Fachwerk.de - Stemmeisen neu schleifen
Habe die Tage zwei alte Stemmeisen und eine Stichaxt"geerbt"leider
sind die Klingen verschliffen,Grad stimmt nicht mehr und schief geschliffen,ich würde die Eisen gerne neu Schleifen lassen.Worauf werden Stemmeisen geschliffen;Stein ,Band ,etc.
Ich lebe zwar in der Stadt der Messerschleifer ,aber bis jetzt,habe ich noch keinen gefunden der das kann.Ich will mir die aber auch nicht verhunzen lassen.
Grüsse Martin
anonymus | 24.06.11
Zimmerei
Hallo Martin ,
Gehen Sie doch einfach mal zum Zimmermann,
der macht das "nach Feierabend".
viele Grüße
Hallo Martin ,
Gehen Sie doch einfach mal zum Zimmermann,
der macht das "nach Feierabend".
viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 24.06.11
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Stemmeisen neu schleifen
Hallo
Es geht mir nicht um das schärfen,Klingen,Spiegel müssen wirklich neu "gerichtet "werden und das wird glaub ich ein langer "nach Feierabend" ,für den Zimmermann!
Trotzdem Danke !
anonymus | 24.06.11
Hallo
Es geht mir nicht um das schärfen,Klingen,Spiegel müssen wirklich neu "gerichtet "werden und das wird glaub ich ein langer "nach Feierabend" ,für den Zimmermann!
Trotzdem Danke !
anonymus | 24.06.11
Moin Martin,
dat Zeug is ja versandfähig....stell' doch ein Foto ein, vielleicht kanns hier wer aus der Clique....
Gruss, Boris
dat Zeug is ja versandfähig....stell' doch ein Foto ein, vielleicht kanns hier wer aus der Clique....
Gruss, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Boris Webler | 24.06.11
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Boris Webler | 24.06.11
beim
Stemmeisen tuts auch ein Tischler, man sollte es nur nicht auf einen Ritt machen. Wenn Du Dch hinterher damit rassieren kannst, war es okay. Bei der Stickaxt sollte es einer machen, der weiß, zu welchen Arbeiten die verwendet wurden - Ich wüßte es jetzt auf Anhieb nicht.
Als Werkzeug reicht ein Schleifbock, nass oder trocken, zum Abziehen Öl- oder Wasserstein, für das (i) dann noch den "Belgischen Brocken" nehmen.
Vorsicht, Stahl darf nicht lau anlaufen - nicht selber machen, wenn mans nicht geübt hat an wertlosen Stählen.
Der Zimmermann sagt auch Stechbeitel dazu, da auch der Maurer Stemmeisen verwendet.
Stemmeisen tuts auch ein Tischler, man sollte es nur nicht auf einen Ritt machen. Wenn Du Dch hinterher damit rassieren kannst, war es okay. Bei der Stickaxt sollte es einer machen, der weiß, zu welchen Arbeiten die verwendet wurden - Ich wüßte es jetzt auf Anhieb nicht.
Als Werkzeug reicht ein Schleifbock, nass oder trocken, zum Abziehen Öl- oder Wasserstein, für das (i) dann noch den "Belgischen Brocken" nehmen.
Vorsicht, Stahl darf nicht lau anlaufen - nicht selber machen, wenn mans nicht geübt hat an wertlosen Stählen.
Der Zimmermann sagt auch Stechbeitel dazu, da auch der Maurer Stemmeisen verwendet.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 24.06.11
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Olaf aus Sachsen | 24.06.11
Temperatur
Wie schon Olaf gesagt hat, das Eisen darf beim Schleifen nicht wärmer als etwa 120° werden sonst ist die Härtung futsch. Das geht mit einem konventionellen Schleifbock, einem Wassertopf und viel Geduld, mit einem Nassschleifer, oder einem Diamantschleifer. Ich kann nicht sagen warum, aber die Dinger sind genial. Nehmen Material ab, die Schneide lässt sich durch die gelochte Diamantscheibe auf Sicht schleifen und einrichten und der Stahl bleibt handwarm! Danach entgraten, Polieren und man kann sich rasieren.
Wie schon Olaf gesagt hat, das Eisen darf beim Schleifen nicht wärmer als etwa 120° werden sonst ist die Härtung futsch. Das geht mit einem konventionellen Schleifbock, einem Wassertopf und viel Geduld, mit einem Nassschleifer, oder einem Diamantschleifer. Ich kann nicht sagen warum, aber die Dinger sind genial. Nehmen Material ab, die Schneide lässt sich durch die gelochte Diamantscheibe auf Sicht schleifen und einrichten und der Stahl bleibt handwarm! Danach entgraten, Polieren und man kann sich rasieren.
Innenwanddämmung mit Zellulose
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BüschenHolz | Zimmermeister + Restaurator Simon Büschen | 25.06.11
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BüschenHolz | Zimmermeister + Restaurator Simon Büschen | 25.06.11
Es gibt Schleifböcke, an denen man den genauen Winkel einstellen kann
Die Stich-, Stoß- oder oder Bundaxt hat einen ganz anderen Freiwinkel wie ein Stemmeisen, nämlich 20 - 25 Grad und wurde v.a. dazu verwendet, Überplattungen und große Flächen zu egalisieren (putzen), während das Stemmeisen hauptsächlich dazu verwendet wurde, um die Zapfenlöcher für Zapfenverbindungen auszustemmen. Der Anschärfwinkel für das Stemmeisen liegt in der Regel bei 25 - 30 Grad. Das Zapfenlochstemmen war früher, als es noch keine Zapfenstemmmaschinen gab, eine schweißtreibende Arbeit und vornehmlich den Auszubildenden vorbehalten, die dann auch dementsprechend schnell Schwielen an den Händen hatten.
Aber nochmal zu Schärfen. Der Stahl darf nicht blau anlaufen, daher ist es von Vorteil, einen Schleifbock mit Wasserbad zu verwenden bzw. den Stahl von Hand zu wässern und kühlen. Mit Leder abziehen sollte man erst, wenn der Winkel und der Spiegel bereits passen. Das Leder entfernt feine Grate und verleiht der Schneide die entgültige Schärfe.
Man kann sich aus Holz relativ leicht eine Schablone bauen oder man verwendet einen Schleifbock, wo der Schleifwinkel selbst eingestellt werden kann (guckst Du hier: http://gut-im-preis.de/3187/page/1/tormek)
Aber wenn Du dem lieben Zimmerer ein, zwei Flaschen Feierabend-Bier mitbringst, wird er Dir die beiden Teile sicher gerne nachschleifen :-)
Gruß Andreas
Die Stich-, Stoß- oder oder Bundaxt hat einen ganz anderen Freiwinkel wie ein Stemmeisen, nämlich 20 - 25 Grad und wurde v.a. dazu verwendet, Überplattungen und große Flächen zu egalisieren (putzen), während das Stemmeisen hauptsächlich dazu verwendet wurde, um die Zapfenlöcher für Zapfenverbindungen auszustemmen. Der Anschärfwinkel für das Stemmeisen liegt in der Regel bei 25 - 30 Grad. Das Zapfenlochstemmen war früher, als es noch keine Zapfenstemmmaschinen gab, eine schweißtreibende Arbeit und vornehmlich den Auszubildenden vorbehalten, die dann auch dementsprechend schnell Schwielen an den Händen hatten.
Aber nochmal zu Schärfen. Der Stahl darf nicht blau anlaufen, daher ist es von Vorteil, einen Schleifbock mit Wasserbad zu verwenden bzw. den Stahl von Hand zu wässern und kühlen. Mit Leder abziehen sollte man erst, wenn der Winkel und der Spiegel bereits passen. Das Leder entfernt feine Grate und verleiht der Schneide die entgültige Schärfe.
Man kann sich aus Holz relativ leicht eine Schablone bauen oder man verwendet einen Schleifbock, wo der Schleifwinkel selbst eingestellt werden kann (guckst Du hier: http://gut-im-preis.de/3187/page/1/tormek)
Aber wenn Du dem lieben Zimmerer ein, zwei Flaschen Feierabend-Bier mitbringst, wird er Dir die beiden Teile sicher gerne nachschleifen :-)
Gruß Andreas
Holz - ein wunderbarer Werkstoff
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Schmidt&Herpich Holzbau GmbH - Meisterbetrieb | A.Herpich | 25.06.11
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Der Link
Hier der Link zu dem Diamantschleifer.
http://www.die-scharfmacher.net/sortiment/brillen/index.html
Nein ich kriege da keine Provision, bin auch nicht verwand oder verschwägert sonder einfach nur angetan.
Zugegeben nicht ganz günstig. Habe lange mit mir gerungen aber nichts bereut...
Hier der Link zu dem Diamantschleifer.
http://www.die-scharfmacher.net/sortiment/brillen/index.html
Nein ich kriege da keine Provision, bin auch nicht verwand oder verschwägert sonder einfach nur angetan.
Zugegeben nicht ganz günstig. Habe lange mit mir gerungen aber nichts bereut...
Innenwanddämmung mit Zellulose
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BüschenHolz | Zimmermeister + Restaurator Simon Büschen | 25.06.11
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BüschenHolz | Zimmermeister + Restaurator Simon Büschen | 25.06.11
@Herr Büschen
Das ist ja mal ein schnuckeliges Teilchen, erinnert mich an unsere alte Horizontalschleifscheibe aus den 50ern, die ganz ähnlich funktionierte. Anstatt der Löcher waren längliche Schlitz in der Scheibe integriert, um das Werkstück und den Verlauf des Schleifvorgangs sehen zu können. Oben war eine Art Nachttischlämpchen angebracht, um das Ganze auszuleuchten. Die Dinger haben blendend funktioniert, bis die Maurer angefangen haben, ihren Meisel damit zu schärfen. Wie ich sehe, hat man aber am System nicht viel verändern müssen :-)
Allerdings bin ich der Meinung, daß eine Horizontalscheibe nicht unbedingt geeignet ist, um einen genauen Schärfwinkel
zu erhalten. Dazu sind die Tomeks zum Festeinspannen wohl besser geeignet.
Was hat das Teilchen denn gekostet, wenn man mal fragen darf ?
Holz Her
Andreas
Das ist ja mal ein schnuckeliges Teilchen, erinnert mich an unsere alte Horizontalschleifscheibe aus den 50ern, die ganz ähnlich funktionierte. Anstatt der Löcher waren längliche Schlitz in der Scheibe integriert, um das Werkstück und den Verlauf des Schleifvorgangs sehen zu können. Oben war eine Art Nachttischlämpchen angebracht, um das Ganze auszuleuchten. Die Dinger haben blendend funktioniert, bis die Maurer angefangen haben, ihren Meisel damit zu schärfen. Wie ich sehe, hat man aber am System nicht viel verändern müssen :-)
Allerdings bin ich der Meinung, daß eine Horizontalscheibe nicht unbedingt geeignet ist, um einen genauen Schärfwinkel
zu erhalten. Dazu sind die Tomeks zum Festeinspannen wohl besser geeignet.
Was hat das Teilchen denn gekostet, wenn man mal fragen darf ?
Holz Her
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Holz - ein wunderbarer Werkstoff
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Schmidt&Herpich Holzbau GmbH - Meisterbetrieb | A.Herpich | 25.06.11
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noch ein link
http://www.woodworking.de/schaerfprojekt/index.html
http://www.woodworking.de/schaerfprojekt/index.html
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
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GEhlerding | 25.06.11
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GEhlerding | 25.06.11
Vieln Dank
für Eure zahlreichen Antworten!
Was den Einsatzbereich der Eisen betrifft ,genau dafür brauche ich die ,Zapfen/löcher ,Anblattung etc.
In der Anfangzeit habe ich meine Sägeketten zum Schleifen weg gegeben,mit dem Ergebniss das der halbe Meißel weg geschliffen war und bis ins Glied geschliffen wurde,Tiefenbegrenzer wurde gar nicht bearbeitet,eigentlich waren die dann Sicherheitstechnisch schrott!
Heute feile ich jede Kette nach Gebrauch selber ,Feile und Lehre.
Hab selber nur verschiedene Handschleifsteine,ja so ne Tomek wär schon schön....habe hier jemanden gefunden der das für mich machen würde.
Nochmals Danke für Eure Tipps und Infos!
Grüsse
Martin
anonymus | 25.06.11
für Eure zahlreichen Antworten!
Was den Einsatzbereich der Eisen betrifft ,genau dafür brauche ich die ,Zapfen/löcher ,Anblattung etc.
In der Anfangzeit habe ich meine Sägeketten zum Schleifen weg gegeben,mit dem Ergebniss das der halbe Meißel weg geschliffen war und bis ins Glied geschliffen wurde,Tiefenbegrenzer wurde gar nicht bearbeitet,eigentlich waren die dann Sicherheitstechnisch schrott!
Heute feile ich jede Kette nach Gebrauch selber ,Feile und Lehre.
Hab selber nur verschiedene Handschleifsteine,ja so ne Tomek wär schon schön....habe hier jemanden gefunden der das für mich machen würde.
Nochmals Danke für Eure Tipps und Infos!
Grüsse
Martin
anonymus | 25.06.11