Deckenanschluss nichttragende Porenbetonwand Holzdecke

Hallo,

ich habe vor, eine Innenwand aus Porenbeton einzuziehen. Untergrund ist Beton, die Decke ist eine Holzbalkendecke (sichtbare Balken und sichtbare darauf aufliegende Holzschalung). Meine Frage ist nun wie ich die obere Anschlussfuge zur Decke ausführen soll?
Einfach mit Mörtel verfüllen oder eher elastisch mit Schaum verfüllen? Oder ganz anders?

Danke und Gruss

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.11.17

Maueranschluß an die Decke


Vor dem Mauern Sperrbahn auf dem Beton und nach der ersten Steinlage verlegen.
Dann 5-10 mm Luft zur Decke lassen und zB mit Hanf ausstopfen-
abhängig von den Bewegungen der Deckenkonstruktion.

Fuge zB mit Lehmputz oder Acryl verschließen-
vorher an die Decke Tesakrepp, Malerklebeband oÄ Kleben (hinterher sauber bündig abschneiden), um später nur eine Haarfuge zu bekommen und keine unkontrollierte Abrißfuge.

Andreas Teich

Trennwand


Nehmen Sie statt Porenbeton ein Trockenbausystem (beplankte Metallständerwand). Macht nicht soviel Dreck, geht schneller und lässt sich sicher befestigen.
Die Betonung liegt auf System!
Kein Materialmix der nach eigenem Geschmack im Baumarkt zusammengegrapscht wird.
Aufbauanleitungen gibt es bei den Markenherstellern wie Knauf oder Rigips.
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 15.11.17

Wand


Nein, ein Trockenbausystem möchte ich nicht. Schnell geht auch eine Porenbetonwand. Ob etwas schneller geht und weniger Dreck macht, ist nicht so wichtig für mich.

Was ist der Vorteil von Hanf? Warum kein Schaum?
Warum Lehmputz und kein stinknormsler Zement- oder Gipsputz?

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| 15.11.17

Wandkrone abdichten


Schaum hat einen sehr schlechten Schallschutz, und ist nicht elastisch wie faserige Dämmstoffe. Hanf ist völlig feuchteunempfindlich und schädlingsresistent.
(Weichzellenschaum ist zumindest schalltechnisch besser und elastisch)

Zudem sollte die Verwendung von Schäumen soweit wie möglich eingeschränkt werden (umweltfeindlich, viel Abfall und angebrochene Dosen halten nicht lange)
Lehmputz läßt sich jederzeit bei wohl unvermeidlichen Rissen durch Anfeuchten wieder reparieren und ist nicht so starr wie Zement- oder Gipsputze.

Andreas Teich

Trennwand


"Nein, ein Trockenbausystem möchte ich nicht"
Das erinnert mich an "Nein, Spinat möchte ich nicht".

Dann eben nicht.
Im Gegensatz zu Ihnen basieren meine Entscheidungen bzw. Ratschläge auf Grund persönlicher und praktischer Erfahrung.
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 15.11.17

Trennwand


:-) Es geht um meine Werkstatt, die sich in einem alten, unbeheizten Stall befindet. Da möchte ich einfach keine Trockenbauwand haben, im Wohnbereich könnte ich mich damit arrangieren.

Die Frage bezog sich allerdings nur auf die obere Anschlussfuge. Mein Maurer hat gesagt, mit Mörtel dichtstopfen. Ein Zimmerer meinte, Schaum wäre besser. Daher hatte ich gehofft, hier klärende Infos zu bekommen.

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| 15.11.17

Fuge abdichten


Die Frage ist was du beabsichtigst-
wenn's nur um optisches Schließen der Fuge geht kannst du alles nehmen-
wenn es dicht und ein elastischer Anschluß sein soll, der auch Bewegungen aus der Holzbalkendecke ausgleichen kann, dann zB so wie ich es dargestellt hatte.
Wer jede Fuge mit Schaum ausfüllt ist eher ein Pfuscher,
und wer eine Mauer zum Holz hin nur mit Mörtel anschließt bekommt die Fuge nicht dicht.

Andreas Teich

Trennwand


Wenn Sie mauern wollen, bitte dann nur zu.
Um die Wand oben zu stabilisieren rechts und links eine Holzleiste an die Deckenschalung setzen. Ob und was in die Fuge kommt- völlig egal (Falls Sie nicht wieder nutzungsrelevante Informationen verschweigen).
Für freistehende gemauerte Wände gibt es übrigens technische Regeln was Schlankheit, Höhe, Aussteifungen und freistehende Enden angeht.
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 15.11.17

Deckenanschluss-Bilder aus der Bilddatenbank: