Helfer auf selbst aufgestelltem Gerüst?

Hallo,

wir haben ein 2-stöckiges Fachwerkhaus mit 10 m hoher Fassade und 40 Fenstern, die überarbeitet werden müssen. Am preiswertesten wäre es, wenn wir uns ein gebrauchtes Rollgerüst Kaufen und selber aufstellen bzw. Stück für Stück weiterziehen und wieder an der Fassade andübeln. Die Arbeiten würden wir gerne einen selbständigen Bauhelfer ausführen lassen.

Dürfen wir das? Oder darf nur der Bauherr selber das Gerüst betreten? Oder muss die Aufstellung grundsätzlich, auch bei jedem Weiterziehen und neu verdübeln durch einen Gerüstbauer abgenommen werden?

Danke im Voraus für die Antworten
neenee, so auf die Schnelle sauge ich mir keins aus den Fingern
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| 22.05.13

Gerüstbau


Vergessen Sie ganz schnell das mit dem Rollgerüst.
Lassen Sie sich von einer Gerüstbaufirma ein Arbeitsgerüst aufstellen und schließen Sie die Unfallversicherung für sich und Ihren Bauhelfer bei der BG Bau ab.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 23.05.13


weil es verboten ist oder weil man uns das nicht zutraut?

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| 23.05.13

Weil


es sicher ist!

Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 23.05.13


Das das sicher ist, weiß ich.

Meine Frage ist, ob die andere Variante verboten ist. Immerhin werden sowohl neue, als auch gebrauchte Rollgerüste angeboten und die Verkäufer äußern sich nicht eindeutig, ob man es selber aufstellen darf und wer es dann betreten darf. Auf diese Frage suche ich eine Antwort.

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| 23.05.13

Gerüst


Verstehen Sie was von Gerüsten?
Haben Sie schon mal in die BGR 165 oder in die BGR 172 geschaut?

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 23.05.13

Ein Gerüst


kann jeder aufstellen, der will.
Bei einem Unfall kommt aber die Haftungsfrage:
Es haftet sowohl der Aufsteller, der Bauherr und auch
der Benutzer.
Sollte das Gerüst nicht den BG-Vorschriften entsprechen,
wird auch keine Versicherung den Schaden regulieren.

Also besser von einer Fachfirma machen lassen.

Viele Grüße
Alles ist erhaltenswert
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Zimmerei Schobig | | 23.05.13

Gebrauchte


Rollgerüste zu einem niedrigen Preis, sind oft so billig weil die nicht mehr zugelassen sind für den Profi. Oder es sind die super schweren Eisenkonstuktionen. Bandscheibenfreunde.

Auf dem Vollgerüst können Sie den ganzen Tag auf einer Ebene tätig sein, ohne Leiterturnübungen. Dann daran ein Feinnetz und Sie sind auch bei Nässe im Trocknen, und bei Sonne schützt es auch. Das ist praktische Erfahrung !


Mitleser | 23.05.13

Gerüst


Ich würd's lassen.
Das meiste ist schon gesagt, wenn es zum Unfall kommt, kann das neben zivilrechtlichen (Geld) auch strafrechtliche Folgen haben.
Mit einem Gerüst vom Gerüstbauer ist man auf der sicheren Seite, die Kosten halten sich in Grenzen. ˜5,00€ für den Quadratmeter für vier Wochen Standzeit.
Geht nicht gibt's nicht!
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ESZTERMANN HAUSTECHNIK – Energieberater | | 23.05.13


Der Unterschied sind schon über 10.000 € plus zusätzliche Zeitprobleme, da der Gerüstbauer ja auch nicht immer Zeit hat. Ich werde das Gerüst öfter brauchen, meist nur für Kleinigkeiten, die ich selber mache (Dachrinne säubern oder löten). Alternative wäre Hebebühne und die ist auch teuer und organisatorisch aufwändig.
Wenn ich das Gerüst alleine aufstellen darf und dort auch selber arbeiten darf, dann ist das für mich immer noch die günstigste Variante.
Frage: Wenn die BG durch die Gegend fährt, mein (von mir selbst, aber fachgerecht aufgestelltes) Gerüst sieht: wollen die dann einen Nachweis des Aufstellers sehen? Und wenn ich den nicht habe, gibt es schon als solches eine Strafe?

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| 23.05.13

Gerüst


10.000€ Mehrkosten?
Das wären ja über 200 m Außenfassade. (Den Kauf des Rollgerüstes noch nicht eingerechnet.)
Ein Gerüst muss den einschlägigen Bestimmungen entsprechen.
Und 10 m Höhe für ein Fahrgerüst ist auch schon eine Hausnummer.
Die bestehenden Bedenken sind ja schon alle geäußert.
Geht nicht gibt's nicht!
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ESZTERMANN HAUSTECHNIK – Energieberater | | 23.05.13

Fassadengerüst


Fahrgerüste sind außen nur bis 8 m zugelassen.
Wo soll das Gerüst denn langrollen? Durch den Vorgarten?
auf buckligem Pflaster?
Im öffentlichen Verkehrsbereich?
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 23.05.13


ok, 10.000 waren etwas hoch gegriffen. Wir haben 900 m² Fassade, also mit den 5 € nur 5.000 € kosten für ein Gerüst. Wir werden aber in 4 Wochen nicht mit den Fenstern durch sein.

Das Rollgerüst würde über Pflaster rollen, das nicht wirklich eben ist. Mir fehlt die Erfahrung bei Gerüsten, das gebe ich auch zu, deshalb frage ich ja hier. Wenn das mit dem rollen nicht klappt, würde ich die Fahrbalken weglassen und es statt zu rollen jedesmal runter- und wieder hochbauen. Ich würde es beim ersten Mal mit einem Gerüstbauer aufstellen, nur will ich den eben nicht jedesmal holen, wenn ich es umstelle.

Ich habe zwei Angebote zu Rollgerüsten mit 10,30 m bzw. zu einem Fassadengerüstturm mit 10,60 m Arbeitshöhe bekommen, laut Verkäufern zulässig.

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| 23.05.13

Gerüst


Rollgerüste werden in der Regel in Hallen eingesetzt; und da darf es ein bisschen höher sein als draußen.

Und bei 900 m2 Gerüst und längerer Standzeit kann man mit den GB sicher verhandeln.

Selbst aufbauen bedeutet auch das Risiko zu tragen; wenn man bezüglich Gerüst keine Erfahrung hat, ist das schon grenzwertig.
Geht nicht gibt's nicht!
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ESZTERMANN HAUSTECHNIK – Energieberater | | 23.05.13


Überlegenswert ist es, sich ein gebrauchtes, stabiles Bau-Gerüst,z.B. bei ebay zu ersteigern um es nach Abschluß der Arbeiten wieder zu versteigern. Kosten unterm Strich: plus minus null.
So hat es bei mir jedenfalls ausgesehen.


steiner | 23.05.13


danke, das macht Sinn. Nur brauche ich es ja immer wieder und würde es behalten.

Bisher habe ich die Dachrinnen mit einer 10-m-Seilzugleiter gesäubert, da wäre Gerüst schon eine Erleichterung und vor allem sicherer. Mein Mitarbeiter sagt grade, dass Ab- und Wiederaufbau eines Turms zu zweit in 30-40 min erledigt ist. Dann brauche ich kein Rollgerüst, sondern nur einen Gerüstturm mit 4 Böden ohne Rollen.

Zu der Frage, ob ich das darf, zumindest wenn ich nur selber drauf stehe, habe ich bisher abweichende Antworten.

Grüße

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.05.13

Gerüst


Herr/ Frau Steiner, sind Sie ein Gerüstbauer?
Glauben Sie das der Fragesteller einer ist?
Glauben Sie das man ein paar hundert m² gebrauchte Rüstung (die mehrere Tonnen wiegt) so einfach mal auf den PKW- Anhänger abholt oder sich vom Spediteur auf den Hof kippen läßt? Können Sie feststellen welche Teile noch zulässig sind oder nicht?
Gerüstbauer ist ein Beruf, und zwar ein anspruchsvoller, es geht hier um die eigene und um die Gesundheit anderer!
Nur weil es nicht ausdrücklich verboten ist so was selber zu machen heißt das noch lange nicht das man es selber kann!
Der Bau einer bemannten Rakete ist auch nicht ausdrücklich verboten. Sie können also versuchen so etwas im Vorgarten zusammenzuschweißen. Damit versuchen zu fliegen ist schon etwas anderes, genauso wie ein Gerüst zu benutzen.
Aber besser Sie setzen dazu erst mal einen Bauhelfer drauf (oder rein).

Viele Grüße
Was ich noch neckisch finde das hier lang und breit über Gerüste geschwafelt wird und wahrscheinlich diese lieben Leute noch nicht mal wissen was für ein Gerüst sie Kaufen wollen.
Es gibt da gewisse Unterschiede.
Nicht ob rund oder eckig oder von der Fa. Hermann Gewinnsucht KG oder von Roter Billigstern China Ltd. (von den Chinesen gibt es das Freigabeschild schon ausgefüllt bestimmt kostenlos mitgeliefert), sondern von der erforderlichen Konfiguration, also Art, Gerüstklasse, Breite...
Oder das man bei Aufstellung auf dem Gehweg erst mal ein paar Genehmigungen braucht?
Ich jedenfalls bin in meinem Leben schon auf unzähligen Gerüsten rumgeklettert aber ich lasse was die Konfiguration und den Aufbau betrifft bzw. die Verantwortung dafür lieber die Finger weg. Das sollten Sie bei 10 m Höhe verdammt nochmal auch tun.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 23.05.13


Hallo Herr Böttcher,

also ich bin kein Gerüstbauer. Aber für 5.000 € möchte ich für meine eigene Person ruhig ein für mich überschaubares Risiko eingehen, auch wenn Sie mir das nicht zutrauen. Irgendwie halte ich mich auch immer noch für einen lernfähigen und erwachsenen Menschen, der Entscheidungen selber treffen möchte. Hier noch mal einen ausdrücklichen Dank an steiner für die praktische Antwort.

Naja, und wenn doch noch jemand die eigentliche Frage beantwortet, freue ich mich natürlich sehr.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.05.13

Guten Abend Salvatore,


ich glaube wenn Sie das Gerüst ( kein Rollgerüst) einmal unter Anleitung eines Gerüstbauers mit aufbauen, bekommen Sie das Umrüsten auch schon selbst hin. Sie wollen ja keinen ganzen Kirchturm einrüsten, sondern nur etwas Fassade.
Der Gerüstbauer wird Ihnen schon zeigen wo die Anker gesetzt werden wie die Diagonalen und andere Teile eingebaut werden und wo Sie mal eine Wasserwaage anhalten sollten.

Ich arbeite täglich auf Gerüsten die durch Gerüstbaufirmen gestellt werden (mit "Blanko"Freigabeschildern) und oftmals lassen auch diese Gerüste in Aufbau und Materialqualität sehr zu wünschen übrig.

Weiter würde ich empfehlen wenn Sie einen Gerüstturm bauen, dass Sie diesem um einen Rahmen erweitern, also mit mind. 8 Böden arbeiten. Bei einem einfachen Turm haben Sie ja nur Leiteraufgänge drinnen auf denen Sie auch arbeiten müssen, dass kann unpraktisch sein.

Ansonsten gilt, was alle anderen schon geschrieben haben.

Mit Grüßen
Danilo
keins
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.05.13


Hallo Danilo,

vielen Dank. Wieder was gelernt und so werde ich es machen.

Gruß, Salvatore

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.05.13

Gerüst


Ein Gerüst von 10 m Höhe hat fünf Etagen.
…noch eine kleine Anmerkung:
Um die Teile nach oben zu kriegen braucht man sechs Leute.
Schon mal drüber nachgedacht?
Viel Erfolg.
Geht nicht gibt's nicht!
Mitglied der Fachwerk.de Community
ESZTERMANN HAUSTECHNIK – Energieberater | | 24.05.13

Habt ihr


schon mal darüber nachgedacht,
dass bei einem 2-stöckigen FW-Haus und einer
Fassadenhöhe von 10 m die Stockwerkshöhe 5 m beträgt?

Ich denke mal, die 10 m sind etwas übertrieben.

Viele Grüße
Alles ist erhaltenswert
Mitglied der Fachwerk.de Community
Zimmerei Schobig | | 24.05.13

Bei


10 m Fassade braucht man 4 Etagen + Geländer = 10 Meter Arbeitshöhe. Warum sollte man an der Dachrinne noch einen Laufgang einbauen ? Zum Aufbau braucht man nur 3 Mann und ein Seil ! (Ich baue so ein Gerüst auch allein auf, ist nur eine Quälerei !)
Aber statt ständig auf und ab zu bauen sollte man mind. 3 Böden breit = 7,5 oder 9 m zugleich aufstellen. Das bringt mehr Halt, etwas Bewegungsfreiheit (Dachdenkers Einwurf wegen dem Leitergang) und man baut nicht so oft um - das kostet auch Zeit. Gerüste kann man sich übrigens auch mieten. Die Frage wäre - Stahl oder ALU, 66 oder 100 cm Arbeitsbreite ?
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13

Beobachtung


Kürzlich weilte ich in Ostfriesland, genauer in der Leeraner Altstadt, da sah ich die Mitarbeiter einer Malerfirma selber ein Gerüst von ca. 6-8 m Höhe an einem Haus aufbauen und mit Dübeln verankern. Die waren zu dritt, schwere Gegenstände wurden per Seilwinde hochbewegt. Es war allerdings kein Rollgerüst, sondern ein hinreichend stabil scheinendes Alugerüst welches einfach und schnell aufgebaut werden konnte.
Also nicht so etwas wie diese Baumarkt-Wackelgestelle, aber auch nicht schweres Gerät, wie man es oft auf anderen Baustellen sieht.
Ich kenne die Vorschriften zwar nicht, aber ehrlichgesagt würde ich mir so ein Gerüst wie diese Maler hatten, durchaus auch selber anschaffen und mit einem oder zwei Helfern aufzustellen zutrauen, wenn es günstig (gebraucht?) angeboten würde und später wieder veräußert werden kann.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Gerüst nur von Fachfirmen aufgebaut werden darf, die Malerfirma in Leer war auch keine windige Malerkolonne aus Bulmänien, sondern ein ortsansässiger Fachbetrieb.

Die hier genannten Gerüstpreise scheinen mir übrigens ziemlich praxisfern niedrig zu sein, denn zu den Quadratmeterpreisen (die in unserer Region deutlich höher sind) kommen noch pauschale weitere Gebühren, außerdem erlebt man gerade bei etwas verwinkelten und eher kleinen Häusern ziemliche Überraschungen was die Diskrepanz zwischen tatsächlicher Fassadenfläche und berechneter Gerüstfläche angeht. Dieser Berechnungsmodus ist zwar schon okay, aber man muss es halt berücksichtigen.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13

Hubsteiger ? Bühne ?


Hallo,

mieten Sie sich für den Bedarfsfall doch einen Hubsteiger oder
eine fahrbahre Bühne.
Dann steht das Gerüst auch nicht immer in der Gegend rum.

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Mitglied der Fachwerk.de Community
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 24.05.13


Es sind genau 9,78 m Höhe vom Boden bis zur Dachrinne, weil 1,70 m des Kellers oberirdisch liegen und das EG 4 m hoch ist. Ich lasse mir grade Angebote für gebrauchte Rüstungen ohne Rollen erstellen, mal sehen, wie teuer die sind und wie viele Böden nebeneinander es dann werden. Mein Mitarbeiter meint, dass sie zu zweit ein Stahlgerüst aufgestellt haben und wir können beide ganz gut anfassen.

Den Hubsteiger könnte ich für kleinere Arbeiten einsetzen, aber die Fensterüberarbeitung wird unter Umständen 6-8 Wochen dauern und das alle 10-15 Jahre. Deshalb bin ich immer noch bei der Rüstungsvariante. Platz zum lagern ist auch vorhanden.

Danke und Grüße, Salvatore

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13

was


habt denn Ihr für Fenster, daß man aller 10 Jahre die Fassade einrüsten und wochenlang arbeiten muß ???????
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13

Standölfarbe


Wie froh bin ich doch anlässlich der regelmäßigen Folgekosten für "überarbeitung", bei meinen Fenstern beim Aufpreis für die Kreidezeit-Standölfarbe nicht geknausert zu haben...
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13

Fenster


Es sind Holzkastenfenster, die meisten 4-flügelig und 2,40 m hoch. Tischler und Helfer haben jeweils einen Tag Arbeit je Fenster geschätzt. Sie wurden vor 14 Jahren überarbeitet, zum Teil neu gebaut und sind seit 2 Jahren eigentlich wieder fällig. Das Haus stand allerdings 4 Jahre leer. Wir wollen sie jetzt mit Ölfarbe Streichen und ich hoffe, dass die Farbe dann wesentlich länger hält. Aber da fehlt mir die Langzeiterfahrung. Das Fachwerk werden wir dann gleich mit streichen.
Grüße

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13

eine


Bitte, damit wir wissen, über WAS wir diskutieren - stell doch mal ein Foto ein - dazu bitte kostenlos und schmerzfrei anmelden.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13


Hallo Olaf, ich habe es eben hochgeladen. Ich glaube, Du mußt auf meinem Profil gucken.
Gruß

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13


und das sollen 10 m bis zur Dachrinne sein ? Ich schätze hier auf 6-7 m !
Hier würde ich jeweils ein Seite einrüsten und die oberen Fenster machen - unten könnte man dann mit fast mit Bockgerüst arbeiten - auch ein kleines Rollgerüst würde da seinen Mann stehen. Alles halb so wild.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13

Gerüst


Oh Mann da kommt man ins Grübeln.
Das ist wie eine Anfrage an Sender Jerewan.
40 Fenster zu überarbeiten, 10 m hoch.
Im Prinzip vielleicht, aber an dem zweigeschossigen Haus sind nur 5 Fenster im Obergeschoss sichtbar. Da kommen mit Vorderseite ev. 15 Fenster zusammen die ein höheres Gerüst brauchen und nicht 50.
Dafür brauche ich garantiert nicht 900 m² (wenn überhaupt). Der Seitenflügel ist anscheinend nur eingeschossig, da braucht man auch kein 10-m Gerüst. Rollgerüst ist bei dem Untergrund ohnehin Nonsens. Die unteren Fenster kann man von einem einfachen Bockgerüst erreichen.

Was mich am meisten interessiert:
Warum zum Teufel muß unbedingt ein Gerüst- wenn es geht noch Klasse 2- zum Überarbeiten der Fenster her?
Ich Dödel würde die Flügel nach und nach aushängen, in der Werkstatt (und nicht auf dem Gerüst!) überarbeiten lassen und dann wieder einsetzen. Auch das Futter und die Rahmen kann man von innen überarbeiten ohne unbedingt in die Dachrinne pinkeln zu können.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 24.05.13


@ salvatore
Gutes Gelingen
ciao bella


steiner | 24.05.13


An der auf dem Bild zu sehenden Giebelwand sind es genau 9 m bis zur Dachrinne, gegenüber ist es höher bzw. das Gelände 80 cm tiefer. Zollstock ablesen bekomme ich noch hin.

49 Fenster, davon 9 Problemfenster, die im OG liegen und wo auch der Rahmen außen bearbeitet werden muss. Außerdem hat die Dachrinne ca. 10 Löcher, es sollen noch Dehner in die Rinne gelötet werden und das Fachwerk muss gestrichen werden. Manchmal bekomme ich auch das Laub mit der Teleskopstange nicht vollständig aus der Dachrinne gefegt. Wenn ein Gerüst mit 8 oder 12 Böden im Keller liegen würde, stelle ich mir all das nicht mehr so schwierig vor.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.05.13


Noch ein praktischer Tipp:Die Dachrinne mit einer Art Rollarmierung füllen. Dann erspart man sich die ständige Reinigung.


steiner | 25.05.13

Dachrinnen Laubschutz


den meinst Du, oder? Naja, einige der großen Bäume um das Haus sind Ulmen und da fliegen viele Samen in die Rinne. Manchmal ist die Rinne grün von ganz vielen kleinen Ulmen. Die Samen gehen durch den Laubschutz durch und wenn der Wasserdruck nicht reicht zum wegspülen, sieht man mich die Seilzugleiter holen bzw. in Zukunft gerüstbauen. Ohne Laubschutz tut es meist die Teleskopstange.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13

also


ich würde mir oder 12 Rahmen + Böden und Leitergang Kaufen incl Zubehör aus ALU aus einer Konkursmasse und dann jeweils eine Seite einrüsten. ALU lässt sich leicht aufbauen und da Du wohl öfter was am Haus zu tun hast, ist das kein rausgeworfenes Geld. Und im bedrafsfall kannst Du es Preiswert in der Nachbarschaft verborgen - so kommt etwas Geld oder anderweitige Hilfe rein. Auf der Vorderseite kann man die Höhenunterschied mit etwas Unterbau und langen Füßen ausgleichen.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13


ja, so habe ich das auch vor. Selber aufbauen und immer, wenn nicht nur ich, sondern auch Helfer drauf sollen, vorher von einem Gerüstbauer einen einwandfreien Aufbau bescheinigen lassen.

Weder mein Helfer noch ich haben bisher Alu aufgebaut und die Gebrauchthändler haben es kaum. Es ist wohl auch 15 % teurer, aber trotzdem empfehlenswert? Außerdem habe ich etwas Bedenken, dass der Händler mir als Unerfahrenen dann seinen Ladenhüter "auf den Hof kippt".

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13

Zur


Vorsicht bringe ich hier noch die Geschichte einer großen Wiener Gerüstbaufirma. Denen sind in den letzten 20 Jahren mindestens zwei Gerüste unter erheblichen Sachschäden bei Sturm umgekippt (Autos platt, Fassaden gegenüber beschädigt, Fensterscheiben kaputt etc., zum Glück keine Personenschäden) und eines mussten sie aufgrund heftiger Schräglage abbauen. Und das sind nur die Fälle, die mir persönlich oder in den Medien begegnet sind.

Wenn also schon Profis solche Schwierigkeiten haben, wäre mir bei einem Heimwerker-Gerüst nicht ganz wohl.

Gibts übrigens noch Holz-Leitergerüste? Ich hab hier letztmals 2000 eines im professionellen Einsatz (große Gerüstbaufirma) gesehen.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13

Gerüst auf jeden Fall


in der privaten Haftpflichtversicherung mit aufnehmen lassen,
sonst wird es im Schadensfall richtig teuer.

Viele Grüße
Alles ist erhaltenswert
Mitglied der Fachwerk.de Community
Zimmerei Schobig | | 25.05.13

beim


Kauf doch einen gelernten Gerüstbauer (Arbeiter) mitnehmen, er stellt Dir siche auch eine Liste zusammen, was man alles braucht. Warum Alu ?: ist wesentlich leichter, Stahl wäre wohl eher für Maurerarbeiten.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13

Holzgerüst


Wir hatten seinerzeit 2006/07 das EFH meines Bruders (auch BauIng., allerdings Wasserbau) zwecks Totalsanierung außen incl. Dach mit einem dauerhaften Holzgerüst ausgestattet, genehmigt für 12 Monate, 2x um je 3 Monate verlängert.
Alles in Selbstbau und ordnungsgemäß abgenommen.

Inzwischen ist daraus eine Gartenhütte, ein Spielhaus und ein Baumhaus für die Kids geworden, der Rest ist durch den Ofen gewandert.

Ja, es geht...

MfG,
sh
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13

die


ollen Holzleitergerüste kenn ich noch aus DDR- Zeiten, haben in D schon lange keine Zulassung für Gewerbe mehr, was privat auf dem eigenen Grundstück gestellt wird ist relativ egal,
ich würd mich aber schon aus versicherungsrechtlichen Gründen nur auf zugelassenes Material einlassen.
Ne gebrauchte Stahlrüstung ist für relativ schmales aus Konkursmassen erhältlich,so oft wirst Du es ja nun nicht hinstellen daß die Bandscheiben drunter leiden...
Bei Kauf drauf achten daß die Bohlen nicht durchgegammelt sind, die Siebdruckplatten der Leitergänge splittern auch gern mal, ansonsten schauen daß nix verbogen ist...
Diagonale kommt in jedes 5. Feld, geankert wird jeder 2.Rahmen, wenn Plane dran soll muß jeder Rahmen, ich hab auch schon weggeflogene Rüstung erlebt, das is nich lustig....
und ordentliche Unterlagshölzer nicht vergessen..
Viel Spaß dabei, Grüße Micha
alles wird gut...irgendwann
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13

So,


ich muß mich jetzt auch mal bei diesem hochinteressanten Thema einklinken :-)

Grundsätzlich würde ich jedem Häuslebauer, der diverse Arbeiten an der Fassade und am Dach zu erledigen hat, dazu raten, sich selbst etwas gebrauchtes Gerüst zuzulegen. Das muß nicht fürs komplette Haus reichen, sollte aber zumindest so gerechnet werden, daß es für die größte Fläche des Hauses (meistens eine Giebelseite) reicht. 75 - 100 qm dürften da zunächst mal ausreichend sein. Ob Stahl oder Alu ist Geschmackssache...der Gewichtsunterschied zwischen Alu und Stahl ist enorm, v.a., wenn man mit zwei Helfern bis in 10 Meter Höhe einrüsten will. Alu ist selbstverständlich auch teurer, aber schont letztendlich doch den Geldbeutel, auch wenn sich der Physiotherapeut dann nur noch nen Golf statt nen Benz leisten kann :-)
Liefern würde ich mir grundsätzlich überhaupt nix lassen, sondern immer direkt vor Ort die einzelnen Ständer und Beläge selbst aussuchen (als Laie ist es unverzichtbar, hier jemanden mitzunehmen, der sich mit Gerüsten auskennt). Zunächst würde ich immer ganz in der Nähe suchen. Es gibt quasi in jeder Ecke der Republik Händler, die mit gebrauchtem Gerüst handeln. Ich sag das aus gutem Grund...ich bin mal 350 km wegen einem Posten Gerüst gefahren, nur um festzustellen, daß die Teile, die angeblich auf dem Bild zu sehen waren, eher auf den Schrottplatz gehören als auf eine Baustelle. Satz mit x also.
Man glaubt ja gar nicht, wie oft man dieses Gerüst dann braucht...und Wertverlust hat man so gut wie gar keinen...hat man fertigsaniert, kann man das Gerüst ebensogut wieder Verkaufen und hat u.U. gar nix draufgelegt.

Holzgerüst:

Als Laie bitte Finger weg, sonst könnte es durchaus passieren, daß der Hausherr erst gar nicht in sein saniertes Häuschen einzieht, sondern in eine schlichte Holzkiste.

Ganz wichtig auch:

Vorher fragen, ob die Helfer überhaupt schwindelfrei sind. Es ist eine Sache, sich auf ein fertig gestelltes, sorgfältig verankertes Gerüst zu trauen...beim Aufbau sieht die Sache dann etwas anders aus, denn das Schutzgerüst in 10 Meter Höhe muß ja schließlich von irgendwem hingebaut werden.

Bei Dübelverankerungen unbedingt drauf achten, daß der Gerüstdübel auch wirklich hält. Profis kontrollieren das mit einem Auszugsgerät. Ich würde dazu raten, lieber einen Dübel zuviel als zuwenig zu setzen.

Tja, dann bleibt mir nur noch, viel Spaß zu wünschen beim Gerüststellen. Ich für meinen Teil liebe es, wenn es Stock für Stock höher geht und sich die Aussicht mit jedem aufgebautem Ständer verbessert.

Gruß Andreas
Holz - ein wunderbarer Werkstoff
Mitglied der Fachwerk.de Community
Schmidt&Herpich Holzbau GmbH - Meisterbetrieb | | 25.05.13


Ich werde immer froher, hier die Frage gestellt zu haben. Ihr bewahrt mich vor ärgerlichen Fehlern, danke.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13

Gerüstbau auch für Frauen ;)


Hallo Salvatore,
wir besitzen auch ein Fachwerkhaus und haben uns gemeinsam mit dem Nachbarn ( da Zweifamilienhaus ) ein Gerüst gekauft.
Dadurch sind wir unabhängig in den Standzeiten und können auch mal schnell für kleinere Arbeiten das Geüst aufbauen. Hinzu kommt , dass wir hier teilweise auch schon Schwierigkeiten hatten, überhaupt ein Gerüst angeboten zu bekommen und Preise hier deutlich über der 5 € Marke verlangt wurden....
Wir haben damals ein gebrauchtes Stahlgerüst beim Gerüstbauer gekauft. Die Stahlteile haben schon ein ordentliches Gewicht, aber wir haben es bisher immer geschafft, es mit 2 Leuten auf dem Gerüst und der Restfamilie ( 1 - 3 Leute ) als Helfer aufzubauen.

Schwindelfreiheit ist dabei ein absolutes Muss. Es ist schon nicht ganz einfach auf 10 oder gar 12,00 Metern frei stehend die schweren, sperrigen Stahlteile punktgenau ineinanderzustecken. Eine Kletterausrüstung hat sich bei uns dabei als durchaus hilfreich erwiesen. So war die Absturzgefahr gebannt.
Auf dem Gerüst haben wir allerdings keine Fremdfirmen arbeiten lassen, es war und ist nur für den Eigengebrauch gedacht....
Auch diesen Sommer werde ich wohl wieder das Bodybuildingprogramm für Hausbesitzer/innen absolvieren und den Westgiebel einrüsten. Das sind nur 3 Etagen bei einem Feld, und da wir die Mauerwerksanker gleich drin gelassen hatten, entfällt das lästige Bohren......sollte also in 30 Minuten mit 3 Leuten stehen.
Das Angebot des Gerüstbauers belief sich allein hierfür übrigens auf fast 900 €.....
LG
anna
was lange währt....wird auch mal fertig
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.05.13


Frag doch mal bei Layer nach. Gebrauchte Gerüste aus Alu, geprüft und abgenommen. Die haben eigentlichen immer was.
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 25.05.13

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Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.05.13

Meinung des Gerüstbauers


Mein Gerüstbauer sagt, er baut die Rüstung das erste Mal gerne mit uns auf. Wenn ich später einen Helfer auf von mir umgesetzter Rüstung arbeiten lasse, soll ich ihn belehren, dass er keine Rüstungsteile entfernt und sich nicht unnötig in Gefahr begibt. Wenn ich mir dann noch unterschreiben lasse, dass er die Rüstung auf eigene Gefahr betritt, würde ich nichts verbotenes tun. Die Meinung wollte ich hier mal in den Raum werfen.

Gruß

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 03.06.13

Gerüst steht


Wir haben jetzt ein gebrauchtes Alugerüst gekauft und aufgebaut. 3 Felder à 3 m, also 9 m breit. Eine halbe und 3 volle Etagen, da kommt man gut an die Dachrinne, an die Fenster und ans Fachwerk. Auf der anderen Seite müssen wir höher und bauen dann 4 volle Etagen auf. Hat übrigens 3.000 € gekostet, die Hilfe des Gerüstbauers beim aufstellen 50 €. Mit Einweisung zu dritt eine knappe Stunde.

Danke für alle Antworten und die gute Hilfe!

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.06.13

Na


dann Glückwunsch, Preis, Material und Fläche passen ja gut zusammen. Ich denke, das Geld ist gut angelegt.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.06.13

Gerüst-Bilder aus der Bilddatenbank: