Fachwerk.de - Sanierung eines ehemaligen Hotels
Im Rahmen meiner Diplomarbeit werde ich ein FW-Haus sanieren und umnutzen. Habe bereits eine lange Literaturliste, die gerne jederzeit verlängert werden kann , suche speziell sozusagen einen Fahrplan, an dem ich mich entlanghangeln kann. Ich gedenke das Gebäude zu Entkernen und anschliessend mit innovativen, ökologischen Baustoffen( z.Bsp. mit PAVATEX-Produkten) wieder neu auszufachen. Exemplarisch für mögliche Schäden werde ich eine Balkenkopfsanierung sowie eine Erhöhung der Tragfähigkeit von HBD nachweisen. Leider bin ich bisher eher der Theoretiker, so dass ich für jeden praxisbezogenen Hinweis dankbar bin.
Viele Grüsse aus dem ausnahmsweise verschneiten Berlin !
stephi
ökologisch bauen- der richtige weg zum gesunden haus
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Dipl.-Ing.(FH) St. Körner (Architektur) | 23.02.05
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Warum Entkernen?
Hallo Stephi,
das wird auf jeden Fall ein interessantes Diplomprojekt.
Bitte prüfe aber zu aller erst, ob ein Entkernen der Gefache notwendig ist. Tue es nicht nur, weil es in Deine Arbeit passt. Die alten Ausfachungstechniken haben sich über viele Jahre bewährt.
In der Regel müssen Gefache nur freigemacht werden, wenn Balken zu tauschen sind, oder Durchgänge geschaffen werden sollen!
Viel Sapß und Erfolg!
Grüße
Hallo Stephi,
das wird auf jeden Fall ein interessantes Diplomprojekt.
Bitte prüfe aber zu aller erst, ob ein Entkernen der Gefache notwendig ist. Tue es nicht nur, weil es in Deine Arbeit passt. Die alten Ausfachungstechniken haben sich über viele Jahre bewährt.
In der Regel müssen Gefache nur freigemacht werden, wenn Balken zu tauschen sind, oder Durchgänge geschaffen werden sollen!
Viel Sapß und Erfolg!
Grüße
.. auch Bauchschmerzen
Hallo Stephi,
bei dem Wort "Entkernen" bekomme ich genauso Bauchschmerzen. Ich teile die Haltung von Katrin & Mathias Wolff. Auch in einem öffentlichen Gebäude mit historischem Ambiente muß m.E. nicht alles "schöner denn je" werden, wenn es umgenutzt wird. Die "Kunst" eines Architekten besteht doch wohl auch darin, die alte Substanz zu bewahren und eine geänderte Nutzung hineinzubringen. Wir bitten innigst darum, die "Seele" des Hauses nicht zu negieren. Denkmalpflegerische Richtlinien heißen: Eingriffe so wenig wie nötig, nicht so viel wie möglich, obwohl die Planer wohl auch nach Umsatz- und Baukostenhöhe entlohnt /honoriert werden.(?) Doch auch das ist der Tod für viele alte Häuser.
Meine Frage: Ist das Dipl.-Objekt genau das Fachwerkhaus auf dem Foto in der Innenstadt von Wernigerode?
Umdenken und Gutes Gelingen wünscht
D.Fr.
Hallo Stephi,
bei dem Wort "Entkernen" bekomme ich genauso Bauchschmerzen. Ich teile die Haltung von Katrin & Mathias Wolff. Auch in einem öffentlichen Gebäude mit historischem Ambiente muß m.E. nicht alles "schöner denn je" werden, wenn es umgenutzt wird. Die "Kunst" eines Architekten besteht doch wohl auch darin, die alte Substanz zu bewahren und eine geänderte Nutzung hineinzubringen. Wir bitten innigst darum, die "Seele" des Hauses nicht zu negieren. Denkmalpflegerische Richtlinien heißen: Eingriffe so wenig wie nötig, nicht so viel wie möglich, obwohl die Planer wohl auch nach Umsatz- und Baukostenhöhe entlohnt /honoriert werden.(?) Doch auch das ist der Tod für viele alte Häuser.
Meine Frage: Ist das Dipl.-Objekt genau das Fachwerkhaus auf dem Foto in der Innenstadt von Wernigerode?
Umdenken und Gutes Gelingen wünscht
D.Fr.
Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.
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Dipl.-Restaurator (akad.) | Dietmar Fröhlich | 23.02.05
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Dipl.-Restaurator (akad.) | Dietmar Fröhlich | 23.02.05
hotel / harz
hallo,
falls dieses Hotel im Nordharz sein soll, haben wir eine Gruppe die sich mit Fachwerkhäuser befasst in dieser Region. Wir treffen uns jeden 1. dienstag im Monat in Der Gutsmühle Minsleben (Wernigerode). Während des nächsten Treffens, also am 1.3.05, befassen wir uns mit Naturbaustoffen (Vortrag unseres Bauphysikers). Weitere Daten sind im Bereich "Veranstaltungen" auf diese Seite zu sehen.
Mit freundlichen Grüßen
J.E.hamesse
hallo,
falls dieses Hotel im Nordharz sein soll, haben wir eine Gruppe die sich mit Fachwerkhäuser befasst in dieser Region. Wir treffen uns jeden 1. dienstag im Monat in Der Gutsmühle Minsleben (Wernigerode). Während des nächsten Treffens, also am 1.3.05, befassen wir uns mit Naturbaustoffen (Vortrag unseres Bauphysikers). Weitere Daten sind im Bereich "Veranstaltungen" auf diese Seite zu sehen.
Mit freundlichen Grüßen
J.E.hamesse
Neubau, Altbau, ökologisches Gedankengut
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Architekt und Planer | HAMESSE, Jean-Elie | 23.02.05
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Architekt und Planer | HAMESSE, Jean-Elie | 23.02.05
Schön wäre natürlich auch zu wissen,
für welchen Fachbereich die Diplomarbeit geplant ist:
Baubetrieb, Statik, Architektur, ...
Für Hinweise benötigt man natürlich auch konkrete Fragen.
für welchen Fachbereich die Diplomarbeit geplant ist:
Baubetrieb, Statik, Architektur, ...
Für Hinweise benötigt man natürlich auch konkrete Fragen.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 23.02.05
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 23.02.05
Moin!
Bitte bitte....was nicht unbedingt ´raus muß, ´drin lassen! Streiche "Sanierung", setze "substanzerhaltende Instandsetzung". >>> "Leider bin ich bisher eher der Theoretiker" Diplomarbeiten muß man nicht als Einzelarbeit schreiben, such´ Dir einen Praktiker dazu!
Mit kompetenter Beratung vom alten Haus zum neuen zu Hause!
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Dipl.-Ing. (FH) - Freier Architekt | Johannes Langfermann | 23.02.05
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Dipl.-Ing. (FH) - Freier Architekt | Johannes Langfermann | 23.02.05
Interessant
Hallo Stephi,
wie viele meiner Vorschreiber, bin ich auch der Meinung, daß das Entkernen eines Gebäudes grundsätzlich keine gute Lösung für eine Sanierung ist.
Ich finde dein Thema sehr gut für eine Diplomarbeit.
Ich selbst bin Statiker und Denkmalpfleger, wenn Du Interesse hast kannst Du mich gerne einmal anrufen.
Bei so einem Objekt, wie Du es beschreibst muss man in der Regel sehr genau und detailliert (schon in der Planung) vorgehen. So ist z.B. einer der ersten Schritte die Du machen sollst eine unfangreiche Bauaufnahme sowie ein Sanierungskonzept. Erst dann lohnt es sich in die Detailplanung zu gehen. Es kann auch sehr gut sein, daß Du ohne Entkernen eine auch finanziell günstigere Lösung bekommst.
Viele Grüße und viel Spaß bei Deinem Projekt
Johann Müller
Hallo Stephi,
wie viele meiner Vorschreiber, bin ich auch der Meinung, daß das Entkernen eines Gebäudes grundsätzlich keine gute Lösung für eine Sanierung ist.
Ich finde dein Thema sehr gut für eine Diplomarbeit.
Ich selbst bin Statiker und Denkmalpfleger, wenn Du Interesse hast kannst Du mich gerne einmal anrufen.
Bei so einem Objekt, wie Du es beschreibst muss man in der Regel sehr genau und detailliert (schon in der Planung) vorgehen. So ist z.B. einer der ersten Schritte die Du machen sollst eine unfangreiche Bauaufnahme sowie ein Sanierungskonzept. Erst dann lohnt es sich in die Detailplanung zu gehen. Es kann auch sehr gut sein, daß Du ohne Entkernen eine auch finanziell günstigere Lösung bekommst.
Viele Grüße und viel Spaß bei Deinem Projekt
Johann Müller
Planen und bauen mit denkmalgeschützten Bauwerken
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Büro für angewandte Denkmalpflege | Johann Müller | 24.02.05
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Büro für angewandte Denkmalpflege | Johann Müller | 24.02.05
Ökologische Baustoffe
bei einem alten Haus sollte man das erhaltenswerte erhalten undmit Artgleichen Baustoffen die Renovierung vornehmen.Das
tut dem Haus am Besten.Auch wir bieten Seminare mit solchen Bezugspunkten wie Lehm, Kalk, Naturfarben und Dämmstoffe an.Wenn Interesse besteht einfach melden.
MfG Andreas Breuer
bei einem alten Haus sollte man das erhaltenswerte erhalten undmit Artgleichen Baustoffen die Renovierung vornehmen.Das
tut dem Haus am Besten.Auch wir bieten Seminare mit solchen Bezugspunkten wie Lehm, Kalk, Naturfarben und Dämmstoffe an.Wenn Interesse besteht einfach melden.
MfG Andreas Breuer
bewußt natuerlich bauen,
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Ökologische Baustoffe Andreas Breuer | Andreas Breuer | 11.03.05
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Ökologische Baustoffe Andreas Breuer | Andreas Breuer | 11.03.05