Fachwerk.de - Mit was alte "ausgelatschte" Dielen behandeln?
.. ja die Überschrift sagsts ja schon. Wir haben die Dielen wieder "ausgegraben" und von alle möglichen anderen Belägen befreit und so gut es geht gereinigt. Die Dielen sind bis zu 60cm breit und einfach oberschön wie wir finden. Jetzt ist die Frage mit was behandeln? Einfach mit Leinöl einlassen? Bin gespannt...
Danke!
motto? einfach schön leben wollen....
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Winzerhöfler.... | 28.01.11
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Winzerhöfler.... | 28.01.11
Leinöl geht, aber das Holz wird dunkler und gelblicher. Also zuerst an einem Probestück ausprobieren, obs gefällt.
Vorher die gröbsten Astbuckel etwas zurückschleifen: Stolpern ist nicht lustig und im Alltag wird der schönste Boden zur Gehfläche.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 28.01.11
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Jens Paulsen | 28.01.11
Besser
ist hier ein Fussbodenhartöl auf Leinölbasis, z.B. von Kreidezeit. Um den Anfeuerungseffekt weitgehend zu unterbinden, kann ein weiss pigmentiertes öl verwendet werden.
MfG
dasMaurer
ist hier ein Fussbodenhartöl auf Leinölbasis, z.B. von Kreidezeit. Um den Anfeuerungseffekt weitgehend zu unterbinden, kann ein weiss pigmentiertes öl verwendet werden.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 28.01.11
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So sieht
mein über 300 Jahr alter Boden aus, den ich mit Hartöl behandelt habe.
Durch das Ölen kann der Boden ganz schön dunkel werden, aber uns gefällt es.
Grüße
Durch das Ölen kann der Boden ganz schön dunkel werden, aber uns gefällt es.
Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 28.01.11
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 28.01.11
ok
danke!!
dann werden wir das wohl mal versuchen. echt schön geworden herr meurer! gefällt mir sehr!
danke!!
dann werden wir das wohl mal versuchen. echt schön geworden herr meurer! gefällt mir sehr!
motto? einfach schön leben wollen....
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Winzerhöfler.... | 28.01.11
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Winzerhöfler.... | 28.01.11
Hab ebenfalls,
..so ein Boden "ausgegraben", der in nem Recht guten Zustand ist. Leider haben die wohl damals die Bretter nicht mit Nut und Feder versehen. Wenn ich jetzt über die Dielen laufe entsteht durch meine Bewegungen ne Art Pumpeffekt bei der die Lehmschüttung unterhalb der Dielung nach oben in Form von Staub transportiert wird. Den Boden möchte in ungern herausreißen und hoffe, hier auf den guten Tip zu stoßen!
Endbehandlung soll übrigens ne Ölung mit Hartöl sein...
..so ein Boden "ausgegraben", der in nem Recht guten Zustand ist. Leider haben die wohl damals die Bretter nicht mit Nut und Feder versehen. Wenn ich jetzt über die Dielen laufe entsteht durch meine Bewegungen ne Art Pumpeffekt bei der die Lehmschüttung unterhalb der Dielung nach oben in Form von Staub transportiert wird. Den Boden möchte in ungern herausreißen und hoffe, hier auf den guten Tip zu stoßen!
Endbehandlung soll übrigens ne Ölung mit Hartöl sein...
Alte Dielen ausgraben und ölen ....
Wie habt Ihr denn "ausgegraben" - auch geschliffen? - wenn ja, dann mögichst einen nicht zu groben Schleifaufbau wählen. Der Endschliff sollte wenigsten 120er Körnung sein - besser noch ein 120er Schleifgitter (was ca. einer 180er Körnung entspricht).
Schön, dass Ihr Euch für ein Hartöl entschieden habt. Es gilt die Faser mit dem Öl möglichst zu sättigen. Wenn Ihr am Anfang Geduld beweist, werdet Ihr länger Eure Freude daran haben.
Grüße aus Frangn
Frank von Natural-Farben.de
Wie habt Ihr denn "ausgegraben" - auch geschliffen? - wenn ja, dann mögichst einen nicht zu groben Schleifaufbau wählen. Der Endschliff sollte wenigsten 120er Körnung sein - besser noch ein 120er Schleifgitter (was ca. einer 180er Körnung entspricht).
Schön, dass Ihr Euch für ein Hartöl entschieden habt. Es gilt die Faser mit dem Öl möglichst zu sättigen. Wenn Ihr am Anfang Geduld beweist, werdet Ihr länger Eure Freude daran haben.
Grüße aus Frangn
Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
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Natural Naturfarben Shop | Frank Lipfert | 30.01.11
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@ oggi
Zu dem Thema gibts hier schon mehrere Fragen und Antworten. Schauh Dich mal um.
Ansonsten ist einseitig angeleimte Auskeilung nach vohergehendem Geradeschnitt der Fugen die einfachste Lösung.
Mit handwerklichen Grüßen
ollerich
Zu dem Thema gibts hier schon mehrere Fragen und Antworten. Schauh Dich mal um.
Ansonsten ist einseitig angeleimte Auskeilung nach vohergehendem Geradeschnitt der Fugen die einfachste Lösung.
Mit handwerklichen Grüßen
ollerich
Das Auffräsen...
... der Fugen auf eine gleichmäßige Breite ist in Verbindung mit einer (unbedingt nur einseitig!) angeklebten leicht keilförmig geschnittenen Leiste eine gute Lösung, aber nicht unaufwendig. Bein Verputzen kratzt Ihr auch an den Dielen. Ist also eher sinnvoll, wenn geschiffen werden soll. Sollte zum Ende der Heizperiode erfolgen.
So Ihr den Schliff vermeiden wollt, wäre die PaFuDiMa (Parkettfugendichtmasse) von Berger Seidle eine gute Lösung. Bis ca. 5mm pur, bei breiteren Fugen sollten vorher komprimierbare PE-Schnüre passenden Durchmessers in die Fuge gedrückt werden. Geht einfach, könnte auch problemlos erneuert werden, und schont den Boden. Die Flanken der (sicher stumpf gestoßenen Dielung) sollten aber vorab, soweit als möglich, saubergekratzt werden.
Auf gereinigten alten Oberflächen zeigt das Heißöl von "Natural" Stärken, da es sich auch durch (leichte) Wachsreste nicht am Eindringen hindern lässt.
Grüße
Thomas
... der Fugen auf eine gleichmäßige Breite ist in Verbindung mit einer (unbedingt nur einseitig!) angeklebten leicht keilförmig geschnittenen Leiste eine gute Lösung, aber nicht unaufwendig. Bein Verputzen kratzt Ihr auch an den Dielen. Ist also eher sinnvoll, wenn geschiffen werden soll. Sollte zum Ende der Heizperiode erfolgen.
So Ihr den Schliff vermeiden wollt, wäre die PaFuDiMa (Parkettfugendichtmasse) von Berger Seidle eine gute Lösung. Bis ca. 5mm pur, bei breiteren Fugen sollten vorher komprimierbare PE-Schnüre passenden Durchmessers in die Fuge gedrückt werden. Geht einfach, könnte auch problemlos erneuert werden, und schont den Boden. Die Flanken der (sicher stumpf gestoßenen Dielung) sollten aber vorab, soweit als möglich, saubergekratzt werden.
Auf gereinigten alten Oberflächen zeigt das Heißöl von "Natural" Stärken, da es sich auch durch (leichte) Wachsreste nicht am Eindringen hindern lässt.
Grüße
Thomas
Hartöl Hartwachsöl o. ä.
auf natürlicher Basis ist das richtige für einen Holzboden.
Das schützt, sieht gut aus, lädt sich nicht elekrtostatisch auf.
Wenns zu dunkel nicht gefällt, kann die erst Schicht mit natürlichem Coloröl aufgehellt werden. Dann 2. Schicht pur.
Das schützt, sieht gut aus, lädt sich nicht elekrtostatisch auf.
Wenns zu dunkel nicht gefällt, kann die erst Schicht mit natürlichem Coloröl aufgehellt werden. Dann 2. Schicht pur.
Natürlich Bauen und Leben
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Glöckner Naturbaustoffe | Gunther Glöckner | 01.02.11
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Glöckner Naturbaustoffe | Gunther Glöckner | 01.02.11
Im Forum und im Leben...
haben sich Hartwachsöle oft als weniger robust, pflegeintensiver, und schmutzbindender erwiesen, zudem habe ich zuweilen Trocknungsverzögerungen beobachtet.
Die Schichtbildung (Wachs zieht nicht ein) ist m.E. ein Nachteil, für den man eine etwas glattere Fläche bekommt (bei einem korrekten Schliff nicht erforderlich) und ein wenig mehr Glanz (verzichtbar).
Ich rate also zu Hartölen ohne wachsanteile und harzarm.
Grüße
Thomas
haben sich Hartwachsöle oft als weniger robust, pflegeintensiver, und schmutzbindender erwiesen, zudem habe ich zuweilen Trocknungsverzögerungen beobachtet.
Die Schichtbildung (Wachs zieht nicht ein) ist m.E. ein Nachteil, für den man eine etwas glattere Fläche bekommt (bei einem korrekten Schliff nicht erforderlich) und ein wenig mehr Glanz (verzichtbar).
Ich rate also zu Hartölen ohne wachsanteile und harzarm.
Grüße
Thomas