Fachwerkneubau

Hallo,
Das Thema wüude zwar schon X-mal besprochen, würde aber dennoch nochmal damit anfangen :-)
Mein Mann und ich möchten gerne ein kleines Fachwerkhaus neu errichten und viel in Eigenregie machen.
Jetzt gibt es viele Fragen zu einem sinnvollen Wandaufbau.
Wie sieht der ideale Aussenwandaufbau aus?
Wir wohnen nahe einer Autobahn, d.h. neben den erforderlichen Wärmedämmwerten müssen die Wände auch sehr Schalldicht sein.
Welches Holz wird heutzutage bevorzugt?
Errichtet man einen Sockel aus Stein oder stellt man die Wände direkt auf die Bodenplatte?
Wäre schön einige konstruktive Antworten zu erhalten, und darauf basierend kommen bestimmt noch mehr Fragen.
Danke schon mal.

Marion

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 26.06.15

Fachwerkhaus-Neubau


Hallo Marion

Vielleicht sucht ihr erst einmal nach einem Fachwerkhaus welches abgerissen werden soll und ihr dann bei euch wieder aufbauen könnt ?
Wenn es selber abgebaut werden muß wäre das am besten von dem Zimmermann zu machen, der es auch wieder aufbaut.

Ihr könnt auch in Freilichtmuseen anfragen, denen öfters Häuser angeboten werden, die dort nicht geeignet sind, aber für euch passen könnten.

Entweder hier unter 'Börse'
oder bei der IG-Bauernhaus, evt auch beim Denkmalschutzamt.

Es werden menchmal sehr günstig Fachwerkhäuser angeboten- dann habt ihr gleich etwas mit Geschichte, soadaß auf diese Weise nichts verloren geht.

Die Innenaufteilung, Fenster etc lassen sich problemlos neu gestalten.

Ich würde auf jeden Fall Eiche nehmen-
bei Neubau wäre auch Lärche ok.

Wenn die Bodenplatte soweit über Grund steht, daß kein/wenig Spritzwasser an die Schwelle kommt geht das auch direkt auf Bodenplatte.

Oder gleich eine Konstruktion auf Glasschaumschotter und mit Streifenfundamenten nehmen, die mit sehr wenig Beton auskommt.

Die Böden würde ich weitestgehend mit Holzdielen auf Holzunterkonstruktion verlegen.

Für guten Schallschutz ggf mit Klinker ausgemauerte Gefache nehmen, innen Holzfaserplatten mit Wandheizung und dickerem Lehmputz.
Oder innen schwer und außen die Dämmung- das hängt auch von der gewünschten Optik ab.

Prinzipiell läßt sich dann auch ein Fachwerkhaus auf jeden gewünschten Dämmstandard bringen- bis hin zum Passivhaus.

Es gibt natürlich immer die neuralgischen Punkte, die bei einem Neubau aber besser vermieden werden können.

Bei Fragen könnt ihr mir auch an meine angegebene mailadrsese schreiben.

Andreas Teich

Fachwerkneubau-Bilder aus der Bilddatenbank: