Fachwerk.de - Sanierung der Außenfassade bei teerbehandelten Holzbalken und bröckeligen Steien und Fugen
Meine Fragen sind, ob es für die Entfernung der Farb- und Teerreste auf Steinen und Balken erforderlich ist, ein Sandstrahlgerät einzusetzen oder ob dadurch große Teile der Steine und fugen zerstört werden können. Ist es notwendig, eine Fuge zwischen Steine und Balken einzuflechsen und diese dann mit Puryethan oder Silicon oder Acryl abzudichten? Ist ein Überstreichen der Teerbalken möglich und ausreichend, wenn man diese lediglich anschleift (Abschliefen ist kaum möglich aufgrund der Dicke? Gibt es auch auf solche Arbeiten spezialisierte Firmen?
anonymus | 25.04.06
Fassade
Guten Tag,
technisch ist gegen Teer / Bitumen nichts zu sagen, es hat 140 Jahre lang wirksam Schwamm und Insekten von Ihrem Haus ferngehalten. Unsere Vorstellung von einem Haus ist aber eine andere geworden.
Entfernen Sie diese Schichten jetzt, fällt erst einmal eine Menge teurer Sondermüll an.
Auch die fehlende Fuge hat nichts zu sagen, weil sich der Stein besser mit dem Holz verkrallen kann, etvtl. über eingeschnittene Taschen, in die die Dreikantleisten eingreifen.
Dichtungsmittel wie Teerstricke, Silikon, Butyl etc.. haben in der Fachwerkfassade gar nichts zu suchen.
Sandstrahlen würde wahrscheinlich zu Zerstörungen führen, obwohl es auch sanfte Verfahren gibt, mit Rindenmulch z.B.
Ich würde eher von Hand arbeiten oder arbeiten lassen, denn es ist schon eine Plackerei: Drahtbürste, Fugenkratzeisen, Spachtel, evtl. Heißluftföhn, dann bekommt man auch ein Gefühl dafür was fest ist und was nicht.
Leider läßt sich aus der Entfernung der wahre Zustand nicht beurteilen. Haben Sie mal geguckt, wie es die anderen machen ? Ich habe zur Zeit eine Baustelle in Velbert, wenn Ihr Haus nicht gerade in Oberberg liegt, könnte ich ja mal ein Auge drauf werfen.
Grüße vom Niederrhein
Guten Tag,
technisch ist gegen Teer / Bitumen nichts zu sagen, es hat 140 Jahre lang wirksam Schwamm und Insekten von Ihrem Haus ferngehalten. Unsere Vorstellung von einem Haus ist aber eine andere geworden.
Entfernen Sie diese Schichten jetzt, fällt erst einmal eine Menge teurer Sondermüll an.
Auch die fehlende Fuge hat nichts zu sagen, weil sich der Stein besser mit dem Holz verkrallen kann, etvtl. über eingeschnittene Taschen, in die die Dreikantleisten eingreifen.
Dichtungsmittel wie Teerstricke, Silikon, Butyl etc.. haben in der Fachwerkfassade gar nichts zu suchen.
Sandstrahlen würde wahrscheinlich zu Zerstörungen führen, obwohl es auch sanfte Verfahren gibt, mit Rindenmulch z.B.
Ich würde eher von Hand arbeiten oder arbeiten lassen, denn es ist schon eine Plackerei: Drahtbürste, Fugenkratzeisen, Spachtel, evtl. Heißluftföhn, dann bekommt man auch ein Gefühl dafür was fest ist und was nicht.
Leider läßt sich aus der Entfernung der wahre Zustand nicht beurteilen. Haben Sie mal geguckt, wie es die anderen machen ? Ich habe zur Zeit eine Baustelle in Velbert, wenn Ihr Haus nicht gerade in Oberberg liegt, könnte ich ja mal ein Auge drauf werfen.
Grüße vom Niederrhein
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Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | Dietmar Beckmann | 25.04.06
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