Erfahrungen beim Dielen verlegen

Hallo,

nun habe ich viele Beiträge zum Thema "Alte Dielen, neu verlegen" gelesen, aber meine Fragen sind leider nicht beantwortet.
Vorab es geht nicht darum ob sich die Arbeit lohnt, sondern darum wie man es am Besten macht.

Aufbau

Unterbau:
Stahlbeton
2,6cm dicke Holzlatten alle 50cm + im 90° Winkel Querverstrebungen alle 50cm, nicht imprägniert, mit dem Beton verschraubt.

Dielen:
ca. 3cm, guter Erhaltungszustand, lackiert

Verlegung
geplant mit spezielen Dielenschrauben von Spax im 60° Winkeln in die Nut

Fragen:

1. Abstand der Verlattung ok?

2. Können die Dielen gedreht werden? Im Forum habe ich keine wirkliche Antwort gefunden.

3. Müssen die Dielen verschraubt werden (sie waren vorher vernagelt)?

4. Wenn verschraubt werden muss, sollten die Dielen mit Kraft aneinander gedrückt und verschraubt werden? Oder nur leicht angedrückt werden?

5. Wie gleicht man am Besten die evtl. Höhenunterschiede der Dielen beim Verlegen aus? Mit einfachen Holzplätchen? Nicht das es dann enorm Knarrt.

Ich freue mich auf eure Antworten und Danke schonmal dafür!

Lg Thomas
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.04.13

Dielen verlegen,


hallo Thomas, an welcher Stelle im Bauablauf bist Du denn gerade?
Zu Deinen Fragen:
1. Den Lattenabstand halte ich bei 30mm Dielung für ok, allerdings finde ich die Stärke von 26 mm etwas gering, vor allem im Hinblick auf den "Griff" der Schrauben.
2. Was meinst Du mit "Dielen drehen"? Meist sitzt die Nut ( und damit auch die Feder) nicht in der Dielenmitte (bezogen auf die Stärke) sondern außermittig. Die stärkere Seite habe ich immer nach oben gelegt, sodaß noch "Futter" beim späteren Renovierungsschleifen bleibt. Oft sind die Dielen unterseits auch profiliert.
3. Früher hat man Dielen genagelt, Schrauben waren a.) zu teuer und b.) ohne Akkuschrauber schraubst Du Dir das Handgelenk ab. Ich habe die Dielung verdeckt in die Nut geschraubt, wie von Dir beschrieben mit speziellen kleinköpfigen Spax mit Torxaufnahme.
4. Beim Schrauben die Dielen soweit zusammenziehen bzw. mit Dielenrest als Schlagholz (Feder in Nut schlagen) wie es geht, durch die Heizung trocknen die meist nach und Ritzen bilden sich von selbst.
5. Höhenunterschiede sollten wenns geht in der Unterkonstruktion bereits behoben sein (Schnur drüber spannen). Ich habe aber auch schon Ausgleichsspäne mit der kreissäge u.U. keilig in der Breite der Unterlattung bzw. Lagerbalken hergestellt. Sowieso ist es empfehlenswert Trittschallstreifen aus Kork o.ä. zwischen UK und Dielung zu legen.

Noch eine Anmerkung:
Gibt es eine Feuchtesperrung nach unten? Ist eine Dämmung zwischen der UK angedacht? Ist es ein Erdgeschoß? Die Querverstrebungen sind m.E. nicht nötig.

Gutes Gelingen
P.
Leben ist das was passiert, während Du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen. (J. Lennon)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.04.13

Moin Thomas,


ein paar Infos deinerseits wären noch ganz hilfreich:

Baujahr, EG/OG, unterkellert, Schiefität der Betondecke, Holzart, Breite, raumlang, Erhaltungszustand (Dielen geschüsselt) ?

Wozu sollen die Querverstrebungen gut sein?

1) Hast du schon über Trittschalldämmung mit hängenden Latten nachgedacht?

2) Bitte ein paar Fotos von den Dielen, auch im Profil.

3) Nägel halten nicht auf Zug - späteres Knarren wahrscheinlicher.

4) Ein Bekannter hat mal einen Boden so stramm verlegt, dass jedes mal, wenn die Dielen arbeiten (und das werden sie nie lassen) ein heftiges Knacken durchs gesamte Hausgebälk durch ist....

5)Du wirst um einen Endschliff nicht herumkommen, wenn du einen planebenen Boden wünscht und je nach Zustand kann es einfacher sein, die Dielen vorher zu hobeln, damit sie von der Unterseite satt aufliegen.

Gruss, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.13

Hallo:


1. Abstand der Verlattung ok?

ja

2. Können die Dielen gedreht werden? Im Forum habe ich keine wirkliche Antwort gefunden.

Ich habe keine Glaskugel - probiers aus. Wenn die Nut/Feder in der Mitte ist, grundsätzlich vorstellbar.

3. Müssen die Dielen verschraubt werden (sie waren vorher vernagelt)?

Verschraubung ist solider

4. Wenn verschraubt werden muss, sollten die Dielen mit Kraft aneinander gedrückt und verschraubt werden? Oder nur leicht angedrückt werden?

Ein Dielenboden sollte immer fugenfrei verlegt werden. Das ist mit Altdielen nahezu immer unmöglich, ohne umfangreichst nachzuarbeiten

5. Wie gleicht man am Besten die evtl. Höhenunterschiede der Dielen beim Verlegen aus? Mit einfachen Holzplätchen? Nicht das es dann enorm Knarrt.

Auch mit dopplelten Holzplättchen :-) Jedenfalls mit nicht komprimierbaren Materialien und ohne Spiel.

Ich hab' das hier mit ca. 200m² für mich gemacht, und würde es nicht wieder tun. Die Ersparnis steht in keinem ökonomisch sinnvollen Verhältnis zum Aufwand. Insbesondere, da nach der Verlegung ein radikaler Grundschliff (Lack) erforderlich ist. Und obwohl ich dank vorhandener Technik die Dielen extern überholbeln konnte und völlig neu besäumt und genutet habe.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 14.04.13

Hallo,


erstmal vielen Dank für eure schnellen Antworten!

Gemacht ist noch gar nichts, wir sind erst mal in der Plan Phase.

Der Raum ist im EG, 2/3 unterkellert.

Feuchtigkeitssperre ist nicht geplant. Eine Schicht wurde schon vom früheren Besitzer aufgetragen.

"Trittschalldämmung mit hängenden Latten"
Nein darüber haben wir noch nicht nachgedacht, könntest du mir den Aufbau genauer erläutern?

" allerdings finde ich die Stärke von 26 mm etwas gering, vor allem im Hinblick auf den "Griff" der Schrauben"
Wir haben Dielenschrauben 4,5 x 3,5, wenn ich in die Nutschraube, im 60° Winkel, müsste ca. die Hälfte der Schraube in der Diele sitzen, also ca, 1,5cm. Eigentlich müsst das ausreichend sein.

"Sowieso ist es empfehlenswert Trittschallstreifen aus Kork o.ä. zwischen UK und Dielung zu legen."
Trittschalldämmung aus Kork habe ich von den neuen Dielen noch übrig. Allerdings habe ich in Forum oft gelesen das dies eher Gegenteilig wirkt und so bin ich davon abgekommen.

" Ist eine Dämmung zwischen der UK angedacht?"
Bei dieser Frage sind wir noch stark am schwanken...
Wir denken an Hanfdämmung, aber sind uns nicht wirklich sicher ob das eine gute Idee ist. Fördern wir damit evtl. Feuchtigkeitbildung oder wird das Klima dadurch verbessert...
Was meint ihr?

"Die Querverstrebungen sind m.E. nicht nötig"
Wenn diese wirklich unnötig ist wäre das toll, es würde uns viel Zeit ersparen.
Also nur die Längssträben?? (Dingendste Frage, da ich nächste Woche Material hole)

"Du wirst um einen Endschliff nicht herumkomme"
Der ist so und so schon eingeplant, die Dielen die schon im Haus verlegt waren, haben den auch schon bekommen. Endbehandlung sollte mit Natural Farben Fußbodenöl erfolgen. Wobei die Bessereseite für Lack wäre (einfacher zu Pflegen).
Wie ist eure Erfahrung, jetzt nur im HinblicK Öl zu Lack.

"Jedenfalls mit nicht komprimierbaren Materialien und ohne Spiel"
Gut dann nutze ich die Holzreste ;)

"Können die Dielen gedreht werden? Wenn die Nut/Feder in der Mitte ist, grundsätzlich vorstellbar.
Also betrachte ich jede Diele einzeln und kann entscheiden wie sie sich besser ins Bild fügt (ob die bisherige obere Seite besser passt oder die bisherige untere).

Vielen Dank für eure Antworten!

Grüße Thomas
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.13

Ich habe nochmal


über die Feuchtigkeitssperre nachgedacht. Da ich ja nicht genau weis welches Material hier aufgetragen wurde, wäre es evtl. doch sinnvoll eine Folie zu verwenden. Ich hatte hier von Gefitas 3/300 gelesen. Gibt es noch eine gleichwertige Alternative?

Gruß Thomas
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.13

Querstreben -


den einzigen Zweck, den die haben könnten, wäre doch, das seitliche Verschieben der Lagerhölzer zu verhindern.
Aber diese Funktion übernehmen doch die dann aufgeschraubten Dielen und die Fläche wird in sich stabil. Woher kommt diese Idee mit den Querhölzern?

Gruß P.
Leben ist das was passiert, während Du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen. (J. Lennon)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.13

Eine Dämmung


wäre schon schon deswegen sinnvoll,damit Du Dir unter den Dielen nicht einen Hohlraum schaffst, der wie ein Gitarren-körper als Schallverstärker bei jedem Schritt mit den Step-Schuhen wirkt.
Vielleicht eine Schüttung - Perlite oder so. Aber da können Dir die Dämmungsprofis hier im Forum besser Rat geben als ich.
Gruß P.
Leben ist das was passiert, während Du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen. (J. Lennon)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.13

Dielen verlegen und ölen


Was den Unterbau angeht, könnte das NF-Verlegesystem mit Holzdämmplatten eine solide Grundlage schaffen. Darunter mit Blähschiefer den Betonboden ausgleichen.

Du hast uns noch nicht Deine Holzart verraten. Aber ich würde auch bei 3cm Dielen oberhalb der Feder verschrauben. Natürlich nicht mehr mit Deinen Schrauben. Aber in die untere Nutwange wäre mir die Gefahr des Absplitterns zu groß.

Hier noch was zum Thema:
Ölen oder Lackieren

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 14.04.13

Moin Thomas,


genaueres über den Aufbau findest du z.B. hier:

http://www.steico.com/download.html "Steico floor Verlegehinweise"

Soll jetzt keine Werbung sein, der Aufbau gilt analog auch für die Produkte anderer Hersteller. Du kommst ca. 1,4cm höher als mit deinem angedachten Aufbau, hast es deutlich fußwärmer und der Boden ist akustisch entkoppelt (was im EG aber eher nicht die große Rolle spielt).

Ein Ausgleich des Betonbodens wäre auch mit einer selbstverlaufenden Ausgleichsmasse denkbar.

Gruss, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Vielen Dank für die Antworten.


Mit den Holzdämmplatten haben wir schon mal gearbeitet, allerdings von einer anderen Firma. Bis ich da rankomme ist die organisierte Hilfe weg. Ist aber eine gute Idee. Danke.
Ich glaube wir haben uns für die Hanfvariante als Rollenware entschieden. Ist Schimmel- und Schädlingsresistent und wird auch warme Füße schaffen ;)

Die Ölen oder Lackieren Seite bekomme ich leider nicht auf, die entsprechende Seite von Natural Farben kenne ich aber.
Das Fußbodenöl habe ich schon bei anderen Sachen eingesetzt (Fensterbretter und an einer restaurierten Komode im Küchenbereich), bisher bin ich immer sehr zufrieden gewesen.

Die Holzart dürfte Fichte sein, es wurde aus einem alten Amtshaus vorsichtig ausgebaut und günstig abgekauft.

Wir haben das Schrauben auf die Nut schon bei dem alten Tafelparket ausprobiert, nach ein paar mal Schrauben hatten wir das mit dem Abplatzen gut im Griff. Hier ist die Nut aber auch etwas dünner als bei den Dielen.

Die Schrauben sind 4,5cm lang, Tippfehler. Zur Sicherheit haben wir vorab getestet ob alles gut greift. Alles hat super funktioniert.

Der Unterbau wird mit Nageldübeln 5x55 fixiert, 5er Betonspezial Bohrer.

Bisher ist ein alter Teppich auf dem Boden, das olle Laminat haben wir schon abgebaut.
Ich überlege ob ich mir die Arbeit erspare und ihn drinnen lasse und die Konstruktion darauf baue. Spricht irgendwas dagegen?

Grüße Thomas
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Teppich...


gibt m.E. zu sehr nach, und außerdem sind Ausdünstungen möglich und der Dreck der letzten Jahre garantiert drin. Raus damit wäre meine Empfehlung.

Dielung wird, anders als Tafelparkett, in die Feder geschraubt, mit ca. 30 Grad.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 15.04.13

Link nicht aufbkommen


@Thomas - jetzt sollte es gehen.

Fichte ist ja relativ weich. Dadurch ist die Gefahr noch höher, dass eine Lackschicht durch Punktbelastung aufbricht und dann mit der Zeit diese Stellen schwarzgrau dahingammeln.

Die Befestigung der Dielen überlege Dir noch einmal. Die Belastung der Nuten hört ja nicht bei der Verarbeitung auf.

Den Teppich würde ich entfernen - möglichst zurück zur Bausubstanz und nicht altes muffiges Material unter den Dielen "beerdigen".

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 15.04.13

Ok,


also waren meine Bedenken auch gerechtfertigt. Raus mit dem alten Ding. Sperrmüll muss ich ja eh bestellen.

Was ist jetzt mit der Verschraubung denn nicht passend? Bisher habe ich fast überall gelesen das so gearbeitet wird...

LG Thomas
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Schrauben oberhalb der Feder einbringen ...


Du verringerst damit die Gefahr, dass die unter Nutwange absplittert, bzw. das Holz reißt.

Ich würde Dielenschrauben mit Fräskopf nehmen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 15.04.13

Hallo Frank,


ich habe von "unserer" Firma die Beispielbox herausgeholt. Ich finde nicht das die Platten stabiler sind als die Latten. Und Unebenheiten müssten auch ausgeglichen werden...
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Noch was vergessen,


wie auf deinem Bild wollten wir auch Schrauben, anders gehts doch auch gar nicht...oder habe ich mich irgendwo falsch ausgedrückt oder etwas falsch verstanden?
Die Dielenschrauben haben Frässrippen.

Grüße Thomas.
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

@ Namensvetter


Was Du auch immer gelesen hast, üblich ist die Nagelung / Schraubung in die Nut nur bei Tafelparketten (die nahezu nie feste Federn haben) und bei den Parkettstäben, die rundum Nuten haben.

Den Vorteil der Befestigung in der festen Feder zeigt Frank's Zeichnung doch sehr schön: Die Schraube sitzt in mehr Holz, die Befestigung wird stabiler. Schraubst Du in Deine dünne Nutwange, bist Du doch nahezu durch, wenn Du die Schraube soweit versenkt hast, daß die kommende feste Feder auch genug Platz in der Nut hat.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 15.04.13

Was Du...


auf Franks Bild siehst, ist eine feste Feder.

Du wolltest in die Nutwange schrauben.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 15.04.13

Oh,


ach du Schei... ich habe echt Nut geschrieben, habe es gerade gemerkt. Bitte um Entschuldigung! Ich meinte hier natürlich die Feder! Ich werde in die FEDER schrauben!
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Beim Tafelparkett


haben wir aber auch in die Feder geschraubt.
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

45er Schrauben


... also 45 Schrauben bei 3cm Dielen - oberhalb der Feder - die wären mir ein wenig zu kurz.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 15.04.13

Darüber kann


man gerne diskutieren, aber ich habe keine Bedenken.

http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/dielen-hobeldielen-80135.html

Grüße Thomas
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Schraubenköpfe


Nicht, dass ich die Methode anzweifeln möchte, aber stören die Schraubenköpfe nachher nicht beim Zusammenschieben der Dielen? Wie sieht es mit der Gefahr des Absplitterns aus, wenn man die Schrauben wie in der Zeichnung durch die Dielen treibt?

Kann man da als Anfänger viel falsch machen?
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Die Schraubenköpfe...


werden bis unter Niveau der OK Feder versenkt. Das klappt ganz vorzüglich durch den mit Fräsrippen versehenen Schraubenkopf, Absplitterungen gibt es keine.

Auch ich würde 55mmSchrauben nehmen, und um nicht mehr als 30 Grad von der Senkrechten abweichen. Die 45mm - Schrauben sind eher für 20/22er Dielen gedacht.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 15.04.13

Hallo Namenvetter,


in einem älternen Beitrag hast du aber dies geschrieb und danach habe ich mich gerichtet.

"60er Holzbauschrauben

haben für die verdeckte Verschraubung zu große Köpfe.

Bei 28er Dielung reicht die 45mm SPAX- Dielenschraube.

Grüße

Thomas"
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Nachgemessen


Ich habe jetzt mal ein Schraube in die Diele gedreht und nachgemessen wieviel auf der anderen Seite herraus schaut.
Knapp über 2cm kaumen wieder auf der anderen Seite herraus.

Grüße Thomas.

P.s Ich bin immer für jeden Hinweis Dankbar.
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Entweder...


...hatte mein Händler die 55er damals noch nicht, oder SPAX hat diese erst später gebracht. Muß ein Weilchen her sein. Jedenfalls nehme ich nun schon seit langem für 28er Dielen 55er Schrauben - früher nahm man 80er Nägel.

Der Kopf der 55er ist nicht größer als der 45er.

Billiger und nahezu baugleich sind die entsprechenden Schrauben JD plus von Dresselhaus.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 15.04.13

Ja das kann gut sein.


Allerdings sind 2 Packungen schon gekauft. Ich denke das es auch so gut funktioniert.

Grüße Thomas
Jeden Tag etwas schlauer...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Dielen verlegen mit SPAX


Hallo Thomas!
Danke, dass Du SPAX verwendet hast! Wir hoffen, es klappt alles zu Deiner Zufriedenheit.

Gib uns Doch gern Feedback oder tausch Dich mit uns und anderen auf unserer Facebookseite aus (www.facebook.com/SPAX).

Viele Grüße,
Dein SPAX-Team


SPAX International | 17.04.13

[ - gelöscht - ]


[ ... gelöscht ... ]
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.04.13

DeMeinweg


wo nimmst das den wieder her?

Und in die Spezialläden komm ich auch ohne Gewerbe rein,da wären die duselig mir im Baumarkt die schlechtere Qualität anzudrehen.

@SPAX dat gibt bestimmt Ärger!

Grüße Martin

Mitglied der Fachwerk.de Community
Baumläufer | | 17.04.13

Was sollen...


...solch alberne Vermutungen?

Es gibt zwar ein paar Leute, für die eine Dödel-Edition in Sachen Schrauben denkbar ist - aber da, wo SPAX draufstand, war bislang (bei mir) immer SPAX drin. Und zwar gleichermaßen im Baumarkt, der für kleine Packungen ein Heidengeld kassiert, wie auch aus dem Fachhandel - wo ein erstaunlich weitgefächertes Preisspektrum zu finden ist.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 17.04.13

Seh


ich auch so ,im Baumarkt sind die Dinger schweine Teuer.

Die ersten die ich verbaut habe,hatten noch Kreuzschlitz,das gibt noch Spass wenn ich den Rauspund wieder ausbaue.

@Thomas danke für den Tip das es eine preiswertere Alternative gibt.

Grüße Martin

Mitglied der Fachwerk.de Community
Baumläufer | | 17.04.13

Baumarkt


(hoffentlich ist wenigstens dieser Beitrag erlaubt) :-)

Das Problem beim Schraubenkauf im Baumarkt ist somit außer dem dem überhöhten Preis die mangelhafte Beratung. Wenn ich dem Verkäufer meinen Anwendungszweck schildere und er mir ungeeignete Schrauben empfiehlt, sei es aus Unwissenheit oder weil das eingeschränkte Angebot im Baumarkt gerade nichts anderes hergab, so kann das auch auf den Hersteller zurückfallen, wenn diese Schrauben ihren Zweck verfehlen, Köpfe abbrechen oder der Kreuzschlitz vom evtl. falschen Bit rundgedreht wird.

Inzwischen lasse ich mir zum Holz immer gleich die passenden Schrauben vom Holzlieferanten oder Baustofffachhandel liefern und hatte nie mehr Probleme, es waren allerdings nie Schrauben von ****.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.04.13

Ein Verkäufer...


...ist eben kein Berater. Das ist kein isoliertes Schraubenproblem. Warum erwarten all die Bastelfreudigen, daß ein Baumarkt mehr als eine Warenausgabestelle sein könnte? Es ist jedenfalls keine Volkshochschule für allzu kopflastige Zeitgenossen.

Die Zuordnung der richtigen Schraube zum richtigen Bit allerdings wird schon in der OBI-Krabbelgruppe geübt. Mein Sohn hat die gar nicht besucht, hat sich darin aber perfektioniert, seitdem er mit 7 seinen ersten Schrauber bekommen hat. Wer das nicht hinbekommt, sollte Handwerker mit den anstehenden Arbeiten beauftragen. Jeder kann ein anderes Kunststückchen. Und mancher kann fehlerfrei bis in die zehnte Dezimalstelle herleiten, wo der Komet Kohutek am 12. Dezember 2214 um 12 Uhr MEZ sein wird, weiß aber offenbar nicht, wie man einen Hammer handhabt :-)

Praktische Grüße, schmunzelnd

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 17.04.13

Zu viele Schlüsse, ...


... zu viel Häme gegen die Bastelfreudigen und was sonst noch der Feindbilder sind. Kommt jetzt noch "Alle Brillenträger haben zwei linke Hände" und ähnliches Kaliber?

Jede Menge Firmen haben eine Profi- und eine LowEnd-Schiene, die einen trennen es, wie Bosch mit grüner und blauer Werkzeugserie, andere sind da nicht so transparent.
Also war meine Vermutung nicht grundsätzlich abwegig.

Ich habe mal für eine Bühnenbaufirma gearbeitet (Theater des Westens und Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin), da drohte bisweilen eine Premiere zu platzen, weil unbrauchbare Schrauben geliefert wurden. Dem Verantwortlichen hat man dann erzählt, es wäre versehentlich ein Posten Schrauben in Amateurqualität geliefert worden. Naja, vielleicht war es ja auch nur B-Ware, die man uns unterjubeln wollte, von Artikelnummer und Verpackungsdesign her war jedenfalls kein Unterschied zu sehen.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.04.13

Gar keine Häme,


sondern Realität, daß eben nicht jeder alles kann.

Einstein hatte (zumindest auf den Bildern, die ich kenne) keine Brille. Er galt trotzdem nicht als praktischer Mensch.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 17.04.13

SPAX-Qualität


Also - hoffentlich dürfen wir als direkt Angesprochene kurz was dazu schreiben. Wir bemühen uns auch, nicht zu werblich zu sein.

Kurzum: Wir trennen qualitativ nicht zwischen Hand- und Heimwerkern! Wir setzen bei all unseren SPAX dieselben, hohen Qualitätsstandards. SPAX ist Qualität made in Germany - und das sehen wir als Markenversprechen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern sind wir nicht in Billiglohnländer ausgewandert...

Viele Grüße,
Euer SPAX-Team


SPAX International | 18.04.13

Okay, ...


... wenn das soooo ist, dann werde ich beim nächsten Mal dezidiert SPAX-Schrauben verlangen. ;-)
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.04.13

Dielen-Bilder aus der Bilddatenbank: