Fachwerk.de - Fugen in Dielenboden
Hat jemand schon ähnliche Fälle elegant gelöst? Ausgemalt, "ausgekittet", und und und. Auf alle Fälle baubiologisch.
Ich weiss, ein harter Kitt würde die Bewegungen des Holzes nicht mitmachen; an Kunststoff/ Silikon denk ich schon gar nicht. Hat jemand z.B. Erfahrung mit Korkpaste (Würth führt so was, andere Anbieter betimmt auch), oder mit "Holzmörtel", einem Gemisch aus Wachs, Sonnenblumenöl und Sägestaub, oder etwas auf Basis von Kaseinleim (z.B. mit Sägemehl gemischt), oder sonst ganz was Andreas.
Um Erfahrungsberichte bin ich dankbar.
Die Natur ist der beste Bau- und Lehrmeister
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Marcel Züger | 01.01.08
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Marcel Züger | 01.01.08
Kitt und Leim ---
--- macht die Arbeit fein ! ( --- wenn uns Kitt und Leim verlässt, haltens noch die Näglein fest ! )----- na ja,
alles Quatsch mit Soße. -- Also : Ein Richtscheit auf der
Dielung fixieren und mittels einer Handoberfräse oder einer Handkreissäge parallele Nuten in entsprechender Tiefe einfräsen .
Anschließend Passleistchen einleimen ( aber darauf achten, daß der Leim nur an einer Fugenflanke angegeben wird , weil auch altes Holz sich das Arbeiten einfach nicht abgewöhnen kann ) - Nach dem Abbinden des Leimes die Bodenfläche schleifen.
-- Persönlich würde ich für das " Neuverfugen " der Dielenspalten eine völlig andere Holzart wählen, als die, aus der die Dielung eigentlich besteht. - Ganz einfach deshalb, weil man selbst bei Verwendung von Altholz immer
einen Farbunterschied erkennen würde.
- Bei solchen Aktionen bitte immer sehr hohe Wekzeugkosten einkalkulieren, weil die Fugen immer sehr stark mit Sand gefüllt sind, was einen gewaltigen Schneidenverschleiss zur Folge hat.
A. M.
--- macht die Arbeit fein ! ( --- wenn uns Kitt und Leim verlässt, haltens noch die Näglein fest ! )----- na ja,
alles Quatsch mit Soße. -- Also : Ein Richtscheit auf der
Dielung fixieren und mittels einer Handoberfräse oder einer Handkreissäge parallele Nuten in entsprechender Tiefe einfräsen .
Anschließend Passleistchen einleimen ( aber darauf achten, daß der Leim nur an einer Fugenflanke angegeben wird , weil auch altes Holz sich das Arbeiten einfach nicht abgewöhnen kann ) - Nach dem Abbinden des Leimes die Bodenfläche schleifen.
-- Persönlich würde ich für das " Neuverfugen " der Dielenspalten eine völlig andere Holzart wählen, als die, aus der die Dielung eigentlich besteht. - Ganz einfach deshalb, weil man selbst bei Verwendung von Altholz immer
einen Farbunterschied erkennen würde.
- Bei solchen Aktionen bitte immer sehr hohe Wekzeugkosten einkalkulieren, weil die Fugen immer sehr stark mit Sand gefüllt sind, was einen gewaltigen Schneidenverschleiss zur Folge hat.
A. M.
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 01.01.08
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 01.01.08
All der "Papps"
hält auf den seitlich angelagerten Krusten nicht. Silikon wäre zudem völlig unmöglich, weil in den angrenzenden Bereichen nichts mehr auf dem Holz bleibt, kein Öl, Lack etc. (Silikonpest).
Vorausgesetzt, der seitliche Dreck wird einseitig gut abgekratzt: Ein Variante wäre ein 2K Epoxidharz, Ponal Duo, das mit Erdpigmenten dem Dielenfarbton angepasst werden kann. Berger-Seidle hat eine spezielle Parkettfugendichtmasse, die auch ganz gut geht.
Die beste Variante wäre den die schon von Andreas Milling beschriebene. Etwas leichter geht es mit einer Führungsschiene, wie sie z.B. im System von Festool angeboten wird, man verwackelt nicht so viel.
Fichtenholz gilbt übrigends doch recht schnell unter Öl nach; nach einem Jahr wird es kaum noch Helligkeitsunterschiede zum Altholz geben.
Grüße
Thomas
hält auf den seitlich angelagerten Krusten nicht. Silikon wäre zudem völlig unmöglich, weil in den angrenzenden Bereichen nichts mehr auf dem Holz bleibt, kein Öl, Lack etc. (Silikonpest).
Vorausgesetzt, der seitliche Dreck wird einseitig gut abgekratzt: Ein Variante wäre ein 2K Epoxidharz, Ponal Duo, das mit Erdpigmenten dem Dielenfarbton angepasst werden kann. Berger-Seidle hat eine spezielle Parkettfugendichtmasse, die auch ganz gut geht.
Die beste Variante wäre den die schon von Andreas Milling beschriebene. Etwas leichter geht es mit einer Führungsschiene, wie sie z.B. im System von Festool angeboten wird, man verwackelt nicht so viel.
Fichtenholz gilbt übrigends doch recht schnell unter Öl nach; nach einem Jahr wird es kaum noch Helligkeitsunterschiede zum Altholz geben.
Grüße
Thomas