Fachwerk.de - Treppeneinbau / Etagendurchbruch
Für einen Tip wäre ich dankbar.Evtl. sind Bilder vorhanden von ähnlichen Vorhaben? Meine mail: page8@web.de
Grüsse aus Berlin und Euch weiterhin viel Spaß beim sanieren.
Beim Anblick eines Balkens muss man nicht brechen!
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olaf vos | 11.01.07
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olaf vos | 11.01.07
Deckendurchbruch
Lieber Olaf,
üblich waren damals Einschubdecken aus Holz mit Balkenabständen zwischen ca. 75 und ca. 90 cm.
Der Deckenaufbau zwischen den Balken sieht wie folgt aus: (von oben nach unten)
Dielung
Füllung aus geglühtem Sand oder Lehm oder Schlacke oder Koksasche oder Bauschutt
Einschub aus Schwarten oder Brettern, mit Lehm als Rieselschutz verstrichen,
Sparschalung aus gespaltenen Brettern an der Balkenunterseite
Schilfmatte als Putzträger
Putz
Den Balkenabstand kannst Du am Abstand der Nagelreihen der Dielung feststellen.
Neben dieser klassischen Decke gab es in der Zeit eine Menge weiterer Deckensysteme, mit denen experimentiert wurde. Jeder Bauunternehmer versuchte, eigene Deckensysteme zu entwickeln, in denen neue Baustoffe wie Gips, Tonhhohlkörpr, Stahl, Blech, Schwemmsteine, Korkplatten, Beton usw. eingesetzt wurden. In "besseren" Häusern wurden zur Erhöhung der Schalldämmung zweischalige Decken eingesetzt. Alle diese Decken haben aber eines gemein, die Balkenlage als tragendes Element.
Viele Grüße
Georg
Lieber Olaf,
üblich waren damals Einschubdecken aus Holz mit Balkenabständen zwischen ca. 75 und ca. 90 cm.
Der Deckenaufbau zwischen den Balken sieht wie folgt aus: (von oben nach unten)
Dielung
Füllung aus geglühtem Sand oder Lehm oder Schlacke oder Koksasche oder Bauschutt
Einschub aus Schwarten oder Brettern, mit Lehm als Rieselschutz verstrichen,
Sparschalung aus gespaltenen Brettern an der Balkenunterseite
Schilfmatte als Putzträger
Putz
Den Balkenabstand kannst Du am Abstand der Nagelreihen der Dielung feststellen.
Neben dieser klassischen Decke gab es in der Zeit eine Menge weiterer Deckensysteme, mit denen experimentiert wurde. Jeder Bauunternehmer versuchte, eigene Deckensysteme zu entwickeln, in denen neue Baustoffe wie Gips, Tonhhohlkörpr, Stahl, Blech, Schwemmsteine, Korkplatten, Beton usw. eingesetzt wurden. In "besseren" Häusern wurden zur Erhöhung der Schalldämmung zweischalige Decken eingesetzt. Alle diese Decken haben aber eines gemein, die Balkenlage als tragendes Element.
Viele Grüße
Georg
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 11.01.07
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 11.01.07
Den Ausführungen...
von Georg schließe ich mich an. Bedenke zusätzlich, daß "Raumspartreppen" häufig Unfallquellen erster Güte sind und gönne diesem so wichtigem Bauteil etwas mehr Platz. Eine gute Versicherung ist nicht alles.
Grüße
Thomas
von Georg schließe ich mich an. Bedenke zusätzlich, daß "Raumspartreppen" häufig Unfallquellen erster Güte sind und gönne diesem so wichtigem Bauteil etwas mehr Platz. Eine gute Versicherung ist nicht alles.
Grüße
Thomas
Klasse. Dankeschön.
Also nun bin ich ja fertig. Euer Forum ist ja wunderbar. Superschnelle Antwort und verständlich geschrieben. Bedanke mich. Wirklich klasse.Danke Georg für die ausführliche Beschreibung. Dachte es wären nur 2- 3 Lagen Bretter.Auch Dank an Thomas. Mit der Spartreppe überlege ich mir wirklich. Grad bei 3,80 m Höhe. Werde mich wieder melden wenn alles offen ist. Nochmals tausend Dank. Olaf
Also nun bin ich ja fertig. Euer Forum ist ja wunderbar. Superschnelle Antwort und verständlich geschrieben. Bedanke mich. Wirklich klasse.Danke Georg für die ausführliche Beschreibung. Dachte es wären nur 2- 3 Lagen Bretter.Auch Dank an Thomas. Mit der Spartreppe überlege ich mir wirklich. Grad bei 3,80 m Höhe. Werde mich wieder melden wenn alles offen ist. Nochmals tausend Dank. Olaf
Beim Anblick eines Balkens muss man nicht brechen!
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olaf vos | 12.01.07
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olaf vos | 12.01.07