.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jens Paulsen | 31.08.11
Webseiten zum Vergleich
Webseiten zum Vergleich1. Zertifizierter Restaurator
-----------------------------
Nochmal kurz zum ursprünglichen Post - wenn dem Kunden die Entscheidungskriterien fehlen, dann greift er auch gerne zu "zertifizierten Restauratoren" zurück, denn hier "weiss" man, der kennt sich mit Lehmbau aus - auch wenn er sein Handwerk in 6 Stunden gelernt hat.

2. Know-How - Präsentation (@Thomas)
--------------------------
Es geht darum das Know-How sichtbar zu machen, nicht anderen darin anzuleiten. Wem das meiner Meinung nach gut gelingt ist http://www.waning.de. Das ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Beispiel für gutes "Marketing". Hier geht es darum, die Kommunikation mit dem Kunden (auch denen, die nicht Mitglied auf fachwerk.de sind) zu fördern, schnell und gut zu informieren und zu überzeugen und ansprechbar sein (und Ansprechpunkte bieten, z.B. durch Vor-Ort Veranstaltungen). Solche eine Webseite kostet nicht viel, und will nur alle paar Wochen aktualisiert sein. Die 60 Min. sollten drin sein. Und ich denke, dass es sich auch kalkulatorisch rechnet.

3. Messen
---------
Messen sind nett, aber für viele ineffizient. Es geht beim Marketing NICHT darum IRGENDETWAS marketingmäßiges zu machen, sondern das richtige. Hier kann man oft mit wenig Aufwand viel erreichen - wenn man das Richtige macht. Aber hier scheuen sich Fachbetriebe oft Fachleute im Bereich Marketing einzuschalten, weil sie es in dem Bereich "billig" haben wollen (Achtung, ich formuliere absichtlich etwas provokant!) und meinen das reiche. Hier haben Fachbetriebe aber ähnliche Probleme wie Bauherren mit den Fachbetrieben - denn es ist nicht leicht aus den "Fachleuten" im Bereich Marketing den Richtigen zu finden. Fachleute gibt es hier massig und die wollen auch massig Geld für ihre Leistung, aber oftmals ist die Leistung nicht das, was die Fachbetriebe brauchen, oder viel zu teuer. Und dann wird selbst gefrickelt (wie die Bauherren beim Fachwerkbau).
[Wenns in diesem Bereich Interessenten gäbe würde ich ja tauschen - Hilfe im Bereich Marketing und Präsentation gegen Hilfe bei der Haussanierung ;-) - Anfragen bitte PM]

4. Wie sich die "Fachleute im Web präsentieren"
-----------------------------------------------
Zu dem, was ich zu den Webseiten und der Transparenz gesagt habe, hier einmal zwei Beispiele (siehe Bild - die beteidigten unternehmen mögen mir verzeihen, ich zweifle nicht an ihrer Kompetenz in ihrem Fachbereich, lediglich am Webauftritt). Links ein sehr gelungener Auftritt von www.waning.de. Sehr gute Beispielfotos an denen man die Qualität der Arbeit erahnen kann. Sehr strukturierter und übersichtlicher Webseitenaufbau. Rechts eine typische Webseite (http://www.ihrstukkateur.de), die vor vielen Jahren einmal erstellt wurde (wahrscheinlich für viel zu viel Geld) und seitdem nicht erneuert wurde. Weil Flash mal in war, wird hier alles mit Flash gemacht, bzw. der Besucher damit gequält. Man kann an der Webseite nicht wirklich auf die Kompetenzen der Firma schließen.
Eine weitere Webseite, die man findet, wenn man explizit nach Lehmbau sucht ist: http://www.moderner-lehmbau.com/index.html. Macht euch selber ein Bild, wie "modern" diese Seite ist und wie diese Seite die Lehmbausparte präsentiert. DAS ist es was die Kunden bei der Suche im Netz finden!
puuh, noch soviel Arbeit
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jan die helfende Hand | 31.08.11
Herr Kornmayer hat ...
...recht, es geht um die Bande, von denen wahrscheinlich auch 5 bei Herrn Wagner hochpreisigen Mist gebaut haben.
-
Herr Böhme hat einen guten Punkt angesprochen ( Messen )!
Kleine regionale Informationsmessen gibt es überall!
-
Wer sich da präsentiert kann keinen "Hochpreisigen Mist" abliefern.
-
Nur mal so zur Info!
1998 als ich mit dem Meisterlehrgang anfing, waren wir
15 Leute. Heute warten die wenigen Interessierten meistens vergeblich!
Im Raum Hannover, Hildesheim, Magdeburg werden seit einigen Jahren Maurermeisterkurse kaum noch durchgeführt, weil sich nicht mal eine Hand voll anmeldet!
Erhaltung des Bauhandwerks und der Baustile
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Maurermeister-Bausachverständiger | Christoph Jaskulski | 31.08.11
Warum in die Ferne schweifen....
Hallo Zusammen!

Jan, es gibt doch mit Sicherheit in Deiner Gegend Häuser ,die fachlich korrekt restauriert wurden,das zu beurteilen ,kannst Du bestimmt,hingehen ,klingeln und fragen wer s gemacht hat.
Viele Referenzen stehen einfach so in der Gegend rum.

Grüße Martin


anonymus | 31.08.11
@ Jan
Da Du offenbar aus der Branche bist, ist Dir der Spruch "Wer nicht wirbt, stirbt" ganz klar Lebenselixier. Und dann muß man auch noch so werben, wie Du es für modern hältst. Grundsätzlich kann keine Webseite Kompetenz vermitteln (außer die des Gestalters). Sie kann Kompetenz allenfalls versprechen. Nach einschlägigen Erfahrungen als Konsument ist mein Glaube in Werbebotschaften sehr begrenzt. Bunte Bilder kann man auch kaufen, Texte mit nahezu magnetischer Kraft irgendwo schreiben lassen. Das von Dir als positiv betrachte Beispiel zeigt natürlich sehr schön das vorher-nachher. Mehr aber auch nicht. Ob die Bauphysik stimmt, die Materialien richtig gewählt und richtig verarbeitet und das ganze auch nach Jahren funktioniert, können Homepages nicht vermitteln. Ich würde allenfalls eine ganz vage Vorauswahl per net machen, die restlichen 95% müssen immer persönlich geklärt werden. Aus der Gestaltung einer Homepage kann man nicht wirklich hoffnungsvoll auf die Qualität der Arbeit auf der eigenen Baustelle schließen. Es könnte ja auch sein, unser Lehmputzer Bernd Beispiel ist ein Virtuose mit der Kelle und tut einfach das, was er am besten kann, statt ständig vor dem Spiegel zu stehen.

Das finden des für Dich richtigen Fachbetriebes bleibt somit eine aufregende und aufwändige Arbeit, und kann sachgerecht nicht auf eine halbe Stunde eingedampft werden, womit auch immer.

Deine Meinung zu Messen verstehe ich aus Obigem, mir ist aber der persönliche Erstkontakt wichtiger als "Fanfaren" in 2D.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 01.09.11
@Thomas
Ich glaube, Du hast die Aufgabe von Marketing und Werbung noch nicht ganz verstanden. Marketing/Werbung kann und wird nicht ausführende Tätigkeiten und Qualitäten ersetzen. In sofern ist alles was Du schreibst bzgl. der Bauphysik / Qualität / ... nachgelagert. Aber - und hier kommt der entscheidende Punkt - damit, Zitat "die restlichen 95% müssen immer persönlich geklärt werden" können, musst Du erstmal in die Wahl des Interessenten gekommen sein. Kennt er Dich nicht oder ist das Bild, das Du vorher von Dir abgegeben hast negativ besetzt, hast Du gar nicht erst die Chance Deine "95%" zu klären. Im Übrigen geht es nicht nur um die Akquise, sondern - wenn man es richtig machen will - um den gesamten Prozess der Kommunikation. Werbung ist nur ein Teil davon.

Tue Gutes und sprich darüber - darum geht es.

Gruß
Hartmut
Alles unter Dach und Fach
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Fachwerk.de | Hartmut Stöpler | 01.09.11
Nun...
...spreche ich ja aber (aus meiner Sicht) hinreichend über das von mir getane Gute, und wenn z.B. das von Jan genannte kommunimative Negativbeispiel mit seiner Auftragslage sehr gut klarkommt, fehlt begreiflicherweise der Antrieb, Zeit und Geld für etwas zu investieren, das der Meester nicht braucht. Es gibt ja keine Verpflichtung für den Handwerker, überall auffindbar zu sein.

Wenn ein Handwerker seine Kunden über Messen und Empfehlungen findet, braucht er gar keine Webpräsenz. Persönlich geworbene Interessenten werden mit Sicherheit zu einem deutlich höheren Anteil Kunden, als Interessenten aus dem www. Es ist online so einfach, auch noch ein 5. oder 8. Angebot zu einer Bauaufgabe einzuholen. Für dem Bauherren sind das drei Klicks und ein euphorischer Dreizeiler, der Handwerker sitzt einen halben Tag am Angebot und hört nie wieder was aus dieser Richtung. Das kommt recht oft vor, im Zuge persönlicher Kontakte sogut wie gar nicht.

Und, aus begreiflichen Gründen, an diesem Punkt möchte ich bald sein. Was mich nicht hindern wird, rein fakultativ auch über das Thema Kommunikation vertieft nachzudenken.

Kommunikative Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 01.09.11
Zertifizierter Fachwerkrestaurator/in und Lehmbauer/in in 6 Stunden
Nur darf der Meester sich dann nicht beschweren über einen zertifizierten Fachwerkrestaurator/in und Lehmbauer/in, der neben seinen Facility Management Aufgaben auch günstig Fachwerkhäuser "in Ordnung" setzt und sich darum bemüht, mit seinem Zertifikat beim Kunden sichtbar zu sein.
puuh, noch soviel Arbeit
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Jan die helfende Hand | 01.09.11
Warum sollte er das?
Ein kleinerer hochqualifizierter Handwerksbetrieb hat nicht den Anspruch, alles bei Jedem zu machen. Und, auch wenn's für den betroffenen Bauherrn traurig ist, der Pfusch der Mitbewerber ist eine erstklassige Werbung für die eigene gute Arbeit. Ein weißer Adler auf weißem Grund bleibt unsichtbar.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 01.09.11
Irgendein
Zertifikat wird da leider nicht reichen im sich für die Fachwerkhausanierung zu legitimieren.

Ich sage das nicht weil ich das unterstütze sondern nur weil es im unserem verbindlichen Handwerksrecht zu festgelegt ist.

Grüße Gerd
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 01.09.11

Top-Zertifikat... dies ist den Zertifikatsausstellern allerdings reichlich egal. Schließlich stellen diese nur das Zertifikat aus und "schulen" ein paar Stunden. Wenn der spätere Zertifikatsinhaber mit dem Stück Papier über die Handwerksrolle ins Stolpern und Strudeln Gerät weil er dem Mumpitz aufgesessen ist, ist der Aussteller des fantasievollen Zertifikates nicht betroffen.

Gruß aus Wiesabden,
Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 02.09.11
Soweit ich das überschaue,
ist die Fachwerksanierung eine Zimmermanns- und eine Maurerarbeit. Beides sind in Deutschland zulassungspflichtige Gewerke und erfordern zur selbsständigen Berufsausübung den jeweiligen Meistertitel.

Insofern wildern die Hausmeister (sollten sie denn Fachwerk sanieren) eindeutig illegal auf diesem Terrain. Der sachkundige Bauherr weiß das, und der nicht sachkundige wäre gut beraten, sich einen Planer beizuziehen.

Wer Zahnschmerzen hat, geht doch auch dann nicht zum Fleischer, wenn dieser verspricht, das genauso, aber viel billiger hinzubekommen.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 02.09.11

Ich denke mal wer ernsthaft daran glaubt in sechs Stunden zum
Fachwerkrestaurator geschult zu werden,hat es nicht besser verdient ,als damit auf die Schnauze zu fallen!
Das mit der Internetpräsenz sehe ich so wie Thomas,Wir sind ein Einmannfraubetrieb ,Auftragsmäßig ausgelastet ,unsere Kundschaft ist unsere Werbung und mehr arbeiten geht nicht und wollen Wir auch garnicht.Meine Kunden haben ernsthaftes Interesse an ihren Bäumen und Gärten und wollen eine dementsprechend fachliche Baum und Gehölzpflege.
In meiner Branche wird viel von Hausmeisterservicebetrieben übernommen,das ist in keinster Weise Konkurenz für uns,oft sehr schade für die Bäume,weil die von nix ne Ahnung haben,wobei auch hier wiederum oft nach Kundenwunsch gearbeitet wird,natürlich oft aus Mangel an Wissen seitens des Kunden.
Ich glaube das viele Kleinunternehmen es gar nicht nötig haben die große Werbetrommel zu rühren ,weil Sie sich durch fachlichkeit einen Kundenstamm geschaffen haben ,der Sie trägt.Hab eher den Eindruck das die ,die am lautesten schreien und die buntesten Bilder haben ,am wenigsten können(keine Pauschale).Es ist und bleibt wohl schwierig den richtigen zu finden...

Grüße Martin


anonymus | 02.09.11

Passende Bilder aus der Bilddatenbank:

Geht aber nicht unbedingt empfohlen - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Fassade BJ 1572 - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Wetterseite - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Kellertüre sehr schönes stück - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
 - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Abwasser Schall geschützt - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo