Fachwerk.de - Holzschädlinge bekämpfen

Hallo,
bei meinem heutigen Rundgang ums Haus ist mir frisches Holzmehl auf dem Sockelstein aufgefallen.
Bei genauerer Betrachtung war zu erkennen, dass kleine Insekten Löcher in die Holzkonstruktion trieben. Erstaunlich ist, dass nur die Westseite befallen wurde.
Welches biologische Holzschutzmittel gibt es für den Außenbereich und gegen diese Insekten?
Bei diesen großen Löchern wäre es sogar möglich mit einer Spritze das Holzschutzmittel in die Löcher zu spritzen.
Danke im voraus für Ihre Informationen.

Thurid


Thurid | 18.06.08
Fachmann sollte da mal mit hinschauen
Sicherlich wäre es sinnvoll, wenn sich ein Fachmann diese Situation vor Ort einmal genauer mit ansehen würde.
Erst dann sollte nach der entsprechenden Maßnahme gesucht werden.
Ein Mittel könnte sein: Wood-Bliss1 oder HM 1 von Masid.
http://www.masid.de/produkte_masan.html

Hier ein möglicher Fachmann:

Sachverständiger, Holzschutz und Baubiologie
Dipl.-Ing. (FH) Mathias Heine
Dippoldiswalder Str. 66
01731 Kreischa bei Dresden
Tel.: 035206 21147
Fax : 035206 / 30348
eMail: m.heine@baubiologie-heine.de

Hoffentlich gelingt es
und handwerklicher Gruß

Udo Mühle

Grüße und gutes Gelingen
Udo Mühle
LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 19.06.08

Hallo Thurid,

leider gibt es hierfür keine biologischen Bekämpfungsmethoden, es bleiben nur physikalische oder chemische. Mein Vorschreiber hat Recht, es ist sinnvoll. dass ein Fachmann sich die Sache ansieht.

Beste Grüße
Lutz Kriegerowski
Gesunde Menschen in gesunden Häusern
Mitglied der Fachwerk.de Community()
bioCon | Dipl.- Biologe Lutz Kriegerowski | 19.06.08
Spezialisten
Lutz ParisekHallo Thurid
Der Kollege Kriegerowski hat recht, es gibt hierfür keine biologischen Bekämpfungsmittel. Wobei hier auch ein Missverständniss vorliegen könnte, denn die Definition für biologische Bekämpfungsmitel lautet:
Unter biologischer Schädlingsbekämpfung versteht man die Verwendung von Lebewesen, um durch menschlichen Eingriff die Population bestimmter („schädlicher“) Tiere oder Pflanzen zu begrenzen. Hierbei wird meist auf Nutzorganismen zurückgegriffen, wie sie als natürliche Feinde der zu bekämpfenden Art vorkommen (Räuber, Schmarotzer und Krankheitserreger). Es ist auch gebräuchlich Individuen so zu verändern, dass sie ihre eigenen Artgenossen schädigen.

Die oft damit gleichgesetzte Verwendung von Produkten die nur auf dem Verzicht des Einsatzes von Pestiziden oder Insektiziden basieren ist daher irreführend. Die von Kollegen Udo Mühle angeführten Mittel sind nicht zugelassen und im besten Fall zur Vorbeugung geeignet. Eine erfolgreiche Bekämpfung erscheint aus entomologischer und physikalischer Sicht damit nicht möglich.Ich kann aber der Empfehlung zustimmen, hier unbedingt einen Holzschutzfachmann kommen zu lassen (ob hier ein Baubiologe allerdings der Richtige ist bezweifele ich, ohne die Kompetenz von Baubiologen grundsätzlich schmälern zu wollen, schon aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus.)
Lutz Parisek
Mutabor
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PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 19.06.08

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