Fachwerk.de - Richtige Vorgehensweise

Richtige VorgehensweiseHallo,

ich habe mir grade einen alten Resthof (zwar kein Fachwerk, aber auch schon über 100 Jahre alt) gekauft und arbeite mich gerade in die verschiedenen Sanierungsthemen ein. Grundsätzlich will ich soviel wie möglich erhalten und irgendwie kostenverträglich wieder schick machen. Da das Wetter im Moment ja recht nett ist, hab ich als erstes die Pflanzen, die direkt am Haus standen rausgerissen, jetzt möchte ich da einen Kiesstreifen drumrumlegen, als Schutz gegen Spritzwasser und hartnäckig Stein und Mörtel angreifende Wurzeln. Da ich keine Feuchtigkeitsprobleme hab denke ich das ein weiterer Schutz von Außen nicht nötig ist (?). Plan ist die Erde bis zur unteresten Steinreihe rauszunehmen, ca. 40 cm auf ca. 50 cm breite, die Mauer mit nem Hochruckreiniger mal saubermachen, da wo nötig die Fugen ausbessern (Zementmörtel hier ok?) und dann eben Kies rein. Wäre das vorgehen so in Ordnung?

Sonnigen Gruß
Katze
Wird schon klappen...
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Katze | 05.10.10
Hallo
Katze, klingt eiegntlich schlüssig, wenn Du den Sockel auch unverputzt lassen willst. Zur besseren Verarbeitung kann man den Fgenmörtel auch mit Kalk (etwa 10% Volumen) anreichern. Fugen zuvor aber auch auskratzen - ca 2 cm tief.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 05.10.10

...und anstelle des Kiesstreifens, der doch nur eine Versickerungshilfe ist, würde ich Gehwegplatten legen. Wenn die wie ein Kiesstreifen aussehen soll, kann man Kies auf gehwegplatten legen, mit Gefälle vom Haus weg.

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 05.10.10
Warum nicht einfach wieder zubuddeln?
Wenn es bisher o.k. war...

Gruß...J.
Hauptsache alles ist schön
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Jürgen | 05.10.10
Richtige Vorgehensweis
Hallo,
wenn sich die Gelegenheit bietet , sollte man das erdberührte Mauerwerk (noch dazu , wenn es so offene Fugen hat)bis zur Unterkante Mauerwerk frei legen , mit einem Zementmörtel eben anputzen und nach einer Trocknungsphase mit einer Bitumendickbeschichtung nach DIN 18195 abdichten. Vor der Verfüllung bitte die Drainageschutzmatte (3 oder 4 Lagig- nicht das billige einlagige Baumarktzeug)nicht vergessen. Als Abschluß noch eine Kappleiste oben dran und dann kann man Platten legen oder einen Spritzschutzstreifen anlegen- ganz nach Belieben.
Viele Grüße aus Nordhausen
Historisch sanieren mit modernen Methoden
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Bau & Sanierung Tabatt Nordhausen | Frank Tabatt | 05.10.10
wenn es doch funktioniert ....
Hallo Katze,

du schreibst: "Da ich keine Feuchtigkeitsprobleme hab ...". So sollte es besser auch bleiben. Du kannst die Fugen wie schon hier beschrieben etwas auskratzen und mit einem erdfeuchten Kalkmörtel wieder nachverfugen. Kein Zementanteil, Mörtelgruppe P Ia sollte bestens funktionieren.

Ich kenne Deinen Boden nicht, ein Kiesstreifen kann aber auch kontraproduktiv sein und Dir das Wasser an das Haus befördern.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 06.10.10
Vielen Dank!
für die Antworten, scheint als muß ich nochmal drüber nachdenken. Also Steine sauber und neu verfugen muß ich eh, dann werd ich damit wohl anfangen. Auf eine Seite soll wahrscheinlich eine große Terrasse, da brauch ich dann wohl auch keine Kiesumrandung, aber das wäre erst in ein/zwei/drei Jahren. Die Bitumendickbeschichtung klingt sehr aufwendig, welche Vorteile hätte das genau?
Und wenn ich die Fugen auskratze, 2 cm insgesamt oder 2 cm vom Restmörtel der noch da ist? Ist teilweise ein ziemlicher Unterschied.. ;-)

Gruß
Wird schon klappen...
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Katze | 06.10.10
die
2 cm brauchts du für die neue Fuge, als Fugentiefe. Wenns schon 3 tief ist, dann das lose Material entfernen .....
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 06.10.10

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