Finanzierung: kauf mit Modernisierung.

Hallo Community.
weis jemand vielleicht, ob man für eine solche Finanzierung Kostenvoranschläge von Firmen braucht oder gibt es eine Tabelle um die "ca. kosten" zu entnehmen?
Mein Vertreter braucht nur noch die geplanten Modernisierungen incl. Kosten.
Und wie Bindend ist die Modernisierung dann?
zB. soll als erstes eine Heizungsanlage (warscheinlich Pellets wenn es sich lohnt) rein, dort sind momentan nur einzelöfen (öl und holz). 3 Fenster müssten noch erneuert werden, Dachboden dämmen und vll das Dach vom Wintergarten Erneuern.
Würde ich mit der Bank Ärger bekommen, Wenn ich es so Angebe und das Darlehen würde troz Eigenleistung nur für die Heizungsanlage reichen (weil ja nur 50% der Modernisierungskosten).
Oder zB. wenn ich bei der Verlegung der Heizungsrohre an einer Wand das Fachwerk Freilege und einen Vergammelten Balken finde, dessen kosten Vll das Modernisierungsbudget auffrisst.

Fragende Grüße aus dem Hunsrück,
Michka
Geht nicht, gibts nicht!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.11

hallo,


also bei mir wollten die zwar so ne auflistung aber das hat der Berater für mich gemacht. aber normaler weisse könntest das auch allein hochrechne zb. Heizung 5000,-, neue Fenster 4000,- usw. gib nur acht bei der Eigenleistung die wird gar nich so hoch gewertet wie angenommen.

letztlich verlangt meine bank aber nur quittungen bzw belege für die kosten, die wollen halt sicher gehen das man sich nich nen neues auto etc dafür holt. ich geb einfach alles ab was sich so ansammelt wie zb auch für werkzeuge.

zu deinem pelletofen vorhaben das is nich günstig nen bekannter hat seinen nach 2jahren gegen einen für Holz getauscht und ist jetz zu 2/3 günstiger als vorher.

diese seite fand ich sehr informativ.
http://www.heizungsvergleich.de/

meine wahl ist im übrigen nen wasserführender Kamin mit solarunterstützung für die übergangszeit und anfänglich 800l pufferspeicher.

gruss hendrik
muss ich mir erstmal eins einfallen lasse
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.11

Hallo Hendrik,


danke für deine Antwort :)
Also reicht es wenn ich die wichtigsten dinge aufliste.
Das ist doch schonmal ein Ansatz.

Ja mit der Heizung.. ich weis überhaupt nicht was ich holen soll, und wie mehr ich lese um so verwirrter bin ich..
Deine idee mit dem wasserführenden Kamin hatte ich auch schon, allerdings hatte meine Freundin den einwand:
"dann muss ich ja immer 2h bevor ich duschen oder baden gehe den kamin anheizen..."

MFG Michka
Geht nicht, gibts nicht!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.11

genauso,


unschlüssig wie du war ich auch, als erstes dacht ich an ne brennstoffzelle, ja das gibt es wirklich. infos hier zu findest du bei callux.net, leider hab ich aber keinen Erdgas Anschluss also is das schon mal weggefallen das nächste war dann ne wärmepumpe, war mir auch zu teuer ausserdem wärs auf ne luftluft rausgelaufen und die funzen nur bis -5°, hab ich zumindest so gelesen. dann dacht ich an nem mini bhkw das funzt aber nur mit öl oder gas, öl is unbezahlbar und nimmt nen haufen platz ein (tanks), gas siehe oben und nen Tank mieten bzw Kaufen und einbuddeln war mir zuviel ausserdem steigt der gaspreis jedes jahr mehr. nen kumpel schwört zwar auf diese brennwertthermen aber auf meinen einwand mit dem preis wusste er auch keine antwort. tjoar und weil es haus direkt am wald liegt dacht ich mir machst nen kamin.

meine freundin hat den gleichen einwand geliefert letztlich konnt ich mich aber durchsetzen. ich seh das so in der übergangs/sommerzeit werden die solarkollektoren ausreichen um genügend Warmwasser und heizungwärme zur verfügung zu stellen und der Kamin für die richtig kalten tage, dann hab ich automatisch genug warmwasser. mein Plan sieht auch vor früher oder später nen kleineren Pufferspeicher mit integrietem wärmetausche zuinstallieren der dann als erste aufgeheizt wird und erst wenn der die Wärme von x° erreicht hat wird der 2. zugeschaltet dadurch dauert das aufheizen auch nich solange.

gruss hendrik
muss ich mir erstmal eins einfallen lasse
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.11

Ich find deine Idee Garnicht so schlecht.


Hab jetzt auch mal ne weile nach sowas geschaut, so richtig schlau geworden bin ich aber noch nicht ;)

Das haus das wir Kaufen wollen hat einen 35m² Wintergarten direkt vorgebaut. In der nähe des Ehemaligen Eingangsbereich steht ein Großer Offener Kamin. Die ehemaliege Haustür sowie die vorderen Fenster zum Esszimmer hin wurden entfernt..
vll kann man den auch umbauen oder ersetzen damit er wasser aufbereiten kann. Nur lohnt sich der Aufwand?
Bisher hab ich immer nur gelesen zur ergänzung.. nicht als vollwertige Zentralheizung.
Das haus hat zwar nur ca. 96m² gesammt aber ich denke nicht das so ein Kamin Warmwasser und beheizung allein schaffen kann. oder?
Was ich halt auch nicht möchte ist, dass jeden morgen die innentemperatur = aussentemperatur ist, wie bei den schwiegereltern :P
Geht nicht, gibts nicht!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.11

also,


ich hab mal mit jemanden in nem anderem forum drüber geschrieben der sich so nen teil eingebaut hat und einen der es zur unterstützung nimmt. beide finden es war ne gute wahl und würden es wieder machen.
um zu vermeiden das innen=aussentemperatur is hat man ja so nen pufferpeicher und der hält auf jeden über nacht warm.

das grösste problem is halt dran das die meisten meinen nen kleiner tut es halt auch und dann is es kalt, in beiden fällen haben meine bekannten 15 bzw 24kw leistung, wobei der eine glaube 8kw luftthermisch und der andere 5 oder so hat (energie die über die luft an den raum abgegeben wird, den rest ans wasser).
je offner natürlich ein raum bzw der aufstellungs ort gewählt is, desto besser is natürlich auch die Wärme übertragung im ganzen haus. meiner wird im wozi stehen mit offnen Flur bis unters Dach und angeschlossenen wintergarten.

ach mein haus hat später ca. 180m², wenn es irgendwann fertig is zur zeit bin ich aber noch beim entkernen, errechnet hab ich 25kw wärmebedarf (oder wie das heisst) mit danbasic IV. werd ich aber nochmal vom heizungsbauer drüber rechnen lassen um sicher zugehen das es dann doch nich zu klein is.

gruss hendrik
muss ich mir erstmal eins einfallen lasse
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.09.11


Auf die Gefahr hin, dass mein Rat einen ewig langen Bart hat:
Hier dürften die Grenzen des anlesbaren Wissens und der Eigenleistung erreicht sein.
Lassen Sie den Umbau energetisch planen und vom Planer auch noch ein geeignetes und richtig dimensioniertes Heizsystem vorschlagen. Eine Heizungserneuerung kann man ohne Kenntnis der Gebäudehülle nicht vorsehen, und das eine muss auf das andere abgestimmt sein. Eine passende Heizung amortisiert sich über die Minderverbrauchskostens samt Planer recht rasch, eine unpassende ist hinausgeworfenes Geld.
Eine Expertise des Ist-Zustandes des Gebäudes kann einigermassen gegen unvorhergesehene Mehrkosten schützen, die durch morsche Wände und dergeleichen entstehen. Es werden dann daraus vorhergesehene Mehrkosten, aber weil die unvorhergesehenen den Bauablauf und sonst noch beliebig viel durcheinenderbringen, ist das die bei weiterem bessere Variante.

Dämmen und Rohre Verlegen können Sie dann immer noch selbst, wenn Sie wollen.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.09.11

Bei Eigenleistung sollte man beachten,


dadass die Banken max. 25-30% der gesamten Renovierungskosten als Eigenleistung akzeptieren. Als Eigenleistung gilt nur die vom Bauherrn erbrchte Arbeitsleisung, Material zählt nicht als Eigenleistung.

Grüsse Thomas


anonymus | 12.09.11

kamin-Bilder aus der Bilddatenbank: